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  NEWS zum Thema Film & Kino im deutschen Feuilleton im November 2005
   
  Mittwoch, den 30. November 2005
  Amos Kollek (WELT) gratuliert dem New Yorker Regisseur Woody Allen zum 70. Geburtstag.
   
  Der Filmhändler Ashraf Hanief organisiert wilde Sondervorstellungen für die Bollywood-Gemeinde in norddeutschen Großstädten. Jens Fischer (TAZ) war bei einer dabei. Außerdem listet die TAZ einige Bollywood-Superstars auf.
   
  Uh-Young Kim (SPIEGEL) porträtiert den Regisseur Joss Whedon, dessen Science-Fiction-Abenteuer SERENITY - FLUCHT IN NEUE WELTEN derzeit im Kino zu sehen ist.
   
  Der Prager Künstler Michal Pechoucek malt Filme. Sandra Danicke (FR) ist beeindruckt.
   
  Der tschechische Regisseur Vojtech Jasny wird heute 80 Jahre alt. Die WELT erinnert kurz an ihn.

 
 
  Dienstag, den 29. November 2005
  Der Deutsche Schnitt Preis ist gestern abend vergeben worden. Zu den Gewinnern zählen Patricia Rommel, Gesa Marten, Bettina Braun und Marty Schenk.
(Preise & Nomierungen hier...)
(Homepage des Deutschen Schnitt Preises hier...)
   
  Michael Althen (FAZ) empfiehlt die Brigitte Bardot Collection: In den Augen der Schauspielerin war immer Nacht.
   
  Thilo Wydra (TSP) empfiehlt zum 70. Geburtstag von Woody Allen dessen Filme im Fernsehen.
   
  Wie die TAZ weiß, hat die deutsche Kulturwirtschaft einen Schwächeanfall. Dies zeigt sich auch im Abwärtstrend bei der Filmwirtschaft.
 
 
  Montag, den 28. November 2005
  Wie Jörg Taszman (WELT) weiß, verdrängen in Rußland heimische Filme das Hollywood-Kino.
   
  Die Generation Popcorn, die noch Geld für Kino-Tickets ausgab, hat ausgedient, meint Fritz Göttler (SZ). Und die Schuldfrage, warum es der Kinobranche so schlecht geht, ist für Tobias Kniebe (SZ) noch nicht geklärt.
   
  Carmen Böker (BLZ) empfiehlt den beeindruckend gründlich recherchierten Film "Knef - die frühen Jahre".
   
  Die TAZ erwähnt kurz den Gewinner des 54. Internationalen Filmfestivals Mannheim-Heidelberg.
(Homepage des Festivals hier...)
   
  Die WELT ist traurig darüber, daß Lars von Trier ein Langzeitprojekt aufgibt.
   
  Der amerikanische Schauspieler Keith Andes ist gestorben, meldet der TSP.
   
  Einen Tag nach der feierlichen Enthüllung haben Hooligans die Statue des Bruce Lee in Mostar geschändet, berichtet der TSP.
   
  In den USA hat HARRY POTTER UND DER FEUERKELCH mühelos 200 Millionen Dollar erspielt, meldet BLICKPUNKT FILM. Auch in Deutschland liegt der Film erwartungsgemäß auf Platz 1 der Charts, weiß BLICKPUNKT FILM.
 
 
  Sonntag, den 27. November 2005
  Kerstin Decker (TSP) hat sich das Bühnenstück "Mahagonny" angesehen, bei dem Schauspieler Dominique Horwitz Regie geführt hat.
   
  Laut Henrik Mortsiefer (TSP) gibt es am Ende des Jahres noch Hoffnung für die Kinobranche. Außerdem führt Henrik Mortsiefer (TSP) ein Interview mit Georg Kloster, dem Gründer und Geschäftsführer der Berliner Yorck-Gruppe. Matthias Oloew (TSP) reflektiert über leere Kinosäle in Berlin.
   
  Sven von Reden (WAMS) beschäftigt sich mit Andy Warhol als Filmemacher. Auf einer Retrospektive, organisiert von der Viennale und dem Wiener Filmmuseum, waren seine Filmwerke zu sehen.
   
  Michael Tokarski (WAMS) deckt einen Fall von Betrug bei der Film-PR auf.
 
 
  Samstag, den 26. November 2005
  Regisseur und Schauspieler Woody Allen wird am 01. Dezember 70 Jahre alt. Bei Mariam Schaghaghi (BLZ) behauptet er, er habe mehr Glück, als ihm zusteht.
   
  Peter W. Jansen (TSP) würdigt den SHOAH-Regisseurs Claude Lanzmann, der morgen seinen 80. Geburtstag begeht.
   
  In Mostar wird ein Denkmal des Action-Stars Bruce Lee enthüllt. Stefanie Flamm (TSP) wundert sich darüber.
   
  Uh-Young Kim (TAZ) spricht mit Filmemacher Joss Whedon über seinen Sci-Fi-Western SERENITY und die Wechselwirkungen der Geek-Kultur mit dem Mainstream.
   
  Rebecca Casati (SZ) führt ein Gespräch mit Schauspieler Matt Dillon über Charles Bukowski, Easy Non-Fiction, seinen neuen Film FACTOTUM und seine besondere Beziehung zur Hansestadt Hamburg.
   
  Ulrich Weinzierl (WELT) gratuliert der Schauspielerin Annemarie Düringer zum 80. Geburtstag.
   
  Bereits am Donnerstag sind die diesjährigen Preise der DEFA-Stiftung vergeben worden. Die Schauspieler Jutta Hoffmann und Armin Mueller-Stahl erhalten den Preis für Verdienste um den deutschen Film, Regisseur Lutz Dammbeck wird mit dem Preis zur Förderung der deutschen Filmkunst gewürdigt und die Regisseurin Franziska Meletzky erhält den Preis zur Förderung des künstlerischen Nachwuchses. Die WELT meldet es kurz.
(Homepage der DEFA-Stiftung hier...)
   
  Die TAZ nennt die 13 Filme, die vom neuen Kulturstaatsminister gefördert werden.
 
 
  Freitag, den 25. November 2005
  Anke Westphal (BLZ) stellt ein Buch über Fotographien von Stanley Kubrick aus den 40er Jahren vor.
(mehr zum Buch hier...)
   
  Peter Zander (WELT) hat Fundstücke aus dem Nachlaß von Hildegard Knef im Berliner Filmmuseum gesehen.
(mehr zur Ausstellung hier...)
   
  Marli Feldvoss (NZZ) spricht mit Schauspieler Ralph Fiennes über Drehbücher, John le Carré und seinen finstren Blick.
   
