Film-Zeit auf  Film-Zeit bei Facebook   Film-Zeit auf Twitter

  NEWS zum Thema Film & Kino im deutschen Feuilleton Januar 2007
   
  Mittwoch, den 31. Januar 2007
  Die Berlinale setzt in diesem Jahr auf eigenwillige Schwerpunkte, meint Annett Meiritz (SPIEGEL). Die FAZ freut es, dass Clint Eastwood, Jennifer Lopez und Robert De Niro kommen werden. Florian Güßgen (STERN) weiß, was die Stars nach Berlin lockt; Peter Zander (MOPO) freut sich auf sie. Laut Anke Westphal (BLZ) wird die Berlinale ein Filmfestival der Jubiläen - und alle wollen mitfeiern. Bei Jan Schulz-Ojala (TSP) haben die Nachrichten Laune gemacht. In gewohnt jovialer Manier plauderte der Festivalleiter bei der Pressekonferenz über Zahlen und Fakten, schreibt die TAZ. Hanno Harnisch (ND) porträtiert Paul Schrader, den Vorsitzenden der Jury. Gleich 14 von der NRW Filmstiftung geförderte Filme laufen bei den Filmfestspielen, meldet die TAZ. Die FR berichtet ganz kurz über das Festival.

Für Hanns-Georg Rodek (WELT) ist es ein Glück, das der Film VIER MINUTEN jetzt, nach langen Mühen, endlich zu sehen ist. David Denk (TAZ) spricht mit Hannah Herzsprung über Klavierspielen und Balletttanzen, ihren Vater und ihre Freunde, Studieren und Probieren.

In DREAMGIRLS wird auf Kitsch-Niveau geschmachtet, schreibt Jenni Zylka (SPIEGEL). Alles bleibt schön schmerzfrei und glatt, kritisiert Susan Vahabzadeh (SZ). Laut Christian Schröder (TSP) zeigt der Film, wie man einer Musik alles Raue und Dunkle nimmt, damit sie für die Hitparade kompatibel wird.

DAS WILDE LEBEN ist ein Film, der um die Standbilder herum inszeniert wurde, meint Harald Jähner (BLZ). Im Gespräch mit Rüdiger Sturm (WELT) zeigen Schauspielerin Natalia Avelon und Uschi Obermaier eine große Gemeinsamkeit: Wild ist das Leben für keine von beiden.

Halina Bendkowski (JW) unterhält sich mit der Filmemacherin Helke Sander, die heute ihren 70. Geburtstag begeht.

Volker Tarnow (WELT) porträtiert den Komponisten Philipp Glass, der heute 70. Jahre alt geworden ist. Mit TAGEBUCH EINES SKANDALS ist er für den Oscar nominiert. Gregor Dotzauer (TSP) gratuliert ebenso.

Jordan Mejias (FAZ) nennt Hollywood-Stars, die gegen den Irak-Krieg demonstrieren: Sean Penn und Danny Glover, Susan Sarandon und Tim Robbins sowie Jane Fonda.

Heute beginnt das sechste Filmfestival "Going Underground". Der TSP berichtet.
(Homepage des Festivals hier...)

Der Filmpark Babelsberg zeigt Kulissen und Kostüme aus der HERR DER RINGE-Verfilmung, freut sich der TSP.
 
 
  Dienstag, den 30. Januar 2007
 

Schauspielerin Vanessa Redgrave feiert ihren 70. Geburtstag. Die SZ gratuliert. Als Helding wird die von Gina Thomas (FAZ) bezeichnet. Laut Christina Tilmann (TSP) nimmt die Schauspielerin für ihre Haltung auch Karriere-Nachteile in Kauf. Susanne Ostwald (NZZ) beschreibt ihre wechselhafte Vita. Nichts an ihr ist Mittelmaß, meint Thomas Kielinger (MOPO).

Der neue FILM-DIENST ist online. In Heft 03/2007 beschäftigt sich anlässlich seines 75. Geburtstags mit Alexander Kluge, unter anderem schreibt Rainer Stollmann über ihn und das Fernsehen. Michael Hanisch gratuliert schon mal Schauspieler Manfred Krug zu seinem 70. Geburtstag. Alexandra Wach hört intensiv die Filmmusiken von Lisa Gerrard.

Sabine Schneider (BLZ) porträtiert den Verwandlungskünstler Götz Schubert.

Marc Fischer (STERN) ist Katja Riemann begegnet.

Der Streit zwischen den großen Kinoketten und dem Filmverleih Fox um die frühe DVD-Auswertung aktueller Kinofilme ist beigelegt. Nina Jerzy (SPIEGEL) schreibt darüber; der TSP meldet die Nachricht.

In Berlin wird derzeit DAS BOURNE ULTIMATUM gedreht - und Matt Damon nach Moskau versetzt, weiß Marin Majica (BLZ).

Die BLZ erwähnt kurz das Going Underground-Filmfestival in der Berliner U-Bahn.

Sechzehn junge Fotografen bekommen während der Berlinale die Gelegenheit zu besonderen Schnappschüssen. Der TSP sagt, warum.

Daniel Kothenschulte (FR) verabschiedet sich vom Film- und Popkomponisten Karel Svoboda.

DVD-Tipps: Christian Seel (WELT) ist begeistert von den besten Sketchen des "Monty Python's Flying Circus", die jetzt in einer DVD-Box versammelt sind. Die 13 Episoden der ersten Staffel von "Masters of Horror" sind in Deutschland erschienen, Sascha Westphal (WELT) ist über die Pioniere des Schockkinos begeistert. Den neue und den ganz frühen Peter Greenaway hat sich Peter Zander (WELT) auf DVD angesehen. Bodo Traber (MOPO) empfiehlt kurz MEDEA von Pier Paolo Pasolini.

Nachrichten: Die TAZ und der TSP nennen einige Gewinner des spanischen Filmpreises und des Sundance-Festivals.

 
 
  Montag, den 29. Januar 2007
  Anke Westphal und Harald Jähner (BLZ) sprechen mit Berlinale-Chef Dieter Kosslick über den Boom von Filmfestivals, Stars und das Kochen. Mit Hanns-Georg Rodek und Peter Zander (MOPO) unterhält er sich über den Konkurrenzdruck unter Festivals.
(Zusammenstellung der Berlinale-Filme hier...)

Peter Körte (SPIEGEL) beschäftigt sich mit der Formel für den perfekten Film, die eine britische Firma entwickelt haben will.

Christine Kruttschnitt (STERN) unterhält sich mit Clint Eastwood über Antikriegsbotschaften, redselige Regisseure und die Ehe als Jungbrunnen.

Sascha Lehnartz (FAZ) porträtiert Beyoncé Knowles, die Leistungskünstlerin. Am Donnerstag startet ihr aktueller Film DREAMGIRLS.

Hollywoodstar Matt Damon dreht wieder in Berlin. Andreas Conrad (TSP) hat die Dreharbeiten zu DAS BOURNE ULTIMATUM besucht.

Regina Goldlücke (WELT) hat sich bei der Szenenbildnerin Silke Buhr umgeschaut, die sich einmal ein opulentes Ausstattungs-Budget wünscht.

Joachim Güntner (NZZ) unterhält sich mit Autor, Filmemacher und Rechtsanwalt Alexander Kluge über die "Suhrkamp-Kultur".

Der Spielfilm DER MASSEUR des philippinischen Regisseurs Brillante Mendoza ist ein kaltes Drama um fehlende Väter, käufliche Liebe und katholische Bigotterie. Irene Grüter (TAZ) hat ihn sich angesehen.

Am Wochenende sind die Screen Actors Guild Awards vergeben worden.
(Gewinner und Nominierte hier...)

Nachrichten: Wie der TSP und die FR melden, ist der Berliner Schlager- und Filmkomponist Klaus Hugo verstorben. In seinem 60. Todesjahr wird der Filmregisseur Ernst Lubitsch im Berliner Kino Babylon mit einer Filmreihe geehrt, berichtet der TSP. Der TSP und die FR nennen einige Gewinner des Sundance Film Festivals, unter anderem das amerikanische Einwandererdrama PADRE NUESTRO. Außerdem ist der 64-jährige Bollywood-Star Amitabh Bachchan mit der höchsten zivilen Auszeichnung Frankreichs geehrt worden, freut sich der TSP.
 
 
  Samstag, den 27. Januar 2007 / Sonntag, den 28. Januar 2007
  Harald Hordych (SZ) spricht mit Liselotte Pulver über Doris Day, Billy Wilder und ihre Vorliebe für Chirurgen, Piloten und Artisten.

