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LAUREN BACALL UND HUMPHREY BOGART

LAUREN BACALL UND HUMPHREY BOGART
Autor Unda Hörner
Seiten 155 Seiten
Preis
Verlag Rowohlt Berlin
Datum VÖ 1999
ISBN 3-87-134-357-9

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Als sie sich zum ersten Mal begegnen, ist sie 18 und er 45. Bogart hatte gerade eine Ehe hinter sich, die so turbulent war, dass er und seine damalige Frau zahlreiche Clubs und Restaurants nicht mehr gemeinsam betreten durften. In einer Szene bei den ersten gemeinsamen Dreharbeiten (zu HABEN UND NICHTHABEN) setzt Bacall sich auf Bogarts Schoß und küsst ihn mit den Worten: "Ich wollte sehen, wie's mir gefällt". Auf seine Frage, wie es denn gewesen sei, antwortet sie, sie wisse es noch nicht und küsst ihn erneut. Vier Monate nach der Filmpremiere heiraten sie. Beide erklärten die nun folgende gemeinsame Zeit zur glücklichsten ihres Lebens. Das Publikum liebte ihre unterkühlt-erotischen Blickwechsel und Dialoge, die stets präsente "Bogart-Bacall-Chemie", mit der sie in TOTE SCHLAFEN FEST und anderen Klassikern des Film Noir die prüde Filmzensur unterliefen. Die Verbindung bewährte sich auch politisch: in der Zeit der McCarthy-Tribunale. 1947 zogen sie mit anderen Kinostars zum Weißen Haus, um gegen die verfassungswidrigen Verfolgungen durch die Regierung zu protestieren.

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