  Elisabeth Binder (TSP) freut sich, daß Hanna Schygulla bei der Premiere ihres Film DIE BLAUE GRENZE anwesend war.
   
  Barbara Schweizerhof (FREITAG) bespricht die Doku-Fiktion SOMMERBLITZE, die aus dem Leben eines griechischen Pensionswirts erzählt.
   
  Der neue EPD-FILM ist online. In Heft 12/2005 beschäftigt sich Ulrich Sonnenschein mit C. S. Lewis und der wunderbaren Welt von Narnia. Jan Distelmeyer schreibt über die Deutungsgeschichte des Klassikers KING KONG (1933). Katharina Dockhorn sieht Konsquenzen für Schauspieler durch HARTZ IV.
   
  In Turin versammelten sich die "Masters of Horror" zur Diskussion über das Vergnügen an der Angst. Barbara Schweizerhof (FREITAG) hat zugehört.
   
  Wie Mathias Raabe (BLZ) festgestellt hat, zieht es Filmemacher aus Kostengründen in den Osten.
   
  Ulrich Seidler (BLZ), Rüdiger Schaper (TSP) und Katrin Bettina Müller (TAZ) haben die Schauspielerin Isabelle Huppert in der Inszenierung von Sarah Kanes Freitodstück "4.48 Psychose" bewundert.
   
  Die Regisseur Jean-Pierre Dardenne und Luc Dardenne sprechen mit Gerhard Midding (SPIEGEL) über die Ursachen der Unruhen in Frankreich und den dokumentarischen Stil ihres neuen Films L' ENFANT - DAS KIND.
   
  Der Autor Harry Thürk ist verstorben. Er war unter anderem als Drehbuchautor bei dem DEFA-Film FOR EYES ONLY beteiligt. Der SPIEGEL, die FR und die TAZ melden die traurige Nachricht. Laut Heinz Stade (BLZ) waren seine Filme für das Fernsehen und das Kino im Osten Publikumsrenner. Reinhard Wengierek (WELT) sieht in ihm einen überaus linientreuen Künstler. Für Klaus Huhn (ND) hat er die Wahrheit ausgekundschaftet.
 
 
  Donnerstag, den 24. November 2005
  Dietmar Kammerer (TAZ) beschäftigt sich mit der Digitalisierung des Kinos, die eine neue Dimension der Reproduzierbarkeit erreicht.
   
  Adam Olschewski (FR) hat die Ausstellung "P.P.P. - Pier Paolo Pasolini und der Tod" in der Münchner Pinakothek der Moderne gesehen.
(mehr zur Ausstellung hier...)
   
  Carmen Böker (BLZ) empfiehlt die Ausstellung "Hildegard Knef. Eine Künstlerin aus Deutschland", die das Berliner Filmmuseum präsentiert. Laut Jan Schulz-Ojala (TSP) blättern die Ausstellungsmacher ein deutsches Familienalbum im Herzen des Wirtschaftswunders auf.
   
  Anett Busch (TAZ) berichtet vom schwullesbischen Filmfestival "Verzaubert", wo der Pilotfilm der aufregenden TV-Serie "The L Word" zu sehen ist.
(Homepage des Festivals hier...)
   
  Die Tage des russischen Films hat Grit Lernke (JW) in ihrem Kalender zu stehen, wo eine neue Generation von Filmemachern zu sehen sein wird. Die TAZ erwähnt das Fest kurz.
   
  In der ZEIT träumt Hanna Schygulla von einem erträglichen Übergang vom Leben in den Tod.
   
  Ralf Schenk (BLZ) kommentiert die Kroatischen Filmtage sowie die Filmreihe zu Mehrsprachenversionen, die beide in Berlin stattfinden. Die TAZ empfiehlt kurz das Kroatische Kino.
   
  Daniela Pogade (BLZ) schreibt über den Film ANNAS SOMMER von Jeanine Meerapfel, der leider im Kino nicht ausgewertet worden ist, nun aber auf DVD erscheint.
   
  Filme des Schweizers Peter Liechti sind in Hamburg zu sehen: HANS IM GLÜCK und NAMIBIA CROSSING. Jakob Hesler (TAZ) mag sie.
   
  Jan Schulz-Ojala (TSP) bleibt unruhig mit WESH WESH von Rabah Ameur-Zaimeche.
   
  Ulrich Seidler (BLZ) trifft die französische Schauspielerin Isabelle Huppert in Berlin.
   
  Andreas Kurtz und Eva Dorothée Schmid (BLZ) sowie Andreas Conrad (TSP) berichten von der Premiere des Film MERRY CHRISTMAS in der Komischen Oper Berlin. Zudem führt Andin Tegen (WELT) ein Gespräch mit Darsteller Benno Fürman über Umgangsformen, S-Bahnsurfen und Männlichkeit.
   
  Wie die WELT mitteilt, erhält der Film SOPHIE SCHOLL - DIE LETZTEN TAGE den diesjährigen Arthur Brauner-Preis.
 
 
  Mittwoch, den 23. November 2005
  Michael Verhoeven hat ein Buch über seine Familie geschrieben. Kai Luehrs-Kaiser (WELT) rezensiert die Geschichte eines der letzten großen Schauspielerclans in Deutschland.
(mehr zum Buch hier...)
   
  Respektvoll beschreibt Peter Uehling (BLZ), wie der Film MERRY CHRISTMAS die Menschen zu etwas bewegen will. Proporz und Kitsch hat Hanns-Georg Rodek (WELT) in diesem Europudding gesehen.
   
  Detlef Kuhlbrodt (TAZ) schreibt über die verzweigte Super-8-Szene im Westberlin der 80er Jahre, die wilde und paranoide Filme drehte.
   
  Jan Brachmann (BLZ) berichtet von der russischen Filmwoche in Berlin, zu der einflußreiche Gästen aus Moskau erwartet werden.
   
  Wie Jörg von Uthmann (WELT) weiß, schätzt die französische Schauspielerin Isabelle Huppert das deutsche Theater. Jetzt ist sie zu Gast in Berlin. Mit Eberhard Spreng (TSP) spricht sie über Sarah Kane und ihr Bühnenleben.
   
  Katrin Bettina Müller (TAZ) porträtiert die Schauspielerin Rosa Enskat, die neben anarchischen Rollen auch singt.
   
  Christian Schröder (TSP) empfiehlt den Dokumentarfilm "Knef - Die frühen Jahre", der den Karriereanfang von Hildegard Knef im Dritten Reich nachzeichnet.
   
  Michel Bodmer (NZZ) rezensiert den Film MYSTERIOUS SKIN, der sich mit dem Thema Pädophilie beschäftigt.
   