Jan Schulz-Ojala (TSP) porträtiert die junge Schauspielerin Hannah Herzsprung, die mit Filmen wie VIER MINUTEN und DAS WAHRE LEBEN über Nacht zum Star geworden ist.

Lilo Weber (NZZ) ist der Schauspielerin Emma Thompson begegnet, die privat gut geerdet ist.

Michael Pilz (WELT) ist enttäuscht vom Muscial DREAMGIRLS: Der Film ist ein braves Stück Musikgeschichte, und manchmal richtig schrecklich.

Claudius Seidl (FAZ) schreibt über DAS WILDE LEBEN und wie Uschi Obermaier ihr Leben bewirtschaftet. Sabine Reichel (BLZ) beschäftigt sich ebenso mit Uschis Märchenstunde. Viele Nacktszenen und ein Statement zu Deutschland sah Thomas Lindemann (WELT). Rüdiger Sturm (MOPO) spricht mit Uschi Obermaier über Stars, Emanzipation und ihren Film.

Der Dok-Film ELISABETH KOPP. EINE WINTERREISE berührt alte Wunden, meint Martin Walder (NZZ).

Für Hanns-Georg Rodek (WELT) häufen sich die Indizien, dass Regisseur Florian Henckel von Donnersmarck in Hollywood bleiben wird.

Susanne Kippenberger und Norbert Thomma (TSP) sprechen mit Regisseur Pepe Danquart. Am 22. März kommt sein neuer Dokumentarfilm AM LIMIT in die Kinos.

Der Tischler, Castorf-Schüler, Filmschauspieler und Theaterregisseur Milan Peschel spricht mit Anja Reich (BLZ) über die Kunst, authentisch zu bleiben, seine Stasi-Inszenierung am Gorki-Theater und seine ostdeutsche Karriere.

Joachim Güntner (NZZ) beschäftigt sich ausführlich mit dem "Führer" als Spaßfaktor.

Die Preise beim renommierten "Sundance"-Festival sind vergeben: Die israelische Produktion SWEET MUD über das Leben eines Jungen mit seiner geisteskranken Mutter im Kibbuz erhielt einen Hauptpreis, meldet der SPIEGEL.

Berlinale-Festivalchef Dieter Kosslick erwartet viel Prominenz, unter anderem Clint Eastwood, Robert De Niro, Gérard Depardieu, Matt Damon, Cate Blanchett, Judi Dench und Antonio Banderas sollen auf dem roten Teppich in Berlin erscheinen, meldet der TSP.

Nach dem Rückzug des Festivalgründers Gianni Rondolino hat der italienische Regisseur Nanni Moretti definitiv die künstlerische Leitung des Turiner Filmfestivals übernommen, meldet der TSP.

Deutsche Filme hätten oft eine sehr eingeschränkte Sicht auf die Welt, kritisiert Gabriele Röthemeyer, die Chefin der Filmförderung Baden-Württemberg. Der MOPO ist das eine Nachricht wert.
 
 
  Freitag, den 26. Januar 2007
  Marco Schmidt (FAZ) spricht mit Schauspieler Ernest Borgnine, der 90 Jahre alt geworden ist.

Gerhard Midding (WELT) porträtiert den französischen Regisseur Luc Besson: Ein Mann der Superlative. Der Regisseur erklärt Rüdiger Sturm (SPIEGEL), warum ihm Filmemachen Qualen bereitet und warum Kindern nicht zu trauen ist. Sein Trickfilm ARTHUR UND DIE MINIMOYS läuft seit gestern in den Kino.

Rüdiger Sturm (WELT) ist der Schauspielerin Mia Farrow begegnet, die ihm erzählt, wie ein berühmter Regisseur die Wende in ihrem Leben brachte.

Barbara Schweizerhof (FREITAG) kommentiert die Oscar-Nominierungen. Kai Kollenberg (EPD-FILM) geht von unklären Verhältnissen bei der Verleihung aus, weil der eindeutige Favorit fehlt.
(Zusammenstellung der Nominierungen hier...)

Gerhard Midding (FREITAG) nimmt die zwei aktuellen Filme von Clint Eastwood zum Anlass, um durch die Filmgeschichte der Pazifik-Schlacht zu streifen. Tilman Vogt (FREITAG) beschäftigt sich mit der Dialektik der Ernährung in UNSER TÄGLICH BROT.

Die Dokumentation DAS KURZE LEBEN DES JOSÉ ANTONIO GUTIERREZ von Heidi Specogna bespricht Bettina Spoerri (NZZ). Den fast bösen Literaturfilm STRANGER THAN FICTION von Marc Forster rezensiert Alexandra Stäheli (NZZ). Jürg Zbinden (NZZ) hat sich BLOOD DIAMOND angesehen, Marli Feldvoss (NZZ) den Film BREAKING AND ENTERING und Catherine Silberschmidt (NZZ) das Werk BAMAKO von Abderrahmane Sissako. Eine Rezension gibt es ebenso zum Mystery-Thriller MARMORERA von Markus Fischer zu lesen (NZZ).

Reinhard Mohr (SPIEGEL) bespricht schon einmal DAS WILDE LEBEN, der in der nächsten Woche startet: Biederer und kreuzbraver hätte man die Geschichte von Uschi Obermaier nicht verfilmen können.

Hanns-Georg Rodek (WELT) schreibt über Film-GPS und -portale, die nicht nur "strategische", sondern auch "kulturelle" Bedeutung besitzen. Ab sofort können User von www.filmportal.de auch das TV-Filmmagazin Kino der Deutschen Welle sowie Clips zu aktuellen Kino-Produktionen und DVD-Editionen sehen, meldet die FR.

Michael Hanfeld (FAZ) ist enttäuscht, dass die Öffentlichkeit den Privatfilm über Reinhard Mohn, Chef des Bertmann-Konzern, nicht sehen darf.

Der Verband der deutschen Filmkritik hat sich scharf gegen den Artikel des Präsidenten der Deutschen Filmakademie Günther Rohrbach, der im SPIEGEL die deutschen Filmkritiker angegriffen hatte, meldet die TAZ.

Wie die WELT mitteilt, will Robert Stadlober nicht Falco sein.
 
 
  Donnerstag, den 25. Januar 2007
  Sascha Lehnartz (FAZ) spricht mit Regisseur und Schauspieler Tim Robbins: Für ihn gehört George W. Bush vor ein Gericht.

Daniel Kothenschulte (FR) spricht mit Regisseur Andres Veiel über die RAF und Verbrechen, die verbüßt werden können.

Schauspielerin und Sängerin Ingrid Caven unterhält sich mit Thomas Lackmann (TSP) über Gott, Rainer Werner Fassbinder und Peer Raben.

Das neue Heft des EPD-FILM ist online. Barbara Schweizerhof (EPD-FILM) gibt einen Ausblick auf das Programm der diesjährigen Berlinale. Georg Seeßlen (EPD-FILM) beschäftigt sich mit dem Comeback von Sylvester Stallone und fragt: Warum ein alter Mann sich noch einmal verprügeln lässt?

Christoph Egger (NZZ) berichtet von den 42. Solothurner Filmtagen: Es ist kein Jahr der grossen Premieren. VITUS von Fredi M. Murer ist dort zum besten Schweizer Film 2007 gewählt worden, vermeldet die NZZ.

Fast alle großen Kinoketten, darunter auch Cinemaxx und Cinestar, wollen zum Start der neuen Programmwoche drei Filme des US-Verleihers 20th Century Fox boykottieren. Der SPIEGEL berichtet.

Marcus Rothe (BLZ) unterhält sich mit Schauspielerin Gena Rowlands, die derzeit im Episodenfilm PARIS, JE T'AIME zu sehen ist.

Thomas Schuler (BLZ) schreibt über einen Privatfilm: Dabei handelt es sich um einen Spielfilm über Reinhard Mohn, Chef des Bertmann-Konzern.

Wilfried Hippen (TAZ) spricht mit Richard Dyer über schwarze Coolness und Energie und Brad Pitts Weißsein. Der Filmwissenschaftler forscht über Hautfarbe und ihre Repräsentation im Kino.

Das Museum für Kunst und Gewerbe zeigt 65 Bilder auf Drehbuchseiten von Armin Mueller-Stahl. Julika Pohle (WELT) hat sie sich angesehen.

Das bundesweite Dokumentarfilmfestival "ueber arbeiten" ist in Hannover und Bremen angekommen. Wilfried Hippen (TAZ) berichtet.
(Homepage des Festivals hier...)

Silvia Hallensleben (TSP) fahndet nach der Filmkritik im Fernsehen.

