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Pressespiegel zu Film & Kino im deutschen Feuilleton (ab 23. April 2004)

Presseschau für den       .   



Pressespiegel vom Mittwoch, den 31. März 2010 

Vorsicht, gefährliches Terrain: Jessica Hausners Film LOURDES (film-zeit Trailer: LOURDES) bringt Erotik und Katholizismus zusammen - an einem wundersamen Ort, wie Martina Knoben (SZ) findet. Jessica Hausner spricht mit Felix von Boehm, Constantin Lieb und Felix Zwinzscher (CRITIC) über ihren neuen Film Lourdes und die Wunderkraft des Kinos, Bilder für das Unbeschreibliche zu finden.

 

Seinen berühmtesten Auftritt hatte er in einer grauen Unterhose. Jetzt ist Rhys Ifans gleich doppelt im Kino zu sehen (GREENBERG (film-zeit Trailer: GREENBERG) und EINE ZAUBERHAFTE NANNY 2 (film-zeit Trailer: EINE ZAUBERHAFTE NANNY 2)). Florian Keller (TZ) porträtiert den Kobold aus Wales.

 

Richard Gere und Ethan Hawke in Antoine Fuquas konventionell konzipiertem, aber erstaunlich konsequentem Krimidrama GESETZ DER STRAßE (film-zeit Trailer: GESETZ DER STRAßE) überzeugten Christoph Huber (PRESSE).

 

Hollywoods Ober-Komiker Ben Stiller zeigt sich von seiner ernsthaften Seite. In GREENBERG (film-zeit Trailer: GREENBERG) spielt er einen 40-jährigen Versager in der Spätpubertät; der TZ berichtet.

 

Eine Dusch-Szene schrieb Kinogeschichte und macht uns bis heute Angst vor Duschvorhängen. Die Geschichte hinter dem legendären Badgemetzel aus Alfred Hitchcocks PSYCHO ist aber fast ebenso gespenstisch. Der SPIEGEL und die PRESSE beleuchten die Hintergründe.

 

Vor 40 Jahren gründete Werner Grassmann mit dem Abaton in Hamburg eines der ersten Programmkinos in Deutschland. Nun hat er eine Autobiografie geschrieben. Ein Interview mit ihm über die Zukunft des Kinos, die Macht der digitalen Technik und das gute alte Zelluloid führt Volker Hummel (TAZ).

 

Vor 50 Jahren eröffnete auf einer Waldlichtung bei Frankfurt das erste deutsche Autokino - und wurde zum Tatort der sexuellen Befreiung für die Petticoat-Generation. Hippies, Homevideo und Ölkrise bereiteten der wilden Knutscherei in Papas Schlitten beinahe den Garaus. Katja Iken (EINESTAGES) berichtet.

 

In Jacques Rivettes neuem Film 36 ANSICHTEN DES PIC SAINT LOUP kehrt Jane Birkin in die Manege eines Zirkus und damit auch endlich ins Kino zurück. Dominik Kamalzadeh (STANDARD) spricht mit ihr.

 

Peter von Becker (TSP) porträtiert den Schauspieler Rolf Boysen, der heute 90 Jahre alt wird.

 

Die amerikanische Schauspielerin, Autorin und Regisseurin June Havoc ist tot. Der STANDARD berichtet.

 

DVD-Tipp: Andrzej Zulawskis Horrorfilm POSSESSION aus dem Jahr 1981 ist ein halluzinatives Werk zwischen David Cronenberg und einer Seifenoper. Pascal Blum (TZ) hat ihn gesehen.

 

WEB-Funde: Auf dem GEORG-SEESSLEN-BLOG geht es um die Dinge des Kinos. CRITIC bietet Rezensionen zu HERE & THERE sowie DER VATER MEINER KINDER. Mit Crash and Burn von Russell Mulcahy hat sich Jochen Werner (F.LM) beschäftigt. FILMSPRUNG hat THE HAPPENING (film-zeit Trailer: THE HAPPENING) von M. Night Shyamalan gesehen.

Nominierungen für den Deutschen Filmpreis 2010

SOUL KITCHEN - Bester Film

SOUL KITCHEN ist eine immer wieder wunderbar an- und aufrührende, meistens aber extrem lustige Achterbahnfahrt durch das Kino überhaupt, mit irre viel toller Musik von Hans Albers über Uraltsoul bis Jan Delay, ein Weihnachtsfilm für Weihnachtshasser, ein Frühlings-, Sommer-, Herbst- und Winterfilm für alle, die alle Lebensjahreszeiten lieben.
Jan Schulz-Ojala, Tagesspiegel, 23.12.2009

Pressespiegel vom Dienstag, den 30. März 2010 

Der neue FILM-DIENST ist online. Rüdiger Suchsland (FD) spricht mit Regisseurin Jessica Hausner über ihren Film LOURDES (film-zeit Trailer: LOURDES). Margarete Wach (FD) hat sich die Ausstellung "Roman Polanski. Schauspieler und Regisseur" im Filmmuseum Düsseldorf angeschaut. Franz Everschor (FD) schaut auf den Krieg als Oscar-Thema: THE HURT LOCKER (film-zeit Trailer: THE HURT LOCKER) und die Geschichte des Akademie-Preises.

 

Kino in 3D ist Trend: Jeden Monat drängen neue Spektakel auf die Leinwand. Das Publikum findet das gut - mit Ausnahme der Zuschauer, denen dabei schlecht wird. Frank Patalong (SPIEGEL) schreibt über die berüchtigte 3-D-Krankheit.

 

MOTHERHOOD, die neue Komödie mit Uma Thurman, hat beste Chancen als einer der größten Flops in die Kinogeschichte einzugehen. Michael Bee (WELT) gibt dem Filmverleiher die Schuld. Der TZ und die PRESSE berichten.

 

Zum 15. Mal in Folge führt mit dem Animationsfilm Drachenzähmen leicht gemacht (film-zeit Trailer: Drachenzähmen leicht gemacht) ein 3D-Film die deutschen Kinocharts an. Der SPIEGEL veröffentlicht die Chart-Ergebnisse, ebenso wie die PRESSE. FILMSPRUNG kennt ebenfalls die Besucherzahlen.

 

AVATAR (film-zeit Trailer: AVATAR), PULP FICTION oder SEX AND THE CITY - THE MOVIE (film-zeit Trailer: SEX AND THE CITY - THE MOVIE): Sie gelten unter Fans bereits als Klassiker. Jetzt wollten junge Grafikdesigner den Kultstatus der Filme und Serien unterstreichen - und haben wunderschöne Plakate im Retro-Stil entworfen, die Hannah Pilarczyk (SPIEGEL) gesichtet hat.

 

Jennifer Aniston und der schottische Schauspieler Gerard Butler stellten ihren Film DER KAUTIONS-COP (film-zeit Trailer: DER KAUTIONS-COP) am Potsdamer Platz vor. Sonja Pohlmann (TSP) war dabei.

 

Führer-Werdung als laue Groteske: Urs Odermatt hat George Taboris Stück MEIN KAMPF fürs Kino adaptiert. Isabella Reicher (STANDARD) hat den Film gesehen.

 

Auf dem Landsitz bei Vevey, den Charles Chaplin bis zu seinem Tod bewohnte, wird die Welt des Filmgenies in einem Museum auferstehen. Einen nostalgischen Rundgang mit seinem Sohn Eugene hat Richard Diethelm (TZ) gemacht.

 

WEB-Funde: Panik im Jahre Null von Ray Milland beschäftigt Stefan Höltgen (F.LM).

Nominierungen für den Deutschen Filmpreis 2010

ALLE ANDEREN - Bester Film

Das Necken und das Turteln, die Rollenspielchen und Scheingefechte sind mit einer solchen Vertrautheit der Darsteller miteinander in Szene gesetzt, dass man sich bald ganz dieser Beziehung überlässt. Und was Maren Ade dabei vor allem einfängt, ist jene Eigenheit der Liebe, dass sie stets ihre Gestalt verändert.
Michael Althen, FAZ, 18.06.2009

Pressespiegel vom Montag, den 29. März 2010 

Vor knapp 20 Jahren gewann Emma Thompson den ersten Oscar, bald ist sie wieder mit EINE ZAUBERHAFTE NANNY 2 (film-zeit Trailer: EINE ZAUBERHAFTE NANNY 2) im Kino zu sehen. Ein Gespräch nur ihr führt G. Herpell (SZ) über dicke Hintern, narzisstische Märtyrer und immer wieder neue Herausforderungen, denen man nur durch selbst verordnetes Nichtstun entkommen kann.

 

Jürgen Vogel ist das Enfant terrible unter den deutschen Schauspielern: In seinem neuen Film SCHWERKRAFT (film-zeit Trailer: SCHWERKRAFT) spielt er einen Outlaw, der Bankkunden ausraubt. Dass er deshalb mit seinen Werbepartnern Ärger bekommt, glaubt der Schauspieler nicht, wie er im Interview mit Peter Zander (WELT) versichert.

 

Im kommenden Krimi GESETZ DER STRAßE (film-zeit Trailer: GESETZ DER STRAßE) kehrt Wesley Snipes an die Orte seiner Kindheit zurück: Markus Keuschnigg (PRESSE) spricht mit ihm über düstere Erinnerungen, das Diktat des Geldes in den USA und seine Liebe zu Büchern. Alexander Scholz (SCHNITT) hat den Film bereits gesehen.

 

Im Paris feiert ein überfüllter Saal LIBERTÉ, den neuen Film des Regisseurs und Cannes-Preisträgers Tony Gatlif. Der ist ein Mann mit einem so zerfurchten und zerbeulten Gesicht, als habe er das Schicksal des ganzen Zigeunervolkes auf seinen Schultern getragen, wie Hansgeorg Hermann (FAZ) findet, der mit ihm gesprochen hat.

 

Die 3D-Animation Drachenzähmen leicht gemacht (film-zeit Trailer: Drachenzähmen leicht gemacht) hat bei ihrem Kinodebüt in den USA den Spitzenplatz der Filmcharts eingenommen. Der STANDARD meldet die Nachricht.

 

Die französischen Filmstars der 1980er Jahre werden laut der Zeitschrift "Capital" unrentabel. Jean Dujardin und Sophie Marceau sind die aktuell Bestverdienenden, wie der STANDARD berichtet.

 

Teenie-Stars wie Miley Cyrus und Amerikas First Lady Michelle Obama können sich über eine weitere Auszeichnung freuen. Sie erhielten den "Kids' Choice Award" des US-Kindersenders Nickelodeon, für den in den USA rund 115 Millionen Online-Stimmen von jungen Kino- und TV-Zuschauern abgegeben worden sind. Die WELT berichtet.

 

DVD-Tipp: In der Edition "Momente des deutschen Films" erscheint auch SOLO SUNNY von Konrad Wolf: Andreas Platthaus (FAZ) schreibt über ein bisschen Aufbruch.

 

WEB-Funde: Clint Eastwood soll einen Film über J. Edgar Hoover drehen; Peter Muehlbauer (TELEPOLIS) ist an dem Projket interessiert. Dass sich AVATAR (film-zeit Trailer: AVATAR) weiterhin recht gut in den Kinos hält, hat auch die meisten Profis überrascht; jetzt versucht die Filmindustrie den Erfolg für ihre eigenen Zwecke zu instrumentalisieren, wie Rüdiger Suchsland (TELEPOLIS) herausgefunden hat. Jochen Werner (F.LM) bespricht den Berlinale-Film CATERPILLAR. Außerdem rezensiert Jochen Werner (F.LM) den Film True Legend 3D von Yuen Woo-Ping.

Nominierungen für den Deutschen Filmpreis 2010

WÜSTENBLUME - Bester Film

Seine glaubwürdigen Momente hat Wüstenblume vor allem in Somalia, gedreht wurden sie in Djibouti. Die afrikanischen Darsteller erscheinen nicht wie Charaktere aus bereits bekannten Filmen. Ihre eingestreuten Szenen wirken so ungekünstelt wie Diries Anliegen, auf das zum Ende noch eine Texttafel hinweist: Weltweit werden täglich etwa 6000 Mädchen genitalverstümmelt.
Sonja M. Schultz. critic.de, 25.08.2009

Pressespiegel vom Samstag, den 27. März 2010 

ROBIN HOOD (ROBIN HOOD Trailer) von Ridley Scott wird das 63. Festival in Cannes eröffnen. Der Film läuft außer Konkurrenz.
Der SPIEGEL berichtet, ebenso wie die PRESSE und der STANDARD.

 

Er ist der Proletarier unter den Tatort-Kommissaren. Schauspieler Axel Prahl spricht mit Joachim Frank (FR) über sein Image als Mann des Volkes, Kreuzfahrten und das Scheitern seiner zweiten Ehe.

 

In Noah Baumbachs melancholischer Komödie GREENBERG (film-zeit Trailer: GREENBERG) kämpft Ben Stiller mit dem Älterwerden. Dominik Kamalzadeh (STANDARD) traf den Regisseur zum Gespräch.