  Die WELT faßt Reaktionen auf die Berufung des Bremer Film- und Medienexperten Bernd Neumann zum neuen Kulturstaatsminister zusammen. Laut Dirk Knipphals (TAZ) herrscht jetzt Ruhe an der Kulturfront. Ein Parteimensch ist er für Peter Michalzik (FR), ein Realpolitiker, Netzwerker, Filmfreund für den TSP. Der Mann der Filmpolitik beeindruckt auch Joachim Güntner (NZZ). Mit Stefan Kirschner (MOPO) spricht der neue Kulturstaatsminister über Filmfonds, Hauptstadtkultur und sein neues Büro.
   
  Die Schauspielerin Hanna Schygulla plant einen Film über das Holocaust-Mahnmal in Berlin, weiß die TAZ.
   
  Der deutsche Regisseur Marco Kreuzpaintner gibt sein US-Debüt, meldet die WELT.
   
  Das Generationsporträt 3 GRAD KÄLTER von Florian Hoffmeister wird das 4. Festival des deutschen Films in Moskau eröffnen, schreibt die TAZ.
 
 
  Dienstag, den 22. November 2005
  Der neue FILM-DIENST ist online. In Heft 24/2005 begibt sich Daniela Gehrmann auf die Spuren der berühmtesten Biester der Filmgeschichte. Claus Löser gratuliert Jean-Luc Godard zu seinem 75. Geburtstag. Margret Köhler spricht mit dem südafrikanischen Regisseur Zola Maseko.
   
  Laut Julia Bonstein (SPIEGEL) kämpfen Deutschlands Kinos ums Überleben.
   
  Elmar Krekeler und Hans-Jörg Schmidt (WELT) interviewen die Schauspielerin Hanna Schygulla über Angela Merkel, den neuen deutschen Film und was von 68 übrig blieb.
   
  Für Thilo Thielke (SPIEGEL) macht Christoph Schlingensief in Afrika das, was er am besten kann, den deutschen Wahnsinn inszenieren: Ein Drehbbericht aus Namibia.
   
  Ein Filmonkel ist der neue Kulturstaatsminister Bernd Neumann für Hanns-Georg Rodek (WELT). In der Film- und Fernsehbranche ist er auch für Severin Weiland (SPIEGEL) kein Unbekannter.
   
  Der Schauspieler Hans-Peter Reinecke ist mit 64 Jahren gestorben. Die BLZ, der SPIEGEL und die WELT bringen die traurige Nachricht. Für Christoph Funke (TSP) war er ein starker Held.
   
  Für Adrienne Woltersdorf (TAZ) kritisiert Michael Moore die US-Großkonzerne nicht nur. An einigen der bösen Giganten soll er auch mit Aktien beteiligt sein.
   
  Walter Hanser (JW) beschäftigt sich mit der Dokumentation ZWISCHEN ASYL UND ABSCHIEBUNG, einer Dokumentation über das Leben in Flüchtlingswohnheimen, die auf DVD erschienen ist.
   
  Die Firma Ascaron sucht Filmideen fürs Computerspiel und schafft damit Arbeitsplätze in Potsdam, weiß der TSP.
 
 
  Montag, den 21. November 2005
  Am 20. November 1945 begannen die Nürnberger Prozeße. David Kleingers (SPIEGEL) beschäftigt sich mit der Frage, wie sich ein unvergleichbares Verbrechen wie der Holocaust bildhaft rekonstruieren läßt.
   
  Reinhard Wengierek (WELT) erinnert an den Schauspieler Fritz Kortner. Endlich werden die Fritz Kortner-Filme des Regisseur Hans-Jürgen Syberberg auf DVD veröffentlicht.
   
  Der Dokumentarfilmer Volker Koepp wird mit dem Georg Dehio-Kulturpreis ausgezeichnet, meldet der TSP.
   
  Angelika Bruder (STERN) gratuliert der amerikanischen Schauspielerin Goldie Hawn zum 60. Geburtstag.
   
  Die Schauspielerin Nadeshda Brennicke erinnert Markus Ehrenberg (TSP) an die junge Jeanne Moreau.
   
  Hanns-Georg Rodek (WELT) verspricht der Filmförderung frohe Weihnachten.
   
  Nils Michaelis (BLZ) empfiehlt Berliner Undergroundfilmer, die Momentaufnahmen der West-Berliner Subkultur der 80er Jahre zeigen. Jenny Zylka (TSP) wünscht der DVD-Collection "Alle Macht der Super 8" viel Erfolg.
   
  Hellmuth Karasek (WELT) reflektiert über das Böse in zwei Stanley Kubrick-Filmen.
   
  Gerhard Midding (WELT) freut sich, daß die Filmmuseen endlich ihre verborgenen Schätze heben.
   
  Jörg Taszman (WELT) weiß, bei welcher DVD die Kaufinteressierten zugreifen sollten.
   
  Wie es BLICKPUNKT FILM erwartet hat, erstürmte HARRY POTTER UND DER FEUERKELCH in den USA die Charts. Auch in Deutschland erzielt der Film das beste Ergebnis, meldet BLICKPUNKT FILM.
 
 
  Sonntag, den 20. November 2005
  Lutz Pehnert (WAMS) schreibt über das Weihnachtswunder des Kriegswinters 1914 und den Film MERRY CHRISTMAS.
   
  Mathias Schmidt (STERN) hat den 16jährigen Daniel Radcliffe aus HARRY POTTER UND DER FEUERKELCH über Girls und Rock'n'Roll befragt.
   
  Beim Exground-Festival präsentiert sich der amerikanische Musiker und Autor Adam Green erstmals als Filmregisseur, berichtet die SZ.
(Homepage des Festivals hier...)
   
  Der dänische Filmregisseur Erik Balling ist verstorben, meldet der TSP. Mit seinen Filmen hat er die OLSENBANDE berühmt gemacht.
   
  Der Schauspieler Ilja Richter hat den Curt Goetz-Ring erhalten, weiß der TSP.
 
 
  Samstag, den 19. November 2005
  An einem Mittwochmorgen in Paris ist Natascha Freundel (BLZ) der Schauspielerin Isabelle Huppert begegnet.
   
  Für Mariam Lau (WELT) predigt Regisseur Michael Moore Wasser und trinkt selbst Wein.
   
  Jan Brachmann (BLZ) empfiehlt aus Anlass des 100. Geburtstags des Regisseurs Filme von und über Grigorij Kosinzew.
   
  Laut der BLZ plant Regisseur Martin Scorsese seinen Rückzug aus Hollywood.
   
  Am neuen Disney-Film KÖNIG VON NARNIA scheiden sich die Geister, weiß die BLZ.
 
