10.000 BC

film-zeit Film: 10.000 BC
Regie Roland Emmerich
Kinostart 06.03.2008

Inhalt • 10.000 BC

Ein junger Mammutjäger in der Steinzeit verliebt sich in eine Prinzessin. Als sie entführt wird und die Jäger seines Stammes in Sklaverei geraten, kämpft er gegen die Feinde seines Stammes.

Kritiken • 10.000 BC

07. März 2008 | Kritik • critic.de

Hier stimmt laut Lukas Foerster vorne wie hinten nichts. "Alles, was man dem amerikanischen Mainstreamkino pauschal und meist zu Unrecht vorwirft, bei Emmerich findet man es spätestens seit GODZILLA (1998) noch stets bestätigt: Hanebüchene Plots, deren reaktionäre Schlagseite nur deshalb kaum sauer aufstößt, weil sie zu schlecht ausgearbeitet sind; Special Effekts als Selbstzweck und ohne jedes Gespür für filmästhetische Komposition; Figuren, die nicht nur bar jeder psychologischen Tiefe sind, sondern auch bar jeder Verankerung in auch nur irgendeiner Lebenswelt."

06. März 2008 | Kritik • Berliner Zeitung

Als bunten Abenteuerfilm bezeichnet Bert Rebhandl das Werk. "Der Vorteil des Kinos gegenüber dem Naturkundemuseum ist die erzählerische Freiheit. Roland Emmerich und sein Ko-Autor Harald Kloser nehmen sie sich in vollen Zügen. Vor allem bedienen sie sich bei anderen Filmen. 10.000 BC wirkt wie die Zahl Pi des Spektakelkinos: Dieser Film ist eine endlose Wurzel aus allem, was irgendwann einmal Wirkung gezeigt hat - die Wanderer aus HERR DER RINGE, die Piercings aus APOCALYPTO, das kosmische Zeichen aus STARGATE, die Muskeln aus CONAN, DER BARBAR, die orientalische Dekadenz aus 300. Eine plausible Geschichte ist daraus nicht zu gewinnen, nur eine lose Folge von Abenteuern."

06. März 2008 | Kritik • Die Tageszeitung

Einen prüden Plot und lauen Special Effects hat Ines Kappert ausgemacht. "Bestien müssen ihre Mäuler weit aufreißen, damit der sagenumwobene "weiße Speer" des weißen Mannes sein Ziel findet. Oder er bohrt sich direkt ins finstere Herz der falschen Prediger. Filme wie THERE WILL BE BLOOD oder NO COUNTRY FOR OLD MEN zeigen die Gründungsmythen des von Bush hinterlassenen bigott-neoliberalen Amerika in ihrer gnadenlosen Menschenverachtung. Emmerich setzt sie in heilloser Dümmlichkeit in Szene."

06. März 2008 | Kritik • Der Tagesspiegel

Der Regisseur hat Humor, glaubt Sebastian Handke. Er versucht sich zudem "in menschenfreundlicher Ethno-Epik. Zu letzterer allerdings fehlt ihm der Atem und das Talent zum Erzählen. Emmerich klatscht alle angeranzten Urzeitfilm-Klischees zusammen, gibt 300, HERR DER RINGE sowie ein gutes Dutzend anderer Filme dazu und formt das Ganze zu einem dämlichen, unlogischen und peinlichen Mischmasch."

06. März 2008 | Kritik • Frankfurter Rundschau

Dies ist laut Harry Nutt kein Film für Freunde kulturgeschichtlicher Wahrhaftigkeit. "Roland Emmerich hat einen rasanten Mythencocktail zusammengeschüttelt, in dem Jasons Gefährten, Chingachgook, Frodo und die anderen suchenden Helden der Kindertage ein animiertes Klassentreffen abhalten. Wer auf Anschlüsse und kulturgeschichtliche Wahrhaftigkeit aus ist, ist auf der falschen Fährte. Emmerich erzählt ein multikulturelles Ökomärchen, in dem die Steinzeitmenschen rein im Herzen sind, gute Zähne und Rastalocken haben. Viel Wert hat er auf die Gestaltung wilder Tiere gelegt, seine Mammuts sind auch wirklich schön geworden."

06. März 2008 | Kritik • Neues Deutschland

Mit Katharina Dockhorn unterhält sich der Regisseur über sein Geschichtsabenteuer 10.000 BC.

05. März 2008 | Kritik • Der Stern

Im Gespräch mit Christine Kruttschnitt erzählt der Regisseur Roland Emmerich von aufregenden Landschaften und Buschmännern, die noch nie eine Dusche gesehen haben.

05. März 2008 | Kritik • Die Welt

Viele Nullen hat Peter Zander ausgemacht. "10.000 B.C. soll von großen Gefühlen handeln und von der alten Erzählkultur am Lagerfeuer. Weshalb im Original unentwegt Omar Sharif den Märchenerzähler gibt und Armin Mueller-Stahl in der deutschen Synchronisation. Nur scheint es, als traute Emmerich seinen eigenen Bildern nicht, wenn sie permanent erklärt werden müssen. Und das große Pathos, das die Stimme aus dem Off anschlägt, wird durch das dünne Geschichtchen in keiner Weise eingelöst. Ein Mammutwerk? Im übertragenen Sinn keineswegs."

04. März 2008 | Kritik • Der Spiegel

Daniel Haas hat 10.000 BC nur im Zustand derangierter Gelassenheit ertragen. "In Roland Emmerichs Paläo-Schmonzette sind selbst die Cro-Magnon-Ladies so keusch wie ein Burgfräulein aus dem 13. Jahrhundert. Dieser Triebverzicht wäre noch zumutbar, wenn man wenigstens gewaltästhetisch oder sonstwie optisch auf seine Kosten käme. Aber vom blutigen Naturalismus eines APOCALYPTO, Mel Gibsons Maya-Schlachtplatte, ist der Film ebenso weit entfernt wie vom Eskapismus der CONAN-Movies. ... 10.000 B.C. hingegen präsentiert seine Action und Schauwerte so verschämt, als seien sie ein Schmuddelheftchen."

29. Februar 2008 | Kritik • Der Spiegel

Der Regisseur Roland Emmerich spricht mit Andreas Borcholte und Martin Wolf über Macht in Hollywood, Filmabende mit Bill Clinton, Mammuts aus dem Computer und sein neues Steinzeit-Spektakel.

26. Februar 2008 | Kritik • Der Tagesspiegel

Andreas Conrad berichtet von der Berliner Weltpremiere.

06. Mai 2007 | Kritik • Focus

Bericht über die Dreharbeiten.

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