BEASTS OF THE SOUTHERN WILD (
) ist für Dirk Peitz (WELT) der seltsamste, der irrste Film dieses Jahres. Hannah Pilarczyk (SPIEGEL) sah ein Meisterwerk, das Poesie mit Politik vereint. Isabella Reicher (STANDARD) bezeichnet den Film als Märchen mit Realitätssinn. Für Jan Schulz-Ojala (TSP) passt der Film genau in diesen Tagen zur verletzten amerikanischen Seele.
Der Regisseur David Ayer wuchs im berüchtigten Südosten Los Angeles' auf, als Crack die Verbrechensrate nach oben trieb. Für seinen Film END OF WATCH (
) ist er in das Milieu zurückgekehrt. Martin Schwickert (ZEIT) hat sich mit ihm unterhalten. Der Film ist laut Christoph Huber (PRESSE) altmodisch packend trotz unnötig neumodischen Stils.
Der junge portugiesische Regisseur Miguel Gomes taucht auf den Grund der Filmgeschichte und birgt einen schwarzweißen Schatz namens TABU (2012) (
), findet Cristina Nord (TAZ).
Trotz seiner Cleverness gleitet SCHIFFBRUCH MIT TIGER (
) zwischenzeitlich in Glückskeksweisheiten und Disney-Niedlichkeit ab, kritisiert Tim Lindemann (FILMKRITIKEN).
CÄSAR MUSS STERBEN (
) erzählt, wie Inhaftierte eines Hochsicherheitsknasts bei Rom Shakespeares "Julius Cäsar" aufführen. Detlef Kuhlbrodt (TAZ) verweist auf den Film.
Der neue FILM-DIENST ist online. Margret Köhler (FD) spricht mit dem Regisseur Benh Zeitlin über BEASTS OF THE SOUTHERN WILD (
). Michael Hanisch (FD) porträtiert Ellen Burstyn, die Madame Bovary in West Texas. Außerdem werfen die Autoren (FD) einen Blick auf markante Schlaglichter und Kinomomente, die sie 2012 besonders beschäftigt haben.
Der neueste Film nach Ronald E. Westlakes Parker-Romanen PARKER (
) schießt laut Michael Fleig (CRITIC) nicht aus unmittelbarer Nähe, sondern in den Ofen.
Philippe Zweifel (TZ) präsentiert einen Jahresrückblick: Unter den Film-Highlights ragt für ihn die skurrile Geschichte eines glücklichen Mörders heraus. Jack Black überrascht darin mit grandioser Schauspielkunst.
Nach dem Schulmassaker in Newtown wird der Western DJANGO UNCHAINED (
) von Quentin Tarantino in Los Angeles nur in einem kleinen Rahmen gezeigt. Die PRESSE und der STANDARD berichten. Michael Föls (FILMERING) sah einen höchst unterhaltsamen und stilsicheren Film, der seine Fans mit Sicherheit zufrieden stellen wird.
Lukas Foerster (DIRTYLAUNDRY) veröffentlicht einen Teil eines kurzen Vortrags über die Ästhetik der Sitcom.