 

Ist nicht langsam alles gesagt über AVATAR (film-zeit Trailer: AVATAR)? Warum die Kritiker nicht ruhen wollen, solange der Film in den Kinos läuft, weiß Tobias Kniebe (SZ).

 

Seine Filme gelten als Inbegriff des japanischen Kinos, obschon der 1910 geborene Akira Kurosawa seine Inspiration vor allem aus der westlichen Kunst bezog. Das Werk des detailversessenen Regisseurs mit dem starken Gestaltungswillen hat das Kino des zwanzigsten Jahrhunderts entscheidend geprägt, schreibt Till Brockmann (NZZ).

 

Schauspielerin Maren Kroymann spielt gern etwas andere Rollen: Demnächst tritt sie als intrigante Gynäkologin auf. Klaudia Wick (BLZ) porträtiert sie.

 

Die dffb-Studenten streiken. Sie wollen Jan Schütte nicht als Direktor. Kerstin Decker (TSP) beleuchtet die Hintergründe.

 

WEB-Funde: CRITIC bespricht bereits DATE NIGHT (film-zeit Trailer: DATE NIGHT). FILMSPRUNG hat CRAZY HEART (film-zeit Trailer: CRAZY HEART) gesehen. Was ist das Kino? Zuallererst ein rätselhafter Ort, meint Rainer Knepperges (NEWFILMKRITIK).

Nominierungen für den Deutschen Filmpreis 2010

SOUL KITCHEN - Bester Film

SOUL KITCHEN ist eine immer wieder wunderbar an- und aufrührende, meistens aber extrem lustige Achterbahnfahrt durch das Kino überhaupt, mit irre viel toller Musik von Hans Albers über Uraltsoul bis Jan Delay, ein Weihnachtsfilm für Weihnachtshasser, ein Frühlings-, Sommer-, Herbst- und Winterfilm für alle, die alle Lebensjahreszeiten lieben.
Jan Schulz-Ojala, Tagesspiegel, 23.12.2009

Pressespiegel vom Freitag, den 26. März 2010 

Sie ist schwarz, dick und ungeheuer talentiert: Gabourey Sidibe wird seit ihrer Oscar-Nominierung für den Film PRECIOUS (film-zeit Trailer: PRECIOUS) als Jungstar gefeiert. Der Erfolg der 150-Kilo-Frau entfacht eine Debatte um Schönheitsideale, wie Lars-Olav Beier (SPIEGEL) herausgefunden hat. Die Darstellerin wehrt sich dagegen, mit ihrer Rolle verwechselt zu werden, schreibt Claudia Steinberg (ZEIT). Ulrike von Bülow (STERN) beschreibt die Geschichte einer Frau, die trotz widrigster Voraussetzungen berühmt wurde.

 

Der neue EPD-FILM ist online. Jörg Buttgereit (EPD) schreibt über Remakes des Grauens: Neuverfilmungen können Sinn machen. Müssen aber nicht. Wer ist etwa auf die Idee gekommen, die Monster aus KAMPF DER TITANEN (2010) (film-zeit Trailer: KAMPF DER TITANEN (2010)) wiederzubeleben? Markus Metz und Georg Seeßlen (EPD) beschäftigen sich mit Geld, Gier und Kino.

 

In Tom Tykwers Film SOULBOY spielen Slumbewohner aus Nairobi die Hauptrollen. Es ist kein Film über sie, sondern eine Geschichte von ihnen selbst. Für die Darsteller eine große Chance, meint Marc Engelhardt (FR).

 

Der spanische Regisseur Alejandro Amenábar spricht mit Rüdiger Suchsland (ARTECHOCK) über seinen neuen Film AGORA - DIE SÄULEN DES HIMMELS (film-zeit Trailer: AGORA - DIE SÄULEN DES HIMMELS), über christlichen Fundamentalismus, spätrömische Dekadenz und Parallelen zur Gegenwart und die geistige Situation der Spätantike.

 

Das Berliner 11-mm-Fußballfilmfestival huldigt der geschundenen Seele des Rasensports. Alexander Cierpka (ND) war dabei.

 

Der Schauspieler Dennis Hopper liegt im Sterben. An ihm nagt der Krebs - und ein Scheidungskrieg der hässlichen Sorte. Der TZ berichtet.

 

Mit AVATAR (film-zeit Trailer: AVATAR) stellte James Cameron seinen eigenen Einspielrekord ein, doch er hat nicht genug: Bis 2012, zum 100. Jahrestag des Untergangs, will er das Liebesdrama TITANIC wieder auf die Leinwand bringen – in 3D. Die PRESSE verbreitet die Nachricht.

 

Der US-amerikanische Schauspieler Robert Culp ist verstorben. Der STANDARD meldet die Nachricht.

 

DVD-Tipp: Das britische Drama SHANK ist ein brutaler bis sentimentaler, immer kompromissloser Film: die Neuerfindung des Coming-out-Kinos, wie Daniel Sander (SPIEGEL) findet. Richard Kellys Mystery-Thriller THE BOX studiert die Verführbarkeit des Menschen, wie Dominik Kamalzadeh (STANDARD) schreibt.

 

WEB-Funde: MANIFEST hat bereits DAYBREAKERS gesehen. SENNHAUSER verweist auf die Unverpassbaren der Woche; FILMSPRUNG empfiehlt: Rituale sprengen und Drachen zähmen. Ein Interview mit dem CARGO-Regisseur Ivan Engler führt Stefan Höltgen (F.LM). PARALLELFILM schaut auf Technologie die Wege der Aneignung von Film verändert und erweitert. Die 5. Ausgabe von CARGO ist erschienen.

Nominierungen für den Deutschen Filmpreis 2010

DER STRURM - Bester Film

STURM "hat seine kleineren Unebenheiten, er braucht mehr erklärende, bisweilen didaktische Dialoge, als man von Schmid gewohnt ist, aber er stolpert nie in die Falle von Gratismoral und empörtem Gutmenschentum. Hans-Christian Schmid ist eben auch ein Skeptiker, dem es mehr um Klarheit als um die eine moralische Wahrheit geht."
Peter Körte, FAZ, 09.02.2009

Pressespiegel vom Donnerstag, den 25. März 2010 

Schauspieler Jürgen Vogel spielt schwere Jungs im Kino (wie aktuell in SCHWERKRAFT (film-zeit Trailer: SCHWERKRAFT)), im Fernsehen tritt er als Komödiant in der "Schillerstraße" auf. Er sagt: Man muss sich ständig Neues trauen, wie Peter Zander (WELT) herausgefunden hat. Regisseur Maximilian Erlenwein spricht mit Mark Diening (TSP).

 

Andrew Bujalski macht etwas, was in den USA selten geworden ist: unabhängiges Low-Budget-Kino. Ein Gespräch über den neuen Film BEESWAX, Brotjobs und rätselhafte Titel führt Isabella Reicher (TAZ).

 

Die Karriere von Gabourey Sidibe, die ab heute mit PRECIOUS (film-zeit Trailer: PRECIOUS) im Kino zu sehen ist, ist beeindruckend, die Sprüche auch, findet Maike Schultz (BLZ). Sie hat einige zusammengestellt.

 

Ralf Schenk (BLZ) schreibt über Gewalt und Leidenschaft in jungen Filmen aus Mexiko. Über Western aus der Puszta schreibt Frank Noack (TSP). Lars Penning (TAZ) hat Filme aus dem Archiv gesichtet.

 

Die Grazer Diagonale widmete dem österreichischen Filmemacher Peter Schreiner eine Werkschau. Er porträtiert mit Vorliebe Freunde und Bekannte, findet Sven von Reden (TAZ).

 

Robert Adrian Pejo spricht mit (PRESSE) über seine Verfilmung des Glavinic-Romans DER KAMERAMÖRDER, über Manipulation, Grenzgänge, der "Todesstreifen" und die Vertreibung aus dem Paradies.

 

Bettina Spoerri (NZZ) rezensiert Christof Schertenleibs ZWERGE SPRENGEN.

 

Während Konservative ihrem Hass auf den Reformer Obama Luft machen, äußert sich Filmemacher Michael Moore als kritischster Kritiker von liberaler Seite auf bewährt fröhliche Weise. Christiane Peitz (TSP) hat Briefe von ihm gelesen.

 

Italiens Ex-Oppositionsführer fordert die italienische Justiz in einem öffentlichen Brief dazu auf, den Fall Pier Paolo Pasolini mittels moderner Forensik endlich zu klären. Der TZ berichtet.

 

BUCH-Tipp: Jana Toppe (SCHNITT) hat "Schnittstellen – Serienmord im Film" von Stefan Höltgen gelesen: Es ist ein intelligent geschriebenes, ausgezeichnet recherchiertes und informatives Werk auf akademischem Niveau. Ines Schneider (SCHNITT) hat sich mit "Konzeption, Produktion und Postproduktion von Werbespots, -filmen und Virals" auseinandergesetzt.

 

DVD-Tipp: Ein bunter Kessel Deutsches auf DVD hat es Anke Westphal (BLZ) angetan. Der Kameramann Michael Ballhaus spricht mit (BLZ) über Computereffekte und Rainer Werner Fassbinders WELT AM DRAHT.

 

WEB-Funde: CRITIC hat WAFFENSTILLSTAND besprochen: Deutscher Idealismus unterwegs im Irak. KEINBLUTROT verweist auf 100 Jahre Akira Kurosawa.

Nominierungen für den Deutschen Filmpreis 2010

SOUL KITCHEN - Bester Film

SOUL KITCHEN ist eine immer wieder wunderbar an- und aufrührende, meistens aber extrem lustige Achterbahnfahrt durch das Kino überhaupt, mit irre viel toller Musik von Hans Albers über Uraltsoul bis Jan Delay, ein Weihnachtsfilm für Weihnachtshasser, ein Frühlings-, Sommer-, Herbst- und Winterfilm für alle, die alle Lebensjahreszeiten lieben.
Jan Schulz-Ojala, Tagesspiegel, 23.12.2009

Pressespiegel vom Mittwoch, den 24. März 2010 

Das Filmdrama PRECIOUS (film-zeit Trailer: PRECIOUS) über einen gequälten Teenager macht Daniel Haas (SPIEGEL) Angst - und Mut. In der Gestaltung von Precious' Erfahrungen beweist der Regisseur eine Sensibilität, die nur zu bewundern ist, schreibt Anke Westphal (BLZ). Die wunderbare Leichtigkeit dieses Films steht in einem gewissen Gegensatz zur Körperform seiner Hauptheldin, meint Kerstin Decker (TSP). PRECIOUS (film-zeit Trailer: PRECIOUS) wirkt niemals wie ein Film, der Botschaften verbreitet, lobt Gunnar Decker (ND).

 

Die zwei neuen Filme PRECIOUS (film-zeit Trailer: PRECIOUS) und THE BLIND SIDE (film-zeit Trailer: THE BLIND SIDE) zeigen junge Schwarze, die sich aus dem Elend befreien. Einer der beiden ist ein Ärgernis, wie Simone Meier (TZ) findet.

 

In Österreich gab es den Oscar-Empfang. Neben Michael Haneke, Christian Berger und Götz Spielmann fanden sich auch die Preisträger Stefan Ruzowitzky und Christoph Waltz im Bundeskanzleramt ein. Der STANDARD und die PRESSE berichten.

 

Aus Akira Kurosawas DIE SIEBEN SAMURAI machte Hollywood DIE GLORREICHEN SIEBEN - überhaupt konnte man dort immer alles besser, wie Fritz Göttler (SZ) festhält.

 

SEX AND THE CITY 2 (film-zeit Trailer: SEX AND THE CITY 2) wird von Fans mit Ungeduld erwartet. Hauptdarstellerin Sarah Jessica Parker hat nun Details über die Dreharbeiten zur Fortsetzung des schuhfetischistischen Manifests verraten; der SPIEGEL veröffentlicht sie.

 

Markus Schneider (BLZ) hat geniale Dilettanten gesehen: Woody Allen mit der New Orleans Jazz Band im Berliner Tempodrom.

 

Schauspieler Mehmet Kurtulus spricht mit Tobias Goltz (TSP) über reizvolle Rollen, seine türkischen Wurzeln und Thilo Sarrazin.

 

Samuel Stuhlpfarrer (JW) bilanziert Diagonale Normalität: Ein Rückblick auf das 13. Festival des österreichischen Films in Graz.

 

Time Warner, ein russischer Milliardär und das Studio Lions Gate Entertainment gaben Angebote für die MGM-Studios ab. Die PRESSE meldet die Nachricht.

 

WEB-Funde: CRITIC hat endlich DISTRICT 9 (film-zeit Trailer: DISTRICT 9) angeschaut. FILMSPRUNG hat GREENBERG (film-zeit Trailer: GREENBERG) gesehen. Jochen Werner (F.LM) bespricht SUMMER WARS von Mamoru Hosoda. PARALLELFILM verweist auf den schlechten Tag einer Schnecke. DIRTYLAUNDRY rezensiert Fame Is the Spur von Roy Boulting.

