| Autor | Thomas Brandlmeier |
| Preis | 38,00 Euro |
| Verlag | Schüren Presseverlag |
| Datum VÖ | März 2008 |
Die Kamera befindet sich beim filmischen Schaffensprozess an der Schnittstelle der technischen Möglichkeiten und dem gestalte-rischen Willen der Filmemacher. Technischer Fortschritt beeinflusst die Filmästhetik, umgekehrt können filmgestalterische Wünsche technische Entwicklungen fördern. Brandlmeier zeigt dieses Wechselspiel in der Arbeit vieler Kameraleute und ihrer Regisseure auf, zugleich geht es auch um den künstlerischen Anteil der Kameraarbeit am Film. Es steht außer Zweifel, dass die Filmregie die übergeordnete Funktion ist, wo alle Fäden zusammenlaufen. Kameraleute, auf ihr Verhältnis zur Regie befragt, erklären – von wenigen Ausnahmen abgesehen - eigentlich immer, dass sie sich in einer unterstützenden Rolle sehen; das Ziel sollte immer sein, der Regie und dem Stoff gerecht zu werden. So zentral die Rolle der Regie ist, muss trotzdem festgehalten werden, dass das Gesamtkunstwerk Film eine kollektive Leistung darstellt.
Beiträge u.a. zu Henri Alekan, Néstor Almendros, Michael Ballhaus, Billy Bitzer, Raoul Coutard, Hans Ertl, Gabriel Figueroa (1907-1997), Karl Freund, Conrad L. Hall, Boris Kaufman, Kazuo Miyagawa, Bruno Mondi, Sven Nykvist, Guido Seeber, Eugen Schüfftan, Vittorio Storaro, Vilmos Zsigmond u.v.a.
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