In der Nacht zum Sonntag wird der Oscar vergeben. Zwanzig Jahre wartete Wim Wenders, bis die Technik für sein Projekt reif war, jetzt ist der deutsche Star-Regisseur mit dem 3D-Tanzfilm PINA (
) tatsächlich für einen Oscar nominiert. Der Regisseur gilt als Außenseiter - und glaubt doch an seine Geheimwaffe, wie Marc Pitzke (SPIEGEL) berichtet.
Daniel Kothenschulte (BLZ) wagt eine Prognose auf die Gewinner - und kommt zu dem Schluss: Es lebe der Stummfilm! Rüdiger Schaper (TSP) stellt Überlegungen zur angeblichen Nostalgiewelle auf der Leinwand. Frank Herrmann (STANDARD) schreibt über die Angst der Academy vor erfundenen Diktatoren und 3-D-Desserts. Comedian Sacha Baron Cohen will als Diktator General Aladeen Furore machen - und legt sich werbewirksam mit den Oscar-Veranstaltern an, wie der SPIEGEL berichtet.
Bei der Verleihung der französischen Filmpreise erhielt der Stummfilm THE ARTIST (
) in Paris sechs Césars, unter anderem den Preis für den besten Film. Der SPIEGEL nennt einige Gewinner.
Public Viewing boomt: Zuerst wurde die Oper und das Fußballspiel, mittlerweile werden auch Events wie der Opernball und Serien wie Tatort öffentlich vorgeführt. Dabei klingelt für die Veranstalter nicht immer die Kasse, wie Duygu Özkan und Köksal Baltaci (PRESSE) berichten.
Andreas Dresens eben in Österreich angelaufener Film HALT AUF FREIER STRECKE (
) erzählt unsentimental vom Krebstod. Ein Gespräch mit dem Regisseur über das Ankämpfen gegen Kinoklischees und die Bedeutung von Solidarität führt Christoph Huber (PRESSE).