 
  Freitag, den 18. November 2005
  Uh-Young Kim (SPIEGEL) nimmt den Film HUSTLE & FLOW zum Anlaß, um über das afroamerikanische Kino sowie den Regisseur und Produzenten John Singelton zu reflektieren.
   
  Heinz Kersten (NZZ) bilanziert das 15. Festival des Osteuropäischen Films in Cottbus, daß mittlerweile eines der grössten kulturellen Ereignisse in den neuen Bundesländern ist. Laut Bernd Buder (FREITAG) entwickelt sich im osteuropäischen Kino eine neue Wertediskussion.
(Homepage des Festivals hier...)
   
  Die NZZ gibt die Nominierungen für den Schweizer Filmpreis bekannt. Außerdem schreibt Catherine Silberschmidt (NZZ) über die Dokumentation OUAGA SAGE von Dani Kouyaté und Christoph Egger (NZZ) über ULTIMA THULE von Hans-Ulrich Schlumpf.
   
  Die holländische Islam-Kritikerin Ayaan Hirsi Ali will einen neuen Film drehen, weiß der TSP.
   
  Der Talent-Campus der Berlinale ist so beliebt wie nie, meldet kurz der TSP.
   
  Das Plakat des Films METROPOLIS wurde für eine Rekordsumme versteigert, überrascht die WELT.
 
 
  Donnerstag, den 17. November 2005
  Jan Kedves (TAZ) führt ein Interview mit Filmemacher Rosa von Praunheim. Sie sprechen unter anderem über den politischen Diskurs in der Schwulenszene.
   
  Ralf Schenk (BLZ) berichtet vom One World Festival und dem balkan black box-Festival, die beide derzeit in Berlin stattfinden.
(Homepage des One World Festivals hier...)
(Homepage des balkan black box-Festival hier...)
   
  Lob und Wut auf allen Seiten gibt es für PARADISE NOW, dem Film über zwei palästinensische Selbstmordattentäter in Israel, der seit dem Wochenende in Israel läuft. Avner Shapira (TAZ) berichtet.
   
  Hans-Dieter Schütt (ND) gratuliert dem Schauspieler Günter Naumann zu seinem 80. Geburtstag.
   
  In der EPD-FILM schreibt Frank Arnold über das 32. Filmfestival van Vlaanderen in Gent, wo alles für die Musik getan wird.
   
  Christian Staas (ZEIT) bespricht die DVD-Box "Filmgeschichte weltweit" mit Beiträgen von Martin Scorsese, Stephen Frears, Edgar Reitz, Nagisa Oshima und anderen.
   
  Das Festival "Animotion" verbindet Computerspiele und Anime-Filme. Wilfried Hippen (TAZ) empfiehlt es.
(mehr zum Programm hier...)
   
  Wagemut und Kreativität haben sich vom Kino verabschiedet und finden in TV-Serien Exil, behauptet Ekkehard Knörer (TAZ) und schreibt über die Serie "Deadwood".
   
  Frank Noack (TSP) treibt sich hinter den Kulissen des Kinos herum.
   
  Michael Althen (FAZ) fragt, wieviel Körperkontakt in STOLZ UND VORURTEIL sein darf und reflektiert über das andere Ende des Films für das amerikanische Publikum.
   
  Vom 25. bis 27. November zeigt das Frankfurter Festival "wetterfest" verschiedenste Entdeckungen aus der Filmgeschichte, die sich mit dem Klima beschäftigen. Die FAZ berichtet.
(Homepage des Festivals hier...)
   
  Die Arbeiterin Anna Walentynowicz will gegen den deutschen Filmregisseur Volker Schlöndorff vor Gericht ziehen, weil sie sich in seinem Film falsch dargestellt sieht. Die Nachricht gibt die FAZ bekannt.
 
 
  Mittwoch, den 16. November 2005
  Laut dem SPIEGEL feiern Tausende Harry Potters Rückkehr. Im Interview erklärt der britische Regisseur Mike Newell was Harry Potter mit Alfred Hitchcock und Bollywood gemein hat - und warum ein neuer Hauptdarsteller kein Problem wäre. Leif Kramp (SPIEGEL) hat zugehört. Die FAZ kommt aus dem Staunen über HARRY POTTER UND DER FEUERKELCH nicht heraus und ist vollauf begeistert. Enttäuschend schlecht dagegen ist der Film für Elmar Krekeler (WELT). Mit viel Verständnis ist der Film inszeniert, trotzdem hat er für Anke Westphal (BLZ) einen Beigeschmack von Vorabendunterhaltung. Nichts für Kinder ist dieser Prinz der Dunkelheit laut Susan Vahabzadeh (SZ) und Dirk Knipphals (TAZ). Einen hervorragend gemachten Thriller sah Frauke Hansen (STERN).
   
  Daniel Kothenschulte (FR) unterhält sich mit den Regisseuren Jean-Pierre Dardenne und Luc Dardenne über Schrecken des Stils und die Unruhen in Frankreich. Ab morgen läuft ihr Film L' ENFANT - DAS KIND in den Kinos.
   
  Rainer Rother (WELT) schreibt über die Frühzeit des Tonfilms, in der es keine Synchronisationen gab. Das diesjährige Cinefest (Internationales Festival des deutschen Filmerbes) beschäftigt sich mit den Mehrsprachenversionen der frühen 30er Jahre.
(Homepage des Festivals hier...)
   
  Silvia Hallensleben (TSP) berichtet vom One World Festival, dem Medienfest zum Thema Menschenrechte, welches heute in Berlin eröffnet wird.
   
  Grit Lemke (JW) bilanziert das 15. Festival des Osteuropäischen Films in Cottbus, wo eine Reihe von Irrtümer aus der Welt geschafft worden sind. Silke Kettelhake (FLUTER) interviewt Roland Rust, den Festivalleiter.
   
  Die European Film Academy hat die Nominierungen für den Besten nicht-europäischen Film bekanntgegeben. Der TSP berichtet kurz.
   
  Daß der Film STOLZ UND VORURTEIL in den USA ein anderes Ende hat, ist der WELT eine Nachricht wert.
 
 
  Dienstag, den 15. November 2005
  Julian Hanich (TSP) spricht mit den Regisseuren Jean-Pierre Dardenne und Luc Dardenne über Realismus, Gesellschaft und Verantwortung. Ihr Film L' ENFANT - DAS KIND, diesjähriger Sieger von Cannes, läuft ab Donnerstag in den Kinos. Christina Tilmann (TSP) rezensiert ihn vorab.
   
  Andreas Conrad (TSP) freut sich, daß das Berliner Filmmuseum den Nachlaß von Georg Wilhelm Pabst bekommen hat. Damit kehrt eine Filmlegende zurück. Der WELT ist dies auch eine Nachricht wert.
   
