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FILM UND PSYCHOANALYSE: KINOFILME ALS KULTURELLE SYMPTOME

FILM UND PSYCHOANALYSE: KINOFILME ALS KULTURELLE SYMPTOME
Autoren Gerhard Schneider (Hrsg.)
Parfen Laszig (Hrsg.)
Seiten 280 Seiten
Preis 29,90 Euro
Verlag Psychosozial-Verlag
Datum VÖ September 2008
ISBN 978-3-89806-807-9

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Was sagen uns die manifesten Bilder der Filme über die latenten Befindlichkeiten unserer Kultur?

In den letzten Jahren ist eine Reihe psychoanalytischer Filminterpretationen erschienen, in denen die Filme als Indikatoren soziokultureller Befindlichkeiten verstanden werden. Das legt den Versuch nahe, der kulturpsychoanalytischen Perspektive in der Film-Psychoanalyse einen Ort einzuräumen und die Betrachtungsweise Siegfried Kracauers aufzunehmen. Er verstand Filme als "Spiegelbild" jener "Tiefenschichten einer Kollektivgesinnung, die mehr oder minder unterhalb der Bewusstseinsschwelle liegen", und konnte so eine Geschichte der Befindlichkeiten der Weimarer Zeit schreiben.

Analog dazu werden im vorliegenden Buch Gegenwartsfilme als Oberflächenphänomene vor- und unbewusster soziokultureller Befindlichkeiten der sich globalisierenden spätkapitalistischen Welt aufgefasst.

Mit Beiträgen von I. Böhme, H. Däuker, J. F. Danckwardt, C. Frank, M. Hirsch, P. Laszig, M. Riepe, G. Schneider, E. Tilch-Bauschke und R. Zwiebel

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