| Autoren | Franka Potente |
| Max Urlacher | |
| Seiten | 192 Seiten |
| Preis | 19,90 |
| Verlag | Verlag Herder |
| Datum VÖ | 2005 |
| ISBN | 3-451-28847-8 |
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Im Herbst 2002 packt Franka Potente ihre Koffer und fliegt nach Amerika. Sie fährt mit dem Auto die Westküste herunter, sucht eine Wohnung in Los Angeles, wird für ein Al Qaida-Mitglied gehalten, feiert Weihnachten in der Sonne, sieht im Fernsehen die Vorbereitungen für den Irakkrieg und hat Sehnsucht nach dem grauen Himmel über Berlin.
Über ein Jahr lang lebt sie in der Stadt der Engel und der Träume. Europa ist ein anderer Stern. Dennoch nicht weit genug: In dieser Zeit beginnt sie, Briefe an ihren alten Freund, Max Urlacher, in Berlin zu schreiben und erzählt von ihrem Alltag, vom Verlieben und Verlassenwerden, vom Traum von einem Leben, in dem Freiheit und Vertrautheit möglich sind.
Max Urlacher schreibt in seinen Briefen über das Leben in Kreuzberg, von türkischen Teestubenbesitzern, über das erste Treffen mit den Eltern seiner Freundin, über den Alltag als Schauspieler, über die Antikriegsdemonstrationen und einen endlosen Winter in Berlin.
Sehr persönlich, unterhaltsam und präzise: Max Urlacher und Franka Potente erzählen großartige Geschichten über Freundschaft, Liebe und Verlust, über Abwarten, Aufbrechen und Zurückkommen und über Amerika und Europa. Es ist die Chronik eines aufregenden Jahres und eine wunderbare Liebeserklärung an Berlin.
Mit 40 Farbfotografien und einer schönen Ausstattung setzt sich das Buch wirkungsvoll in Szene.
Pressestimmen
Sabrina Ebitisch, Berliner Zeitung, 06.01.2006
"Dieser Zauber fehlt in Franka Potentes Briefen. Ihr ist die Lola in den USA davon gerannt. Müde, fast statisch erscheint sie, berichtet in selbsttherapeutischer Offenheit von schlaflosen Nächten und rauchend auf dem Sofa verbrachten Tagen. Kaum zu merken, dass hier die rothaarige Lola, die Trägerin des Filmpreises, die Filmpartnerin von Johnny Depp und Matt Damon schreibt."
David Wagner, Welt am Sonntag, 09.10.2005
"Anscheinend gibt es zwei Potentes. Hier lernen wir nur das schwermütige, in Los Angeles ohne Drehbuch verloren herumstolpernde Mädchen aus Dülmen kennen, das kein Wort über seine Arbeit verliert. ... Für Filminteressierte, die auf Neuigkeiten aus Beverly Hills hoffen, ist dieses Buch eine einzige Enttäuschung."