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  NEWS zum Thema Film & Kino im Dezember 2006
   
  Sonntag, den 31. Dezember 2006
  film-zeit.de wünscht allen Besuchern einen guten Rutsch und eine erfolgreiches Jahr 2007!

Sven von Reden (WELT) rezensiert den Film PRESTIGE - MEISTER DER MAGIE von Christopher Nolan.

Die Kinobranche ist im Umbruch, behauptet Martin Walder (NZZ): Die Hollywood-Studios machen Druck auf den komplex organisierten europäischen Markt.

Das deutsche Kino hat 2006 ein bemerkenswertes Jahr erlebt, ein Jahr der Frauen, behauptet der TSP. Acht Schauspielerinnen stellen die Kritiker der Zeitschrift kurz vor: Kai Müller (TSP) schreibt über Martina Gedeck, Frederik Hanssen (TSP) über Constanze Becker, Christian Schröder (TSP) über Heike Makatsch, Julian Hanich (TSP) über Laura Tonke, Harald Martenstein (TSP) über Inka Friedrich, Jan Schulz-Ojala (TSP) über Sandra Hüller, Joachim Huber (TSP) über Nina Kunzendorf und Rüdiger Schaper (TSP) über Nina Hoss.

Im Interview mit dem STERN spricht der Regisseur Florian Henckel von Donnersmarck über das vergangene Jahr und seine neu gewonnene Perspektive.

George Lucas kündigte an, im Frühjahr 2007 einen vierten INDIANA JONES-Film zu drehen - 18 Jahre nach dem letzten Teil, meldet der SPIEGEL.

 
 
  Samstag, den 30. Dezember 2006
  Jan Schulz-Ojala (TSP) bilanziert das Kinojahr 2006: Es brachte Vitalität und Originalität, Neugier und Versöhnung.

Andreas Kurtz (BLZ) weiß, welcher Filmstar im nächsten Jahr nach Berlin kommen wird.

Regisseur Andreas Dresen will künftig alle seine Filme, Drehbücher und Preise dem Filmmuseum Potsdam anvertrauen, berichtet die FR.

Ende Januar eröffnet das Frankfurter Filmmuseum eine große Ausstellung über Leben und Werk der Schauspielerin Maria Schell, weiß die FR.

Der italienische Schauspieler Aroldo Tieri ist tot, melden die MOPO und die FR.
 
 
  Freitag, den 29. Dezember 2006
  Das Kinopublikum ist älter geworden, dafür besuchte es 2006 viel öfter die großen und kleinen Filme, weiß Anke Westphal (BLZ).

Marc Zitzmann (NZZ) staunt über 70 Jahre Cinémathèque française, eine stattliche Erfolgsgeschichte. An den hundertsten Geburtstag des britischen Filmregisseurs Carol Reed erinnert Peter W. Jansen (NZZ). Patrick Straumann (NZZ) empfiehlt das Buch "Film und Stereotyp. Eine Herausforderung für das Kino und die Filmtheorie" von Jörg Schweinitz.

Mit ZIDANE. EIN PORTRäT DES 21. JAHRHUNDERTS haben Douglas Gordon und Philippe Parreno einen Film gedreht, der so großartig wie hellsichtig ist, lobt Harald Fricke (TAZ).

Kathrin Buchner (STERN) unterhält sich mit der amerikanischen Schauspielerin Paula Patton darüber, wie es ist, mit Stars wie Denzel Washington zu arbeiten und welche Rolle Magie in ihrem Leben spielt.

Der Jahrhundert-Schauspieler Erwin Geschonneck feiert in der Akademie der Künste seinen Geburtstag. Reinhard Wengierek (MOPO) war dabei.

Die Dreharbeiten zur Hollywood-Version des Bestsellers "Tintenherz" von Cornelia Funke haben begonnen. Die MOPO berichtet.
 
 
  Donnerstag, den 28. Dezember 2006
  Die FAZ, der SPIEGEL und die MOPO veröffentlichen Filmmomente des Kinojahres 2006, die die Kritiker nicht vergessen werden. Eine Rückschau gibt auch Maximilian Probst (ZEIT) und schaut besonders auf Überraschungserfolge, zum Beispiel DIE GROSSE STILLE und WER FRÜHER STIRBT, IST LÄNGER TOT.

Regisseur Clint Eastwood macht Japan mit seinem Film LETTERS FROM IWO JIMA glücklich, behauptet Uwe Schmitt (WELT).

Der Schweizer Filmemacher Michael Steiner erklärt Rüdiger Sturm (WELT) im Gespräch einiges über die Kinorevolution in seinem Heimatland, die Verlockung Hollywood und die Fremdheit des Mauerfalls. Sein größter Hit ist die Kinderbuchadaption MEIN NAME IST EUGEN, die jetzt auch in Deutschland startet.

Das Schwule Museum würdigt den Regisseur Luchino Visconti mit einer Hommage-Ausstellung zum 100. Geburtstag. Bert Rebhandl (TAZ) berichtet.

Paul Barz (WELT) porträtiert die Schauspielerin Monica Bleibtreu: Eine Kratzbürste mit viel Seele.

Andreas Kurtz (BLZ) berichtet von der Feierstunde zum 100. Geburtstag von Schauspieler Erwin Geschonneck in der Akademie der Künste.

Das Leben des am ersten Weihnachtsfeiertag gestorbenen Sängers James Brown wird von Regisseur Spike Lee auf die Leinwand gebracht, meldet der TSP.

Die evangelische Filmjury in Frankfurt hat Nikolaus Geyrhalters Dokumentarfilm UNSER TÄGLICH BROT zum "Film des Monats" Januar gewählt, weiß die FR. Die Begründung dafür ist hier zu lesen.

Film-Tipp: Ralf Schenk (BLZ) schreibt über das neue dänische Kino von "Dogma 95" bis zur Gegenwart. Im Berliner Zeughaus gibt es dazu eine Filmreihe. Nochmal im Kino ist laut Daniela Zinser (BLZ) der argentinische Kinderfilm VALENTIN zu sehen. Andreas Resch (TAZ) ist begeistert von LAST LIFE IN THE UNIVERSE des Thailänder Pen-Ek Ratanaruang. Lars Penning (TAZ) hat Filme aus dem Archiv gesichtet. Den Altmeister Robert Altman gibt es laut der TAZ im Arsenal zu sehen. Silvia Hallensleben (TSP) knabbert zu Silvester am Jahresendgebäck.

DVD-Tipp: Gerhard Midding (BLZ) empfiehlt eine Neu-Edition mehrerer Filme von Jacques Rivette. Die hemmungslos fabulierende Fantasieproduktion JULIA UND DIE GEISTER von Federico Fellini begeistert Ekkehard Knörer (TAZ). Die Dokumentation EIN TRAUM VON KABUL hat sich der TSP angeschaut.

