| Autoren | Günter Krenn (Hrsg.) |
| Rolf Aurich (Hrsg.) | |
| Wolfgang Jacobsen (Hrsg.) | |
| Seiten | 212 Seiten |
| Preis | 14,90 Euro |
| Verlag | Edition text + kritik |
| Datum VÖ | Juni 2006 |
| ISBN | 3-901-932-90-9 |
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Zum 100. Geburtstag gibt das Filmarchiv Austria gemeinsam mit dem Filmmuseum Berlin erstmals die bis dato größtenteils unveröffentlichten Texte, die Wilder in den Jahren 1925 und 1926 für die Wiener Zeitschrift Die Stunde und Die Bühne verfasst hat, heraus.
Vor seiner Karriere als einer der erfolgreichsten Drehbuchautoren und Regisseure der Filmgeschichte arbeitete Billy Wilder als Journalist in Wien und Berlin. Wilders Texte, die er in den Jahren 1925 und 1926 für die Wiener Zeitschriften Die Stunde und Die Bühne verfasste, entfalten einfühlsame Porträts der 20er Jahre und zeigen oft schon den "filmischen Stil", der den Filmemacher später berühmt machen sollte. Beim Lesen der mit "B.", "Billie" oder einfach "ie" unterzeichneten Betrachtungen entfalten sich einfühlsame Porträts einer Zeit, wie sie nur jemand entwerfen konnte, der mit seinem von Sinn für Witz und Skurillität geprägten Arbeiten Jahre später die Leinwände eroberte. Die Themen reichen von Reportagen über Berühmtheiten wie Helene Odilon oder die Tiller-Girls über die "Kunst, sich umsonst anzuziehen" oder das Problem verschwindender Menschen in Wien bis hin zu der Frage, warum das Maschinengewehr ein ideales Weihnachtsgeschenk für einen 12-Jährigen ist. So manches hat Wilder dabei wohl schon mit der "Kamera im Kopf" beschrieben.
Das Buch wird in Zusammenarbeit mit dem Filmmuseum Berlin von Rolf Aurich, Andreas Hutter, Wolfgang Jacobsen und Günter Krenn herausgegeben.