Nominierungen für den Deutschen Filmpreis 2010

DIE FREMDE - Bester Film

Die Regisseurin "mischt sentimentale, pathetische und alltägliche, berlinerisch-türkische Tonlagen und beobachtet die grausame Auseinandersetzung zwischen individuellem Glück und sozialer Norm aus der Innenperspektive. Sie stellt also weniger den Wert der traditionellen Familie in Frage als vielmehr die traditionellen Werte der Familie."
Alexandra Seitz, Berliner Zeitung, 20.02.2010

Pressespiegel vom Dienstag, den 23. März 2010 

Heute wäre der japanische Regisseur Akira Kurosawa 100 Jahre alt geworden. Im Kino fand er laut Bert Rebhandl (BLZ) ein Medium, das Shakespeare noch nicht kannte, und das der wilden Vorstellungswelt des englischen Dichters kongeniale Bilder auch dort hinzufügte, wo es um ganz andere Vorlagen ging. Es war jene Mischung aus Sorgfalt und Hingabe, mit der Akira Kurosawas Filme westliche und japanische Traditionen verschmolzen, findet Daniel Kothenschulte (FR).

 

Der digitale Film hat keinen Raum mehr für Dunkelstellen und Zwischenräume. Das macht den Zuschauer zwar satt, aber es macht ihn auch passiver. Das behauptet Regisseur Tom Tykwer in der SZ.

 

Mit einer romantischen Liebesgeschichte hat FROM PARIS WITH LOVE (film-zeit Trailer: FROM PARIS WITH LOVE) nur wenig zu tun. In dem Action-Film springt John Travolta von Dächern und über Zäune, so als wäre er zwanzig. Der TZ berichtet.

 

Am Box Office gibt es keine Veränderungen: ALICE IM WUNDERLAND (film-zeit Trailer: ALICE IM WUNDERLAND) ist in den USA und in Deutschland immer noch auf dem 1. Platz. Der SPIEGEL, die WELT und die PRESSE melden die überraschende Nachricht. FILMSPRUNG meldet ebenfalls die Zahlen.

 

Der Schauspieler Fabian Hinrichs ist mit SCHWERKRAFT (film-zeit Trailer: SCHWERKRAFT) für den Deutschen Filmpreis nominiert. Am 31. März feiert er mit einer Vorlesungsperformance in den Berliner Sophiensælen Premiere, wie David Denk (TAZ) weiß.

 

Eines haben alle fünf Filme der ersten Fantasy-Filmfest-Nights 2010 gemeinsam: Frauen sind die einzigen, die lebendig aus ihnen hervorgehen. Das hat Stefan Höltgen (TELEPOLIS) entdeckt.

 

Eine Filmschau des Regisseurs Romuald Karmakar läuft bis 7. April im Österreichischen Filmmuseum. Der STANDARD empfiehlt sie.

 

Roman Bucheli (NZZ) schreibt über Eric Bergkrauts filmisches Porträt ZIMMER 202 des Schriftstellers Peter Bichsel.

 

Eine Berliner Produktionsfirma plant unter dem Arbeitstitel DIE VERANTWORTLICHEN einen Film über den Umgang der katholischen Kirche mit Missbrauch, wie der STANDARD berichtet.

 

DVD-Tipp: Als 5. Titel veröffentlicht die Revolver-Edition die Doppel-DVD VATERLAND mit drei Filmen von Thomas Heise. PARALLELFILM verweist darauf.

 

WEB-Funde: CRITIC bespricht die zwei Filme VERLOBUNG AUF UMWEGEN (film-zeit Trailer: VERLOBUNG AUF UMWEGEN) und KLASS. BUTTKICKINGBABES verweist auf einen kurzen Animationfilm.

Nominierungen für den Deutschen Filmpreis 2010

DAS WEISSE BAND - Bester Film

Mit hoher historischer Genauigkeit hat Michael Haneke einen Film über die autoritäre Gesellschaft gemacht. Es ist eine Welt, wie sie - für die Stadt und für andere Klassen - Schnitzler, Thomas Mann, Bernhard von Brentano und viele andere beschrieben haben, nur noch etwas strenger und repressiver.
Rüdiger Suchsland, telepolis, 23.05.2009

Pressespiegel vom Montag, den 22. März 2010 

Gut einen Monat sind die Schauspieler Iris Berben und Bruno Ganz jetzt in ihrem Doppelamt: Sie bilden das neue Präsidentenpaar der Deutschen Filmakademie. Im Gespräch mit Michael Althen und Verena Lueken (FAZ) äußern sie sich über ihre Ziele - und ihre Liebe für die Kamera.

 

Harald Peters (WELT) porträtiert Sandra Bullock, die gerade den Fluch des Oscars erlebt. Über diesen Fluch schreibt auch Frank Siering (BLZ) und die Ursachenforschung Hollywoods.

 

Detlef Friedrich (BLZ) erlebte einen Akademieabend mit der Schauspielerin Dagmar Manzel.

 

Im Rahmen der DVD-Edition "Momente des deutschen Films" beschäftigt sich Claudius Seidl (FAZ) mit dem Unglück des Helden, das zugleich das Glück des Films ist und en Arbeiten von Roland Klick.

 

Neues vom ungarischen Kino, von Altmeistern und Newcomern auf der Suche nach starken Geschichten berichtet Ralf Schenk (ND).

 

Lukas Foerster (CARGO) bilanziert die Diagonale. Das Filmfest leistete mit ihrer 13. Ausgabe erneut wichtige filmkulturelle Ergänzungsarbeit, finden Dominik Kamalzadeh und Isabella Reicher (STANDARD). Zurecht wurde zufriedene Bilanz gezogen, es blieben aber einige Wermutstropfen, wie Christoph Huber (PRESSE) resümmiert. SENNHAUSER war bei einem Werkstattgespräch mit Romuald Karmakar. FILMSPRUNG hat mehrere Texte zur Diagonale veröffentlicht.

 

Woody Allen kommt mit seiner Jazzband ins Berliner Tempodrom, wie der TSP berichtet.

 

WEB-Funde: BUTTKICKINGBABES hat DIE ECHELON VERSCHWÖRUNG geschaut. PARALLELFILM verweist auf die 5. Ausgabe von CARGO. Die Studenten der dffb streiken derzeit mehrheitlich gegen ein Besetzungsverfahren, das ihnen den Filmemacher Jan Schütte als zukünftigen Direktor eingetragen hat, wie CARGO berichtet. MANIFEST bespricht [REC] 2 und RED RIDING: 1974. Jörg Buttgereits Film-Lektionen sind abgeschlossen – über eine Dokumentation im Rückblick schreibt Stefan Höltgen (F.LM).

Nominierungen für den Deutschen Filmpreis 2010

DER STRURM - Bester Film

STURM "hat seine kleineren Unebenheiten, er braucht mehr erklärende, bisweilen didaktische Dialoge, als man von Schmid gewohnt ist, aber er stolpert nie in die Falle von Gratismoral und empörtem Gutmenschentum. Hans-Christian Schmid ist eben auch ein Skeptiker, dem es mehr um Klarheit als um die eine moralische Wahrheit geht."
Peter Körte, FAZ, 09.02.2009

Pressespiegel vom Samstag, den 20. März 2010 

Die Nominierungen für den Deutschen Filmpreis werden kommentiert, besonders dass der großer Favorit DAS WEISSE BAND (DAS WEISSE BAND Trailer) von Michael Haneke ist.

Der Deutsche Filmpreis hat sowas Verlässliches, auch im Wandel, meint Peter Uehling (BLZ). Kurz und witzig fand Jan Schulz-Ojala (TSP) die Präsentation mit Iris Berben und Bruno Ganz. Auch wenn es mit dem Oscar nicht geklappt hat, kann sich Regisseur Michael Haneke freuen, meint die WELT.

Die ZEIT berichtet; ebenso wie der STANDARD und die PRESSE.

 

Als Modedesigner machte Tom Ford Milliarden. Dann fing er an zu trinken. Nun wird er als Filmemacher gefeiert. Johannes Bonke und Sven Schumann (SZ) haben mit ihm über seinen Film A SINGLE MAN (film-zeit Trailer: A SINGLE MAN) gesprochen.

 

Der Fluch des Oscars beschäfitgt Rita Neubauer (TSP). Sandra Bullocks Ehe ist kaputt – nur zwei von 13 Preisträgerinnen sind noch mit ihrem Mann zusammen.

 

Schwierigkeiten sind dafür da, überwunden zu werden, findet Werner Schroeter. Weder Geldmangel noch Krebs hindern den Regisseur an seiner Kunst. Ein Gespräch mit dem Filmemacher führt Irene Bazinger (BLZ). Daniel Kothenschulte (FR) gratuliert Elfi Mikesch und Werner Schroeter und zum Murnau-Preis.

 

Hannah Schygulla war das Geschöpf des Regisseurs Rainer Werner Fassbinder. Nach dessen Tod 1982 ging sie ihren eigenen Weg. Jetzt hat sie einen Film über die kubanische Schauspielerin Alicia Bustamante gedreht. Alexander Sury (TZ) hat mir ihr gesprochen.

 

Lukas Foerster (CARGO) hat auf der Diagonale fragwürdige Helden ausgemacht. Dominik Kamalzadeh (STANDARD) sah österreichische Filme, die sich an internationalen Formaten orientieren. FILMSPRUNG schaut ebenfalls auf das Festival.

 

Nicht größer, aufregender oder wilder als das Leben: Kevin Costner war mit Boogierock im Berliner Tempodrom zu sehen. Markus Schneider (BLZ) und H.P. Daniels (TSP) waren dabei.

 

Schüler drehen in Berlin mit dem Regisseur Torsten Löhn den Dokumentarfilm GLEIMTUNNEL. Philipp Göll (TAZ) berichtet.

 

DVD-Tipp: Vier frühe Werke des Kino-Extremisten Nagisa Oshima liegen jetzt in der Reihe "Japanische Meisterregisseure" als DVD vor. Anke Leweke (ZEIT) empfiehlt sie.

 

WEB-Funde: BUTTKICKINGBABES bespricht Echelon Conspiracy. Die Phallokraten im 21. Jahrhundert beschäftigen Stefan Höltgen (F.LM).

Nominierungen für den Deutschen Filmpreis 2010

WÜSTENBLUME - Bester Film

Seine glaubwürdigen Momente hat Wüstenblume vor allem in Somalia, gedreht wurden sie in Djibouti. Die afrikanischen Darsteller erscheinen nicht wie Charaktere aus bereits bekannten Filmen. Ihre eingestreuten Szenen wirken so ungekünstelt wie Diries Anliegen, auf das zum Ende noch eine Texttafel hinweist: Weltweit werden täglich etwa 6000 Mädchen genitalverstümmelt.
Sonja M. Schultz. critic.de, 25.08.2009

Pressespiegel vom Freitag, den 19. März 2010 

Die Nominierungen für den Deutschen Filmpreis sind bekanntgegeben worden. Großer Favorit ist DAS WEISSE BAND (DAS WEISSE BAND Trailer) von Michael Haneke, ebenfalls mit vielen Nominierungen bedacht sind DIE FREMDE (2010) (DIE FREMDE (2010) Trailer) und ALLE ANDEREN.
Alle Nominierten für den Deutschen Filmpreis hier.

 

Heute feiert Bruce Willis seinen 55. Geburtstag. film-zeit gratuliert.

 

Im Actionthriller GREEN ZONE (film-zeit Trailer: GREEN ZONE) spielt Matt Damon einen US-Soldaten, der hinter die Lüge von den Massenvernichtungswaffen kommt. Im Interview mit Roland Huschke (SPIEGEL) erklärt der Star, wie dabei der Kriegslärm an seinen Nerven zerrte - und er sich mit dem konservativen Amerika anlegte.

 

In Wien findet aktuell die Diagonale statt. Die PRESSE schaut auf ein Drogendrama als Alltagsgeschichte. SENNHAUSER bietet gleich mehrere Texte zu Filmen, ebenso wie FILMSPRUNG.

 

Vom Entsetzen auf dem Elternabend zur Vorlesung im Theater: Jörg Buttgereit bereitete dem Splatterfilm eine Hommage und Thomas Groh (TAZ) war dabei.

 

Rüdiger Schaper (TSP) porträtiert Herbert Fritsch, den Mann, der an der Rampe wohnt. Martin Machowecz (ZEIT) blickt auf Christian Friedel.

 

Der japanische Regisseur Hirokazu Kore-eda, ein Meister existenzieller Filmmagie, schickt in AIR DOLL eine aufblasbare Sex-Gespielin unter die Menschen. Thomas Allenbach (TZ) rezensiert den Film.

 

DVD-Tipp: Wong Kar-Wai hat seine gewaltige, traurige Kampfkunst-Tragödie ASHES OF TIME: REDUX (film-zeit Trailer: ASHES OF TIME: REDUX) neu bearbeitet. Jetzt gibt es die Redux-Fassung mit neuem Soundtrack auf DVD; Christoph Schneider (TZ) empfiehlt sie.