Buch-Tipp
: Das Fotobuch zum Film BABEL von Mary E. Mark, Patrick Bard und Graciela Iturbide hat sich der TSP angesehen.
 
 
  Mittwoch, den 27. Dezember 2006
  Der Schauspieler Erwin Geschonneck feiert heute seinen 100. Geburtstag. Für Ralf Schenk (BLZ) kann seine Biografie ohne Umschweife ein Jahrhundertleben genannt werden. Laut Günter Agde (WELT) war er Widerständler, Flüchtling, KZ-Gefangener, Brechts Komödiant - und ein richtig guter Schauspieler; für Hans-Dieter Schütt (ND) ein Dickschädel der Durchhaltekraft. Dem Mann aus dem Osten gratuliert auch Regina Mönch (FAZ). Kerstin Decker (TSP) nennt ihn das proletarische Kraftgenie der DEFA. Petra Kohse (FR) beschreibt ihn als aufrichtig konsequent. Eine erste Kraft war der Schauspieler für F.-B. Habel (JW). Günter Agde (BLZ) schreibt über seine Erfahrungen bei der Produktion der Erwin Geschonneck-Autobiografie "Meine unruhigen Jahre". Der TSP nennt zudem Veranstaltungstermine zum Jubiläum.

Hollywoodstar Denzel Washington kann in seinem neuen Film DÉJÀ VU die Vergangenheit ändern. Patrick Heidmann (BLZ) spricht mit dem Schauspieler.

Ratten, Autos, Pinguine - der Animationsfilm rekrutiert seine Stars überall, meint Jenny Zylka (SPIEGEL) und schreibt über DIE ROTKÄPPCHEN-VERSCHWÖRUNG, einen postmodernen Krimi.

Kai Luehrs-Kaiser (WELT) unterhält sich mit Schauspieler Bruno Ganz über komische Alte, sein Hitler-Gesicht und die Problematik von Küssen auf Theaterbühnen und Leinwand.

Sven von Reden (WELT) ist dem Regisseur Ken Loach begegnet. Sein neuer Film THE WIND THAT SHAKES THE BARLEY kommt am Donnerstag in die Kinos.

Ein Gespräch über die Coolness der frühen Jahre, die Vorzüge des Wodkas und seine ganz persönliche Heilige führt Christian Aust (WELT) mit dem Schauspieler Michael Caine.

Carolin Ströbele und Bettina Hensel (ZUENDER) sprechen mit Regisseur Aki Kaurismäki über die Gefühle der Finnen.

Christopher Keil (SZ) unterhält sich mit Senta Berger über einsame Streiter, Frauen über 40, ihre Zeit in Hollywood und über Ehemann Michael Verhoeven.

Regisseurin Manuela Stacke hat mit MONDSCHEINKINDER einen ungewöhnlichen Jugendfilm gedreht. Marin Majica (BLZ) porträtiert die junge Künstlerin.

Karin Zintz (STERN) ist begeistert von den Kinoumsätze des Jahres 2006: Im Herbst konnten deutsche Filme sogar einen Erfolg feiern, der ihnen 20 Jahre lang verwehrt war.

So viele Bewerber wie noch nie gibt es für die Berlinale 2007. Der TSP berichtet.
 
 
  Sonntag, den 24. Dezember 2006
  film-zeit.de wünscht allen Besuchern eine angenehme Weihnacht!
 
 
  Samstag, den 23. Dezember 2006
 

Ein Gespräch über den Schauspieler Erwin Geschonneck führen Regine Sylvester und Thomas Leinkauf (BLZ) mit seinem Sohn Matti Geschonneck.

Andreas Kilb (FAZ) fragt Schauspieler Denzel Washington, ob er ein Weltverbesserer ist.

Thomas Tuma (SPIEGEL) spricht mit Humorklassiker Vicco von Bülow über die Frische seiner alten Sketche, die Ökonomisierung des deutschen Unterhaltungsgewerbes und sein poetisches Vermächtnis.

Jan Schulz-Ojala (TSP) spekuliert, welche Filme zeitlich – und auch sonst – gut zur nächsten Berlinale passen.

Alexandra Stäheli (NZZ) denkt über Suspense und Überraschung nach.

 
 
  Freitag, den 22. Dezember 2006
  Hanns-Georg Rodek (WELT) spricht mit dem Regisseur Aki Kaurismäki über herzlose Filmfrauen, seine Sorge um den Planeten Erde und der Trost, der von herumtollenden Hunden ausgeht.

Barbara Schweizerhof (MOPO) redet mit Regisseur Alejandro González Inárritu über seinen Film BABEL. Rüdiger Sturm (SPIEGEL) spricht mit dem Regisseur über die Schranken in den Köpfen, die Vermenschlichung von Brad Pitt und das Rezept, um richtig zu leben.

Monika Nellissen (WELT) unterhält sich mit den Schauspielern Monika Bleibtreu und Klaus Pohl über Rollen und den Spaß am Rollenwechsel.

Jürg Zbinden (NZZ) rezensiert den Film DÉJÀ VU von Tony Scott, Christoph Egger (NZZ) Sophia Coppolas MARIE ANTOINETTE und Daniele Muscionico (NZZ) die Tragikomödie JE VOUS TROUVE TRÈS BEAU.

Trotz Fußball-WM und heißem Sommer hat die deutsche Kinobranche allen Grund zur Freude, meldet der SPIEGEL.

Wie die BLZ kurz berichtet, genehmigt die EU-Kommission die neuen Filmförderfonds.

Buch-Tipp: Bert Rebhandl (FAZ) hat sich mit dem Buch "Kino als Kunst. Filmvermittlung an der Schule und anderswo" von Alain Bergala auseinandergesetzt. Verena Lueken (FAZ) hat die Biographie über den Regisseur Michael Mann, einen der am schändlichsten unterschätzten Regisseure Hollywoods, gelesen.

TV-Tipp: Claudia Fromme (SZ) empfiehlt Weihnachtsklassiker im Fernsehen.
 
 
  Donnerstag, den 21. Dezember 2006
  Andreas Busche (TAZ) führt ein Interview mit Regisseur Alejandro González Inárritu über parallele Handlungsstränge, Zufälle und Beziehungskrisen zwischen Regierungen. Ab heute läuft BABEL in den Kinos.

Julia Teichmann (BLZ) unterhält sich mit dem Regisseur Fredi M. Murer und dem Schauspieler Bruno Ganz über Kindheitsträume und die Treue zu künstlerischen Idealen. Ihr gemeinsamer Film VITUS ist ab heute in den Kinos zu sehen.

Antje Hildebrand (WELT) spricht mit Schauspieler Robert Stadlober über das Älter werden, über das Gefühl ausgegrenzt zu sein und über Zukunftspläne.