  Für Jürgen Schmieder (SZ) ist digitale Filmkunst keine Revolution mehr, auch wenn die Grenzen zwischenn Film und Computerspiel verschwimmen. Handyfilme könnten laut Jürgen Schmieder (SZ) aber zur medialem Dauerpräsenz werden.
   
  Marina Küchen (WELT) hat das Set von KING KONG in Neuseeland besucht und schreibt, wie sich Regisseur Peter Jackson einen Traum erfüllt. Außerdem erinnert die WELT an das Original KING KONG (1933).
   
  Verena Lueken (FAZ) bespricht NO DIRECTION HOME, die Dokumentation von Martin Scorsese über das Musikgenie Bob Dylan. In den vier Stunden ist aus einer Legende Geschichtsschreibung geworden.
   
  Uwe Schmit (WELT) schreibt über den HipHop-Star 50 Cent, der mit GET RICH OR DIE TRYING sein Leben verfilmt hat. Der Film ist an den Kinokassen nicht sehr erfolgreich.
   
  Jungen Kinobesuchern sind die Eintrittspreise zu teuer, berichtet die WELT.
   
  Die TAZ nennt die Preisträger des 16. Kinofest in Lünen.
(Homepage des Festivals hier...)
 
 
  Montag, den 14. November 2005
  Kerstin Decker (TSP) porträtiert den Regisseur Andreas Dresen. In seinem neuen Film SOMMER VORM BALKON spielt der alte Prenzlauer Berg eine Hauptrolle.
   
  David Denk (TAZ) spricht mit Schauspieler Ulrich Matthes, für den 2005 ein Glückjahr ist. Sein neuer Film MITFAHRER ist ab Donnerstag in den Kinos zu sehen.
   
  Fritz Göttler (SZ) schreibt über die ungewöhnliche Marketingstrategie von Disney bei DIE CHRONIKEN VON NARNIA: Sowohl christliche Fans als auch Anhänger von Fantasy-Filmen sollen in die Kinos gelockt werden.
   
  Jörg Sundermeier (TAZ) bilanziert das 15. Festival des osteuropäischen Films in Cottbus, wo sich die Peripherie am Zentrum rächt. Für Kerstin Decker (TSP) ging im Osten die Sonne auf, denn dieser Cottbusser Jahrgang war wieder großartig. Carsten Beyer (ND) sah großes Kino mit kleinen Mitteln.
   
  Hanns-Georg Rodek (WELT) verabschiedet sich von Moustapha Akkad, dem einzigen Araber mit Einfluß in Hollywood.
   
  Uwe Schmitt (WELT) berichtet von Hollywood-Größen, die in George W. Bush einen Lügner sehen.
   
  Sabine Vogel (BLZ) weiß, was Christoph Schlingensief gerade in Afrika gefilmt hat. Katrin Bettina Müller (TAZ) hörte sich den Bericht des Regisseurs über seine Dreharbeiten ebenfalls an.
   
  In Amerika ist zum zweiten Mal der Disney-Film HIMMEL UND HUHN ganz vorne in den Kinocharts, berichtet BLICKPUNKT FILM. In Deutschland errang IN DEN SCHUHEN MEINER SCHWESTER Platz 1, meldet BLICKPUNKT FILM.
 
 
  Sonntag, den 13. November 2005
  Daniel Sander (SPIEGEL) porträtiert Romain Duris, den neuen französischen Filmstar.
   
  Johanna Adorján (SPIEGEL) spricht mit Maria Riva und deren Sohn Peter über Marlene Dietrich und den Lyrikband der Schauspielerin.
(mehr zum Buch hier...)
   
  Für Marc Peschke (WAMS) ist die Schauspielerin Julia Hummer eine geheimnisvolle Frau, die nun auch Musik macht.
   
  Rüdiger Suchsland (TSP) behauptet, daß Bryce Dallas Howard der kommender Star in Hollywood sein wird. Nach MANDERLAY von Lars von Trier wird sie mit Angeboten überhäuft.
   
  Der Film VON GRAB ZU GRAB des slowenischen Regisseurs Jan Cvitcovic ist Hauptgewinner des 15. FilmFestivals in Cottbus, melden der TSP und die SZ.
   
  Sebastian Handke (WAMS) bespricht HARRY POTTER UND DER FEUERKELCH, der ab Donnerstag in den Kinos zu sehen sein wird. Außerdem fragt Claudia Wüstenhagen (WAMS), ob der Film die Kinobranche retten wird.
   
  Claudia Wüstenhagen (WAMS) spricht mit Cinemaxx-Chef Flebbe über die Kinokrise.
   
  Matthias Ehlert (WAMS) rezensiert vorab den französischen Film L'ENFANT - DAS KIND - den diesjährigen Gewinner in Cannes.
 
  Samstag, den 12. November 2005
  Regine Sylvester (BLZ) spricht mit Regisseur Andreas Dresen über das Glück des Wanderers, den Menschen an der Klippe und über einem heiteren Film über die Einsamkeit: SOMMER VORM BALKON.
   
  Leinwandheldinnen der 50er Jahre stehen im Mittelpunkt der Retrospektive der 56. Internationalen Filmfestspiele Berlin, meldet die TAZ und der TSP.
   
  Beim Filmfest Braunschweig erklärt der Filmkomponist Craig Armstrong, wie die Musik zu den Bildern kommt. Wilfried Hippen (TAZ) hat zugehört. Außerdem führt Wilfried Hippen (TAZ) ein kleines Interview mit dem Musiker.
   
  Rom zelebriert den 30. Todestag von Regisseur Pier Paolo Pasolini. Franz Haas (NZZ) hat sich die Ausstellung angesehen.
   
  Schauspielerin Elizabeth Taylor ist für ihr Lebenswerk von der britischen Filmakademie BAFTA ausgezeichnet worden, berichtet die SZ. Zudem wird Schauspieler Sean Connery vom Amerikanischen Filminstitut (AFI) für sein Lebenswerk geehrt, meldet die WELT.
   
  Der syrisch-amerikanische Regisseur und Filmproduzent Mustafa Akkad ist bei den Terroranschläge auf Hotels in Jordanien umgekommen. Die TAZ, die FR, die NZZ und die WELT trauern.
   
  Regisseur Terry Gilliam will sein Fragment "Lost in La Mancha" über Don Quixote beenden, weiß die WELT.
   
  Helmut Merschmann (SPIEGEL) fragt sich, ob sich Handy-Filme als eigene Filmgattung durchsetzen werden.
   
  Der französische Regisseur Mathieu Kassovitz äußert sich zu den Unruhen in Frankreich. Die TAZ erwähnt es kurz.
   