Kathrin Buchner (STERN) war bei der Premiere von DAS WILDE LEBEN: Der Film ist nicht jugendfrei.

Der Kritiker Uwe Nettelbeck, der auch Filmkritiken für DIE ZEIT geschrieben hat, ist verstorben. Peter von Becker (TSP) und Hermann Bohlen (FR) schreiben einen Nachruf.

Film-Tipp: Ralf Schenk (BLZ) schreibt über osteuropäische Zukunftsbilder, die ganz direkt mit der Gegenwart zu tun hatten. Lars Penning (TAZ) hat Filme aus dem Archiv gesichtet. Das Programm "Best of German and International Competition" empfiehlt die TAZ, ebenso wie große Literaten (TAZ) und den Film DER KICK von Andres Veiel (TAZ).

DVD-Tipp: Cornelia Geissler (BLZ) empfiehlt den Familienfilm DIZZY, LIEBER DIZZY: Dort gibt es Hundefänger auf Rügen zu sehen. Die DVD THE CINESEIZURE versammelt die Arbeiten des Found-Footage-Künstlers Martin Arnold. Ekkehard Knörer (TAZ) empfiehlt sie.
 
 
  Mittwoch, den 24. Januar 2007
  Die Oscar-Nominierungen sind bekannt gegeben worden. Der SPIEGEL, der TSP und der STERN freuen sich für DAS LEBEN DER ANDEREN, der es auf die Nominierungsliste geschafft hat. Die SZ und die WELT veröffentlichen kurze Reaktionen des Regisseurs. Mit acht Nominierungen geht die Musicalverfilmung DREAMGIRLS als großer Favorit in die Oscar-Verleihung, meint die FAZ. Bei den Darsteller sind die Alten der Hit, unter anderem sind Judi Dench, Helen Mirren und Peter O'Toole nominiert, stellt Hanns-Georg Rodek (WELT) fest. Aber auch Leonardo DiCaprio darf hoffen, spekuliert die SZ. Die Verleihung der 79. Academy Awards könnte eine Veranstaltung der starken Frauen werden, behauptet Andreas Borcholte (SPIEGEL) - selten wurden die Oscar-Nominierungen von so vielen weiblichen Akzenten dominiert. Wenig Überraschungen gab es für Fritz Göttler (SZ). Die ZEIT bietet ein Bilder-Special.
(Zusammenstellung der Nominierungen hier...)

Anke Westphal (BLZ) rezensiert den Politthriller BLOOD DIAMOND: Es ist ein äußerst zwiespältiger und manchmal sogar unangemessener Film zu einem allerdings schrecklichen Thema.

Holger Kreitling (WELT) hat über die geballte Ladung Fantasy den Kopf geschüttelt, aber Kinder werden ARTHUR UND DIE MINIMOYS lieben.

Jürgen Kiontke (JW) hat sich bereits DAS WILDE LEBEN, die Verfilmung des Lebens von Germany's left top model Uschi Obermaier, angeschaut.

Das diesjährige Bremer Symposium zum Film fahndete nach dem Körper im Kino. Tom Dorow (JW) berichtet.

David Ensikat (TSP) hat sich mit den Stasi-Unterlagen der Schauspielerin Jenny Gröllmann beschäftigt.

Uli Krug (JW) ist fasziniert vom definitiven Lexikon der Italo-Western.

Das Berliner Filmmuseum baut seine Dauerausstellung um. Andreas Conrad (TSP) berichtet. Wer die Ray Harryhausen-Kollektion im Filmhaus noch nie gesehen hat oder noch einmal anschauen wollte, der sollte sich beeilen, empfiehlt Peter Zander (MOPO).

Die TAZ verabschiedet sich von Filmkomponist Peer Raben. Tim Gorbauch (FR) schreibt einen Nachruf.
 
 
  Dienstag, den 23. Januar 2007
  Hat die Filmkritik ausgedient? Eine Antwort auf die Polemik des Produzenten Günter Rohrbach gibt Filmkritiker Josef Schnelle (BLZ). Laut Hanns-Georg Rodek (WELT) hat der Produzent, zugleich Präsident der Deutschen Filmakademie, einen Frontalangriff gegen die deutschen Filmritiker gestartet.

Der Internationale Wettbewerb der Berlinale ist komplett. Der SPIEGEL, der TSP und die WELT nennen die letzten Beiträge, die FAZ alle Filme.

Verena Lueken (FAZ) porträtiert Clint Eastwood, der sich schon vor langer Zeit die Freiheit genommen, sich zu verändern.

Ohne Fördergremien wie den Rotterdamer Hubert Bals Fund oder den Berliner World Cinema Fund könnten Autorenfilmer aus Thailand, Paraguay oder Kasachstan heute kaum mehr arbeiten. Simon Rothöhler (TAZ) fragt, was für Filme da gefördert werden.

Laut Stephan Mueller (BLZ) fürchtet die Diamantenindustrie, ihr Ruf könnte durch den Kinofilm BLOOD DIAMOND leiden.

Der Erotik-Thriller BASIC INSTINCT 2 mit Sharon Stone hat beste Chancen zum schlechtesten Film des Jahres gekürt zu werden, freut sich hämisch der SPIEGEL. Dem Film drohen sieben goldene Himbeeren, meint die WELT.

London befindet sich im DREAMGIRLS-Fieber, behauptet die FAZ und liefert Bilder von der Premierenfeier.

Der Komponisten Peer Raben ist gestern verstorben. Peter Uehling (BLZ) und Christian Schröder (TSP) schreiben einen Nachruf auf den Musiker, der eng mit Rainer Werner Fassbinder zusammen gearbeitet hat. Der SPIEGEL, die WELT sowie die FR melden die Nachricht.

Kinoketten boykottieren den Fox-Verleih: Mit vorgezogenen DVD-Starts schwächt der Verleih rücksichtslos die Kinos. Der TSP berichtet. Nina Jerzy (SPIEGEL) beschäftigt sich intensiver mit der Situation.

Der SPIEGEL nennt kurz die Box Office-Gewinner des letzten Wochenendes, ebenso wie kurz die TAZ.
 
 
  Montag, den 22. Januar 2007
  Zur Situation der deutschen Filmkritik schreibt Jan Schulz-Ojala (TSP) einen Kommentar.

Peter Zander (WELT) schreibt über Vater-Sohn-Verhältisse vor der Kamera.

Schauspieler Jürgen Vogel ist vieles nicht so peinlich: Er spricht mit Markus Ehrenberg (TSP) über FAT MACHINES, Große-Jungs-Fernsehen und Schauspielerei bei Tempo 180.

Laut Matthias Wulff (WELT) fragt die Dokumentation ENRON: THE SMARTEST GUYS IN THE ROOM: Wie verkommen ist der Kapitalismus?

Die NZZ berichtet von der Eröffnung der reichbefrachteten 42. Solothurner Filmtage.
(Homepage des Festivals hier...)

Die Jury der Evangelischen Filmarbeit hat VIER MINUTEN von Chris Kraus zum "Film des Monats" Februar gewählt, weiß die FR.

Hanns-Georg Rodek (MOPO) kommentiert die Verwirrungen um sogenannte Vorab-Listen für Nominierungen.

Unerwarteter Sieger bei der Verleihung der Producers Guild Awards wurde der Low-Budget-Film LITTLE MISS SUNSHINE, meldet der SPIEGEL.
(Zusammenstellung der Sieger und Nominierten hier...)

Die BLZ, die FR und die TAZ nennen einige Gewinner des Max Ophüls-Festival. Reinhard Kleber (TSP) kommentiert die Tatsache, dass zum ersten Mal ein Dokumentarfilm gewonnen hat.
(Zusammenstellung der Gewinner hier...)
(Homepage des Festivals hier...)

Die TAZ und die FR erwähnen kurz die Verleihung des Bayerischen Filmpreises.
(Zusammenstellung der Gewinner hier...)

DVD-Tipp: Der DVD-Verkauf wird auch für Fernsehproduzenten immer wichtiger, meint Wilfried Urbe (FR).
 
 
  Sonntag, den 21. Januar 2007
  Die Preise auf dem Max Ophüls-Festival sind vergeben worden. Der SPIEGEL fasst die Gewinner zusammen.

Dani Levy, Regisseur von MEIN FÜHRER, schreibt in der WELT eine Brief an das Publikum.

Rüdiger Sturm (WELT) spricht mit Sängerin und Schauspielerin Beyoncé Knowles über Lampenfieber, Familienbande und eine grauenhafte Diät. Andreas Conrad (TSP) war bei der Vorstellung ihres neuen Films DREAMGIRLS dabei.

