| Regie | Xavier Gens |
| Kinostart | 13.12.2007 |
"47", das sind die beiden Ziffern eines Strichcodes, den man in den Nacken des Mannes tätowiert hat, von dem nichts weiter als sein Name bekannt ist: Agent 47, ein Killer mit Prinzipien und Nerven wie Drahtseile. Doch wird aus dem kühlen Jäger auf einmal der Gejagte: Er gerät in die Fänge eines politischen Machtspiels und wird selbst zur Zielscheibe von Interpol und dem russischen Militär. Während er den Attacken seiner Gegner ausweicht, kämpft Agent 47 darum, herauszufinden, wer ihn aus dem Weg räumen will - und warum! Die größte Bedrohung besteht für ihn allerdings in der geheimnisvollen, attraktiven Frau Nika...
Wieder ist die Verfilmung eines Computerspiels für Rochus Wolff gescheitert. "Genau darin dürften die Probleme von HITMAN liegen, der Verfilmung eines Shooters, in dem die Hauptaufgabe der Spieler in der erfolgreichen Durchführung von Auftragsmorden besteht. Das ist zwar auch im Film nicht ganz so uninspiriert, wie es zunächst klingen mag (einige der Methoden des Titelhelden sind in der Tat äußerst perfide), aber deshalb noch lange nicht interessant. Die Action- und Kampfszenen sind zwar ganz ansehnlich, aber sehr hektisch zerschnitten und von viel Handlung unterbrochen, die das Geschehen nur mühsam vorwärts bringt."
Für Ronald Bluhm hat der Baller-Knaller Ladehemmung. "HITMAN ist nun sicher nicht die schlechteste aller Spieleverfilmungen. Aber nichtsdestotrotz holpert auch dieser leicht ladegehemmte Baller-Knaller unentwegt munter über all die üblichen Stolpersteinchen. ... Schon als Bösewicht im letzten STIRB LANGSAM-Film eher etwas unauffällig, reicht der Hauptdarsteller Timothy Olyphant selbst kahl geschoren nicht mal an die B-Action-Helden Vin Diesel oder Jason Statham heran. Dass sein HITMAN aber dennoch weitgehend schmerzfrei vorbei rauscht und, wie gesagt, nicht einmal zu den miesesten Werken seiner Art gehört, belegt hier lediglich das allgemeine Kellerniveau bei Game-Adaptionen."