| Autor | Ralf Schenk (Hrsg.) |
| Seiten | 224 Seiten |
| Preis | 24,90 Euro |
| Verlag | Schüren Verlag, Marburg |
| Datum VÖ | |
| ISBN | 978-3-89472-667-6 |
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Seit mehr als fünfzig Jahren schreibt der in Berlin lebende Journalist Volker Baer über Kino und Filmpolitik. Sein Lebenswerk, das aus rund siebentausend Zeitungs- und Zeitschriftenartikeln besteht, wurde zur Chronik laufender kulturpolitischer Ereignisse, zu einem faszinierenden Kompendium der Zeitgeschichte.
Der vorliegende Band enthält 115 Texte aus seiner Feder: Kommentare, Glossen, Porträts, Film- und Buchrezensionen. Reflexionen aus den bewegten Jahren zwischen Mauerbau und Mauerfall, Betrachtungen zum osteuropäischen Kino, Auseinandersetzungen mit Film und Filmemachern der NS-Zeit, penible Recherchen zum Kino der Bundesrepublik und seinen Institutionen vor und nach 1990.
"Was für Tugenden fallen mir ein, wenn ich an den Filmredakteur Volker Baer denke? Aufmerksamkeit, Genauigkeit, Hartnäckigkeit, Pünktlichkeit, Sachlichkeit, Unabhängigkeit, Zuverlässigkeit. Klingt ein bisschen sehr preußisch für einen, der in Franken geboren wurde. Aber wenn man nur lange genug in Berlin lebt und arbeitet, wird man vielleicht zu einem speziellen Preußen. Zum Beispiel zu einem mit Freundlichkeit, mit einer anderen Sprachmelodie, mit einem Gefühl für Distanz. Mit dieser Haltung hat sich Volker Baer um den Film in Berlin und in Deutschland verdient gemacht." (Hans Helmut Prinzler)