  Von einem tragischen Ereignis wurde die Premiere des Films GET RICH OR DIE TRYING von 50 Cent überschattet, meldet der SPIEGEL.
 
 
  Freitag, den 11. November 2005
  Christoph Driessen (STERN) veröffentlicht erste US-Reaktionen auf den Film SOPHIE SCHOLL - DIE LETZTEN TAGE, der derzeit in den USA auf Promotiontour ist.
   
  Hanns-Georg Rodek (WELT) spricht mit dem Regisseur Curtis Hanson über die Lust am Kino, Vorzüge der DVD und die Weisheit Clint Eastwoods.
   
  Silvia Hallensleben (FREITAG) bilanziert die 29. Duisburger Filmwoche, die auf altmodische Qualitäten wie Konzentration und kritische Auseinandersetzung setzt.
(Homepage des Festivals hier...)
   
  Christian Schröder (TSP) rezensiert den Lyrikband "Nachtgedanken" von Marlene Dietrich.
(mehr zum Buch hier...)
   
  Wie der SPIEGEL berichtet, will Disney mit seiner Marketingstrategie zu DIE CHRONIKEN VON NARNIA konservative Christen verführen.
   
  Andreas Maurer (NZZ) schreibt über das Originellste an den jüngsten Schweizer Filmen: die Werbung.
   
  Christoph Egger (NZZ) empfiehlt die Retrospektive zu Richard Oswald im Filmpodium Zürich.
   
  Hanns-Georg Rodek (WELT) verabschiedet sich von der Schauspielerin Carola Höhn.
 
 
  Donnerstag, den 10. November 2005
  Ralf Schenk (BLZ) schreibt über die Defa-Retrospektive "Rebels with a cause", die erst in Amerika lief und jetzt auch in Deutschland durchs Land tourt. Silvia Hallensleben (TSP) wundert sich über die Umwege der Filmgeschichte: Deutsche Filmen kehren über Amerika an ihren Ursprung zurück.
   
  Michael Althen (FAZ) besucht die Dreharbeiten zu DAS PARFÜM in Barcelona und erklärt, warum Regisseur und Produzent so gut zusammenpassen, unter welchem Erfolgsdruck sie stehen und warum Bernd Eichinger nicht selbst Regie führt.
   
  Katja Nicodemus (ZEIT) führt ein ausführliches Interview mit dem dänische Filmemacher Lars von Trier über sexuelle Fantasien, den Papst, die Sklaverei in den USA und seinen neuen Film MANDERLAY.
   
  Anke Westphal (BLZ) hat den Lyrikband "Nachtgedanken" von Marlene Dietrich gelesen.
   
  Die FR wirft einen Blick auf das Exground Filmfest in Wiesbaden.
(Homepage des Festivals hier...)
   
  Die Film- und Bühnenschauspielerin Carola Höhn, glamouröser Ufa-Star der 30er und 40er Jahre, ist verstorben. Der SPIEGEL, die SZ, der TSP und die FAZ melden die Nachricht.
 
 
  Mittwoch, den 09. November 2005
  Heide Oestreich (TAZ) bespricht den kuriosen Film über die Frauenbewegung MITTEN IM MALESTREAM von Helke Sander.
   
  Lars-Olav Beier und Martin Wolf (SPIEGEL) sprechen mit Regisseur Lars von Trier über seine Hassliebe zu den USA, seine Begeisterung für Donald Duck und sein Scheitern am Bayreuther "Ring". Sein neuer Film MANDERLAY spielt auch eine Rolle in dem Gespräch. Hanns-Georg Rodek (WELT) porträtiert den Regisseur.
   
  Für sein monumentales Bob-Dylan-Porträt NO DIRECTION HOME ist der Film-Regisseur Martin Scorsese unter die Räuber gegangen, schreibt Daniel Kothenschulte (FR).
   
  Max Dax (JW) freut sich, daß das Werk des japanischen Regisseurs Akira Kurosawa endlich auf DVD zugänglich gemacht wird.
   
  Sebastian Moll (TSP) schreibt über das schwarze Kino von Hollywood, welches den Markt erobert.
   
  Wie die SZ berichtet, eröffnet das Braunschweiger Filmfest mit dem Film MERRY CHRISTMAS.
(mehr zum Filmfest hier...)
   
  Das 22. Dokumentarfilm- und Videofest in Kassel ist eröffnet. Die TAZ berichtet kurz.
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  Die WELT freut sich über die Jury-Entscheidung auf den 47. Nordischen Filmtagen in Lübeck.
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  Das Festival des osteuropäischen Films in Cottbus ist eröffnet. Rund 100 Produktionen aus 29 Ländern Mittel- und Osteuropas werden gezeigt. Der TSP erwähnt es kurz.
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  Dienstag, den 08. November 2005
  film-zeit.de gratuliert Alain Delon zum 70. Geburtstag. Für Verena Lueken (FAZ) ist er das Antlitz einer Epoche. Susan Vahabzadeh (SZ) sieht in ihm einen Engel der Zerstörung. Laut Anke Westphal (BLZ) schuf er einen ganz eigenen Heldentypus des "Neo noir". Seine besten Rollen waren die schweigsamen Killer, schreibt Gerhard Midding (WELT). Hart und einsam, distanziert und äußerst elegant ist der Schauspieler für Christina Tilmann (TSP). Als schönen Profi bezeichnet Peter W. Jansen (NZZ) den Darsteller.
   
  Der neue FILM-DIENST ist online. In Heft 23/2005 schreibt Josef Nagel über das moralische Kino der Gebrüder Jean-Pierre Dardenne und Luc Dardenne. Ulrich Kriest führt ein Gespräch mit dem Regisseur Niko von Glasow, dessen Film DIE EDELWEISSPIRATEN ab Donnerstag in den Kinos läuft. Außerdem stellt Franz Everschor den neuen James Bond-Darsteller Daniel Craig näher vor.
   
  Stefan Reinecke (TAZ) kehrt mit gemischten Gefühlen von der 29. Duisburger Filmwoche zurück.
   
  Christiane Peitz (TSP) bespricht MANDERLAY, den neuen Film des Regisseurs Lars von Trier, der ab Donnerstag in den Kinos zu sehen ist.
   
  Der Filmemacher Gerd Conradt hat Berlins Haushaltsdefizit erkundet und daraus einen Kinofilm gemacht. Lars von Törne (TSP) hat MONTE KLAMOTTE bereits gesehen.
   
  Ein Spielfilm will die Tatmotive der Ermordung John Lennons erklären, weiß der SPIEGEL.
   
  Etwas Neues melden die TAZ und der TSP über die Preisverleihung bei der Berlinale: Künftig werden die Preise live vergeben.
   