Sven von Reden (WELT) rezensiert BLOOD DIAMOND, einen altmodischen Abenteuerfilm mit gut gemeinter Botschaft.

Wohin geht der Filmpreis der Schweiz, fragt sich Martin Walder (NZZ).

Dieter Salzmann (WELT) empfiehlt die kommende Ausstellung des Filmparks Babelsberg: Film-Monster, originale Requisiten und lebensgroße Figuren der Darsteller aus HERR DER RINGE.
 
 
  Samstag, den 20. Januar 2007
  Der Bayerische Filmpreis ist vergeben worden. Der SPIEGEL, der TSP, die MOPO und der STERN nennen die Gewinner. Für Christian Mayer (SZ) war es der Abend der bayerischen Filmemacher.

Bei der Berlinale könnte es auf dem roten Teppich ein außergewöhnlich großes Stargedränge geben, spekuliert Andreas Kurtz (BLZ).

In ihrem jüngsten Film VERFOLGT bringt Angelina Maccarone ihrem Publikum das Fremde überraschend nah. Eva Eusterhus (WELT) porträtiert die Regisseurin.

Alexander Gorkow (SZ) spricht mit Sylvester Stallone über Würde, seinen Kumpel Arnie und den boxenden Bob Dylan. Der Schauspieler kehrt mit ROCKY BALBOA nochmals in den Ring zurück.

Beim diesjährigen Sundance-Filmfestival dreht sich dieses Jahr alles um das Thema Frieden. Festival-Begründer Robert Redford forderte laut dem STERN von der amerikanischen Regierung eine Entschuldigung.

Die französische Schauspielerin Solveig Dommartin ist im Alter von 48 Jahren gestorben, melden die FAZ, die FR, die TAZ und der SPIEGEL. Der TSP veröffentlicht einen kurzen Nachruf.
 
 
  Freitag, den 19. Januar 2007
  Der bayerische Regisseur Marcus H. Rosenmüller spricht mit Rüdiger Sturm (WELT) über Edmund Stoiber, Bayern, Dialekt und Humor. Sein zweiter Film SCHWERE JUNGS ist seit gestern zu sehen. Kathrin Buchner (STERN) unterhält sich mit Schauspieler Sebastian Bezzel über seine erste Kinohauptrolle in SCHWERE JUNGS.

Mit Mariam Schaghaghi (BLZ) spricht Filmstar Will Smith über die Dreharbeiten mit seinem Sohn, Glück und tolle Typen. Sein neuer Film DAS STREBEN NACH GLÜCK läuft seit gestern im Kino.

Silvia Hallensleben (FREITAG) beschäftigt sich mit der ganz normalen Arbeit im Film: Sie kommt nur selten in Filmen vor.

Sebastian Leber (TSP) berichtet zwei Wochen vor ihrer Eröffnung über die HERR DER RINGE-Ausstellung im Filmpark Babelsberg.

David Ensikat (TSP) erklärt, warum Begleitbuch und DVD von DAS LEBEN DER ANDEREN nur gekürzt erscheinen dürfen.

Claudia Schwartz (NZZ) bespricht die beunruhigende Diagnose DER KICK von Andres Veiel. Ueli Bernays (NZZ) rezensiert Mike Eschmanns Hip-Hop-Film BREAKOUT, Susanne Ostwald (NZZ) Gabriele Muccinos Melodrama DAS STREBEN NACH GLÜCK. Das 18. Alpe Adria Cinema Trieste Film Festival widmet Fredi M. Murer eine Retrospektive samt Ausstellung, meldet die NZZ. Sein Film VITUS hat es auf die Auswahlliste für den Besten Fremdsprachigen Film der diesjährigen Oscar-Verleihung geschafft, freut sich die NZZ. 2006 war ein Rekordjahr für den Schweizer Film, weiß die NZZ und nennt zugleich die TOP TEN (NZZ). Der Schweizer Filmpreis soll laut der NZZ weiter umgebaut werden.

VIVA-Moderatorin Charlotte Roche wird die Berlinale eröffnen, meldet der TSP. Außerdem ist die Berlinale-Reihe "Perspektive Deutsches Kino" komplett, sagt die MOPO.

Die WELT erklärt das Erfolgsgeheimnis von James Bond.

Der russische Ex-Gangsterboss Witali Djomotschka wird Filmemacher. Manfred Quiring (WELT) ist entsetzt.

Wie die WELT meldet, ist der Namensvetter Adolf Grünbaum verärgert über MEIN FÜHRER. Jens Jessen (ZEIT) fragt sich, an wen sich die Hitler-Satiren richtet.

Die berühmte Robotrix Futura aus Fritz Langs METROPOLIS-Film ist jetzt laut Clemens Großmann (WELT) käuflich zu erwerben. Die FR und die NZZ bringen die Nachricht ebenfalls.
 
 
  Donnerstag, den 18. Januar 2007
  Laut Verena Lueken (FAZ) ist Hollywood in der Jetztzeit angekommen: Es gibt eine neue Welle der Wertschätzung für ältere Frauen. Clara Ott (ZEIT) fast nochmals zusammen, wer sich bei der Golden Globe-Verleihung freuen durfte und wer nicht.

Andreas Kilb (FAZ) schreibt über Dakota Fanning, Hollywoods armes, berühmtes Kind.

Der französische Schauspieler Gérard Depardieu erzählt im Gespräch mit Katja Nicodemus (ZEIT) über seine wilde Jugend, Unbildung als Stärke und seinen neuen Film CHANSON D'AMOUR.

In dem Wintersportort Park City in Utah beginnt heute das Sundance Filmfestival. Die TAZ erwähnt es unterm Strich.

Ralf Schenk (BLZ) schreibt über Erfolge des Potsdamer Filmmuseums, libanesische Kinotage und die Geburt filmischer Sexsymbole.

Das Forum der Berlinale präsentiert Filme aus 29 Ländern, darunter 25 Weltpremieren, meldet der TSP.

Das 12. Internationale Bremer Symposium zum Film untersucht das Kino zwischen "Wort und Fleisch". Wilfried Hippen (TAZ) berichtet.

Peter Zander (WELT) beschäftigt sich ausführlich mit der poetischen Berlin-Geschichte UNTER DEN BRÜCKEN von Helmut Käutner.

Regisseur und Schauspieler Clint Eastwood hält den Irakkrieg für einen Fehler der USA, meldet der STERN und die TAZ.

DAS LEBEN DER ANDEREN ist mit acht anderen Filmen auf der Oscar-Auswahlliste für den Besten Fremdsprachigen Film gelandet, weiß die TAZ.

Film-Tipp: Lars Penning (TAZ) hat Filme aus dem Archiv gesichtet. Libanesische Filmtage gibt es im Filmmuseum Potsdam, weiß die TAZ. Feministische Filme im Künstlerhaus Bethanien empfiehlt ebenfalls die TAZ. Frank Noack (TSP) weiß, wie (Film-)Frauen feiern.

DVD-Tipp: Holger Kreitling (WELT) bewundert nochmals Marlon Brando in SUPERMAN II. Hellmuth Karasek (WELT) empfiehlt MATCH POINT und SCOOP - DER KNÜLLER von Woody Allen, Peter Zander (WELT) Filme mit Helen Mirren und Horst Buchholz. Eine DVD zeigt, wie in New York der 1970er Jahre das Musikfernsehen entstand. Julia Weber (TAZ) berichtet.
 
 
  Mittwoch, den 17. Januar 2007
  Regisseur Clint Eastwood fragt laut Anke Westphal (BLZ) in FLAGS OF OUR FATHER, was und wie man vom Krieg erzählt. Für Tom Holert (TAZ) ist der Film eine erstaunliche Untersuchung über öffentliche Bilderproduktion und die Sinnlosigkeit moderner Kriege. So kritisch Clint Eastwood die Verwertungsmaschinerie für Heldentum in den letzten Kriegsmonaten beschreibt, so sehr hält sein Film - Ebay beweist es - den Kult darum zugleich lebendig, schreibt Daniel Kothenschulte (FR).

Die BLZ erklärt nach der gestrigen Golden Globe-Verleihung das Musical DREAMGIRLS von Bill Condon zum Oscar-Favoriten. Einen klaren Favoriten für den Oscar ergab die Verleihung nicht, meint die TAZ. Der TSP nennt kurz die Gewinner des gestrigen Abends.

Von Deutschland aus gesehen, erscheint Frankreich ein El Dorado für Dokumentarfilmer. Wie auch dort das Fernsehen den Regisseuren ins Handwerk pfuscht, erzählt Jean-Michel Frodon dem Filmkritiker Bert Rebhandl (TAZ).