Favoriten für den Deutschen Filmpreis 2010

ALLE ANDEREN - Bester Film

Das Necken und das Turteln, die Rollenspielchen und Scheingefechte sind mit einer solchen Vertrautheit der Darsteller miteinander in Szene gesetzt, dass man sich bald ganz dieser Beziehung überlässt. Und was Maren Ade dabei vor allem einfängt, ist jene Eigenheit der Liebe, dass sie stets ihre Gestalt verändert.
Michael Althen, FAZ, 18.06.2009

Pressespiegel vom Donnerstag, den 18. März 2010 

Er ist 79, doch aufhören will Clint Eastwood nicht. Gerade läuft sein jüngster Film INVICTUS - UNBEZWUNGEN (film-zeit Trailer: INVICTUS - UNBEZWUNGEN) in den Kinos. Sarah Elena Schwerzmann (ZEIT) erzählt er, was er an Mandela bewundert und was er von sich selbst als Leiche hält.

 

In CRAZY HEART (film-zeit Trailer: CRAZY HEART) spielt der Amerikaner Jeff Bridges einen alkoholabhängigen Countrysänger. Sarah Elena Schwerzmann (TZ) erklärt er, wie er sich auf die Rolle vorbereitet hat.

 

Matt Damon - aktuell mit GREEN ZONE (film-zeit Trailer: GREEN ZONE) in den Kinos - feiert dieses Jahr seinen 40. Geburtstag. Arg verändert hat er sich in den letzten Jahren nicht. Es scheint Schauspieler zu geben, an denen die Zeit einfach spurlos vorüber geht. Die SZ schaut mit Bildern auf das Phänomen.

 

Der Filmemacher Romuald Karmakar ist Gast der Diagonale, seine Filme werden im Filmmuseum gezeigt. Mit Bert Rebhandl (STANDARD) spricht er über deutsche Geschichte, Gewalt, Leidenschaft und Verblendung.

 

Als charmanter Filmbösewicht hat Christoph Waltz Starruhm erlangt. Als eloquenter Plauderer und Kavalier tourt er durch die TV-Shows. Thomas Vieregge (PRESSE) schaut auf den Anti-Arnie aus Austria.

 

Der große ungarische Regisseur Miklós Jancsó spricht mit Ralf Schenk (BLZ) über gute Könige, Film und Realität. Außerdem schreibt Ralf Schenk (BLZ) über Tränen in Moskau und Romy Schneider im Ruhrgebiet. Gerhard Midding (BLZ) beschäftigt sich mit dem Frühwerk des japanischen Regisseurs Nagisa Oshima. Lars Penning (TAZ) hat Filme aus dem Archiv gesichtet. Silvia Hallensleben (TSP) schaut auf Glanz und Glibber.

 

Er hat das Genre gewechselt, baut aber bei seiner Show erstmal auf seinen Ruf als Filmstar: Kevin Costner gibt in Offenbach ein Konzert - und sich selbst auch noch als Frauenversteher, wie Christian Schlüter (FR) festgestellt hat.

 

Berühmte Filmschaffende wie Ken Loach oder Nick Park haben ihre Lieblingsszenen gewählt. Der TZ zeigt sie.

 

1300 Filme aus 66 Ländern sind in diesem Jahr für das Studentenfilmfestival "sehsüchte" eingereicht worden, meldet die BLZ.

 

DVD-Tipp: Thomas Klein (BLZ) schaut auf zwei junge Verlierer und einen alten Helden.

 

WEB-Funde: CRITIC bespricht REMEMBER ME (film-zeit Trailer: REMEMBER ME) und GREEN ZONE (film-zeit Trailer: GREEN ZONE). Mit dem Regisseur Paolo Virzi über seinen Film DAS GANZE LEBEN LIEGT VOR DIR (film-zeit Trailer: DAS GANZE LEBEN LIEGT VOR DIR) sprach Thomas Willmann (ARTECHOCK). FILMSPRUNG hat den Klassiker DIE BÜCHSE DER PANDORA von Georg Wilhelm Pabst gesehen. Die Lust am Rennen beschäftigt SENNHAUSER. Lukas Foerster ist für CARGO auf der Diagonale. Stefan Höltgen (F.LM) schaut auf Bücher zu Maschinenherz und Herzmaschine.

Nominierungen für den Deutschen Filmpreis 2010

DIE FREMDE - Bester Film

Die Regisseurin "mischt sentimentale, pathetische und alltägliche, berlinerisch-türkische Tonlagen und beobachtet die grausame Auseinandersetzung zwischen individuellem Glück und sozialer Norm aus der Innenperspektive. Sie stellt also weniger den Wert der traditionellen Familie in Frage als vielmehr die traditionellen Werte der Familie."
Alexandra Seitz, Berliner Zeitung, 20.02.2010

Pressespiegel vom Mittwoch, den 17. März 2010 

Matt Damon schnauft im Irak-Thriller GREEN ZONE (film-zeit Trailer: GREEN ZONE) dem verlorenen Gewissen der USA hinterher. Einen hochmoralischen Film mit einem bedenklich simplen Verhältnis zur Wahrheit, sah Christian Buß (SPIEGEL). Das Actionkino soll den Bann des kommerziellen Misserfolgs brechen, der bisher alle Filme über den Irak-Krieg verfolgt, behauptet Florian Keller (TZ).

 

Sein Film ALICE IM WUNDERLAND (film-zeit Trailer: ALICE IM WUNDERLAND) ist in Europa und in den USA ein Publikumsmagnet - in New York strömen derzeit Massen ins Museum of Modern Art, um in die skurrile Welt Tim Burtons einzutauchen. Colette Schmidt (STANDARD) hat sie ebenfalls gesehen.

 

Einige Artikel zum gestrigen Geburtstag von Filmregisseur Bernardo Bertolucci werden nachgereicht. Bert Rebhandl (FAZ) blickt auf den indiskreten Charme der Agonie. Laut Gerhard Midding (WELT) ist er der letzte kommunistische Kinokaiser. Fritz Göttler (SZ) schaut ebenfalls auf den letzten Kaiser.

 

Das Krimi-Kammerspiel DER KAMERAMÖRDER eröffnete am Dienstag in Graz das Festival des österreichischen Films. Klaus Maria Brandauer erhielt den Großen Preis, wie Chrsitoph Huber (PRESSE) berichtet. SENNHAUSER und FILMSPRUNG schauen ebenfalls auf den Film und das Festival.

 

Alles andere als Samba, Glamour, Bikinis und bildstarke Favelafilme zeigt das brasilianische Filmfestival im Babylon Mitte, nämlich wie ein Wohnblock einen berühmten Regisseur die Nerven kosten kann. Marlene Giese (TAZ) war dabei.

 

Auf der Warenterminbörse in Chicago können Spekulanten bald Kapital auf den Erfolg von Filmen setzen. Rita Neubauer (TSP) berichtet.

 

Sarah Wood begab sich auf den Spuren des palästinensischen Filmarchivs: Die Zuschauer sollen merken, dass sie nicht genug sehen. Natalie Soondrum (FR) hat mit ihr gesprochen.

 

WEB-Funde: BUTTKICKINGBABES schaut auf LEGION (film-zeit Trailer: LEGION). SAKKADEN hat SHUTTER ISLAND (film-zeit Trailer: SHUTTER ISLAND) gesehen.

Nominierungen für den Deutschen Filmpreis 2010

DER STRURM - Bester Film

STURM "hat seine kleineren Unebenheiten, er braucht mehr erklärende, bisweilen didaktische Dialoge, als man von Schmid gewohnt ist, aber er stolpert nie in die Falle von Gratismoral und empörtem Gutmenschentum. Hans-Christian Schmid ist eben auch ein Skeptiker, dem es mehr um Klarheit als um die eine moralische Wahrheit geht."
Peter Körte, FAZ, 09.02.2009

Pressespiegel vom Dienstag, den 16. März 2010 

Heute feiert der italienische Filmregisseur Bernardo Bertolucci seinen 70. Geburtstag. Patrick Straumann (NZZ) schreibt über den antikonformistischen Manieristen. Alexandra Seitz (BLZ) blickt auf die Poesie und den Marxismus des Filmemachers.

 

Der neue FILM-DIENST ist online. Margret Köhler führt ein Gespräch mit dem iranischen Regisseur Rafi Pitts. Ralf Schenk hat sich mit WELT AM DRAHT von Rainer Werner Fassbinder beschäftigt. Franz Everschor schaut auf Studios und Filmtheater, die sich über die Länge der Kinoauswertung streiten.

 

ALICE IM WUNDERLAND (film-zeit Trailer: ALICE IM WUNDERLAND) sorgt in den USA und Deutschland für Kasse. Der SPIEGEL veröffentlicht die Chart-Ergebnisse. FILMSPRUNG berichtet, ebenso wie die PRESSE. 3D-Filme heben ab, wie der STANDARD und der TZ feststellen.

 

Der US-Regisseur Tim Burton wurde in Frankreich zum Ritter geschlagen, wie der STANDARD kurz erwähnt.

 

Sie galten als eines der Traumpaare Hollywoods - nun ist alles aus: Schauspielerin Kate Winslet und Regisseur Sam Mendes sind getrennt, offenbar schon länger, wie der SPIEGEL verbreitet.

 

Cate Blanchett dreht in Potsdam, weiß der TSP.

 

Heike Makatsch sieht sich als selbstbewusste Frau, ohne Feministin sein zu müssen. Das erklärt sie im Interview mit Jan Freitag (BLZ).

 

Der Dokumentarist Peter Schreiner betreibt in seinen impressionistischen Arbeiten Spurensuchen, die sich gängigen Labels widersetzen, wie Michael Pekler (STANDARD) festhält.

 

Der russische Investor Len Blavatnik hat Interesse an dem hoch verschuldetem Hollywood-Studio MGM gezeigt. Die PRESSE berichtet.

 

Der Schauspieler Peter Graves ist gestorben. Der TSP berichtet, ebenso wie der STANDARD, die SZ und der SPIEGEL.

 

BUCH-Tipp: Nils Bothmann (SCHNITT) beschäftigt sich mit "Walter Hill. Welt in Flammen", einem Buch gegen den Kanon.

 

WEB-Funde: CRITIC bietet Rezensionen zu BEESWAX und FROM PARIS WITH LOVE (film-zeit Trailer: FROM PARIS WITH LOVE). Letzteren hat MANIFEST auch besprochen, ebenso wie THE BLIND SIDE (film-zeit Trailer: THE BLIND SIDE). Überspitzt formuliert SAKKADEN: Stanley Donwood ist der bessere David Lynch. BUTTKICKINGSBABES schreit: Kauft mich!

Nominierungen für den Deutschen Filmpreis 2010

SOUL KITCHEN - Bester Film

SOUL KITCHEN ist eine immer wieder wunderbar an- und aufrührende, meistens aber extrem lustige Achterbahnfahrt durch das Kino überhaupt, mit irre viel toller Musik von Hans Albers über Uraltsoul bis Jan Delay, ein Weihnachtsfilm für Weihnachtshasser, ein Frühlings-, Sommer-, Herbst- und Winterfilm für alle, die alle Lebensjahreszeiten lieben.
Jan Schulz-Ojala, Tagesspiegel, 23.12.2009

Pressespiegel vom Montag, den 15. März 2010 

THE HURT LOCKER (film-zeit Trailer: THE HURT LOCKER) war der große Gewinner der diesjährigen Oscar-Verleihung. Sechs Trophäen gab es für den Kriegsfilm von Kathryn Bigelow. Doch im Kino floppte das Werk, obwohl es kein Klischee eines Arthaus-Films erfüllt. Warum schauen sich Menschen lieber einen Quark wie TERMINATOR an, beschäftigt Matthias Wulff (WELT). Der erste weibliche Regie-Oscar ging an einen Film, in dem knallharte Typen zelebrieren, wie knallhart sie sind. Gewann Kathryn Bigelow, weil man ihren Filmen nicht anmerkt, dass sie von einer Frau sind, fragt sich Susan Vahabzadeh (SZ). Ein Porträt der oscargekrönten amerikanischen Regisseurin Kathryn Bigelow schreibt Ursula Schnyder (NZZ).

 

Im Ehrenmord-Drama DIE FREMDE (2010) (film-zeit Trailer: DIE FREMDE (2010)) spielt Sibel Kekilli ihre größte Rolle seit Fatih Akins GEGEN DIE WAND - im Interview mit dem Daniel Sander (SPIEGEL) spricht die Deutschtürkin über das Islambild der Medien, Ignoranz im Umgang mit Migranten und die Werte, die sie in Deutschland vermittelt bekommen hat.

 

Heute ist Oscar-Gewinner Matt Damon einer der erfolgreichsten Schauspieler Hollywoods - und würde jedem abraten, den gleichen Weg zu gehen wie er. Eine Gespräch übers Filmgeschäft, über Krieg und über Freundschaft führt Anja Reich (BLZ). Matt Damon spricht mit Bert Rebhandl (STANDARD) darüber, wie sich die Botschaft des Actionkriegsfilms GREEN ZONE (film-zeit Trailer: GREEN ZONE) zu seiner eigenen politischen Biografie verhält.

