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Pressespiegel vom Montag, den 21. Mai 2012 

Dominik Kamalzadeh (STANDARD) ist schon jetzt vom Festival Cannes begeistert. Gesellschaftliche Abgründe und sexuelle Perversionen setzen an der Croisette für Susanne Ostwald (NZZ) markante Zeichen. Liebesdefizite und emotionale Verkümmerung sind das große Thema des österreichischen Kinos, wie Anke Westphal (BLZ) herausgefunden hat. Beide österreichischen Filme zählen jedenfalls zu den ernsthaften Beiträgen in einem bislang eher mäßig aufgenommenen Wettbewerb, bemerkt Christoph Huber (PRESSE). Über Nächstenliebe mit tödlichen Folgen schreibt Wenke Husmann (ZEIT). Außer Konkurrenz hat der Regisseur Fatih Akin seinen zweiten Dokumentarfilm vorgestellt; Hanns-Georg Rodek (WELT) hat ihn gesehen.

Auf CRITIC gibt es diverse Rezensionen zu Cannes-Filmen. RAY publizieren Thomas Abeltshauser und Pamela Jahn ihr Cannes-Tagebuch, ebenso wie Rüdiger Suchsland auf NEGATIV. SENNHAUSER ist ebenfalls in Cannes.

Ulrich Seidl zeigt in Cannes seinen Film PARADIES: LIEBE (PARADIES: LIEBE Trailer) über Sextouristinnen in Afrika. Im Interview mit Wenke Husmann (ZEIT) erzählt der Regisseur, wie er die intimen Bilder einfangen konnte. 22 Regisseure und keine Frauen: Drehbuchautor Fred Breinersdorfer erklärt in der WELT, warum er wütend auf Festival-Chef Thierry Frémaux ist und was es heißt, in Cannes auf den billigen Plätzen zu sitzen.

Besprochene Filme
LIEBE (2012) (LIEBE (2012) Trailer) von Michael Haneke
PARADIES: LIEBE (PARADIES: LIEBE Trailer) von Ulrich Seidl
THE HUNT von Thomas Vinterberg
LAWLESS (LAWLESS Trailer) von John Hillcoat

 

THE AVENGERS (THE AVENGERS Trailer) bleibt an den nordamerikanischen Kinokassen weiter der Überflieger - und sorgt dafür, dass BATTLESHIP (BATTLESHIP Trailer) baden geht. Im STANDARD sehen kurz die Box Office-Ergebnisse.

 

Sie sind Frauen, und sie sind Nerds: Verschroben, irritierend und brillant. TV-Komikerinnen liefern laut Elisabeth Raether (ZEIT) das Rollenbild der Stunde.

 

Eine souverän komponierte Biopic-Doku zeigt den Schweizer Dada-Bastler Jean Tinguely als archetypischen Groß-Künstler des 20. Jahrhunderts sah Wibke Weishaupt (KUNSTUNDFILM).

 

Auf das Buch "Filmsemiotik. Eine Einführung in die Analyse audiovisueller Medien." schaut Maxi Braun (SCHNITT).

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