Der Film CHANSON D'AMOUR zeigt den Charme der französischen Provinz, meint Tilman Vogt (JW).

Zwei Grimme-Preisträgerinnen haben mit DANCING WITH MYSELF einen Film übers Tanzen gemacht. Nana Heymann (TSP) berichtet.

Daran, dass Dani Levy mit seinem Hitlerfilm MEIN FÜHRER auf mäßigem Niveau gescheitert ist, hat Micha Brumlik (FR) keinen Zweifel. Der Film startet diese Woche in der Schweiz - Alexandra Stäheli (NZZ) rezensiert ihn.

Die Schauspielerin und Autorin Gisela Uhlen ist im Alter von 87 Jahren gestorben. Für Lothar Schmidt-Mühlisch (WELT) war sie immer sie selbst. Der SPIEGEL und der TSP melden die Nachricht.

Film-Tipp: Das Babylon in Berlin-Mitte zeigt ab heute junges rumänisches Kino. Der TSP empfiehlt die Reihe.
 
 
  Dienstag, den 16. Januar 2007
  Heute Nacht sind die Golden Globes verteilt worden: Als Bester Film wurde BABEL von Alejandro González Inárritu ausgezeichnet; die meisten Preise erhielt DREAMGIRLS von Bill Condon. Der SPIEGEL, der STERN und die SZ berichten. Fazit der FAZ: In diesem Jahr ging der Blick zur Außenwahrnehmung eines Landes, das selbst oft so wenig vom Rest der Welt wahrzunehmen fähig ist. Uwe Schmitt (WELT) war dabei und kommentiert die Preisverleihung. Außerdem veröffentlicht die WELT ein kurzes Interview mit Florian Henckel von Donnersmarck, dessen Film DAS LEBEN DER ANDEREN nicht gewonnen hat. Susan Vahabzadeh, die SZ-Kinokritikerin, beantwortet drei Fragen. Zudem weiß Uwe Schmitt (WELT), dass die "Golden Globes"-Stars ökologisch feiern.
(Zusammenstellung der Gewinner und Nominierten hier...)

Kenneth Turan (FAZ) spekuliert über den Oscar: Der Showdown fällt in diesem Jahr aus, behauptet er. Das Rennen um die Academy Awards ist offener denn je, meint auch Andreas Borcholte (SPIEGEL). Da es bei den Golden Globe viele Gewinner gab, aber keinen ganz großen Sieger, ist auch für die SZ alles offen.

Mit Peter Beddies (WELT) spricht Drehbuchautor und Regisseur Paul Haggis über Autofahrten zu Steven Spielberg, Amerikas Stolz und die Schuld des einzelnen US-Bürgers. Sein neuer Film FLAGS OF OUR FATHER von Clint Eastwood ist ab Donnerstag in den Kinos zu sehen. Für Sebastian Handke (TSP) ist FLAGS OF OUR FATHER für den Kriegsfilm, was ERBARMUNGSLOS für den Western war. Matthias B. Krause (TSP) hat sich das japanische Gegenstück LETTERS FROM IWO JIMA angesehen.

Im Film DAS STREBEN NACH GLÜCK geht es vor allem darum, wie es ist, nichts zu haben, schreibt Sebastian Handke (WELT).

Der TSP und die FR melden neue Filme für die Berlinale, unter anderem von Regisseuren wie Clint Eastwood, Stefan Ruzowitzky und Jacques Rivette.

Der neue FILM-DIENST ist online. Jens Hinrichsen porträtiert den unberechenbaren Filmemacher Darren Aronofsky. Ulrich Kriest beschäftigt sich mit Gus van Sants "Trilogie des Todes". Laut Franz Everschor befindet sich Musik-Mogul und DREAMGIRLS-Finanzier David Geffen am Scheideweg.

Der für die "beste komödiantische Leistung im deutschsprachigen Film" vergebene Ernst Lubitsch-Preis geht in diesem Jahr an Jürgen Vogel, meldet der TSP.

Wie Andreas Kurtz (BLZ) zu berichten weiß, dreht Hollywood-Star Matt Damon für DAS BOURNE ULTIMATUM wieder in Berlin.

Mehr als 300.000 Besucher sahen die Hitler-Satire MEIN FÜHRER, meldet die WELT. Was immer man von Dani Levys Hitlerfilm halten wird, einen Crashkurs in Plot-Montage bietet er allemal, behauptet Claudia Schmölders (FR).

Die Vorauswahl für den Deutschen Filmpreis steht fest. Der TSP erwähnt es kurz.
(Filme der Vorauswahl bei der Deutschen Filmakademie hier...)

Jedes Jahr im Januar wird die sauerländische Burg Bilstein zur Traumkulisse für tanzende Aschenbrödel. Aus der ganzen Republik kommen Märchenfans und feiern den Film DREI HASELNÜSSE FÜR ASCHENBRÖDEL. Sandra Fomferek (WELT) berichtet.
 
 
  Montag, den 15. Januar 2007
  Mit Antje Wewer (SZ) spricht Regisseur und Produzent Luc Besson über die E-Mail-Mania im Büro, die Erziehung seiner Kinder und die Fehler von Hollywood. Sein Animationsfilm ARTHUR UND DIE MINIMOYS, der auf von ihm geschriebenen Kinderbüchern basiert, kommt am 25. Januar in die Kinos.

Eckhart Nickel (SZ) kommentiert den Umzug von Sofia Coppola und Jarvis Cocker nach Paris als ästhetische Orientierung der Künstler.

Heute nacht werden die Golden Globes verliehen. Der TSP denkt über die Favoriten nach.
(Zusammenstellung der Nominierten hier...)

Die Filmstiftung Nordrhein-Westfalen verklagt den Produzenten Roland Emmerich auf zwei Millionen Euro. Anke Westphal (BLZ) erklärt warum. Die TAZ meldet die Nachricht ebenfalls.

Der Sammelband "Kabul/Teheran 1979 ff" untersucht Kino und Alltag in den krisengeschüttelten Metropolen. Dietmar Kammerer (TAZ) stellt ihn vor.

In Berlin läuft die Reihe "Le Filmeur" mit neueren französischen Dokfilmen. Grit Lemke (JW) empfiehlt sie.

Nina Jerzy (SPIEGEL) erinnert an Hollywood-Schauspieler Humphrey Bogart, der vor 50 Jahren verstorben ist. Anne Chaplet (WELT) behauptet, der Schauspieler hätte heute nichts mehr zu bieten. Für Christina Tilmann (TSP) war er ein Überlebenskünstler. Wenke Husmann (ZEIT) gratuliert mit einer Hommage.

Ralf Schenk (BLZ) gratuliert dem DEFA-Kameramann Hans-Eberhard Leupold zu seinem 70. Geburtstag.

Gleich zweimal soll das Schicksal des ermordeten russischen Ex-Agenten Alexander Litwinenko verfilmt werden: Johnny Depp und Michael Mann versuchen sich laut der FR daran.

Schauspielerin Heidi Kabel ist für einen Kinofilm von Detlev Buck vor die Kameras zurückgekehrt, meldet die MOPO.

DVD-Tipp: Richard Donner hat SUPERMAN II neu auf drei DVDs geschnitten. Holger Kreitling (MOPO) hat sich das alles angesehen. Simon Bückle (TAZ) spricht mit Filmemacher Michael Kupczyk über die Dortmunder NORDSTADT auf DVD.
 
 
  Samstag, den 13. Januar 2007
 

Kritiker der FAZ stellen drei neue deutsche, weibliche Filmstars vor: Andreas Kilb schreibt über die sanfte Rike Schmid, Julia Encke über die mutige Hannah Herzsprung und Melanie Mühl über die rebellische Sandra Hüller.

Andreas Kilb (FAZ) unterhält sich mit Regisseur Stephen Frears, der ein echter Gentlemen ist. Die TAZ und die FR melden, dass er Jury-Chef von Cannes wird. Die französische Dramatikerin Yasmina Reza sah sich THE QUEEN an. Peter Stephan Jungk (WELT) sprach mit ihr.

Ein Gespräch mit Regisseur Gus Van Sant führt Dieter Oßwald (WELT) über Grunge-Rock, Mormonen und den Ärger mit dem Erfolg. Seine Hommage an Kurt Kobain LAST DAYS ist seit Donnerstag im Kino.

Julia und Rüdiger Sturm (SPIEGEL) erklärt der Regisseur Park Chan-wook, warum er Hollywoods Gewaltästhetik viel schlimmer findet als seine eigene. Sein aktueller Film LADY VENGEANCE ist seit Donnerstag im Kino zu sehen.