Eine Woche vor dem 100. Geburtstag von Erwin Geschonneck wurde im Obergeschoss des Berlin-Carrés eine Fotoausstellung unter dem Titel "Der Jahrhundert-Geschonneck" eröffnet. Andreas Kurtz (BLZ) berichtet. Ralf Schenk (BLZ) schreibt über einen lange Zeit verbotenen Filmklassiker mit dem 100-jährigen Schauspieler: DAS BEIL VON WANDSBEK (1951).

Die französische Filmförderung entdeckt den Reiz der Dezentralisierung hat Gerhard Midding (WELT) entdeckt.

Eine Bollywood-Filmkomödie hat Mahatma Gandhis Philosophie des gewaltfreien Umgangs mit Konflikten zurück in den Alltag Indiens katapultiert: GANHIGIRI heißt für Bernard Imhasly (TAZ) das neue Zauberwort.

Hendrik Werner (WELT) schreibt über Kriminalrat Mock im deutschen Breslau vor dem Weltkrieg. Der Stoff des polnischen Autor Marek Krajewski wird gerade mit Klaus Maria Brandauer in der Hauptrolle verfilmt.

Tilmann P. Gangloff (WELT) beschäftigt sich mit der Frage, ob große TV-Events wie PAMIR und DEUTSCHLAND. EIN SOMMERMÄRCHEN von Sönke Wortmann ins Kino kommen sollen.

Wiesbaden wünscht sich ein Filmzentrum mit "internationaler Strahlkraft" und wie die TAZ meldet, wird es gebaut.

Die EU-Kulturminister treffen sich 2007 auf der Berlinale, meldet der TSP.

Eine Phänomenologie des Drogenkonsums sah Tobias Rapp (TAZ) in dem Film THE CONQUEST OF HAPPINESS und dazu noch andere Videoarbeiten von Oliver Pietsch.

Film-Tipp: Lars Penning (TAZ) hat Filme aus dem Archiv gesichtet. Frank Noack (TSP) genießt die untreuen Realitäten des Kinos. Ein Filmprogramm zu den Themen Kunsttherapie und Psychiatrie empfiehlt die TAZ. Gruselgeschichten in der Weihnachtszeit gibt's laut der TAZ in UNHEIMLICHE GESCHICHTEN (1919) zu sehen.

DVD-Tipp: Philipp Bühler (BLZ) empfiehlt die Filme von Andres Veiel in der Edition der Filmemacher.
 
 
  Mittwoch, den 20. Dezember 2006
  Bert Rebhandl (BLZ) spricht mit Regisseur Alejandro González Inárritu über seinen Film BABEL, Mexiko und linkspopulistische Regierungen. Julian Hanich (TSP) erzählt der Regisseur einiges über sein Gefühlskino und die Angst vorm Stereotyp. Peter Zander (WELT) kritisiert Struktur und Dramaturgie des Films; für Esther Buss (JW) perfektioniert BABEL die Technik der Parallelmontage. Nicht der Mensch, sondern das Schicksal ist hier Hauptakteur, schreibt Karl Hafner (TSP). Ab Donnerstag ist der Film in den Kinos zu sehen.

Nina Rehfeld (SPIEGEL) unterhält sich mit der Schauspielerin Salma Hayek über die Verlogenheit der amerikanischen Fernseh-Öffentlichkeit.

Thomas Langhoff (BLZ) und Hanno Harnisch (ND) schreiben Nachrufe auf den Schauspieler, Regisseur und Theater-Intendanten Albert Hetterle.

Zum Tod des Zeichentrickfilmers Joseph Barbera erinnern Dan Borzage (WELT) und Jens Balzer (BLZ) an den Erfinder von Tom, Jerry & Co. Er hat Kinder fernsehsüchtig gemacht, meint Harald Fricke (TAZ). Mit seinem Tod endet laut Christian Schröder (TSP) eine ganze Trickfilm-Ära. Der Künstler ist in den Himmel des Zeichentrickfilm eingetreten, schreibt Michael Kohler (FR).
 
 
  Dienstag, den 19. Dezember 2006
  Roland Lindner (FAZ) ist entgeistert: Satte 25 Dollar kostet der Eintritt für den Streifen DREAMGIRLS, der in Amerika nur in drei Kinos gestartet ist: Damit knüpft Paramount an eine alte Tradition im Filmgeschäft an, die Roadshows, die in den fünfziger und sechziger Jahren populär waren.

Der neue FILM-DIENST ist online. Im letzten Heft des Jahres spricht Margret Köhler mit dem Schauspieler Bruno Ganz. Mit märchenhaften Schlüssen im Film beschäftigt sich Fabienne Liptay.

Rüdiger Sturm (WELT) unterhält sich mit dem Komiker John Cleese über Religion, das Ego und gute Gags.

Über 60 Jahre ist DIE FEUERZANGENBOWLE alt - und an den Unis ungemein populär, behauptet Britta Mersch (SPIEGEL).

Der deutsche Schauspieler Daniel Brühl ist in Spanien für den Goya-Filmpreis in der Kategorie Bester Hauptdarsteller im Film SALVADOR nominiert worden, meldet die MOPO.

Mit neun Filmklassikern von Kihachi Okamoto widmet das Internationale Forum des Jungen Films der Berlinale erneut einem japanischen Altmeister ein eigenes Programm.
(Zur Presseinformation hier...)

Die Ausstellung "Jenseits des Kinos" im Hamburger Bahnhof erklärt die Videokunst neu. Leni Höllerer (BLZ) hat sie sich angesehen.

Der Schauspieler und Regisseur Albert Hetterle ist verstorben, melden die WELT und der SPIEGEL. Er war der Genosse Vater, schreibt Christoph Funke (TSP). Vom Prinzipal am Gorki verabschiedet sich auch Reinhard Wengierek (MOPO).

Der Comiczeichner und Zeichentrickfilmer Joseph Barbera ist tot. Der SPIEGEL und die FAZ erinnern an den Künstler.

DVD-Tipp: Peter Zander (WELT) empfiehlt eine Weihnacht mit Pippi & Michel, Elmar Krekeler (WELT) mit "Lausbubengeschichten".
 
 
  Montag, den 18. Dezember 2006
  Filmproduzent Bernd Eichinger (FAZ) gratuliert dem Regisseur und Produzenten Steven Spielberg zu seinem heutigen 60. Geburtstag: Jeder Film von ihm ist ein Original. Laut Gerhard Gnauck (WELT) entdeckt der Künstler seine Ursprünge in der Ukraine. Für Barbara Munker (STERN) ist er der König der Blockbuster.

