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BERLIN CALLING

BERLIN CALLING

Regie Hannes Stöhr
Kinostart 02.10.2008

Kritiken • BERLIN CALLING

05. Oktober 2008 | BERLIN CALLING • Kritik • Der Spiegel

Für Christoph Cadenbach macht der Tanz zwischen Verstörung und Freude, zwischen dem sprichwörtlichen Abstürzen und Abheben BERLIN CALLING besonders. "Auch das lebendige Gefühl von Authentizität, das sich vor allem bei den an Originalschauplätzen während regulärer Partys gedrehten Clubaufnahmen einstellt, unterscheidet BERLIN CALLING von manchen genreverwandten Werken. Häufig möchte man ja – zumindest als betroffener Fan – am liebsten wegschauen, wenn Statisten schnarchnasig die Crowd imitieren."

04. Oktober 2008 | BERLIN CALLING • Kritik • Die Tageszeitung

Am Ende haben sich alle wieder lieb, schreibt Claudia Lenssen. "Hat Dr. Paul den Künstler für eine Studie über die Folgen des Drogen-Mischkonsums festgehalten? Warum findet die Produzentin das neue Ickarus-Album plötzlich ganz toll? Wie wäre es gewesen, wenn die bloß angerissenen Geschichten der Nebenfiguren originell zu Ende erzählt worden wären? Mehr als guter Sound wäre drin gewesen. Und nach BERLIN IS IN GERMANY, ONE DAY IN EUROPE und BERLIN CALLING hätte es auch ein weniger anbiedernder Filmtitel getan."

02. Oktober 2008 | BERLIN CALLING • Kritik • Berliner Zeitung

Immer dann, wenn BERLIN CALLING in die Szene eintaucht, zeigt der Film seine ganze Kraft, lobt Ralf Schenk. "Aber wehe, wenn er den dokumentarischen Urgrund verlässt und zum Lehrstück ansetzt. Dann mutiert BERLIN CALLING zur Übung mit ausgestrecktem Zeigefinger. Hannes Stöhr muss gespürt haben, dass ihm seine Story ins Didaktische entgleitet: Besonders in jenen Szenen, die in der Nervenklinik spielen, versucht er mit Ironie dagegen zu halten. ... Erstaunlich zudem, dass dem Regisseur ausgerechnet bei einem Film, in dem die Musik so eine große Rolle spielt, am Ende das Timing abhanden kommt."

02. Oktober 2008 | BERLIN CALLING • Kritik • Der Tagesspiegel

Die Irrwege des Films mögen Kalkbrenner erspart geblieben sein – doch natürlich konnte er viel eigene Erfahrung in seine Rolle einfließen lassen, weiß Jens Mühling. Er porträtiert den Musiker.

02. Oktober 2008 | BERLIN CALLING • Kritik • Frankfurter Rundschau

BERLIN CALLING ist ein klassisches Musikerdrama, wie es sie immer wieder in der Filmgeschichte gegeben hat, meint Daniel Kothenschulte, nur etwas anders. "Paul Kalkbrenners wunderbarer Soundtrack spricht eine andere Sprache. Vielleicht ist es der sentimentalste Techno aller Zeiten, aber er liefert dem Film eine nuancierte emotionale Struktur. Und Kalkbrenners zurückgenommenes Schauspiel ist dem ebenbürtig. Aber auch Rita Lenyel als Freundin Mathilde ist nicht zu übersehen. Sie ist ebenso glaubhaft in ihrem Zustand konservierter Mädchenhaftigkeit. Lange hat sie die Fäden gezogen hinter fremden Karrieren und rettet jetzt ihre Jugend, bevor es zu spät ist."

02. Oktober 2008 | BERLIN CALLING • Kritik • Der Freitag

Matthias Dell war dabei, als Sebastian Baumgarten und Paul Kalkbrenner über Tod, Markt, Clubmusik und Nichtstun diskutierten.

02. Oktober 2008 | BERLIN CALLING • Kritik • kino-zeit.de

Neben dem überwältigenden Sounddesign ist für Joachim Kurz "der große Pluspunkt an Stöhrs Film mit Sicherheit seine Lebensnähe und Authentizität, die wohl auch auf das Mitwirken des DJs Paul Kalbrenner zurückzuführen sein dürfte, der nicht nur die Hauptrolle spielt, sondern auch den treibenden Soundtrack des Films besorgte. Sein Glaubwürdigkeit und sein engagiertes Spiel zwischen Friedrichshain-Hipness und Ost-Biographie inklusive einem Pastor als Vater machen aus diesem Film ein beinahe schon dokumentarisch anmutendes Porträt eines DJ-Lebens und eine letzten Endes recht bittere Bestandsaufnahme des Musik-Business mit all seinen Marketing-Blasen und schicken Verpackungen für Produkte, die eigentlich auf einen ganz schlichten Nenner zu bringen sind."

01. Oktober 2008 | BERLIN CALLING • Kritik • Netzeitung

Maike Schultz sprach mit dem Elektromusiker Paul Kalkbrenner über Lampenfieber, Techno-Sozialisation und Drogen in der Szene.

25. September 2008 | BERLIN CALLING • Kritik • critic.de

Wie Michael Kienzl feststellt, wird BERLIN CALLING "ganz von dem charismatischen Kalkbrenner getragen, der sich mit seiner nuancenreichen Darstellung als wahres Naturtalent erweist. Während die Figur des Ickarus selbst in der Psychotherapeutin Paul (Corinna Harfouch) keinen wirklichen Gegenpart findet, nimmt die von Kalkbrenner selbst komponierte Musik einen umso größeren Stellenwert ein. Die Technoklänge begleiten nicht nur perfekt das rastlose Leben von Ickarus, sondern stülpen auch sein Innenleben nach außen. Teilweise wirkt es allzu illustrativ, wenn die anfangs eher düsteren Klänge mit dem Entzug plötzlich unbeschwerter und optimistischer geraten. In einem Film, in dem die Musik eine so wichtige Rolle spielt, ist das aber nur konsequent."

10. September 2008 | BERLIN CALLING • Kritik • programmkino.de

Thomas Volkmann lobt den Hauptdarsteller. "Kalkbrenner bleibt in seiner ersten Rolle als Schauspieler distanziert und unnahbar, spielt seine Figur also ganz so, wie man sich einen abgekapselt von der Welt unter seinen Kopfhörern durch die Nächte und Clubs reisenden DJ vorstellt. Leere Blicke und oft hinter der Sonnenbrille versteckte Augen erschweren es, die Gefühle und Gedanken dieses Mannes zu erkennen. Auch seine Freundin und Managerin Mathilde (Rita Lengyel) hat damit ihre Probleme."

10. September 2008 | BERLIN CALLING • Kritik • programmkino.de

Gestaltet ist das alles o.k. – man muss allerdings gegenüber dem Thema aufgeschlossen sein, empfiehlt Thomas Engel. "Es tut sich in diesem Film viel an charakteristischem Ambiente und schauspielerischer Fähigkeit. Besonders Paul Kalkbrenner ist hier zu nennen, der ja eigentlich Komponist und DJ ist, in BERLIN CALLING jedoch zu beachtlicher darstellerischer Form aufläuft."

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