Georges Waser (NZZ) schreibt ein witziges Plädoyer für das Dasein des James Bond.

Die Hitler-Satire MEIN FÜHRER ist gut für weitere Diskussionen: Korrespondenten der FAZ berichten, wie in anderen Ländern über Tyrannen gelacht wird. Friedrich Luft (TSP) war auf diesen Film gespannt, wie selten auf einen. Viktor Rotthaler (FR) erkennt das Vorbild für den Schauspieler Adolf Grünbaum - das Multitalent im jüdischen Kabarett Fritz Grünbaum. Inge Günther (FR) schreibt über Israelis und die Hitler-Satire. Hans-Dieter Schütt (ND) fühlt sich im Witzkrieg nicht wohl.

Das ND gratuliert vorab dem Schauspieler Michael Gwisdek zu seinem 65. Geburtstag.

Die Schauspielerin Nina Hoss erhält den Gertrud-Eysoldt-Ring 2006, melden die MOPO und der TSP.

Andreas Kurtz (BLZ) porträtiert den Schauspieler Matthias Schweighöfer, der berühmter ist als seine Mutter.

Schauspieler Ulrich Mühe hat zur Stasi-Vergangenheit seiner Ex-Ehefrau Jenny Gröllmann eine Unterlassungserklärung unterzeichnet, meldet die WELT. Anke Westphal (BLZ) kommentiert den Sachverhalt.

Heute meldet die BLZ, dass Regisseur Paul Schrader Chef der Berlinale-Jury sein wird.

Daniel Kothenschulte (FR) schreibt einen Nachruf auf Regisseur Georg Tressler.

Die Preisverleihung ist im vollen Gange. Die Nominierungen für den Britisch Academy Award (BAFTA) sind bekanntgegeben worden. Außerdem nannte die Gilde der amerikanischen Drehbuchschreiber ebenfalls ihre Nominierungen für den Writers Guild Award.
(Nominierungen für den Britischen Filmpreis hier...)
(Nominierungen für den Writers Guild Award hier...)

 
 
  Freitag, den 12. Januar 2007
  Die Jury der 57. Berliner Filmfestspiele ist komplett: Den Vorsitz wird der Regisseur Paul Schrader übernehmen. Die Schauspieler Mario Adorf, Willem Dafoe und Gael García Bernal sind unter anderem Mitglieder. Außerdem hat die Panorama-Sektion einen Teil der Filme bekanntgegeben. Der SPIEGEL, die FAZ, der TSP und die FR berichten. Die TAZ meldet den französischen Eröffnungsfilm LA VIE EN ROSE.
(Zusammenstellung der Berlinale-Filme hier...)

Niels Kadritzke (SZ) hat in die Geschichte geschaut: 1946 zeigten die Amerikaner ahnungslosen Berlinern Charles Chaplins Hitler-Farce DER GROßE DIKTATOR, um zu testen, wie die Deutschen darauf reagieren.

Hanns-Georg Rodek (WELT) ist neidisch auf Frankreich: Der Marktanteil des einheimischen Kinos liegt dort bei 45 Prozent.

Silvia Hallensleben (TSP) empfiehlt eine französische Dokumentarfilmreihe in Berlin, ausgewählt von den "Cahiers du Cinéma".

Drei Rezensionen gibt es in der NZZ zu lesen: Christoph Egger (NZZ) schreibt über APOCALYPTO, Marli Feldvoss (NZZ) über PRESTIGE - DIE MEISTER DER MAGIE und Daniele Muscionico (NZZ) über L'HOMME DE SA VIE von Zabou Breitman.

Michael Pilz (WELT) erklärt, warum sich Stars wie Madonna, Angelina Jolie & Co. nach Afrika sehnen.

Hollywood-Star Sylvester Stallone stellte in Köln seinen neuen Film ROCKY BALBOA vor. Uh-Young Kim (SPIEGEL) konnte dabei nicht mehr zwischen Kunstfigur und realer Person unterscheiden. Wer will erschlafftes Bodybuilder-Fleisch sehen?, fragt sich Uwe Schmitt (WELT).

Der Regisseur Stephen Frears wird Leiter der Jury des Filmfestivals von Cannes, melden der SPIEGEL und der TSP.

Am letzten Wochenende ist der österreichische Regisseur Georg Tressler im Alter von 89 Jahren gestorben. Hans-Günther Pflaum (WELT) schreibt einen Nachruf auf den Regisseur der HALBSTARKEN.

Die WELT und die FR verabschieden sich von Schauspielerin Yvonne De Carlo.
 
 
  Donnerstag, den 11. Januar 2007
  Der italienische Filmproduzent Carlo Ponti ist verstorben. Er war der Anwalt der Meisterregisseure, schreibt der SPIEGEL. Die Welt kannte ihn als Schöpfer und Ehemann von Sophia Loren, meint Dirk Schümer (FAZ). Für Julia Teichmann (SZ) war er der wohl größte europäische Filmproduzent, für Peter Zander (WELT) der letzte Tycoon und für Peter W. Jansen (TSP) war er ebenso gut für die anspruchsvolle Filmkritik wie für die Paparazzi. Vom Meister aller Klassen verabschiedet sich Daniel Kothenschulte (FR). Mit seinen Filmen schrieb er laut der BLZ Kinogeschichte; die TAZ veröffentlicht auch einen Nachruf.

Als Eröffnungsfilm der Berlinale wird LA VIE EN ROSE über das Leben der Chanson-Sängerin Edith Piaf zu sehen sein. Der SPIEGEL veröffentlicht diese Nachricht. Der TSP erwähnt es kurz.

Schauspielerin Helen Mirren erklärt, was die Queen so besonders macht. Mariam Schaghaghi (BLZ) hat zugehört. Peter Zander (WELT) spricht mit der Schauspielerin über die Würde der Monarchie, die Grenzen des Schauspiels und Tony Blair. Marcus Rothe (BLZ) hat sich mit dem Regisseur Stephen Frears über die britische Monarchie unterhalten.

Anne Sahler (WELT) freut sich jetzt schon: Keith Richards hat sich überreden lassen, den Vater von Kapitän Jack Sparrow in FLUCH DER KARIBIK 3 zu spielen.

Ralf Schenk (BLZ) schreibt über einen Solitär des modernen Films, ein Festival der vermeintlichen Versager und einen Sänger als Kinostar.

Die wiederentdeckte Filmgruppe "Zanzibar" bringt seltsame Filme ins Arsenal, von Modells, Künstlern, Schauspielern. Madeleine Bernstorff (TAZ) berichtet.

Laut einer Umfrage, die der SPIEGEL und kurz die TAZ aufbereitet haben, lehnt die Mehrheit der Deutschen die Hitler-Satire MEIN FÜHRER ab. Oliver vom Hofe (STERN) spricht mit dem Regisseur Dani Levy darüber, warum sich bislang noch kein Nichtjude an solch einen Film gewagt hat. Kritik, Lob und Riesenandrang gab es laut Andreas Kurtz (BLZ) bei der Berlin-Premiere des Films. Die WELT stellt Kritiken des Films zusammen. Stephan J. Kramer, Generalsekretär des Zentralrats der Juden in Deutschland, erklärt im TSP, warum er über die Hitler-Satire nicht lachen kann. Dani Levy träumt in der ZEIT davon, mit seinem Hitler-Film die deutsche Vergangenheitsbewältigung zu befördern – und die Kritik an diesem Film auszuhalten.

Der Deutsche Filmpreis 2007 wird am 4. Mai verliehen, weiß der TSP.

Die Filmtheater sind wieder im Geschäft, bilanziert Clemens Großmann (WELT).

Die Schauspielerin Yvonne De Carlo ist verstorben, melden der SPIEGEL und die FAZ.

Film-Tipp: Lars Pening (TAZ) hat Filme aus dem Archiv gesichtet. Der Schweizer Luc Schaedler erzählt in ANGRY MONK von dem rebellischen Lama Gendun Choephel, schreibt Winfried Hippen (TAZ). Silvia Hallensleben (TSP) geht auf bewegte Filmreise – nach Westafrika.

DVD-Tipp: Anke Westphal (BLZ) empfiehlt den Stummfilm PICADILLY von Ewald André Dupont mit Anna May Wong. Ekkehard Knörer (TAZ) hat sich DEATH OF MR. LAZARESCU von Cristi Puiu angesehen. Sebastian Handke (TSP) sah den Hitlerfilm MOLOCH von Alexander Sokurow, sein Kollege Moritz Honert (TSP) den Film PROFIS - EIN JAHR FUßBALL. Auch Christoph Amend (ZEIT) hat dieses "einmalige Dokument der Zeitgeschichte" gesehen.
 
