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Pressespiegel vom Mittwoch, den 01. Dezember 2010 

Woody Allen feiert heute seinen 75. Geburtstag. Er ist das gute Gewissen des internationalen Autorenfilms, meint Bert Rebhandl (BLZ). Im Dezember 1994 hat Gregor Dotzauer (TSP) 45 Minuten seines Lebens allein mit Woody Allen in einer Suite des Hamburger Hotels Atlantic parliert und dieses unvergessliche Erlebnis aufgeschrieben. Daniel Kothenschulte (FR) würdigt ebenfalls den komischen Misanthropen. In seinem neuen Film ICH SEHE DEN MANN DEINER TRÄUME (film-zeit Trailer: ICH SEHE DEN MANN DEINER TRÄUME) entdeckt Anke Westphal (BLZ) ein paar sehr realistische Notizen zur Ökonomie der Liebe. Christoph Egger (NZZ) sieht in der Komödie mit ihren schwerelosen Rückblenden und leichthändig hingetupften Akzenten eine magistrale Demonstration seiner Inszenierungskunst. Nach anfänglichen Schwächen sah Isabella Reicher (STANDARD) einen der bösartigeren Filme des US-Regisseurs. Die Wahrheit über den Filmemacher verkündet Florian Keller (TZ). Henryk Goldberg (GETIDAN) nennt ihn unser Mann in Manhattan. Versöhnliches kann Louis Vazquez (FILMGAZETTE) von Woody Allen nicht mehr erwarten. Die WELT veröffentlicht eine Agenturnachricht.

 

Otto Waalkes ist als Komiker mit unfehlbarem Gespür für Timing bekannt. Doch in seinem neuen Film OTTOS ELEVEN (film-zeit Trailer: OTTOS ELEVEN) recycelt er nur noch lustlos seinen eigenen Humor, wie Dennis Sand (ZEIT) findet.

 

Die Deutschen lieben Komödien. Acht der zehn meistgesehenen deutschen Kinofilme seit 1991 sind Komödien. Die WELT wertet eine Studie der Filmförderanstalt aus.

 

Die Schauspieler Anne Hathaway und James Franco werden die Oscar-Verleihung 2011 moderieren. Der SPIEGEL berichtet, der STANDARD erwähnt es kurz.

 

Regie-Neuling Angelina Jolie dreht ein Liebesdrama um einen Vergewaltiger und eine muslimische Frau in Bosnien. Doch der Stoff stößt ausgerechnet bei weiblichen Kriegsopfern auf Widerstand, wie der SPIEGEL meldet.

 

Zum Tod des Regisseurs Mario Monicelli schreibt Andreas Kilb (FAZ): Er inszenierte Komödien, so bitter wie das Leben. Er hat mit Witz an den Geist appellieren, bemerkt Daniel Kothenschulte (FR). Einen Ritter von der tragikomischen Gestalt nennt ihn Marisa Buovolo (NZZ).

 

Heute beginnt die Französische Filmwoche in Berlin: Kennengelernt hat Lukas Foerster (TAZ) unter anderem das Debüt des Frankokanadiers Xavier Dolan.

 

Der Regisseur Jean-Luc Godard, eine Legende des europäischen Autorenfilms, erhält heute den Grand Prix Design der Schweizerischen Eidgenossenschaft. Florian Keller und Christoph Schneider (TZ) haben ihn zu einem Gespräch getroffen.

 

Der französische Schauspieler Gérard Depardieu ist auch Winzer. Im Berliner Bergmannkiez stellte er seine Weine vor und Bernd Matthies (TSP) war dabei. Oliver Meiler (TZ) erklärt, wie der Schauspieler den Franzosen Sorgen bereitet, weil er sich wie Obelix im Porzellanladen verhält.

 

Trotz seiner Kehlkopfkrebserkrankung peilt US-Schauspieler Michael Douglas die nächste Hauptrolle an, wie der STANDARD meldet.

 

Hoher Besuch bei der Premiere von DIE CHRONIKEN VON NARNIA: DIE REISE AUF DER MORGENRÖTE (film-zeit Trailer: DIE CHRONIKEN VON NARNIA: DIE REISE AUF DER MORGENRÖTE) in London. Die Queen erscheint persönlich zum dritten Teil der Roman-Verfilmung. Der WELT ist das eine Nachricht wert.

 

Das Filmfestival "thishumanworld" widmet sich dem Schwerpunkt Kinder und Jugend. Clara Akinyosoye (PRESSE) wirft einen Blick drauf.

 

WEB-Funde: Mit SALTO FÜR ANFÄNGER (film-zeit Trailer: SALTO FÜR ANFÄNGER) beschäftigt sich Thorsten Funke (CRITIC). Ciprian David (NEGATIV) hat Iris Gusner zu Die Taube auf dem Dach und zum Filmemachen in der DDR interviewt. FILMSPRUNG schaut auf den Disney-Klassiker DIE SCHÖNE UND DAS BIEST (film-zeit Trailer: DIE SCHÖNE UND DAS BIEST). BUTTKICKINGBABES kritisiert den Jugendmedienschutz-Staatsvertrag. NEWFILMKRITIK war mit Annemarie Schwarzenbach im Kino. Severin Auer (GROARR) schaut auf die 15 Trickfilme, die in sich für eine Nominierung für einen Oscar als Bester Animationsfilm beworben haben. Auf LAVIECINEPHILE gibt es eine Kritik zu BAL - HONIG (film-zeit Trailer: BAL - HONIG). Auf EINFACH ZU HABEN (film-zeit Trailer: EINFACH ZU HABEN) schaut WIEISTDERFILM.

Oscar-Kandidaten

SOMEWHERE von Sofia Coppola

Was zunächst eben nach den Luxusproblemen eines Hollywoodstars aussieht, für Außenstehende in ihrer Exklusivität fast von bizarrer Komik, weitet sich zur Geschichte über das existentielle und damit ganz universelle Problem menschlicher Entfremdung.
Felicitas Kleiner, epd-Venedig-Blog, 06.09.2010

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