  Unterm Strich erwähnt die TAZ kurz die 47. Nordischen Filmtage in Lübeck.
   
  Über das Wahrzeichen von Hollywood schreibt die WELT.
   
  Der SPIEGEL und die TAZ melden die Nominierungen für den Europäischen Filmpreis.
 
 
  Montag, den 07. November 2005
  Die Europäische Filmakademie hat die Nominierungen für den Europäischen Filmpreis 2005 bekannt gegeben, meldet der TSP.
   
  Matthias Heine (WELT) ärgert sich, daß das Werk des Jahrhundertregisseurs Jean-Luc Godard nur sehr unvollständig auf DVD zu haben ist.
   
  Irmgard Hochreither (STERN) spricht mit Alain Delon, der morgen seinen 70. Geburtstag feiert und erst aufhören will, wenn es ihm paßt.
   
  Thomas Abeltshauser (BLZ) spricht mit dem französischen Kino-Star Romain Duris über seine Filme und das wahre Leben. Sein aktueller Film L'AUBERGE ESPAGNOLE - WIEDERSEHEN IN ST. PETERSBURG läuft derzeit im Kino.
   
  Der Disney-Film HIMMEL UND HUHN hat die amerikanischen Charts gestürmt, meldet BLICKPUNKT FILM. In Deutschland steht zum dritten Mal FLIGHT PLAN auf Platz 1, weiß BLICKPUNKT FILM.
   
  Hellmuth Karasek (WELT) schreibt über Jodie Foster, verletzt und verletzend.
   
  Christof Meueler (JW) bilanziert die 29. Duisburger Filmwoche, auf der viel diskutiert wurde.
   
  Das legendäre Dokumentarvideo ZÜRI BRÄNNT zu den Zürcher Jugendunruhen von 1980 stilisiert die Revolte, meint Roger Köppel (WELT).
   
  Bettina Bremme (TAZ) beschäftigt sich mit dem Tod von Walter Benjamin. Ein Dokumentarfilm aus Barcelona stellt die Selbstmordthese in Frage.
   
  Mehr Geld für Publikumsfilme will die Schweizer Filmförderung ausgeben. Martin Walder (NZZ) spricht mit Nicolas Bideau.
   
  Peter Zander (WELT) fragt sich, warum die SISSI-Triologie zm x-t Male auf DVD aufgelegt wird.
   
  Von der Weltpremiere von HARRY POTTER UND DER FEUERKELCH in London berichten die SZ und der SPIEGEL.
 
 
  Sonntag, den 06. November 2005
  Sven von Reden (WAMS) setzt sich mit Lars von Trier und seinem neuen Werk MANDERLAY auseinander. Ab Donnerstag ist der Film in den Kinos zu sehen.
   
  Christina Tilmann (TSP) berichtet von der Preisverleihung des Deutschen Kurzfilmpreises.
   
  Brisante Details aus Marlene Dietrichs frühen Jahren enthüllt die Autorin Birgit Wetzig-Zalkind. Dirk Krampitz (WAMS) rezensiert das Buch.
   
  Ulf Lippitz (TSP) schreibt über das Buch von Isabella Rossellini über ihren Vater, den Regisseur Roberto Rossellini.
(mehr zum Buch hier...)
   
  Mit der Dokumentation SCHATTENVÄTER über die Söhne von Kanzler Willy Brandt und dem DDR-Spion Günter Guillaume beschäftigt sich der SPIEGEL. Peter Luley (FAZ) porträtiert den Sohn Willy Brandts, der als Schauspieler arbeitet.
 
 
  Samstag, den 05. November 2005
  Die DEFA-Stiftung hat ihre diesjährigen Preisträger bekanntgegeben. Die Schauspieler Jutta Hoffmann und Armin Mueller-Stahl erhalten den Preis für Verdienste um den deutschen Film, Regisseur Lutz Dammbeck wird mit dem Preis zur Förderung der deutschen Filmkunst gewürdigt und die Regisseurin Franziska Meletzky erhält den Preis zur Förderung des künstlerischen Nachwuchses.
(Homepage der DEFA-Stiftung hier...)
   
  David Denk (TAZ) fragt sich, warum das kleine Selfmade-Label Grand Hotel van Cleef plötzlich in aller Munde ist, die die Musik zu KEINE LIEDER ÜBER LIEBE geschrieben haben.
   
  Barbara Munkler (STERN) erinnert an Schauspieler Steve McQueen, der zu den ganz Großen des amerikanischen Films zählt.
   
  Die Filmemacher Nordeuropas machen jetzt Schluß auf den Nordischen Filmtagen in Lübeck. Die WELT berichtet.
(Homepage des Festivals hier...)
   
  Marc Hairapetian (BLZ) spricht mit der Schauspielerin Kim Cattrall über niveauvolle Erotik und innere Werte.
   
  Andreas Kurtz (BLZ) war bei der Premiere von IN DEN SCHUHEN MEINER SCHWESTER, der am Donnerstag in die Kinos kommt. Die Schauspielerinnen Cameron Diaz und Toni Collette waren auch da.
 
 
  Freitag, den 04. November 2005
  Knut Elstermann (BLZ) spricht mit den Regisseuren Ali Samadi Ahadi und Oliver Stoltz über ihren Film LOST CHILDREN. Dominic Johnson (TAZ) fragt, wie es ist, sich in Uganda mit einer Kamera vor ehemalige Kindersoldaten zu stellen.
   
  Das Haus der Kulturen der Welt zeigt zwei Filme des kambodschanischen Regisseurs Rithy Panh, der sich mit den totalitären Schrecken des Landes beschäftigt. Ekkehard Knörer (TAZ) berichtet.
   
  Für Heike Kühn (FR) ist die Dokumentation WINTERKINDER von Jens Schanze über die NS-Vergangenheit seines Großvaters ein unhaltbarer Entschuldungsversuch.
   
 

Gerhard Midding (FREITAG) schreibt über die wiedereröffnete Cinémathèque Française, die das Filmerbe gegen die Anfechtungen der Zeit und der Kulturpolitik bewahren will.

   
  Bernd Buder (FREITAG) lobt die "Subiaco"-Kinos im Nordschwarzwald, die anspruchsvolles Kino in einer Gegend machen, die vom Kommerzkino fast aufgegeben wurde.
   
  Andreas Merkel (TAZ) befragt die Schauspielerin und Sängerin Julia Hummer zu ihren Rollen und ihrer Musik.
   
  Alexandra Stäheli (NZZ) spricht mit dem französischen Regisseur Radu Mihaileanu, dessen akuteller Film GEH UND LEBE bereits diverse Preise gewonnen hat.
   