 
  Mittwoch, den 10. Januar 2007
  Der SPIEGEL, die SZ und die FAZ melden, dass der italienische Filmproduzent Carlo Ponti verstorben ist.

Wie der SPIEGEL, die WELT, der TSP und die BLZ melden, gibt es harsche Kritik an MEIN FÜHRER von Dani Levy: Nicht nur der Zentralrat der Juden äußerte Bedenken, auch der Dramatiker Rolf Hochhuth bemängelte die "Verklärung" des Nazi-Diktators. Cristina Nord (TAZ) sah einen schüchternen Film. Laut Stefan Gärtner (JW) ist MEIN FÜHRER ein sehr deutscher Film mit Helge Schneider, aber leider kein Helge Schneider-Film.

Anke Westphal (BLZ) ist begeistert: Helen Mirren brilliert als THE QUEEN in einem glänzenden Film von Stephen Frears. Eine königliche Psychostudie sah Christina Tilmann (TSP).

Christoph Egger (NZZ) rezensiert BABEL von Alejandro González Inárritu: Eine stupende Vermessung des globalen Dorfs.

Schauspieler Johnny Depp ist gleich zweimal Publikumsliebling in den USA, berichtet der SPIEGEL.

Die Jury der Evangelischen Filmarbeit hat den Dokumentarfilm DER KICK von Andres Veiel zum Film des Jahres gewählt, meldet die MOPO.

Im Berliner Zeughaus ist eine bemerkenswerte Filmreihe mit gefälschten Dokumentationen zu sehen. Günter Agde (WELT) berichtet.

Das "Festival des gescheiterten Films" zeigt, dass Scheitern nicht gleich Scheitern ist. Maren Schultz und Julia Brodersen (TAZ) berichten kurz.
(Homepage des Festivals hier...)

Andreas Kurtz (BLZ) und Andreas Conrad (TSP) schreiben über Will Smith, der seinen Sohn für einen besseren Schauspieler hält. Ab nächster Woche sind beide in DAS STREBEN NACH GLÜCK zu sehen. Der Schauspieler gibt in Berlin Arbeitslosen Tipps, ganz beflügelt vom American Dream, hat Andreas Becker (TAZ) bemerkt. Laut Thomas Abeltshauser (MOPO) verwirrt sich der Schauspieler in Philosophien.

Wolfgang Fuhrmann (BLZ) freut sich, dass Regisseur James Cameron wieder aufgetaucht ist: Er wird bei dem Science-Fiction-Spektakel AVATAR nach eigenem Drehbuch Regie führen.

Die amerikanische Regie-Gilde hat ihre Nominierungen für den Directors Guild of America-Award bekanntgegeben. Der SPIEGEL sieht eine neue Chance für Martin Scorsese.
(Zusammenstellung der Nominierten hier...)

Mit 79 Jahren ist Klaus Poche, einer der bedeutensten deutschen Drehbuchautoren, am Dienstag in Köln gestorben, meldet die FR und der TSP. Hans-Dieter Schütt (ND) schreibt einen längeren Nachruf.

Der amerikanische Zeichner Iwao Takamoto, Schöpfer der Zeichentrickfigur "Scooby-Doo", ist im Alter von 81 Jahren in Los Angeles gestorben. Die WELT porträtiert den Künstler.
 
 
  Dienstag, den 09. Januar 2007
  Mit der Bedeutung des Films für das biografische und kollektive historische Gedächtnis setzte sich eine Gesprächsrunde im Filmmuseum Berlin auseinander. Ines Kappert (TAZ) berichtet.

Das Festival des gescheiterten Films zeigt, was nicht ins Kino kommt – und beweist laut Katrin Hillgruber (TSP): Berlin ist spitze!

Sebastian Handke (TSP) unterhält sich mit Regisseur Terry Gilliam über Grimms Märchen, deutsche Mythen und andere Gruselstoffe.

In einem Monat ist Berlinale: Die ersten Stars haben sich laut Andreas Conrad (TSP) bereits angesagt. Außerdem spekuliert der TSP, wer noch im Wettbewerb vertreten sein wird: Francois Ozon, André Téchiné, Jacques Rivette?

Wie Eckhard Fuhr (WELT) feststellt, wird vor lauter Hitler-Debatten zu MEIN FÜHRER von Dani Levy Hitler selbst vergessen. Der Film hat für Daniel Kothenschulte (FR) einige Schwächen, aber noch mehr Stärken.

Gern drehen Stars mit ihrem Nachwuchs, etwa wie Gérard Depardieu und Guillaume Depardieu, Donald Sutherland und Kiefer Sutherland oder Jane Fonda mit Henry Fonda. Das berührt die Zuschauer, kann aber auch fatale Folgen haben, behauptet Peter Zander (MOPO).

Seit dem Wochenende ist Tom Tykwers opulenter Thriller DAS PARFÜM landesweit in den USA gestartet und wird laut der TAZ wohlgesonnen begutachtet.
 
 
  Montag, den 08. Januar 2007
  Angelika Kettelhack (ND) unterhält sich mit Dani Levy. Die FR veröffentlicht ein Special zu MEIN FÜHRER. Moritz Holfelder (FR) spricht mit dem Regisseur. Laut Daniel Kothenschulte (FR) bezieht der Film den heutigen Umgang der Medien mit dem NS-Regime ein: Helge Schneider parodiert nicht Hitler, sondern Bruno Ganz als Hitler. Für Hanno Loewy (FR) ist die Satire vielleicht die einzig angemessene Form, um über den Holocaust zu lachen. In Sachen Hitlersatire gibt es nun auch eine Meinung von Lea Rosh: Die TAZ veröffentlicht sie. Reinhard Lüke (FR) empfiehlt die WDR-Dokumentation: SPAß MIT HITLER?

Bert Rebhandl (TAZ) unterhält sich mit Regisseur Terry Gilliam über Pläne und Projekte und das Wort "bondable". Das Berliner Babylon-Mitte veranstaltet eine Retrospektive des Filmemachers, meldet die TAZ.

EPD-FILM stellt das Wettbewerbsprogramm des Max Ophüls-Preises vor.
(Homepage des Festivals hier...)
(Zusammenstellung der Wettbewerbsfilme hier...)

Sabine Sasse (TSP) erklärt, wie ein deutscher Archivar der Nachlassverwalter des Filmemachers Stanley Kubrick wurde.

Dietmar Dath (FAZ) und der TSP gratulieren dem Sänger David Bowie zu seinem 60. Geburtstag. Ein ewiger Pionier ist er für Hanspeter Künzler (NZZ). Die WELT veröffentlicht einen Text des Künstlers. Aktuell ist er in PRESTIGE - DIE MEISTER DER MAGIE von Christopher Nolan im Kino zu sehen.

Die Filmemacherin Anna Faroqhi hat in Beirut das normale Leben im Ausnahmezustand gezeichnet. Harald Fricke (TAZ) berichtet.

Monika Nellissen (WELT) ist begeistert von der Schauspielerin Monica Bleibtreu.

Wolfram Lüdecke, Chef der Berliner Synchron, spricht mit Lina Panitz (WELT) über die Dominanz der US-Filme, seine Börsenpläne und Lieblingsschauspieler.
 
 
  Sonntag, den 07. Januar 2007
  Laut Sven von Reden (WELT) ist der Respekt vor der königlichen Familie in THE QUEEN wunderbar gewahrt. Daniela Sannwald (TSP) zweifelt nicht daran, dass die Hauptdarstellerin Helen Mirren den Oscar für ihre Darstellung bekommen wird.

Torsten Thissen (WELT) schreibt ein Porträt über Helge Schneider.

Rüdiger Schaper (TSP) spricht mit Regisseur Christoph Schlingensief über Hitlerfilme, das Saddam-Video und seine neue Berliner Talkshow.

Monika Nellissen (WELT) schreibt über den Schauspieler Manfred Zapatka, der für das Publikum der ideale Böse ist.

Berlin spielt bei Filmproduzenten eine Hauptrolle, behauptet Nicole Dolif (WELT).

Der Soundtrack des Disney-Films HIGH SCHOOL MUSICAL ist das bestverkaufte Album der USA im Jahr 2006, meldet der TSP.
 