 

Auch in der zweiten Woche hielt sich Tim Burtons Fantasy-Film ALICE IM WUNDERLAND (film-zeit Trailer: ALICE IM WUNDERLAND) mit 62 Millionen Dollar (45 Millionen Euro) Einnahmen an der Spitze der US-Kinocharts, wie der STANDARD weiß.

 

Der deutsche Regisseur Werner Schroeter und die Kamerafrau Elfi Mikesch sind mit dem Bielefelder Friedrich Wilhelm Murnau-Filmpreis geehrt worden. Der STANDARD erwähnt es.

 

Mit dem Buch "Trümmerfilme. Das deutsche Kino der Nachkriegszeit." hat sich Hanns-Georg Rodek (WELT) beschäftigt.

 

Mit einem Wikinger-Epos, bei dem Leonardo DiCaprio die Hauptrolle spielen wird, erfüllt sich Mel Gibson einen alten Traum; der TZ berichtet vom letzten Projekt des Filmemachers. Außerdem meldet der TZ, dass die Schweizer Produktionsgesellschaft C-Films plant, aus dem Bestseller von René Zeyer einen Kinofilm über das Treiben der Schweizer Banker zu produzieren. Am Samstag ist das 24. Internationale Filmfestival Freiburg gestartet, wie der TZ meldet.

 

Die Präsidentin des Zentralrats der Juden, Charlotte Knobloch, hat ein Verbot von Oskar Roehlers Film Jud Süß - Film ohne Gewissen (film-zeit Trailer: Jud Süß - Film ohne Gewissen) gefordert. Harald Jähner (BLZ) fragt sich, ob der Film wirklich antisemitisch ist.

 

Früher tanzte Kevin Costner mit dem Wolf, jetzt hat er umgesattelt und spielt mit der Band Modern West im Tempodrom. Andreas Conrad (TSP) war dabei.

 

WEB-Funde: CRITIC hat bereits DER FANTASTISCHE MR. FOX (film-zeit Trailer: DER FANTASTISCHE MR. FOX) von Wes Anderson gesehen. Björn Lahrmann (MANIFEST) beschäftigt sich mit GOLDEN SLUMMER. Die Stanislaw-Lem-Adaption Testflug zum Saturn auf DVD, was Stefan Höltgen (TELEPOLIS) freut. Jochen Werner (F.LM) schaut auf MR73 – Bis dass der Tod dich erlöst von Olivier Marchal. Außerdem hat Jochen Werner (F.LM) das Buch "George A. Romero und seine Filme" von Georg Seeßlen gelesen. MARY UND MAX von Adam Elliot hat FILMSPRUNG gesehen. HALLOWEEN 2 ist das Objekt von BUTTKICKINGSBABES. FILMUNDKRITIK blickt auf den Berlinale-Film DER TAG DES SPATZEN. Ekkehard Knörer (CARGO) ist entsetzt über die Machenschaften an der DFFB. KEINBLUTROT schaut auf Cinephilie der Zukunft. ALLESGLOTZER hat sich mit DIE BANDITEN VON MAILAND beschäftigt.

Favoriten für den Oscar 2010

THE HURT LOCKER von Kathryn Bigelow

Natürlich ist das Entschärfen von Bomben, während der Zeitzünder tickt, ohnehin Kino pur, aber Bigelow versteht es, eine visuelle Energie zu entfesseln, die dem zum Chaos neigenden Genre des Kriegsfilms zur Abwechslung einmal mit handwerklicher Präzision begegnet.
Michael Althen in der FAZ

Pressespiegel vom Freitag, den 12. März 2010 

Antisemitische Tendenzen? Charlotte Knobloch, Präsidentin des Zentralrats der Juden, will ein Aufführungsverbot für Oskar Roehlers JUD SÜß - FILM OHNE GEWISSEN (film-zeit Trailer: JUD SÜß - FILM OHNE GEWISSEN). Dabei ist er lediglich der Versuch, eine Vorstellung von der Perfidie von JUD SÜß zu vermitteln, meint Michael Althen (FAZ). Sven Felix Kellerhoff (WELT) schreibt über die Hintergründe.

 

Der argentinische Film THE SECRET IN THEIR EYES, der zu Zeiten der Diktatur spielt, gewann einen Oscar. Darin bildet das Politische nur den Rahmen für eine persönliche Geschichte voller Rätsel, wie Miguel Zamorano (ZEIT) findet.

 

US-Schauspieler Harrison Ford spricht mit Peter Zander (WELT) über seine Filme, die Familie und das Fliegen.

 

Sebastian Moll (FR) schaut auf das Broadway-Debüt von Scarlett Johansson: Es ist ihr bestens gelungen.

 

Produzent Nico Hofmann spricht mit Arno Widmann (BLZ) über die soziale Balance in Deutschland und seinen neuen Film auf Sat.1.

 

Die Leipziger Kinowelt-Gruppe verlegt ihren Firmensitz nach Berlin. Der Umzug sei für das zweite Quartal 2011 geplant, teilte das Unternehmen mit und der TSP berichtet. Hanns-Georg Rodek (WELT) freut sich für Berlin.

 

Das Österreichische Filmmuseum lädt derzeit zu einem Gang durch die deutsche Filmgeschichte: "Deutschland in der Nacht" enthält viele rare Arbeiten aus sieben Jahrzehnten und eine markante Auslassung. Isabella Reicher (STANDARD) verweist darauf.

 

An den 34. Schweizer Jugendfilmtagen gehört die Leinwand dem Filmnachwuchs. Festivalleiter Patric Schatzmann spricht mit Martin Sturzenegger (TZ) über die Qualitäten junger Filmschaffenden in der Schweiz. Martin Suters DER KOCH und Anna Luifs MADLY IN LOVE bieten derzeit feinste Schweizer Multikulti-Kost. Philippe Zweifel (TZ) stellt weiteren komödiantischen Culture Clash vor.

 

WEB-Funde: CRITIC bespricht DIE EWIGEN MOMENTE DER MARIA LARSSON. SENNHAUSER verweist auf die Unverpassbaren der Woche. FILMSPRUNG hat bereits GREEN ZONE (film-zeit Trailer: GREEN ZONE) gesehen. FROMBEYOND schaut auf THE HOUSE OF THE DEVIL. DIRTYLAUNDRY blickt auf LA PIOVRA.

Favoriten für den Oscar 2010

Bester Hauptdarsteller - Morgan Freeman für INVICTUS

Morgan Freeman überzeugt mit seinen schauspielerischen Höchstleistungen in den verschiedensten Rollen in unterschiedlichsten Genres und gehört unumstritten zu den stärksten Schauspielern Hollywoods und könnte nun in Gestalt von Nelson Mandela den Oscar gewinnen.

Pressespiegel vom Donnerstag, den 11. März 2010 

Vier Jahre nach seinem News-Auftritt als lallender Antisemit meldet sich Mel Gibson mit AUFTRAG RACHE (film-zeit Trailer: AUFTRAG RACHE) zurück. Roland Huschke (SZ) spricht mit ihm. Von seiner rastlosen Energie hat er nichts eingebüßt, meint Nina Rehfeld (BLZ).

 

Der in Chile geborene Spanier Alejandro Amenábar drehte AGORA - DIE SÄULEN DES HIMMELS (film-zeit Trailer: AGORA - DIE SÄULEN DES HIMMELS). Patrick Heidmann (BLZ) hat sich mit ihm unterhalten.

 

Die Regisseurin Feo Aladag spricht mit Angelika Kettelhack (ND) über DIE FREMDE (2010) (film-zeit Trailer: DIE FREMDE (2010)) und die Ankunft in Deutschland.

 

Siegfried Tesche (WELT) war bei der Premiere von JERRY COTTON (film-zeit Trailer: JERRY COTTON).

 

Ewan McGregor über seinen neuen Film MÄNNER, DIE AUF ZIEGEN STARREN (film-zeit Trailer: MÄNNER, DIE AUF ZIEGEN STARREN), das Leben in Los Angeles und den Soundtrack von TRAINSPOTTING. Hans Jürg Zinsli (TZ) hat die Fragen gestellt. Im Film MADLY IN LOVE spielt Sugeetha Srividdunupathy eine Hauptrolle. Die Schweizer Regisseurin Anna Luif hat die junge Tamilin an der Käsetheke im Globus entdeckt, wie Georg Gindely (TZ) herausgefunden hat.

 

Oliver Pink (PRESSE) schreibt über Udo Proksch - Out of Control, ein Dokumentarfilm von Robert Dornhelm über den als Drahtzieher des "Falls Lucona" berüchtigten Schickerialiebling.

 

Der Schauspieler Corey Haim starb mit 38 Jahren an einer Überdosis. Der SPIEGEL berichtet, ebenso wie der STANDARD.

 

Dass die Veranstalter der Oscar-Nacht bei der Erinnerung an die im vergangenen Jahr verstorbenen Stars Farrah Fawcett nicht erwähnt haben, hat weltweit für Aufregung gesorgt. Nun hat sich die Academy zu Wort gemeldet - und erklärt, dass sie Charlie's Engel mit Absicht nicht erwähnte, wie der SPIEGEL schreibt. Wenke Husmann (ZEIT) schaut genauer auf die fehlende Schweigeminute.

 

Ralf Schenk (BLZ) schreibt über Carl Theodor Dreyer, einen Meister des Lichts aus Dänemark. Lars Penning (TAZ) hat Filme aus dem Archiv gesichtet. Frank Noack (TSP) beschäftigt sich mit Politik und Propaganda.

 

ARKONA, RETHRA, VINETA: Volker Koepp unternahm 1989 eine Reise durch allerlei Untergänge. Jan Brachmann (BLZ) hat sie sich angesehen.

 

Ästhetische Lesart oder Intervention zugunsten des nationalistischen Flügels in Rumänien? In der TU wurde über den Film Portrait of the Fighter as a Young Man diskutiert, der auf der Berlinale zu sehen war. Bert Rebhandl (TAZ) war dabei.

 

DVD-Tipp: Marin Majica (BLZ) empfiehlt diverse DVDs, darunter THE BOX, TENDERESS und SHRINK. Ekkehard Knörer (TAZ) bespricht WELT AM DRAHT von Rainer Werner Fassbinder. Das Meisterwerk DAS WEISSE BAND (film-zeit Trailer: DAS WEISSE BAND) quält den Zuschauer mit der Erkenntnis, wie die Gewalt in unser Leben kommt, schreibt Thomas Assheuer (ZEIT).

 

WEB-Funde: CRITIC bietet wieder mehrere Kritiken, unter anderem zu TEUFELSKICKER (film-zeit Trailer: TEUFELSKICKER) und EVERYBODY´S FINE (film-zeit Trailer: EVERYBODY´S FINE). SENNHAUSER schaut auf die 34. Schweizer Jugendfilmtage. FILMSPRUNG sah ASHES OF TIME: REDUX (film-zeit Trailer: ASHES OF TIME: REDUX) von Wong Kar-Wai.

Favoriten für den Oscar 2010

Beste Hauptdarstellerin - Sandra Bullock in THE BLIND SIDE

Ob als hässliches Entlein oder als selbstbewusste Jura-Studentin, ob in ernsten oder komödiantischen Rollen - die Schauspielerin mimt die unterschiedlichsten Charaktere vor der Kamera und könnte jetzt den Oscar bekommen.

Pressespiegel vom Mittwoch, den 10. März 2010 

Kathryn Bigelow gewann mit ihrem Film THE HURT LOCKER (THE HURT LOCKER Trailer) sechs Oscars. Ein Kassenschlager war er nicht, doch viele Kritiker feierten ihn. Warum eigentlich, fragt sich Annette Brauerhoch (ZEIT). Nicht nur im Verzicht aufs laxe liberale Händeringen bisheriger Irak-Filme ragt er aus der derzeitigen US-Produktion heraus, wie Christoph Huber (PRESSE) findet. Irak-Veteranen bezeichnen die Bombenentschärfungen im Oscar-Überflieger als unrealistisch. Eine berechtigte Kritik, die trotzdem nicht ins Gewicht fällt, wie Philippe Zweifel (TZ) findet. Kathryn Bigelow wurde als erste Frau in der Geschichte der Oscars für die beste Regie ausgezeichnet. Bis es so weit war, musste sie einige Tiefs überwinden, wie Florian Keller (TZ) weiß.

Christoph Waltz sehen wir hier so schnell nicht wieder. Die Amerikaner schenken ihm einen Oscar - und einen Job nach dem anderen, wie Jörg Häntzschel (SZ) berichtet. Medien überschlagen sich mit Lob für den Oscar-Preisträger aus Österreich und prophezeien ihm eine große Zukunft in Hollywood; Kritik gibt es an der Kategorie, in der Christoph Waltz ausgezeichnet wurde, wie die PRESSE berichtet.

Über einen der seltsamsten Momente der Oscar-Verleihung schreibt der SPIEGEL. Deutsche haben sich auf den Roten Teppich gemogelt, wie der SPIEGEL berichtet. Reaktionen, Anmerkungen und viele Bilder bietet FILMSPRUNG.