  Das Kant-Kino in Berlin-Charlottenburg wird 100 Jahre alt. Mathias Raabe und Andreas Kurtz (BLZ) waren bei der Geburtstagsfeier.
   
  Der Schauspieler Omar Sharif wird mit dem Tod bedroht. Die FAZ berichtet.
   
  Indische Kinder drehten Tsunami-Film. Ingo Schmieder (SPIEGEL) hat den 16minütigen Film gesehen.
   
  Daniel Haas (SPIEGEL) ist einer der wenigen, die den H&M-Werbespot "Romeo und Julia", der deutsche und internationale Kinogänger nervte, zu schätzen weiß.
   
  Der britische Schauspieler und Regisseur Kenneth Branagh will Mozarts Oper "Die Zauberflöte" auf die Leinwand bringen. Die WELT meldet die Nachricht.
 
 
  Donnerstag, den 03. November 2005
  Jürgen Otten (FR) spricht mit Schauspieler Ulrich Matthes über die Kunst des Sprechens.
   
  Georg Diez (ZEIT) ist dem Regisseur Tim Burton begegnet und untersucht seine schwarze Romantik.
   
  Die Schauspielerin Helena Bonham Carter träumt in der ZEIT.
   
  Ralf Schenk (BLZ) erinnert an Schweizer Hausbesetzer und einen verbotenen Defa-Märchenfilm.
   
  Ekkehard Knörer (TAZ) schreibt über die Bedeutung der DVD für die Filmgeschichte und rezensiert nebenbei jene von Dziga Vertovs DIE DONBASS-SINFONIE.
(mehr zur DVD-Edition der Filmmuseen hier...)
   
  Wilfried Hippen (TAZ) empfiehlt die Reihe "Sound Art Cinema", die in Bremen zeigt, wie Klang und Bild zusammenfinden.
(mehr zur Ausstellung und Filmreihe hier...)
   
  Beim "ambulart"-Festival in Hamburg stellen junge FilmemacherInnen aus Ecuador, Mexiko und Deutschland ihre Arbeit vor. Katrin Jäger (TAZ) berichtet.
(mehr zum Festival hier...)
   
  Matthias Oloew (TSP) berichtet vom Kampf ums Berliner Collosseum, welcher vor Gericht ausgetragen wird.
   
  Frank Noack (TSP) zeigt, wie man Drehbücher besiegen kann.
   
  Der World Cinema Fund (WCF) blickt auf ein erfolgreiches erstes Jahr zurück, meldet die TAZ.
 
 
  Mittwoch, den 02. November 2005
  Bert Rebhandl (TAZ) erinnert an Pier Paolo Pasolini, der heute vor 30 Jahren ermordet wurde. Seine Filme entspringen der Einsamkeit des Intellektuellen, der den Verfall seiner Gesellschaft beobachtet. Marius Meller (TSP) verabschiedet sich von dem schönen Barbaren. Für Jörn Hagenloch (JW) war er der bekannteste und meistgehasste Künstler Italiens, dessen Tod das ganze Land erschütterte und erstaunliche Reaktionen provozierte.
   
  Hanns-Georg Rodek (WELT) ist begeistert vom Regisseur Tim Burton, der mit TIM BURTON'S CORPSE BRIDE - HOCHZEIT MIT EINER LEICHE seine ganze Größe beweist. Susan Vahabzadeh (SZ) gesteht der Regisseur, daß er richtig unkorrekte, blutige Horrorfilme mag. Außerdem sprechen sie über den Zyklus des Lebens und die Tänze des Todes, Pinocchio und Frankenstein, Johnny Depp und seine CORPSE BRIDE.
   
  Regisseur und Schauspieler Mel Gibson stellt sein neues Filmprojekt über die Maya-Kultur vor. Der SPIEGEL berichtet.
   
  Silke Kettelhake (FLUTER) spricht mit Hans-Christian Boese von Piffl Medien über die Verleihlandschaft in Deutschland.
   
  Für die TAZ ist es eine absolute Härte, daß auf dem Kinofest Lünen 40 deutsche Produktionen auf dem Programm stehen.
   
  Die Yad-Vashem-Gedenkstätte in Jerusalem eröffnet eine umfassende Film-Bibliothek mit 50.000 Augenzeugenberichten von Überlebenden des Holocaust. Der SPIEGEL berichtet.
   
  Christian Stöcker (SPIEGEL) schreibt darüber, wie man mit privaten Online-Filmen Geld verdienen könnte.
 
 
  Dienstag, den 01. November 2005
  Wolfgang Höbel (SPIEGEL) wertet die Internationalen Hofer Filmtage aus, wo ein paar überraschend intelligente und mitreißende Filme über angeschlagene Helden unserer Zeit präsentiert wurden. Für Barbara Schweizerhof (TAZ) dominierten Arbeitslosigkeitsdramen und Arbeitslosigkeitskomödien auf dem diesjährigen Festival.
(Homepage des Festivals hier...)
   
  Felix Müller (WELT) erinnert an Regisseur Pier Paolo Pasolini, der vor dreißig Jahren ermordet worden ist.
   
 

Der TSP veröffentlicht heute eine umfangreiche Sonderbeilage zu Film & Kino. Es geht zusammengefaßt um drei Themen: den Kurzfilm und die Verleihung des Deutschen Kurzfilmpreises am 04. November, die Hochschule für Film und Fernsehen "Konrad Wolf" in Potsdam, wo die Verleihung stattfinden wird und Möglichkeiten der digitalen Kinotechnik.

   
  Christina Tilmann (TSP) rezensiert zwei erschütternde Dokumentarfilme, die grausam unschuldige Soldaten porträtieren: LOST CHILDREN und WEISSE RABEN - ALPTRAUM TSCHETSCHENIEN.
   
  Christian Schröder (TSP) hat sich den Eröffnungsfilm des Jazzfestivals MPS – JAZZIN' THE BLACK FOREST angesehen.
   
  Das Kino Colosseum im Berliner Prenzlauer Berg steht vor dem Aus. Der TSP berichtet.
   
  Andreas Rosenfelder (FAZ) empfiehlt das Konzert der Schauspielerin Julia Hummer.
   
  Georg Patzer (TAZ) schreibt über eine anregende Ausstellung zum Thema "Film in der Kunst" in der Kunsthalle Baden-Baden.
(mehr zur Ausstellung hier...)
   
  Hollywood-Regisseur Mel Gibson bereitet einen Maya-Film vor, weiß die WELT.
   
  Wie die WELT kurz mitteilt, ist Osteuropas Kino im Aufschwung.
   
  Der Regisseur Wolf Rilla ist verstorben, meldet die WELT.
 
 
 
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