Hanns-Georg Rodek (WELT) ist sauer, daß bei den Golden Globe-Nominierungen zwei amerikanische Produktionen als Bester Fremdsprachiger Film gelten: APOCALYPTO von Mel Gibson und LETTERS FROM IWO JIMA von Clint Eastwood.
(Zusammenstellung der Nominierten hier...)

Johanna Adorján (FAZ) fragt Dani Levy, dessen Komödie MEIN FÜHRER im Januar ins Kino kommt, ob wir über Adolf Hitler lachen dürfen.

Susan Vahabzadeh (SZ) bespricht das Filmporträt ZIDANE, UN PORTRAIT DU XXIE SIèCLE: Ein Kopfstoß von Film.

An den Kinokassen in den USA machte der 38-Jährige Will Smith mit seinem neuen Film DAS STREBEN NACH GLÜCK am Wochenende deutlich das Rennen, meldet der SPIEGEL.

Petra Tabeling (ND) spricht mit der Regisseurin Lina Makboul über ihren Dokumentarfilm HIJACKER, der die einstige Flugzeugentführerin und heutige PFLP-Aktivistin Leila Khaled porträtiert, die als erste weibliche Flugzeugpiratin Ende der 60er Jahre weltweit für Schlagzeilen sorgte.

Viele deutsche Filmschaffende sehen ihre nächste Rolle als "Hartz IV"-Kandidat, da die wenigsten die Anforderungen für das ALG I nicht erfüllen können. Nadine Emmerich (TSP) berichtet.

"Close Up!" heißt ein Projekt des Cultural Forum for Photography C/O Berlin und der Berlinale. Die BLZ berichtet kurz.

Das Deutsche Filminstitut im Filmmuseum in Frankfurt bietet zwischen den Jahren diesmal Musicals, Komödien und Bollywood-Produktionen, erwähnt kurz die FR.
 
 
  Samstag, den 16. Dezember 2006
  In den USA ist der Film BLOOD DIAMONDS, der neue Film von Edward Zwick mit Leonardo DiCaprio in der Hauptrolle, angelaufen. Uwe Schmitt (WELT) hat ihn sich angesehen.

Wie der SPIEGEL und der TSP mitteilen, wird der amerikanische Regisseur Arthur Penn mit dem Goldenen Ehrenbären auf der Berlinale 2007 geehrt.

Renate Holland-Moritz
schreibt seit 50 Jahren in der Satire-Zeitschrift Eulenspiegel. Ihre Filmkritiken waren zu DDR-Zeiten Kult. Andreas Kurtz (BLZ) spricht mit der Autorin. Außerdem veröffentlicht die BLZ einige Auszüge aus Filmkritiken.

Bob Dylan will den Start des Films FACTORY GIRL verhindern, weil er sich darin für den Selbstmord von Andy Warhols Muse Edie Sedgwick verantwortlich gemacht fühlt.

Nicht erneuert werden muss, sondern so bleiben wie bisher darf die Klaus Kinski-Biografie von Christian David, meldet heute die TAZ.

Hollywood ist mit 5 % mehr in den Kinokassen wieder im Plus, meldet die NZZ. In BE WITH ME hat Till Brockmann (NZZ) Lebensbilder aus Singapur von Eric Khoo entdeckt. SAINT JACQUES...LA MECQUE, eine muntere Pilgerreise mit Coline Serreau hat Marli Feldvoss (NZZ) gesehen.
 
 
  Freitag, den 15. Dezember 2006
  Die Nominierungen für die Golden Globes sind bekanntgegeben worden. Überraschender Weise ist weder DEPARTED - UNTER FEINDEN noch einer der beiden Filme von Clint Eastwood einer mit den meisten Nominierungen. Mit 7 Nominierunegn wurde BABEL von Alejandro González Inárritu gekürt, der in der nächsten Woche in Deutschland anläuft. Der SPIEGEL, der STERN, die WELT, der TSP und die FAZ freuen sich für DAS LEBEN DER ANDEREN, der als bester fremdsprachiger Film nominiert wurde.

Der italienische Filmkomponist Ennio Morricone wird mit dem Oscar für sein Lebenswerk ausgezeichnet, berichten die FAZ und der TSP.

Detlef Friedrich (BLZ) empfiehlt ein Fotobuch zum 100. Geburtstag des Schauspielers Erwin Geschonneck.
(mehr zum Buch hier...)

Christoph Sator (SZ) gratuliert der Schauspielerin und Sängerin Jane Birkin zu ihrem 60. Geburtstag. Die BLZ stellt ein Buch über die Lieblings-Engländerin der Franzosen vor.
(mehr zum Buch hier...)

Der amerikanische Schauspieler Peter Boyle ist verstorben. Der SPIEGEL und die TAZ melden die Nachricht.

Barbara Schweizerhof (FREITAG) gibt einen Rückblick auf die Russische Filmwoche in Berlin.

Bernd Buder (FREITAG) unterhält sich mit Anil Sahin, Geschäftsführer des auf türkische Mainstream-Filme spezialisierten Maxximum-Verleihs, über Markt, Politik und Filmkunst.

Nur heute gibt es in Berlin den Film INDIGèNES zu sehen: Er zeigt das Schicksal der Nordafrikaner in Frankreichs Armee. Gerhard Midding (BLZ) rezensiert ihn.

Für Bert Rebhandl (TAZ) wälzt sich INVISIBLE WAVES in Trance durch sein Genre.

Ein Gericht hat entschieden: Der Berliner Aufbau-Verlag darf die Biografie "Kinski" von Christian David in ihrer ursprünglichen Form verkaufen. Der TSP berichtet.

Wie EPD-FILM berichtet, sind kommunale Kinos in Mainz und Lübeck in ihrer Existenz bedroht.
 
 
  Donnerstag, den 14. Dezember 2006
  Wie der SPIEGEL mitteilt, hat APOCALYPTO von Mel Gibson mit Plagiatsvorwürfen zu kämpfen.

Georg Seeßlen (ZEIT) hat sich mit Trickfilm-Fabelwesen beschäftigt: Sie sind knallbunt, lustig und sehr hellsichtig.

Sascha Westphal (WELT) bespricht den Film INVISIBLE WAVES, ein moderner Film Noir, der mit seiner Mischung aus komödiantischen und düsteren Elementen eine beeindruckende Meta-Noir schafft.

Carsten Heidböhmer (STERN) erzählt der Synchronsprecher Dietmar Wunder, wie er so verschiedene Darsteller wie Daniel Craig und Adam Sandler unter einen Hut bringt - und gibt eine Kostprobe.

Über den Dächern von Berlin entsteht ein ungewöhnlicher Film. Zwei Freunde haben ihn ausgeheckt und Peter Zander (MOPO) hat sie beobachtet.

Ralf Schenk (BLZ) schreibt über neue Filme aus Italien und eine alte Studie über körperbehinderte Menschen.

