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NACHTGEDANKEN

NACHTGEDANKEN
Autor Marlene Dietrich
Seiten 192 Seiten
Preis 20,00 Euro
Verlag Bertelsmann, München
Datum VÖ Herbst 2005
ISBN 3-570-00874-6

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Die letzten Geheimnisse der Marlene Dietrich.

Marlene Dietrich, legendäre Film-Diva und eine der schönsten Frauen des 20. Jahrhunderts, lebte in ihren letzten Lebensjahren zurückgezogen in Paris. Dass sie ihre quälend schlaflosen Nächte mit Schreiben verbrachte, wussten nur die Familie und enge Freunde. Erst jetzt hat die Dietrich-Tochter Maria Riva die "Nachtgedanken" ihrer Mutter freigegeben. Zu entdecken ist ein poetischer Schatz zwischen Nachtmahren und Liebesgeflüster. Sehnsüchtig nach Schlaf ruft sich die Dietrich längst verlorene Weggefährten des Ruhms in Erinnerung – Schauspieler, Schriftsteller, Tänzer, Musiker: der charismatische Jean Gabin, der – von Frauen umschwirrt – ein verzweifelt trauriger Mensch war; die Chansonlegende Edith Piaf, deren zarter Körper eine gewaltige Kraft barg; Richard Burton, großer Schauspieler und wahrer Gentleman; der begnadete Komiker Charlie Chaplin, der im Leben wie ein verletztes Kind anmutete; der »Waffenkamerad« Erich Maria Remarque oder Judy Garland mit ihrem unvergesslichen Lachen. In knappen Gedichten und fein ziselierten Miniaturen zeigt sich Marlene Dietrich als sensible, scharfzüngige und genaue Beobachterin. »Nachtgedanken« ist ein melancholischer Abschied von der versunkenen Welt der Ikonen des 20. Jahrhunderts. Ein Buch zum Träumen.

Dieser poetische Schatz enthält Gedanken, Gedichte, Miniaturen, Enthüllungen und anderes bisher unbekanntes Originalmaterial aus Marlene Dietrichs durchwachten Nächten. Es sind faszinierende Zeugnisse eines rebellischen Geistes, einer glamourösen Ikone, einer Frau mit psychologischem Kennerblick und hohem literarischen Feingespür.

Pressestimmen
Christian Schröder, Der Tagesspiegel, 11.11.2005
"Etwas hochtrabend hat der Verlag ihre aus dem Englischen und Französischen übersetzten Notate exakt so setzen lassen, wie die Schauspielerin sie hingeschrieben hatte. So sehen sie aus wie Gedichte, aber eigentlich sind es doch nur die Grübeleien einer sehr berühmten, sehr egozentrischen und auch sehr einsamen Frau. Interessanter als diese lyrischen Splitter sind die Aufzeichnungen, die sie begleiten: Dietrichs zu Miniaturen verdichtete Porträts ihrer Freunde und Bekannten."

Anke Westphal, Berliner Zeitung, 10.11.2005
"Und so sind auch die neu erschienenen lyrischen "Nachtgedanken" von Marlene Dietrich wohl weniger ihrer poetischen Qualitäten als der Umstände und Inhalte wegen interessant, unter denen sie entstanden sind. Und wegen der begleitenden kurzen Porträts, in denen die Dietrich vor allem ihrer Künstlerkollegen gedachte, aber auch mit ihr befreundeten Politikern wie Charles de Gaulle. ... So endet alle Welt in Verlorenheit, aber dieses Kissengeflüster ist für den Leser nicht nur Zeugnis dunkler Nächte, sondern auch eine wunderbare Galerie der Größen vergangener Zeiten. Gewissermaßen ein Gedächtnisprotokoll."

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