| Autor | Margarete Wach |
| Seiten | 516 Seiten, mit zahl |
| Preis | 35,27 Euro |
| Verlag | Schüren; Edition film-dienst |
| Datum VÖ | Juni 2001 |
| ISBN | 3-894-723-60-2 |
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Der polnische Regisseur Krzysztof Kieslowski zählte in den 90er Jahren zu den kreativsten europäischen Filmemachern, dessen Werk intensiv diskutiert wurde. "Ein kurzer Film über das Töten" sowie seine Drei Farben-Trilogie verschafften ihm internationale Anerkennung.
Dieses Buch gibt erstmals umfassend in deutscher Sprache einen Überblick über Kieslowskis Oeuvre.
Sein Schaffen kreiste von Anfang an um die Frage, wie sich die Welt mit filmischen Mitteln beschreiben lässt, ohne sie zu verfälschen. Probleme mit der Zensur, aber auch filmästhetische Fragen trieben ihn in den 80er Jahren zum Spielfilm und zu existentiell-metaphysischen Fragen, die in der formalen Perfektion und radikalen Ästhetisierung des Spätwerks kulminierten, ohne dass Kieslowski je auf ethische Reflexionen verzichtet hätte. Diese drei Etappen des Verhältnisses von Fiktion und vorgefundener Realität in Kieslowskis Werk zeichnet die Studie vorrangig mit filmanalytischen Mitteln nach. Auch die unterschiedlich verlaufende Rezeptionsgeschichte von Kieslowskis Filmen wird nachgezeichnet.
Im umfangreichen Anhang: Biblio-, Filmo-, Discographie, Auflistung der Filmpreise sowie die wichtigsten Internetadressen.
Außerdem erstmals in deutscher Sprache eines der hinterlassenen Drehbücher Kieslowskis.
Die Autorin:
Margarete Wach arbeitet als Filmpublizistin u.a. für den film-dienst und als Filmhistorikerin. Sie lebt in Köln. Grundlage der Studie über Kieslowski ist ihre in Arbeit befindliche Doktorarbeit zum selben Thema.