Wilfried Hippen (TAZ) berichtet vom ersten "Trash-Art-Film-Festival" in Bremen.

Stefanie Schlüter (TAZ) beschäftigt sich mit dem Problem "Film und Schule": In seinem Essay "Kino als Kunst" gibt der französische Filmkritiker und -vermittler Alain Bergala darüber Aufschluss.

Philipp Bühler (BLZ) empfiehlt das Buch "93 Minutentexte. The Night of the Hunter": Die Idee zu diesem Werk ist unschlagbar.
(Homepage zum Buch hier...)

"defa-spektrum", eine hundertprozentige Tochter der Defa-Stiftung, heißt ein neuer Filmverleih, der sich gerade in Berlin etabliert. Ralf Schenk (BLZ) hat sich die Sache angesehen.

Mehr als nur Kino ist das Babylon für Ulrike Borowczyk (MOPO): Es bietet heimatlosen Kleinkünstlern Unterschlupf.

Film-Tipp: Lars Penning (TAZ) hat Filme aus dem Archiv gesichtet. Oft verfilmte Werke von Henrik Ibsen empfiehlt die TAZ, ebenso wie Weihnachts-Filme (TAZ). Silvia Hallensleben (TSP) sehnt sich nach dem Morgenland.

DVD-Tipp
: Die komischen und tragischen Körper der Nerds empfiehlt Ekkehard Knörer (TAZ) in NAPOLEON DYNAMITE von Jared Hess. Jan Schulz-Ojala (TSP) hat sich eine DVD-Edition mit Filmen von Jacques Rivette angesehen. Thomas Klein (BLZ) beschäftigt sich mit dem Krieg der Systeme: HD- und Blu-Ray-Discs sollen die DVD ablösen.
 
 
  Mittwoch, den 13. Dezember 2006
  Zahlreiche Kritiker rezensieren APOCALYPTO: Es ist ein grausamer Action-Thriller vor exotischer Kulisse, schreibt Jenny Hoch (SPIEGEL). Hätte den Film jemand anders gemacht als Mel Gibson, könnte Susan Vahabzadeh (SZ) seine Stärken genießen. Ebenso brutal wie großartig findet Anke Westphal (BLZ) das Werk. Für Peter Zander (WELT) ist der Film eine cineastische Offenbarung. In den besten Momenten wird fesselndes Actionkino geboten, lobt Barbara Schweizerhof (TAZ).

Katrin Bettina Müller (TAZ) bespricht PEER GYNT, der ab morgen im Kino läuft und zugleich im Fernsehen. Für Christina Tilmann (TSP) funktionert das Stück auch heute als cooler Film.

Tobias Kirsch (JW) erhielt einen Schlag in die Magengrube bei der Dokumentation AMERICAN HARDCORE.

Regisseur Edgar Reitz bleibt mit seinen HEIMAT 4 - FRAGMENTE im Heimat-Stoff gefangen und bietet Ästhetik von Rosamunde Pilcher-Verfilmungen, kritisiert Eckhard Fuhr (WELT).

Die Deutschen gingen 2006 wieder mehr ins Kino, meldet der TSP. Das deutsche Nationalteam rettet das Kinojahr, freut sich der STERN. Die Kinobranche stoppt den Abwärtstrend, schreibt Greta Taubert (BLZ). Laut Prognosen des Verbandes der Filmverleiher soll der deutsche Marktanteil bei den Filmen wieder über 20 Prozent steigen, bemerkt die WELT. Peter Zander (MOPO) kommentiert die Zahlen.

UNITED 93, der erste Hollywoodfilm über die Terroranschläge vom 11. September 2001, ist der Favorit der New Yorker Filmkritiker, meldet die SZ.
(Gewinner des Los Angeles Film Critics Association Award hier...)
(Gewinner des National Board of Review-Award hier...)
(Gewinner des New York Film Critics Circle Award hier...)

Regisseur Oliver Stone muss wegen seines Fidel Castro-Interviews in dem Film COMANDANTE Bußgeld bezahlen. Die BLZ meldet die Nachtricht.

Die erste Prozeß gegen BORAT ist Geschichte: Die Klage wurde abgewiesen. Der SPIEGEL, die WELT und die FAZ berichten.
 
 
  Dienstag, den 12. Dezember 2006
  Mit APOCALYPTO vollendet Mel Gibson seine Trilogie der Grausamkeit, schreibt Sebastian Handke (TSP). Am Donnerstag startet der Film in den Kinos.

Hanns-Georg Rodek (WELT) spricht mit Kameramann Michael Ballhaus über Jack Nicholson, Oscar-Chancen und den rechten Zeitpunkt aufzuhören.

Die Produktionsfirma Senator und X Filme Creative Pool GmbH haben sich nach 3 Jahren Streit geeinigt. Hanns-Georg Rodek (WELT) berichtet.

Thomas Scheen (FAZ) beschäftgit sich mit BLOOD DIAMOND von Edward Zwick, einen Film über Diamantenjäger in Sierra Leone, der dem größten Diamantenkonzern der Welt das Weihnachtsgeschäft verdirbt. Bei uns startet der Film Ende Januar.

Für den SPIEGEL kommt es bei der Oscarverleihung im Februar zum Duell zweier Regisseure: Clint Eastwood mit LETTERS FROM IWO JIMA gegen Martin Scorsese mit seinem Gangsterepos DEPARTED - UNTER FEINDEN.

Der Filmpreis der Kunst- und Kultur-Stiftung der Sparkasse Bremen, der alljährlich anlässlich des Internationalen Symposiums zum Film verliehen wird, geht an die Cutterin Bettina Böhler. Die TAZ meldet das Ereignis.

TV-Tipp: Bert Rebhandl (TAZ) empfiehlt eine Retrospektive von Bernardo Bertolucci-Filme auf 3SAT.
 
 
  Montag, den 11. Dezember 2006
  Norbert Kuls (FAZ) schreibt über THE PURSUIT OF HAPPYNESS - STREBEN NACH GLÜCK, ein Film über die Geschichte eines Obdachlosen, der zum Millionär wird.

Mel Gibsons blutiges Epos APOCALYPTO über den Untergang der Maya-Kultur setzte sich am Wochenende an den Kinokassen in Nordamerika durch, meldet der SPIEGEL. Einen Augenblick lang hielt Hollywood wegen dem Film den Atem an, schreibt die FAZ. Fritz Göttler (SZ) beschäftigt sich ebenfalls kurz mit der Debatte um den Film. Ab Donnerstag ist der Film bei uns zu sehen.

Filmmusik vom allerfeinsten wird schon in wenigen Monaten wieder aus einem Studio in Babelsberg kommen: Die MOPO berichtet vom Umzug des Deutschen Filmorchesters Babelsberg.

