STREET KINGS

film-zeit Film: STREET KINGS
Regie David Ayer
Kinostart 17.04.2008

Inhalt • STREET KINGS

Detective Tom Ludlow vom Los Angeles Police Department hat sich mit seiner kompromisslosen Herangehensweise nicht nur Freunde gemacht und gerät nach einer spektakulären Geiselnahme ins Visier des internen Ermittler Biggs. Als einige Tage später Ludlows ehemaliger Partner von unbekannten Tätern auf offener Straße hingerichtet wird und in Ludlows Armen stirbt, gehört Ludlow zu den Hauptverdächtigen, denn Washington soll bei Biggs gegen ihn ausgesagt haben. Um Ludlow zu schützen, verbietet ihm sein direkter Vorgesetzter, Captain Wander, die Mörder Washingtons zu verfolgen. Dennoch gibt es für Ludlow nur ein Ziel: Er will die Killer fassen und zur Rechenschaft ziehen...

Kritiken • STREET KINGS

17. April 2008 | Kritik • critic.de

Enttäuscht ist der Film für Lukas Foerster. "Das Drehbuch beruht einzig auf der Annahme, dass Polizisten korrupt sind und besteht aus einer Aneinanderreihung von Belegen dieser These. Dies führt dazu, dass Street Kings selbst für genreunkundige Zuschauer fast schon grotesk vorhersehbar ist: Dem Bösewicht aller Bösewichter kann man seine Bosheit beim ersten Auftreten an der Nasenspitze ablesen. Auch in anderen technischen Kategorien enttäuscht der Film. David Ayer ist im Gegensatz zu TRAINING DAY-Regisseur Antoine Fuqua kein Stilist. Die Wucht des gelungenen Intros versucht Street Kings immer wieder mit noch mehr Wucht zu reproduzieren, was in den Actionsequenzen teilweise funktioniert, dazwischen aber für zahlreiche Durchhänger sorgt."

17. April 2008 | Kritik • Berliner Morgenpost

Laut Ronald Bluhm reicht es hier nur "zum Klischee eines Großstadtkrimis, in dem die Nichtigkeit einer simplen Geschichte mit Gewalt und verbalem Getöse übertüncht werden soll. Vielleicht hätte man die Erwartungen nicht so hoch schrauben sollen, hätte berücksichtigen müssen, dass David Ayer nicht nur Denzel Washingtons oscar-gekrönte TRAINING DAY-Rolle geschrieben hat, sondern auch für die etwas dumpferen S.W.A.T und THE FAST AND THE FURIOUS verantwortlich zeichnet. Dann könnte man hier möglicherweise etwas herzhafter lachen."

16. April 2008 | Kritik • Berliner Zeitung

Anke Westphal findet interessant, was Keanu Reeves jetzt so tut: "Die Dramaturgie wirkt mitunter hölzern, doch der urbane Schauplatz wird hier ernst genommen mit all seinen ethnischen Konflikten: dem Rassismus, den Spannungen, aber auch Arrangements zwischen weißen Cops und boyz in the hood. Vor Ludlows Beschwerdeschreibtisch lernt man die afroamerikanischen Bewohner des Viertels im Schnelldurchlauf kennen. Die Action-Szenen sind spannend choreografiert, und der Film folgt einem ganz eigenen Rhythmus; ihm ist stets der dumpfe, walzenhafte, nahezu industrielle Puls der Behörden zu eigen."

Aktueller Stand der Datenbank:
15604 Filme,
15341 Bücher & Artikel,
801 Biographien,
52 Themen & Listen
all: 0.20864