 

Von der Macht des Wissens im Gefängnis erzählt der französische Spielfilm UN PROPHETE (film-zeit Trailer: UN PROPHETE); Christina Bylow (BLZ) ist begeistert. Hier wird das Geschäftemachen im Knast gelernt, schreibt Andreas Busche (TAZ) über den beeindruckenden Film. So einen Gefängnisfilm hat Jan Schulz-Ojala (TSP) noch nie gesehen.

 

Der Schauspieler Michael Gwisdek, derzeit mit BOXHAGENER PLATZ (film-zeit Trailer: BOXHAGENER PLATZ) spricht mit Jörg Schindler (FR) im Kino, über die DDR in Wirklichkeit, die DDR im Film und den dramatischsten Coitus interruptus seines Lebens.

 

Fritz Göttler (SZ) schaut auf die "Bad Boys" von Hollywood: Der französische Philosoph Bernard-Henri Lévy verdammt Quentin Tarantinos Inglourious Basterds (film-zeit Trailer: Inglourious Basterds), Martin Scorseses Shutter Island (film-zeit Trailer: Shutter Island) und den neuen Umgang des Kinos mit Hitler.

 

Kampfsportlegende und Actionheld Chuck Norris schuf sich eine eigene, ironiefreie, patriotische Welt - und wurde zum Objekt der Satire. Heute feiert er seinen 70. Geburtstag und Andrian Kreye (SZ) gratuliert Doktor Faust.

 

Die Dokumentation PINK TAXI will Rußland im Taxi verstehen lernen. Ein Gespräch mit dem Filmregisseur Uli Gaulke führt Irina Serdyuk (JW).

 

Die Berliner Galerie Dogon zeigt handgemalte Kinoplakate der afrikanischen Filmindustrie. Clemens Niedenthal (TAZ) verweist darauf.

 

WEB-Funde: CRITIC besoricht PLEIN SUD, einen Film ohne Liebe, Überschreitung oder Ziel. SENNHAUSER verweist darauf, dass die US-Zeitschrift Varity ihren Chef-Filmkritiker gefeuert hat. In einem Akt schamloser Selbstbepreisung verweist BUTTKICKINGBABES auf bereits vorhandene Kritiken zu Filmen, die auf dem Fantasy Filmfest Nights zu sehen sind. DIRTYLAUNDRY bespricht Assembly von Feng Xiaogang.

Favoriten für den Oscar 2010

Beste Hauptdarstellerin - Sandra Bullock in THE BLIND SIDE

Ob als hässliches Entlein oder als selbstbewusste Jura-Studentin, ob in ernsten oder komödiantischen Rollen - die Schauspielerin mimt die unterschiedlichsten Charaktere vor der Kamera und könnte jetzt den Oscar bekommen.

Pressespiegel vom Dienstag, den 09. März 2010 

Überall wird die Verleihung des Oscar ausgewertet. Dominik Kamalzadeh (STANDARD) schreibt über die Revanche der Wirklichkeit. Die Academy hat laut Anke Westphal (BLZ) gleich in zweierlei Beziehung eine historische Entscheidung getroffen. Die 82. Oscars schreiben Geschichte und feiern die Harmonie, bilanziert Jan Schulz-Ojala (TSP). Sven von Reden (TAZ) blickt auf den Frauentag in Hollywood. Die Siegerinnen der 82. Oscarnacht stehen für einen neuen Geist - nur welchen, fragt sich Tobias Kniebe (SZ). Die Oscar-Gala geriet dieses Jahr etwas chaotisch – am Ende war kaum noch Zeit, den besten Film vorzustellen, kritisiert Sebastian Moll (TSP). Von Perlenkleid bis Duschvorhang - nicht alle Entwürfe überzeugten in der Oscar-Nacht, wie Cornelia Geißler (BLZ) fand. Eva C. Schweitzer (BLZ) war auf der anschließenden Oscar-Party.

Philip French (FREITAG) schaut nochmals genau auf The Hurt Locker (The Hurt Locker Trailer): Er ist ergreifend, aber er zeigt die Soldaten weder als Opfer noch als Täter. Isabella Reicher (STANDARD) schreibt über Kathryn Bigelow, die so schnell nichts aus der Ruhe bringen dürfte. Verena Lueken (FAZ) porträtiert die freie Radikale. Sophie Albers (STERN) schreibt das Porträt einer Frau, die tut, was sie will - und muss. Hanns-Georg Rodek (WELT) wagt einen provokanten Vergleich: Kathryn Bigelow ist eine Pionierin wie Leni Riefenstahl. Für die 58-jährige Regisseurin, die eigentlich Kunst studierte und Malerin war, dürfte nach diesem, ihrem neunten Film nun ein Heimatfilm anstehen, wie Marion Pietzorek (ND) behauptet. Ihr Film ist der kommerziell am wenigsten erfolgreiche Film, der jemals einen Academy Award in der Kategorie best motion picture gewonnen hat, hat KEINBLUTROT herausgefunden. Für Bert Rebhandl (STANDARD) hat hier niemand mehr den Überblick. Nach seinem Oscar-Triumph mit sechs Trophäen kommt das Kriegsdrama diesen Donnerstag erneut in die Schweizer Kinos, wie der TZ berichtet.

Bert Rebhandl (CARGO) fragt sich, ob Christoph Waltz tatsächlich der Beste Nebendarsteller ist. Mark Obert (FR) porträtiert den Unfassbaren. Ein langes Gespräch mit dem Schauspieler führte Dominik Kamalzadeh (STANDARD). Jörg Hunke (BLZ) beschäftigt sich mit dem Wort Bingo, das Christoph Waltz oscarfähig gemacht hat.

Fast 40 Jahre nach seiner ersten Nominierung hat Jeff Bridges erstmals einen Oscar gewonnen: Für seine Rolle in CRAZY HEART (CRAZY HEART Trailer) wurde er als bester Hauptdarsteller geehrt. Im Interview mit Andrea Ritter (STERN) erzählt er, warum es gut war, als Hollywoods meist unterschätzter Schauspieler zu gelten.

Christian Berger, nominiert für einen Oscar in der Kategorie "Beste Kamera" geht leer aus, freut sich aber über ASC-Kamerapreis, wie Isabella Reicher (STANDARD) im Interview erfahren konnte. DAS WEISSE BAND (DAS WEISSE BAND Trailer) war für den Oscar nominiert, am Ende ging der Film leer aus - für Hauptdarsteller Burghart Klaußner waren die Tage in Hollywood dennoch eine Offenbarung. Wann erlebt man es schon, dass sich Meryl Streep für einen begeistert, wie Marc Pitzke (SPIEGEL) herausgefunden hat.

AVATAR (AVATAR Trailer) ist der erfolgreichste Film aller Zeiten und gewann drei Oscars. Er war aber auch eine der teuersten Produktionen. Produzent Jon Landau spricht mit Johannes Bonke (ZEIT) über die Lust am Risiko und sein Vertrauen ins Kino. In AVATAR (AVATAR Trailer) hat die soldatische Männlichkeit ausgedient. Der neue Mann, wie die Kulturindustrie ihn sich vorstellt, lernt von sportlichen Frauen Weiblichkeit und behält die Führung, wie Ines Kappert (TAZ) über das Rollenverständnis des Films schreibt.

Der Dokumentarfilm DIE BUCHT (DIE BUCHT Trailer) über die Abschlachtung von Delfinen in Japan wurde mit einem Oscar ausgezeichnet. Am Film war auch der Schweizer Hans Peter Roth beteiligt, mit dem Rico Bandle (TZ) ein Interview führt.

 

AVATAR (film-zeit Trailer: AVATAR), ALICE IM WUNDERLAND (film-zeit Trailer: ALICE IM WUNDERLAND) und die Folgen: Die Berliner Kinos rüsten auf 3 D um. Auch die Produktionsfirmen hoffen auf einen neuen Markt. Lars Dittmer (TSP) berichtet.

 

Neben Blockbustern ist im Netz viel Platz für kleine Produktionen. Dank Seiten wie Hulu entscheidet über deren Erfolg nicht mehr die Filmindustrie, sondern die Nutzer. Tina Klopp (ZEIT) berichtet.

 

ALICE IM WUNDERLAND (film-zeit Trailer: ALICE IM WUNDERLAND) hat die Kinokassen in den USA und in Deutschland erobert. Der SPIEGEL berichtet. FILMSPRUNG kennt ebenfalls die Kassenergebnisse.

 

Der US-amerikanische Regisseur Charles B. Pierce ist im Alter von 71 Jahren gestorben. Der STANDARD berichtet.

 

WEB-Funde: CRITIC bietet heute wieder mehrere neue Rezensionen zu kommenden Filmen: LEGION (film-zeit Trailer: LEGION), CHLOE (film-zeit Trailer: CHLOE) und AGORA - DIE SÄULEN DES HIMMELS (film-zeit Trailer: AGORA - DIE SÄULEN DES HIMMELS). SAKKADEN hat NINE (film-zeit Trailer: NINE) gesehen. Das FILMTAGEBUCH verweist auf die neue Filmzeitschrift RABBIT EYE. DIRTYLAUNDRY beschäftigt sich mit Engkwentro von Pepe Diokno.

Favoriten für den Oscar 2010

Bester Nebendarsteller - Christoph Waltz in INGLOURIOUS BASTERDS

Christoph Waltz hat kein Allerweltsgesicht und wird deshalb in der Regel nicht als Otto Normalverbraucher besetzt. Sein SS-Oberst ist gebildet, eitel, gerissen, charmant, skrupellos, ein Wolf im Schafspelz, ein Nazi-Scherge, wie er im Buche steht.

Pressespiegel vom Montag, den 08. März 2010 

Allerorten werden die Oscars ausgewertet. Die etwas gehetzt wirkende 82. Oscarverleihung hatte wenig Glanz und Glamour - aber viele erfreuliche Preis-Entscheidungen zu bieten, wie Andreas Borcholte (SPIEGEL) findet. Für Verena Lueken (FAZ) hat David den Goliath geschlagen. Es war eine Oscar-Nacht nach Hollywood-Drehbuch, schreibt Katharina Riehl (SZ). So viel sarkastischen Witz hätte Hannes Stein (WELT) den Gastgebern gar nicht zugetraut. Sebastian Moll (TSP) sah Überraschendes, Enttäuschendes, Umstrittenes und Progressives. Peter Körte (FAZ) blickt nochmals auf das zentrale Duell. Julia Encke (FAZ) stellt AJAMI (AJAMI Trailer) vor, den israelischen Beitrag, der für den Besten nicht-englischsprachigen Film nominiert war, aber leer ausging. Deutscher Empfang für den Erfolg: Am Sonnabend trafen sich in der Villa Aurora in Los Angeles die Oscar-Kandidaten; Eva C. Schweitzer (BLZ) war dabei.

Christoph Waltz hat den Oscar. Und einen Schock. Ist das wirklich ihm passiert? Dem stillen Charaktermimen? Begegnung mit einem Ausgezeichneten hatte Marc Pitzke (SPIEGEL). Michael Althen (FAZ) porträtiert Jeff Bridges.

Die Goldene Himbeere, jener Alternativpreis, der im Vorfeld der Oscar-Verleihung die schlechtesten filmischen Leistungen des Jahres kürt, gehörte in diesem Jahr Sandra Bullock - und sie holte sich die Trophäe sogar ab. Innerhalb von nur zwei Tagen wurde Sandra Bullock als schlechteste und als beste Schauspielerin geehrt. Ein Widerspruch, dessen sie sich selbst sehr bewusst ist, wie Wenke Husmann (TSP) meint. Der SPIEGEL und die WELT berichten.

Diese Oscars sind vergeben.
Bester Film: THE HURT LOCKER (THE HURT LOCKER Trailer)
Beste Regie: Kathryn Bigelow für THE HURT LOCKER (THE HURT LOCKER Trailer)
Beste Hauptdarstellerin: Sandra Bullock für THE BLIND SIDE (THE BLIND SIDE Trailer)
Bester Hauptdarsteller: Jeff Bridges für CRAZY HEART (CRAZY HEART Trailer)
Bester nicht-englischsprachiger Film: THE SECRET IN THEIR EYES
Bester Schnitt: Chris Innis und Bob Murawski für THE HURT LOCKER (THE HURT LOCKER Trailer)
Bester Dokumentarfilm: DIE BUCHT (DIE BUCHT Trailer)
Beste visuelle Effekte: AVATAR (AVATAR Trailer)
Beste Musik: Michael Giacchino für OBEN (OBEN Trailer)
Beste Kamera: Mauro Fiore für AVATAR (AVATAR Trailer)
Bester Ton-Mix: Ray Beckett und Paul N. J. Ottosson für THE HURT LOCKER (THE HURT LOCKER Trailer)
Bester Ton-Schnitt: Paul N. J. Ottosson für THE HURT LOCKER (THE HURT LOCKER Trailer)
Bestes Kostüm: Sandy Powell für THE YOUNG VICTORIA (THE YOUNG VICTORIA Trailer)
Beste Ausstattung: AVATAR (AVATAR Trailer)
Beste Nebendarstellerin: Mo'Nique Imes-Jackson für PRECIOUS (PRECIOUS Trailer)
Bestes Drehbuch (Adaption): Geoffrey Fletcher für PRECIOUS (PRECIOUS Trailer)
Beste Maske: STAR TREK (STAR TREK Trailer)
Bestes Drehbuch (Original): Mark Boal für THE HURT LOCKER (THE HURT LOCKER Trailer)
Bester Song: CRAZY HEART (CRAZY HEART Trailer)
Bester Animationsfilm: OBEN (OBEN Trailer)
Bester Nebendarsteller: Christoph Waltz

 

Der iranische Regisseur Jafar Panahi, die preisgekrönte Filme über Frauen im Iran gedreht hat und zuletzt an einer Dokumentation über die Proteste der Grünen Bewegung arbeitete, ist weiter in Haft. Christiane Peitz (TSP) berichtet.