Alexander Soyez (MOPO) spricht mit Cameron Diaz über Liebe, Romantik und ihre neue Leinwandkomödie LIEBE BRAUCHT KEINE FERIEN. Der Film startet am Donnerstag in den Kinos.

Ein Handy-Festival zeigte per Telefon gedrehte Filme. Katja Gartz (TSP) berichtet.
 
 
  Samstag, den 09. Dezember 2006
  Heute feiert Schauspieler Kirk Douglas seinen 90. Geburtstag. Für Edo Reents (FAZ) war er bei aller Virilität nie darauf aus, als bis zuletzt strahlender Held dazustehen. Ob als Boxer, Cowboy, Wikinger, Odysseus oder Kriegsheld - laut Peter Zander (WELT) war er der körperlichste von allen Hollywood-Schauspielern. Er gilt als Inkarnation des hartgesottenen Hollywood-Helden, meint Peter W. Jansen (TSP). Die SZ und die JW gratuliert ebenfalls.

Susan Vahabzadeh (SZ) unterhält sich mit Schauspielerin Susan Sarandon über Amerika, Sexismus und Politik.

Friederike Haupt (FAZ) schreibt über die Premierenfeier von NACHTS IM MUSEUM in Frankfurt/Main.

Herzerfrischend nichtssagend fand Kathrin Bucher (STERN) die Pressekonferenz zu LIEBE BRAUCHT KEINE FERIEN mit Cameron Diaz und Jude Law.

Hollywood-Star George Clooney will das neueste Buch des Bestsellerautors John Grisham verfilmen, melden die JW und die WELT.

Das Berliner Theater des Lachens spielt Neorealismusfilme nach. Daniela Zinser (BLZ) berichtet.

Die FDP hat die Absetzung des deutschen Films HAVANNA - DIE NEUE KUNST, RUINEN ZU BAUEN von Florian Borchmeyer und Matthias Hentschler beim Festival des Neuen Lateinamerikanischen Kinos in Havanna als "skandalös" kritisiert, weiß die WELT.
 
 
  Freitag, den 08. Dezember 2006
  Marcus Rothe (SPIEGEL) unterhält sich mit dem US-Regisseur Martin Scorsese über Kindheitsängste in Little Italy, das zwiespältige Verhältnis zum Hollywood-System und seinen Abschied von der Oscar-Hoffnung.

Michael Althen (FAZ) spricht mit dem Schauspieler Josef Bierbichler, dem das Publikum ziemlich wurscht ist.

Julia Teichmann (BLZ) unterhält sich mit dem Schauspieler Jens Harzer, der in diesem Jahr auch auf der Leinwand präsent ist, in REQUIEM und DER LEBENSVERSICHERER.

Jetzt ist es entschieden: DEUTSCHLAND. EIN SOMMERMÄRCHEN von Sönke Wortmann erhält keine Ausnahmeregelung für den Deutschen Filmpreis. Der SPIEGEL und die SZ melden die Nachricht.

Bettina Spoerri (NZZ) bespricht einen Dokumentarfilm über die UNO-Chefanklägerin Carla Del Ponte. MARY ist ein religiöser Film für Zweifler von Abel Ferrara, meint Alexandra Stäheli (NZZ). Charles Martig (NZZ) rezensiert die Weihnachtsgeschichte ES BEGAB SICH ABER ZU DER ZEIT ... Regisseur Anders Thomas Jensen holt für ADAMS ÄPFEL das Buch Hiob hervor, behauptet Christoph Egger (NZZ). Fritz Joachim Sauer (NZZ) schreibt über den schwedischen Filmherbst.

Vom Filmz-Festival des deutschen Kinos in Mainz berichtet Alexander Gajic (EPD-FILM).
 
 
  Donnerstag, den 07. Dezember 2006
  Mariam Schaghaghi (BLZ) spricht mit Hollywood-Schauspieler Leonardo DiCaprio über Anerkennung in Hollywood und den Nutzen der Privatheit. Mit Peter Zander (WELT) unterhält sich der Star über Martin Scorsese, seinen einfühlsamsten Mentor.

Jens Balzer (BLZ) unterhält sich mit Animations-Mogul Jeffrey Katzenberg über das Geschäft mit Ratten und anderen Kreaturen.

Volker Weidermann (FAZ) hat ein Buch über Keira Knightley gelesen, das was gar nichts über die Schauspielerin weiß.
(mehr zum Buch hier...)

Mit David Denk (TAZ) sprechen die Schauspieler Muriel Baumeister und Pierre Besson über ihren Ärger mit den Boulevardmedien und die Schwierigkeit, ein ungestörtes Privatleben zu führen.

Paul Ingendaay (FAZ) berichtet vom Filmfestival in Havanna: Es zensiert den deutschen Dokumentarfilm HAVANNA - DIE NEUE KUNST, RUINEN ZU BAUEN von Florian Borchmeyer und Matthias Hentschler und die Deutsche Botschaft protestiert nicht, sondern nickt nur dazu.

Am Freitag beginnt in Bremen das 1. Internationale Arbeiter-Filmfestival. Jürgen Heiser (JW) berichtet vorab.
(Homepage des Festivals hier...)

Andreas Busche (FLUTER) liefert einen kritischen Blick auf's Gutmenschentum im amerikanischen Mainstream-Kino.

Der Regisseur Rosa von Praunheim wirft den Filmhochschulen vor, sie seien nichts anderes als ABM-Stellen für faule Professoren, die Arbeitslose produzieren. Die WELT berichtet.

Für Andreas Kurz (BLZ) hat Robert Stadlober die Leidenschaft an der Schauspielerei wiedergefunden.

Clemens Schick
vom Schauspiel Hannover spielt im aktuellen James Bond. Sein Charakter ist Schurken-Handlanger und hat laut Jessica Riccò (TAZ) nichts zu sagen.

Der polnische Schauspieler Leon Niemczyk ist verstorben. Ralf Schenk (BLZ) schreibt einen kurzen Nachruf.

Andreas Kilb (FAZ) ist etwas entsetzt, daß die französische Schauspielerin Emmanuelle Béart Werbung macht: Die zerstörte Aura ist unbezahlbar.

Die Award-Saison ist angebrochen: Clint Eastwood und Martin Scorsese sind mit dem National Board of Review-Award ausgezeichnet worden. Die SZ berichtet.
(Zusammenstellung der Gewinner hier...)

Sabine Vogel (BLZ) schreibt über AM RANDE: Einen Dokumentarfilm über Aids in der Ukraine.

Laut Neela Richter (SPIEGEL) hat der WM-Film DEUTSCHLAND. EIN SOMMERMÄRCHEN von Sönke Wortmann mit der gestrigen Ausstrahlung auf ARD seine Chancen für eine Verleihung des Deutschen Filmpreises verloren.

