| Autor | Volker Behrens (Hrsg.) |
| Seiten | 160 Seiten |
| Preis | 16,90 Euro |
| Verlag | Schüren Verlag, Marburg |
| Datum VÖ | August 2005 |
| ISBN | 3-89472-407-2 |
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Wim Wenders gilt im Ausland als einer der bedeutendsten deutschen Filmemacher. Der Regisseur, der im August seinen 60. Geburtstag feiert und lange von der Kritik im eigenen Lande nicht besonders pfleglich behandelt wurde, hat in den vergangenen Jahren erstaunliche Erfolge erziehlt. Mit Musikfilmen wie dem BUENA VISTA SOCIAL CLUB und SOUL OF A MAN reüssierte er im Genre Dokumentarfilm. Die Deutsche Gesellschaft für Photographie verlieh ihm 2003 ihren Kulturpreis und erkannte so auch seine Bemühungen im Bereich der unbewegten Bilder an. Als Professor an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg hat Wenders einen Schwerpunkt auf die Untersuchung der Frage gelegt, wie die digitale Technik die Art des Erzählens im Kino beeinflusst. Kritisch wie selten zuvor setzte er sich in LAND OF PLENTY mit dem Land seines Zweitwohnsitzes USA auseinander. Als heißer Cannes-Kandidat gilt sein neues Werk DON'T COME KNOCKING, für den er zum ersten Mal seit PARIS, TEXAS wieder mit Sam Shepard zusammengearbeitet hat, der das Drehbuch geschrieben hat und die Hauptrolle spielt.
Der Mann will also offenbar noch etwas. Das ist die Gelegenheit, sich über den Dokumentarfilmer, den Fotografen, sein Musikverständnis, den Kritiker, die Stadt und die Moral in den Filmen eines der vielseitigsten deutschen Regisseure ein paar frische Gedanken zu machen.
Mit Beiträgen von Hark Bohm (Uni Hamburg), Hubertus von Amelunxen (International School of New Media, Lübeck), Guntram Vogt (Uni Marburg), Petra Grimm (Hochschule der Medien, Stuttgart), Michael Töteberg (Rowohlt Medienagentur), Wolfgang Niedecken (BAP) und anderen. Volker Behrens ist Redakteur beim Hamburger Abendblatt.