 

Die "Momente des Deutschen Films" interessieren Michael Althen (FAZ): Er schaut auf JONAS.

Favoriten für den Oscar 2010

Bester Nebendarsteller - Christoph Waltz in INGLOURIOUS BASTERDS

Christoph Waltz hat kein Allerweltsgesicht und wird deshalb in der Regel nicht als Otto Normalverbraucher besetzt. Sein SS-Oberst ist gebildet, eitel, gerissen, charmant, skrupellos, ein Wolf im Schafspelz, ein Nazi-Scherge, wie er im Buche steht.

Pressespiegel vom Sonntag, den 07. März 2010 

Der Oscar wird verliehen. Ich werde die Nacht natürlich dabei sein und das Ereignis durchgängig kommentieren. Dabei sind Mitglieder der moviepilot-Redaktion sowie die Fünf Filmfreunde. Ihr könnt euch ebenfalls einschalten, mitquatschen und mitdiskutieren: Anmelden könnt Ihr Euch hier.

Pressespiegel vom Samstag, den 06. März 2010 

Hollywood hatte das beste Jahr seiner Geschichte, meint Eva C. Schweitzer (BLZ). Der STANDARD, die SZ und die FAZ stellen nochmals alle Nominierten vor. Marc Pitzke (SPIEGEL) hat hinter die Kulissen geschaut und fand alarmierende Anzeichen spätrömischer Dekadenz. Hanns-Geotg Rodek (WELT) kommentiert den Oscar-Endspurt.

Porträts
Jeff Bridges, der faule Hund aus THE BIG LEBOWSKI, glänzt gleich in zwei neuen Filmen. Der Mann ist reif für den Oscar, meint Florian Keller (TZ). Was Jeff Bridges' Spiel auszeichnet, ist nicht die Art, wie er sich in die Verheerungen dieses Lebens fallen lässt, sondern der Umstand, dass dahinter sichtbar wird, warum er sich darin auch wohl fühlt, meint Michael Althen (FAZ). Der Schauspieler spricht mit Serge Debrebant (FR) über die Hoffnung, seine Karriere mit CRAZY HEART (CRAZY HEART Trailer) zu krönen - und über die unfreiwillige Hommage an THE BIG LEBOWSKI. Mit THE HURT LOCKER (THE HURT LOCKER Trailer) steigt Kathryn Bigelow als Favoritin in die Oscarverleihung; sie ist die härteste Frau Hollywoods, meint Hans Jürg Zinsli (TZ). Gabourey Sidibe ist mit 24 Jahren ein Wunder gelungen: In der Rolle eines missbrauchten, dicken Mädchens in dem Film PRECIOUS (PRECIOUS Trailer) hat sie Hollywood erobert; Stuart Jeffries (FREITAG) porträtiert sie. Rüdiger Sturm (WELT) entdeckt bei ihr 168 Kilogramm pures Talent.

Oscar-Geschichte
Angelina Jolie bekommt einen Oscar, Alfred Hitchcock nicht? ROCKY siegt, TAXI DRIVER geht leer aus? Eigentlich sollen bei den Academy Awards die besten Filme des Jahres geehrt werden - aber warum irrt die Jury so oft? Daniel Sander (EINESTAGES) zeigt die krassesten Fehlentscheidungen in der Geschichte der Oscars.

 

Harrison Ford spricht mit Martin Scholz (BLZ) über Technik im Film, über seinen Hilfsflug für Haiti und den Dalai Lama.

 

Wenn das der Führer wüsste: Nun soll auch das Leben von Eva Braun verfilmt werden und Alexander Cammann (ZEIT) ruft nach Veronica Ferres.

 

Der SPIEGEL verbreitet Gerüchte um Eifersüchteleien. Angeblich hat Vanessa Paradis die Eifersucht gepackt. Sie will ihrem Freund Johnny Depp seinen neuen Film mit Angelina Jolie verbieten.

 

Der britische Schauspieler Sam Riley lebt mit Alexandra Maria Lara in Charlottenburg. Heute lädt er zur "Filmstunde" in der Schauspielschule des Bezirks, wie (TSP) berichtet.

Favoriten für den Oscar 2010

Beste Hauptdarstellerin - Sandra Bullock in THE BLIND SIDE

Ob als hässliches Entlein oder als selbstbewusste Jura-Studentin, ob in ernsten oder komödiantischen Rollen - die Schauspielerin mimt die unterschiedlichsten Charaktere vor der Kamera und könnte jetzt den Oscar bekommen.

Pressespiegel vom Freitag, den 05. März 2010 

Am Sonntag wird der Oscar vergeben. Wer will schon Sonntagnacht vor dem Fernseher hocken, um das Absehbare zu sehen? Katja Nicodemus (ZEIT) schlägt vor, stattdessen jetzt gleich die großen Verliererfilme zu feiern. Die TAZ-Favoriten werden wohl wieder leer ausgehen. Doch in einer besseren Welt hätten diese sieben längst einen Academy Award. Anke Westphal (BLZ) entdeckt bei der Academy einen vorauseilenden Gehorsam gegenüber dem Regisseur James Cameron; die FR berichtet auch über das Absagen eines Sketches. Dagegen macht Kathryn Bigelow laut der FR ihrem Ruf, männlicher als viele Hollywoodkollegen zu sein, erneut alle Ehre.

Er war die deutsche Oscar-Überraschung des vergangenen Jahres: Jochen Alexander Freydank gewann den Preis für den besten Kurzfilm. Jetzt ist er wieder in Hollywood, als Zaungast. Sein Leben hat sich verändert seit der großen Nacht von 2009 - doch anders, als er es gedacht hätte, wie Marc Pitzke (SPIEGEL) berichtet.

SENNHAUSER prognostiziert den Oscar.

 

Vor hundert Jahren wurde der Filmregisseur Franz Schnyder geboren. Christoph Egger (NZZ) gratuliert.

 

Brutal, sinnlich und authentisch: Immer wieder begeistert Mexiko mit Filmen, die auch international erfolgreich sind. Der TZ stellt einige vor.

 

In fünf Tagen stellt "Tricky Women", das internationale Festival für Animationsfilm, 181 Produktionen aus aller Welt vor. Isabella Reicher (STANDARD) emfiehlt es.

 

Die Erzdiözese Rio sieht durch 2012 (film-zeit Trailer: 2012), den Hollywood-Film von Roland Emmerich, Bildrechte an der Christusstatue verletzt. Die PRESSE berichtet.

 

DVD-Tipp: Douglas Sirks Melodram um einen innerlich ausgehöhlten Ehemann There's Always Tomorrow erscheint auf DVD; Dominik Kamalzadeh (STANDARD) hat es gesehen.

 

WEB-Funde: CRITIC bietet diverse Rezensionen, unter anderem zu DAS BILDNIS DES DORIAN GRAY (2010) (film-zeit Trailer: DAS BILDNIS DES DORIAN GRAY (2010)). Außerdem bespricht Jochen Werner (CRITIC) Ivo Ritzers furiose Monografie zur Wiederentdeckung eines in Vergessenheit geratenen Filmemachers ein: "Walter Hill. Welt in Flammen", erschienen im Bertz + Fischer-Verlag. Michael Haberlander (ARTECHOCK) verweist auf die Gus Van Sant-Retrospektive im Münchner Filmmuseum; Dunja Bialas (ARTECHOCK) auf die Latino-Filmtage im Münchner Gasteig. SAKKADEN hat A SERIOUS MAN (film-zeit Trailer: A SERIOUS MAN) gesehen. Stefan Hötgen (F.LM) bespricht Waxwork – Reise zurück in die Zeit von Anthony Hickox. FILMSRPUNG hat bereits DRACHENZÄHMEN LEICHT GEMACHT (film-zeit Trailer: DRACHENZÄHMEN LEICHT GEMACHT) gesehen. Auf dem GEROG-SEESSLEN-BLOG geht es um Perforationen - Das Filmische, das Dokumentarische, das Theatralische und die Vernetzung.

Favoriten für den Oscar 2010

Bester Auslandsfilm - DAS WEISSE BAND von Michael Haneke

Mit hoher historischer Genauigkeit hat Haneke einen Film über die autoritäre Gesellschaft gemacht. Es ist eine Welt, wie sie - für die Stadt und für andere Klassen - Schnitzler, Thomas Mann, Bernhard von Brentano und viele andere beschrieben haben, nur noch etwas strenger und repressiver.
Rüdiger Suchsland, telepolis, 23.05.2009

Pressespiegel vom Donnerstag, den 04. März 2010 

Ein riesiger Kopf, rote Haare, blauer Lidschatten, der bis zur Stirn reicht - die Schauspielerin Helena Bonham Carter wirkt ziemlich entstellt in ihrer Rolle als Herzkönigin in ALICE IM WUNDERLAND (film-zeit Trailer: ALICE IM WUNDERLAND). Mit Patrick Heidmann (BLZ) spricht sie über ihre schräge Kostümierung. Patrick Heidmann (BLZ) spricht auch mit Regisseur Tim Burton.

 

Wer so viele Verlierertypen gespielt hat wie Jeff Bridges, braucht keine Rasierklingen mehr. Matt Damon liegt im Rennen um die Oscars deutlich hinter ihm: Er züchtet mit mäßigem Erfolg einen Schnurrbart. C. Mayer (SZ) beschäftigt sich mit dem Bart für alle Fälle.

 

Einer der vier Produzenten des Oscar-Favoriten THE HURT LOCKER (film-zeit Trailer: THE HURT LOCKER) darf nicht an der Verleihung der Filmtrophäen teilnehmen. Der SPIEGEL und die SZ erklären, warum. Dabei tat er nur, was alle vorher immer tun: schachern, schieben, schamlos schmeicheln, wie Marc Pitzke (SPIEGEL) meint.

 

Ralf Schenk (BLZ) schaut auf das Filmprojekt von Kurt Maetzig, der ebenfalls Roman "Henri Quatre" von Heinrich Mann verfilmen wollte. Lars Penning (TAZ) hat Filme aus dem Archiv gesichtet. Eric Rohmer schlägt Hollywood, titelt Silvia Hallensleben (TSP).

 

Filmmusik gibt's zweispurig: Über Downloads für die Massen und CD-Kleinauflagen für Fans schreibt Thomas Klein (BLZ).

 

Außenminister Guido Westerwelle hat die Festnahme des iranischen Regisseurs Jafar Panahi verurteilt und fordert dessen Freilassung. Der SPIEGEL und der TSP berichten, ebenso wie die WELT und die FR.

 


Mehr als 20 Mal ist Lewis Carrolls klassisch spinnertes Kinderbuch "Alice im Wunderland" schon verfilmt worden. Die älteste Kinoversion stammt aus dem Jahre 1903. Das Britische Filminstitut (BFI) hat sie nun via YouTube ins Internet gestellt. Die WELT verweist darauf.

 

Originaltitel eigentümlich zu übersetzen hat hierzulande Tradition. Die SZ zeigt einige auf, mit Bildern.

 

Megan Fox hat sich mal wieder geäußert und der SPIEGEL veröffentlicht ihre Worte.

 

DVD-Tipp: Zwei Horrorfilme The House of the Dead und VINYAN empfiehlt Peter Uehling (BLZ). Auf WELT IM DRAHT von Rainer Werner Fassbinder schaut Cay Dobberke (TSP).