Die BLZ stellt den Kinderfilm des Monats vor: CHARLIE UND DIE SCHOKOLADENFABRIK.

Film-Tipp: Lars Penning (TAZ) hat Filme aus dem Archiv gesichtet. Ralf Schenk (BLZ) schreibt über die Filmzaubereien von Robert Lepage und Roger Corman, einen Meister des Horrorkinos. Am Sonntag startet im Babylon Mitte eine Asien-Filmreihe, weiß die TAZ. Frank Noack (TSP) fragt nach der Liebe zu den Matrosen.

DVD-Tipp: Alexandra Seitz (BLZ) empfiehlt die Vorlage zu DEPARTED - UNTER FEINDEN: die INFERNAL AFFAIRS-Trilogie. Christian Schröder (TSP) hat sich den Klassiker BLIND HUSBUND von Erich von Stroheim angesehen.

TV-Tipp: Heute startet der RBB die nächste Staffel mit neuen Filmen vom Regienachwuchs aus Berlin und Babelsberg. Hannah Pilarzcyk (TAZ) hat bereits einiges vorab gesehen.
 
 
  Mittwoch, den 06. Dezember 2006
  Voll ausgelebte Aggression und Sexualität nahm Tobias Kniebe (SZ) in dem großartigen Gangsterepos DEPARTED - UNTER FEINDEN von Regisseur Martin Scorsese wahr. Als spannend und illusionslos bezeichnet Anke Westphal (BLZ) den Film. Leonardo DiCaprio und Matt Damon spielen hervorragend, Jack Nicholson ist sowieso eine Klasse für sich, meint Hanns-Georg Rodek (WELT). Für Jan Schulz-Ojala (TSP) kehrt der Regisseur zu seinen Wurzeln zurück. Daniel Kothenschulte (FR) ist voll des Lobes: Mit DEPARTED veredelt Amerikas bedeutender Filmemacher einen Polizeifilm aus Hongkong zur Gangsteroper. Verdienten Applaus für den falschen Film gab es laut Thomas Binotto (NZZ). Der Film startet morgen in den Kinos. Außerdem veröffentlicht Tobias Kniebe (SZ) ein Porträt über den Filmemacher: Er ist ein Ausnahme-Regisseur mit explosivem Temperament. Die WELT schreibt zudem über Martin Scorsese und die Mafia.

Es gibt einen Ort, der dir Zeit schenkt, ohne dass du groß etwas dafür tun müsstest. Das Kino. Dietrich Kuhlbrod (TAZ) lobt es dafür.

Die Botschaft des ersten Filmsymposiums von Nordrhein-Westfalen in Köln lautet: Nehmt Filmemacher wieder ernst! Katja Behrens (TAZ) berichtet.

Wie die FR meldet, ist BABEL der Film des Monats.

Der SPIEGEL spekuliert, ob Mel Gibson und sein neuer Film APOCALYPTO Oscar-Chancen hat.

Hollywood-Star George Clooney präsentiert seinen neuen Film THE GOOD GERMAN: Die FAZ zeigt ein Video.

Das Gericht vertagte den Fall BORAT erst einmal, meldet der SPIEGEL. Laut Katja Gelinsky (FAZ) gab es beim Prozeß keinen einzigen Lacher. Einen Gerichtsbericht aus New York hat Lia Petridis (TAZ) geschickt. Es wird keine schnelle Einigung geben, meint die SZ. Wie die WELT weiß, hat nicht alles bei dem Film geklappt.

Robert Stadlober soll den österreichischen Popsänger Falco spielen, meldet die WELT.

Nur die Kinobetreiber ärgern sich über den WM-Film DEUTSCHLAND. EIN SOMMERMÄRCHEN, der heute in der ARD ausgestrahlt wird. Ralph Kotch (BLZ) berichtet.

Die teuerste Textilie der Filmgeschichte ist das legendäre Cocktail-Kleid von Audrey Hepburn aus dem Film FRÜHSTÜCK MIT TIFFANY, meldet der SPIEGEL.
 
 
  Dienstag, den 05. Dezember 2006
  Der neue FILM-DIENST ist online. In Heft 25/2006 porträtiert Felicitas Kleiner die höchst wandelbare Schauspielerin Cate Blanchett. Margret Köhler führt ein Gespräch mit dem Regisseur Alejandro González Inárritu. Franz Everschor beschäftigt sich mit einem alten Meister: Clint Eastwood hat die Schlacht um Iwo Jima gleich zweimal verfilmt.

Rüdiger Sturm (WELT) unterhält sich mit Regisseur Martin Scorsese über Katholizismus, die Oscars und Malerei. Sein aktueller Film DEPARTED - UNTER FEINDEN ist ab Donnerstag in den Kinos zu sehen.

Dank Mel Gibsons DIE PASSION CHRISTI hat Hollywood entdeckt, dass Glaube und Geschäft zusammengehen können. Zahlreiche geplante Produktionen beschäftigen sich mit der Religion, unter anderem ES BEGAB SICH ABER ZU DER ZEIT von Regisseurin Catherine Hardwicke. Uwe Schmitt (WELT) beschäftigt sich mit dem Thema.

Gerhard Midding (BLZ) gratuliert dem Regisseur Otto Preminger zu seinem 100. Geburtstag: Er war ein Mann mit demokratischem Blick. Die TAZ erwähnt kurz den Geburtstag des Künstlers. (Laut der Berlinale-Retrospektive 1999 ist der Filmemacher am 05.12.1905 geboren.)

Die TAZ blickt kurz auf eine Legende aus alten Ufa- und seligen Operettenzeiten: Johannes Heesters feiert heute seinen 103. Geburtstag. Die SZ verweist ebenfalls auf den "Jahrhundertmann".

Laut Alexandra Seitz (BLZ) liefert der türkische Film ICE CREAM, I SCREAM eine hitzige Schlacht ums Speiseeis.

Die Filmstiftung NRW fördert die Verfilmung von Marga Spiegels "Retter in der Nacht", meldet der TSP.

Die WELT und der SPIEGEL veröffentlichen die Box Office Ergebnisse der letzten Woche.

DVD-Tipp: Von Buster Keatons Logik des Lachens ist Hanns-Georg Rodek (WELT) immer noch begeistert. Erfolgreiche US-Serien gibt es auf Deutsch billiger, weiß Manuel Brug (WELT). Die ARD bringt den Klassiker DIE GENTLEMEN BITTEN ZUR KASSE nun auf DVD heraus - leider ziemlich lieblos, klagt Elmar Krekeler (WELT).
 
