| Autoren | Gabriele Jatho (Hrsg.) |
| Hans Helmut Prinzler (Hrsg.) | |
| Preis | 19,90 Euro |
| Verlag | Bertz-Fischer Verlag, Berlin |
| Datum VÖ | 01. Februar 2006 |
| bestellen bei amazon.de | |
Traumfrauen. Sie sind Vorbilder, Stilikonen, Trendsetterinnen, Göttinnen - und sie sind unsterblich. Ihre Strahlkraft reicht weit über die fünfziger Jahre hinaus. Neben den Stars des Hollywood-Films wie Audrey Hepburn, Grace Kelly, Marilyn Monroe und Elizabeth Taylor machten junge Schauspielerinnen aus Japan (Setsuko Hara), Schweden (Harriet Andersson), Ungarn (Mari Töröcsik) und der UdSSR (Tatjana Samoilowa) auf internationalen Filmfestivals auf sich aufmerksam und wurden zu Publikumslieblingen. Europäerinnen wie Hildegard Knef, Anna Magnani und Jean Simmons gingen nach Amerika.
Hollywood-Legenden wie Ingrid Bergman starteten auf dem Höhepunkt ihres Ruhmes eine zweite Karriere in Europa. Brigitte Bardot und Melina Mercouri verkörperten ein neues Lebensgefühl und wurden zu Idolen einer ganzen Generation. Rollenbilder und Starbiografien scheinen oft untrennbar miteinander verwoben, bestätigen traditionelle Weiblichkeitsklischees und männliche Sehnsüchte. Und widersprechen diesen zugleich nachdrücklich: Die Heldinnen vieler Filme diesseits und jenseits des Eisernen Vorhangs lassen die Männer einfach hinter sich und mit ihnen die alte Ordnung.
Ein Buch über die Traumfrauen Hollywoods, des europäischen und japanischen Kinos. Mit vier Essays, die die Frauenbilder im Film der fünfziger Jahre beleuchten, und zwanzig Starporträts von Harriet Andersson bis Marina Vlady.
Pressestimmen
Caroline M. Buck, Neues Deutschland, 10.02.2006
"Die Vorfreude auf ein Wiedersehen mit einzelnen Filmen, mit manchen der Frauen geht einher mit der vergeblichen Suche nach anderen Titeln, anderen Köpfen. ... Die Beliebigkeit setzt sich im Katalogbuch fort. Während aber die zwischen persönlichen Reminiszenzen, jounalistischem Überschwang und semiotik-getränktem Akademismus schwankenden Autorinnen des Hauptkatalogs sich in Beschreibungen von Stupsnasen, gewölbten Augenbrauen und grazilen Bewegungsmustern ergehen, im Bemühen, jeder der (westlichen) Diven ihr ganz eigenes Porträt zukommen zu lassen, gibt das FilmHeft zur Retrospektive neben den technischen Angaben zu den Filmen mittels Auszügen aus Erstaufführungs-Kritiken auch Einblicke in deren zeitgenössische Rezeption. Von vermeidbaren Druckfehlern bei den englischsprachigen Kritiken abgesehen, ein unverzichtbares Begleitbändchen."
Diesem Buch sind 25 Artikel zugeordnet.
Um diese anzuzeigen, klicken Sie bitte auf alle anzeigen.