Favoriten für den Oscar 2010

Bester Hauptdarsteller - George Clooney in UP IN THE AIR

Durch das Charisma von George Clooney und das vielschichtige Drehbuch von Jason Reitman und Sheldon Turner verkommt die Figur von Ray Bingham nie zur Karikatur. Durch die drei Hauptfiguren bilden vielmehr ein Gespann, das durch die gegenseitigen Reibungen zu fruchtbaren Einsichten findet.
filmsprung

Pressespiegel vom Mittwoch, den 03. März 2010 

Vielerorten wir ALICE IM WUNDERLAND (film-zeit Trailer: ALICE IM WUNDERLAND) von Tim Burton besprochen. Das Update tut dem Kinderbuchklassiker mehr als gut - und hat dazu noch einen tollen Johnny Depp zu bieten, lobt Hannah Pilarczyk (SPIEGEL). Die Bilder sind zauberhaft, wunderschön, verwunschen - sie haben all die beunruhigenden Qualitäten, die der umgedeuteten Geschichte fehlen, schreibt Anke Westphal (BLZ). Das Subversive der Geschichte kommt für Claus Löser (TAZ) allerdings zu kurz. Bei diesem 3D-Film ist es für Daniel Kothenschulte (FR) nicht mehr möglich zu sagen, ob es sich um einen Realfilm oder einen Trickfilm handelt. Robert Zimmermann (CRITIC) empfiehlt, die literarischen Vorlagen zu kennen, um sich im quietschbunten Universum zurechtzufinden. Christoph Huber (PRESSE) sah eine der buntesten und üppigsten Versionen des Stoffes – und eine der geistlosesten. Der Film ist laut Gunnar Gellar (GG) gehörig schiefgegangen.

 

Als Mega-Müßiggänger Dude in THE BIG LEBOWSKI genießt er Kultstatus, jetzt ist Jeff Bridges als versoffener Country-Musiker in CRAZY HEART (film-zeit Trailer: CRAZY HEART) für einen Oscar nominiert. Im Interview mit Mariam Schaghaghi (SPIEGEL) spricht der Star über Kaputtsein als Karriereoption - und die Last, Sohn eines berühmten Vaters zu sein.

 

Der Debütfilm MÄNNER, DIE AUF ZIEGEN STARREN (film-zeit Trailer: MÄNNER, DIE AUF ZIEGEN STARREN) von Regisseur Grant Heslov ist mehr Klamotte als Satire, seine stärksten Szenen kommentieren allerdings auch die jüngere amerikanische Außenpolitik, wie Christian Schröder (TSP) findet.

 

Bei der Berlinale sollte der renommierte Regisseur Jafar Panahi über den Iranischen Film diskutieren, doch das Regime ließ ihn nicht ausreisen. Jetzt wurde der oppositionelle Filmemacher festgenommen - der Teheraner Staatsanwalt wirft ihm diffus "einige Verbrechen" vor. Der SPIEGEL meldet die Nachricht, ebenso wie die FAZ, der TSP, die FR, der STANDARD und die ZEIT.

 

Gleich drei Hollywoodschauspieler haben sich rund um den Potsdamer Platz einquartiert Harrison Ford will Forscher sein, Emma Thompson eine Nanny. Und Matt Damon? Der redet heute, wie Andreas Conrad und Eva Kalwa (TSP) wissen.

 

Den Vorschlag einer "anderen" deutschen Filmgeschichte macht das Österreichische Filmmuseum ab Freitag: "Deutschland in der Nacht" nennt sich die Filmschau, die zum einen am klassischen Filmkanon nagen. Der STANDARD verweist darauf.

 

Er kannte Marilyn Monroe, Robert Kennedy und Janis Joplin wie kein anderer - aber erst, als sie tot waren. 20 Jahre war Thomas Noguchi Hollywoods Gerichtsmediziner. Die mysteriösen Todesfälle seiner prominenten Opfer machten den Leichenbeschauer selbst zum ruhmsüchtigen Star - und zum Paten einer legendären TV-Serie, wie EINESTAGES festhält.

 

Produzent Nico Hofmann spricht mit Julia Herrnböck (TAZ) über das ZDF-Dokudrama DUTSCHKE.

 

WEB-Funde: CRITIC bespricht heute noch weitere Filme: PRECIOUS und THE YOUNG VICTORIA. FILMSPRUNG wagt seine letzten Oscar-Prognosen. SENNHAUSER prognostisiert die Schweizer Filmpreise. Außerdem gratuliert SENNHAUSER dem Franz Schnyder zum 100. Geburtstag. Hans-Günther Dicks (RATIONALGALERIE) sah politische Elegine, in Bildern statt Worten, in HERBST von Özcan Alper. FILMUNDKRITIK war auf der Berlinale und hat verschiedene Filme dort gesehen, unter anderem IM SCHATTEN von Thomas Arslan.

Favoriten für den Oscar 2010

Bester Nebendarsteller - Christoph Waltz in INGLOURIOUS BASTERDS

Christoph Waltz hat kein Allerweltsgesicht und wird deshalb in der Regel nicht als Otto Normalverbraucher besetzt. Sein SS-Oberst ist gebildet, eitel, gerissen, charmant, skrupellos, ein Wolf im Schafspelz, ein Nazi-Scherge, wie er im Buche steht.

Pressespiegel vom Dienstag, den 02. März 2010 

Zur Überraschung von Matthias Wulff (WELT) gibt Tim Burton diesem eiskalten Märchen ALICE IM WUNDERLAND (film-zeit Trailer: ALICE IM WUNDERLAND) eine Seele. Als Lewis Carrolls Alice zum ersten Mal ins Kino kam, war der Film mit zwölf Minuten eindeutig zu lang. Heute sind nur noch neun Minuten übrig - die gibt es jetzt auf YouTube, wie N. Hofmann (SZ) weiß.

 

Matti Geschonneck, Jahrgang 1952, Sohn von Erwin Geschonneck und der Schauspielerin Hannelore Wüst, ist in Berlin-Friedrichshain aufgewachsen. Nun hat er den Film BOXHAGENER PLATZ (film-zeit Trailer: BOXHAGENER PLATZ) gedreht und Katharina Dockhorn (ND) spricht mit ihm darüber.

 

Der junge Franzose Tahar Rahim hat für seine Hauptrolle in UN PROPHETE (film-zeit Trailer: UN PROPHETE) gleich zwei Césars erhalten, den französischen Filmpreis. Wer ist dieses unbekannte Talent, fragt sich Johannes Bonke (ZEIT) und erfährt es im Gespräch mit ihm.

 

Martin Scorseses SHUTTER ISLAND (film-zeit Trailer: SHUTTER ISLAND) hat eigentlich nicht das Zeug zum Kassenschlager. Dennoch lockte der Psycho-Thriller in den USA und in Deutschland die Zuschauer - und verwies AVATAR (film-zeit Trailer: AVATAR) auf Platz zwei. Den SPIEGEL freut's, ebenso wie die WELT. Auch FILMSPRUNG hat die Besucherzahlen.

 

Der neue FILM-DIENST ist online. Benjamin Heisenberg spricht mit Julia Teichmann über seinen Film DER RÄUBER. Rainer Heinz beschäftigt sich mit Christian Ulmen und seinen Rollen. Franz Everschor kritisiert das Studio Walt Disney als Totengräber der Independent-Bewegung.

 

Auch der neue EDP-FILM ist online. Rudolf Worschech schaut auf klassische Kriegssatiren, die überaus bizzar waren. Kai Mihm blickt auf Jeff Bridges, den Mann ohne Allüren.

 

Das RAY-MAGAZIN ist mit seiner März-Ausgabe ebenfalls online. Daniela Sannwald spricht mit Schauspieler Sibil Kikelli über ihre Rollen nach GEGEN DIE WAND, ihre spezielle Vorbereitung auf DIE FREMDE (2010) (film-zeit Trailer: DIE FREMDE (2010)) und die Unterschiede zwischen deutschen und türkischen Männern. Pamela Jahn bat die Regisseurin Kathryn Bigelow und ihren Drehbuchautor Mark Boal zum Gespräch. Alexandra Seitz schaut genau auf MÄNNER, DIE AUF ZIEGEN STARREN (film-zeit Trailer: MÄNNER, DIE AUF ZIEGEN STARREN).

 

Übergewicht, Katastrophenfrisuren und ein penetrant offener Mund: Schauspieler, die ihre Schönheit für eine Rolle ruinieren, winkt der Oscar - oder die Klischeefalle, wie Philipp Zweifel (TZ) festhält.

 

Ein deutscher Kulturwissenschaftler geisselt AVATAR (film-zeit Trailer: AVATAR) als "pervers". Er schiesst so, wie viele Interpretatoren des Films, über das Ziel hinaus, findet Philipp Zweifel (TZ).

 

WEB-Funde: CRITIC beitet gleich drei Rezensionen, zu PARKOUR (film-zeit Trailer: PARKOUR), HERBST und AUFTRAG RACHE (film-zeit Trailer: AUFTRAG RACHE).

Favoriten für den Oscar 2010

AVATAR von James Cameron

Bei diesem Film gehen die Augen des Betrachters von Anfang an ein wenig weiter auf angesichts einer Science-Fiction-Welt, in der sich hyperbrillante, mit beiläufiger Eleganz inszenierte 3-D-Bilder und eine exzessiv überbordende, detailbesessen ausgemalte Fantasiewelt verbinden.
Katja Nicodemus in der ZEIT

Pressespiegel vom Montag, den 01. März 2010 

Zahlreiche Kritiker haben bereits ALICE IM WUNDERLAND (film-zeit Trailer: ALICE IM WUNDERLAND) von Tim Burton gesehen. Vielleicht war Tim Burton zu sehr damit beschäftigt, seinen Film auszustatten, kritisiert Sebastian Handke (TSP). Christoph Schneider (TZ) sah einen sinnlichen Überfall in 3D. Für Stefan Höltgen (F.LM) wiederholt sich der Regisseur, dafür ist der Film aber auch ein "echter Burton".

 

Bei der Verleihung der französischen Filmpreise hat UN PROPHETE (film-zeit Trailer: UN PROPHETE) von Jacques Audiard neun Preise abgeräumt. Unter anderem wurde das Werk zum besten französischen Film gekürt. Die Trophäe für den besten ausländischen Film erhielt GRAN TORINO (film-zeit Trailer: GRAN TORINO) von Clint Eastwood. Der Ehren-César ging an den US-Schauspieler Harrison Ford. Der SPIEGEL berichtet, ebenso wie der STANDARD, der TSP, die PRESSE, der TZ und die FR.

 

In diesem Jahr verläuft die Oscar-Kür anders, denn statt der bisher üblichen fünf Filme kamen zehn in die Vorauswahl - und dies hat den Entscheidungsprozess um einiges komplizierter gemacht, wie die PRESSE nochmals feststellt.

 

Michael Hanekes DAS WEISSE BAND (film-zeit Trailer: DAS WEISSE BAND) hat in den USA einen weiteren Preis abgestaubt: Die Amerikanische Gesellschaft der Kameraleute (ASC) zeichnete den Österreicher Christian Berger aus. Den STANDARD freut's.

 

Robert De Niro sagte eigentlich nie etwas - aber weil er an den selben Straßenecken rumhing, machte Martin Scorsese dann doch ein paar Filme mit ihm. Die Bilder dazu hat Tobias Kniebe (SZ).

 

Keine Produktion ist in China je mit mehr Kopien in den Kinos gestartet als KONFUZIUS. Eigens deshalb verbannten die Verantwortlichen James Camerons AVATAR (film-zeit Trailer: AVATAR) aus den normalen Lichtspielhäusern und zeigte ihn nur noch in 3D. Ein Propaganda-Debakel, stellt Mark Siemons (FAZ) fest.

 

Der Filmboom der 1920er Jahre verwandelte Hollywood vom Provinznest in einen Sündenpfuhl. Stars drehten durch, Journalisten hetzten das Publikum auf - und naive Schönheiten verloren oft mehr als ihre Unschuld. Benjamin Maack (EINESTAGES) erinnert an die größten Skandale der frühen Traumfabrik.

 

Gedreht hat Helmut Käutner UNTER DEN BRÜCKEN 1944 im Havelland, während die Rote Armee auf Berlin vorrückte. Gleichwohl ist dieses Melodram kein Durchhaltefilm, sondern ein Glückfall für das deutsche Kino, meint Michael Althen (FAZ).

 

Der verbergende und der enthüllende Vorhang interessiert Patrick Straumann (NZZ): Es geht um die Symbolik und Funktion eines Filmrequisits bei Charles Chaplin, Alfred Hitchcock und David Lynch.

 

Ein Londoner Boulevardblatt setzte sie einfach mal in die Welt. Überprüft hat die Klatschmeldung von der Trennung Angelina Jolies und Brad Pitts niemand. Ulrike Simon (FR) schreibt über Journalisten, die ihrer Phantasie ungern Grenzen setzen.

 

WEB-Funde: FILMSPRUNG hat den Oscarkandidaten PRECIOUS gesehen. BUTTKICKINGBABES wagt Oscar-Prognosen; KEINBLUTROT erzählt alles, was wir über die Oscar-Kandidaten wissen müssen. FROMBEYOND verweist auf seine zuletzt gesehenen Filme.

Favoriten für den Oscar 2010

Bester Hauptdarsteller - Morgan Freeman für INVICTUS

Morgan Freeman überzeugt mit seinen schauspielerischen Höchstleistungen in den verschiedensten Rollen in unterschiedlichsten Genres und gehört unumstritten zu den stärksten Schauspielern Hollywoods und könnte nun in Gestalt von Nelson Mandela den Oscar gewinnen.

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