 
  Montag, den 04. Dezember 2006
  Zahlreiche Zeitungen kommentieren heute die Verleihung des Europäischen Filmpreises. Der TSP porträtiert den Schauspieler Ulrich Mühe, Gewinner des Darstellerpreises. Michael Althen (FAZ) kann sich an solchen Preisregen gewohnen. Anke Westphal (BLZ) ist nicht ganz begeistert davon, daß DAS LEBEN DER ANDEREN in seinem freien Umgang mit der Geschichte nun auch europaweit bestätigt worden ist. Laut Stephan-Andreas Casdorff (TSP) trägt der Preis sowohl in der Bezeichnung als auch der Film in seinem Titel viel Wahrheit. Eckhard Fuhr (WELT) kommentiert die innere Einheit im Kino. Hanns-Georg Rodek (WELT) weiß, was der Europäische Filmpreis über die kulturelle Verfassung des Kontinents sagt. Jörg Taszman (WELT) vervollständigt einige Notizen zur Verleihung der Filmpreise in Warschau, einer europäischen Cineasten-Metropole, die in der Normalität angekommen ist. Der alte Kontinent entdeckt neue Kräfte, behauptet der TSP. Die TAZ nennt die Preisträger. Dazu gibt es noch Agenturmeldungen im STERN, in der FAZ, der WELT und der SZ.
(Zusammenstellung der Gewinner und Nominierten hier...)

Fritz Göttler (SZ) freut sich auf die Oscar-Zeit: Die Filmstudios rücken schon jetzt ihre Kandidaten in die Schaufenster.

Der Berliner Filmemacher Karsten Hein schickt seinen neuen Dokumentarfilm AM RANDE auf Tournee, meldet EPD-FILM.

Bert Rebhandl (TAZ) rezensiert den Film KAMCHATKA von Regisseur Marcelo Piñeyro, in dem die Zeit fast stillsteht.

Das ND schreibt einen kurzen Nachruf auf die Schauspielerin Claude Jade.
 
 
  Sonntag, den 03. Dezember 2006
  Der Europäische Filmpreis ist vergeben worden: Der deutsche Film DAS LEBEN DER ANDEREN wurde als Bester Film ausgezeichnet. Der SPIEGEL und der TSP melden das Ergebnis. Vom großen Star-Auflauf in Warschau berichtet die WELT.

Harald Peters (WELT) unterhält sich mit Regisseur und Schandmaul Kenneth Anger über Hollywood, Unabhängigkeit und die Lust am Skandal.

Hendrik Lakeberg (TSP) schreibt über den Film SUMMER PALACE, der auf dem Berliner Independent Filmfestival "Around The World in 14 Films" läuft.
(Homepage des Festivals hier...)

Die französische Schauspielerin Claude Jade, die in zahlreichen Erfolgsfilmen von François Truffaut gespielt hat, ist tot.

Viel Theorie und wenig Praxis gibt es laut Mara Braun (SPIEGEL) beim Studium der Filmwissenschaft in Mainz.
 
 
  Samstag, den 02. Dezember 2006
  Heute wird der Europäische Filmpreis in Warschau verliehen. Hanns-Georg Rodek (MOPO) blickt voraus.
(Zusammenstellung der Nominierten hier...)

Dominantes Thema beim Independent-Filmfestival Sundance 2007 ist der Irak-Krieg, zahlreiche Dokumentationen und Spielfilme beleuchten das jüngste amerikanische Trauma. Der SPIEGEL berichtet.

Schauspieler Tom Cruise will mit eigenem und fremdem Geld als Produzent kleiner, ambitionierter Filme wieder Erfolge feiern. Fritz Göttler (SZ) hat sich die Sache mal angeschaut.

Investoren, denen der Profit wichtiger ist als das Kino, verändern die künstlerischen Standards. Gefördert wird nur, was dem Mainstream entspricht. Hans-Jürgen Jakobs (SZ) beschäftigt sich mit Hedgefonds in Hollywood.

Andreas Kurtz (BLZ) berichtet vom neue Berliner Independent Filmfestival "Around The World in 14 Films".

Laut Andreas Busche (TAZ) erkunden junge Skatepunks in Larry Clarks neuem Film WASSUP ROCKERS Beverly Hills.

Mit dem Prädikat "besonders wertvoll" wurden von der Jury der Filmbewertungsstelle Wiesbaden (FBW) gleich fünf Filme ausgezeichnet. Die TAZ nennt sie.

Das Melodram SEHNSUCHT der jungen Regisseurin Valeska Grisebach ist bei dem Filmfestival im nordspanischen Gijón als bester Beitrag ausgezeichnet worden, meldet die MOPO.
 
 
  Freitag, den 01. Dezember 2006
  Jan Distelmeyer (SPIEGEL) schreibt einen Nachtrag ohne Nachtreten zu CASINO ROYALE: Der neue 007-Konsens im Feuilleton ist befremdlich angesichts der Ideenarmut, des latenten Rassismus und Sexismus des Films.

Andreas Kilb (FAZ) ist von Charlotte Roche im Kino angetan.

Brigitte Preissler (MOPO) porträtiert den Volksbühnenstar Milan Peschel, der nun auch wieder im Kino in LENZ zu sehen ist.

14 Filme in neun Tagen: Heute beginnt in Berlin ein internationales Kinofestival. Nana Heymann (TSP) berichtet.

Grit Lemke (JW) schaut auf die Russischen Filmtage, die heute in Berlin beginnen: Zu unrecht wird das traditionelle Filmland ausgeblendet.

Das Buch "93 Minutentexte. The Night of the Hunter" liest einen Film auf ungewohnte Art. Cristina Nord (TAZ) empfiehlt es. Manche Einfälle sind so einfach, dass sie genial sind, meint der TSP.

Hans-Dieter Schütt (ND) gratuliert dem Schauspieler Klaus Manchen zu seinem 70. Geburtstag.

Hendrik Lakeberg (TSP) rezensiert den Film KAMCHATKA von Regisseur Marcelo Piñeyro.

UMOREGI - DER VERBORGENE WALD des Regisseurs Kohei Oguri wird von Till Brockmann (NZZ) besprochen. VITUS von Fredi M. Murer ist in die USA verkauft, freut sich die NZZ.

Sönke Wortmanns WM-Film DEUTSCHLAND. EIN SOMMERMÄRCHEN hat rund vier Millionen Zuschauer in die Kinos gezogen. Die Nominierung zum Deutschen Filmpreis wird ihm trotzdem verwehrt. Katharina Dockhorn (WELT) ist sauer über die Regularien der Filmakademie und die Wünsche der ARD.

Morgen wird der Europäischen Filmpreis in Warschau verliehen. Der TSP ist schon gespannt; die NZZ schaut ebenfalls kurz voraus.

Der British Independent Film Award ist bereits verliehen worden.
(Zusammenstellung der Gewinner und Nominierten hier...)

Die österreichische Filmschauspielerin Dora Komar ist verstorben, meldet der TSP.
 
 
 
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