 
  Samstag, den 06. Januar 2007
  Die Komödie MEIN FÜHRER erregt eine Woche vor ihrem Kinostart die Gemüter. Jürgen Schmieder (SZ) sagt, wie der Film ist. Halbherzig und zu harmlos findet ihn Peter Zander (WELT). Laut Jan Schulz-Ojala (TSP) scheitert er an seinen guten Absichten. Vielleicht keinen feinen Humor, aber einen heilsamen bescheinigt der Rabbi Walter Rothschild (TAZ) der Komödie. Andreas Platthaus (FAZ), Ina Hartwig (FR) und Peter Kasza (TSP) geben einen Überblick über Hitlerparodien, -travestien und -satiren. Mit Anke Westphal (BLZ) spricht der Regisseur über seinen Film, die Deutschen, Antisemitismus und sein Leben als Jude in Berlin. Mit Peter Zander (WELT) unterhält sich Dani Levy über ganz andere Widerstände gegen den Film. Alexandra Stäheli (NZZ) hat sich ebenfalls mit dem Regiseur getroffen. Sebastian Handke (TSP) unterhält sich mit ihm über seine Monty-Python- und seine Ernst Lubitsch-Seele. Außerdem veröffentlicht der TSP einen Text darüber, wie Helge Schneider sich vom Film distanziert.

Peter Zander (MOPO) interviewt die Frau hinter der Queen: Schauspielerin Helen Mirren spricht über ihre Rolle als Elizabeth II in THE QUEEN. Der Film ist ab nächster Woche in den Kinos zu sehen.

Der Film VERFOLGT von Angelina Maccarone über eine Sadomaso-Beziehung war die erste Kinopremiere des Jahres. Andreas Kurtz (BLZ) berichtet vom großen Andrang.

Das Regisseur-Ehepaar Krzysztof Krauze und Joanna Kos-Krauze zeigt die neue polnische Ratlosigkeit im Film ERLÖSERPLATZ. Gerhard Gnauck (WELT) rezensiert den Film.

Anke Westphal und Ulrich Seidler (BLZ) freuen sich, dass Indianer-Star Gojko Mitic eine neue Rolle übernehmen wird: Häuptling Bromden in dem Theaterstück "Einer flog über das Kuckucksnest" am Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin.

Ein Besucherplus von 8 Prozent verzeichnen die deutschen Kinos im letzten Jahr. Marcus Theurer (FAZ) berichtet.

Heute meldet die TAZ, dass die ersten sechs Wettbewerbsfilme für die Berlinale feststehen.
(Zusammenstellung der Filme hier...)
 
 
  Freitag, den 05. Januar 2007
  Die ersten Wettbewerbsfilme für die diesjährige Berlinale stehen fest, unter anderem sind die neuen Filme von Christian Petzold, Robert De Niro, Park Chan-wook und Bille August dabei. Der SPIEGEL, der TSP und die FAZ berichten. Für Katharina Dockhorn und Hanns-Georg Rodek (WELT) herrscht über die deutschen Beiträgen noch Rätselraten.

Tobias Kniebe (SZ) enthüllt der Regisseur Christopher Nolan seine filmischen Finten und Obsessionen, sein Ringen mit der eigenen Inspiration.

Andreas Conrad (TSP) schreibt über THE GOOD GERMAN, den neuen Film mit George Clooney, der im Nachkriegs-Berlin spielt, aber in Hollywood gedreht wurde.

Fritz Joachim Sauer (NZZ) besucht "Face to Face", Ingmar Bergmans Archiv im Internet. Das farbenfrohe neuseeländische Familienfest NO. 2 von Toa Fraser bespricht Michel Bodmer (NZZ). Mit RED ROAD hat Marli Feldvoss (NZZ) eine Art Thriller von Andrea Arnold gesehen.

Die FAZ bringt es auf den Punkt: Es scheint wieder nichts zu werden mit dem Untergang von Hollywood. Fünf Prozent mehr als 2005 haben die amerikanischen Filmtheater im vergangenen Jahr eingenommen.

Vor dem Kinostart von MEIN FÜHRER - DIE WIRKLICH WAHRSTE WAHRHEIT ÜBER ADOLF HITLER gibt es Streit. Laut dem SPIEGEL, der FR und der WELT distanziert sich Hauptdarsteller Helge Schneider von dem Film. Peter Zander (WELT) unterhält sich mit dem Sänger und Schauspieler. Daniel Haas (SPIEGEL) spricht mit Regisseur Dani Levy. Anke Westphal (BLZ) kommentiert den Streit um die Hitler-Komödie. Die TAZ erwähnt die Sache kurz.

Einen Überblick über dritte, vierte, fünfte und sechste Teile des Kinojahres 2007 gibt Peter Zander (WELT).

In den USA wird weiter über den Oscar spekuliert. Die Schauspieler-Gilde und die Produzenten-Gilde haben ihre Nominierungen für die besten Leistungen des Jahres bekanntgegeben.
(Zusammenstellung der Nominierungen für den Screen Actors Guild Award hier...)
(Zusammenstellung der Nominierungen für den Producers Guild Award hier...)
 
 
  Donnerstag, den 04. Januar 2007
  Patrick Heidmann (BLZ) spricht mit Hugh Jackman, dem der Durchbruch in Hollywood schnell und umfassend gelang. Sein aktueller Film PRESTIGE - DIE MEISTER DER MAGIE von Christopher Nolan ist ab heute in den Kinos zu sehen.

Peter Zander (MOPO) weiß, was das neue Kinojahr bringt: Wiedersehen mit alten Bekannten.

"Bauchgrummeln" hat der 83-Jährige Schriftsteller Ralph Giordano wegen des Films "Mein Führer" mit Helge Schneider. Für ihn ist die Kombination "Hitler" und "Humor" problematisch, berichtet die WELT. In der Popkultur ist "der Führer" längst eine Witzfigur, behauptet Harald Martenstein (ZEIT).

In der Akademie der Künste am Potsdamer Platz gab es alle fünf Teile von GEWISSEN IN AUFRUHR (1961) mit Erwin Geschonneck zu sehen. Regisseur Günter Reisch (ND) berichtet.

Antonio Banderas wird seine zweite Regiearbeit EL CAMINO DE LOS INGLESES im Rahmen einer Sondervorführung in der Sektion Panorama der Berlinale vorstellen, meldet die BLZ. Die Berlinale wird dieses Jahr im Zeichen des Essens stehen. Eine beunruhigende Nachricht ist dies für Jens Jessen (ZEIT).

Franz Josef Görtz (FAZ) porträtiert die Schauspielerin Monica Bleibtreu.

Wilfried Hippen (TAZ) beschäftigt sich mit einem reisenden südamerikanischen Filmfestival: "Brasil Plural".

Auf dem Jüdischen Filmfestival in Jerusalem ging es viel um jüdischen Alltag und Geschichte, aber weniger um die aktuelle Politik, behauptet Natascha Berg (JW).

MEIN NAME IST EUGEN ist der Kinderfilm des Monats Januar, weiß die BLZ. Der Film lief bereits in der letzten Woche an.

Drei Film-Nachrichten gibt es im TSP zu lesen: NACHTS IM MUSEUM ist der Zuschauerhit in Deutschland und Amerika. INDIANA JONES IV kommt voraussichtlich 2008 in die Kinos. Beim Berlinale Talent Campus sollen die Teilnehmer täglich unter dem Motto "One Day – One Movie" einen "Garage Flick" produzieren, einen digitalen Kurzfilm.

Film-Tipp: Ralf Schenk (BLZ) schreibt über Albträume in der amerikanischen Provinz und Erinnerungen an Robert Altman. Lars Penning (TAZ) hat Filme aus dem Archiv gesichtet. Frank Noack (TSP) beobachtet die Tragödien der kleinen Leute. Ein Film-Konzert präsentiert Originalmusik von Dmitri Schostakowitsch. Jan Brachmann (BLZ) empfiehlt es. BRINKMANNS ZORN gibt es laut der TAZ schon vor der Kinostart zu sehen. Untergrundfilme empfiehlt die TAZ.

DVD-Tipp: Thomas Klein (BLZ) hat sich Gladiatorenfilme angesehen: Ridley Scotts GLADIATOR im Duell mit Stanley Kubricks SPARTACUS. Christina Tilmann (TSP) empfiehlt das Familiendrama ZURÜCK NACH DALARNA!.

BUCH-Tipp: Die Zeitschrift Revolver hat unlängst ein "Best of" aus den bisher 15 Ausgaben veröffentlicht, den Band "Revolver. Kino muss gefährlich sein". Die TAZ verweist kurz darauf.
 
 
  Mittwoch, den 03. Januar 2007
  Der neue EPD-FILM ist online. In Heft 01/2007 schreibt Gerhard Midding über Hollywood und den Krieg im Pazifik.

Für Peter Uehling (BLZ) ist PRESTIGE - DIE MEISTER DER MAGIE von Christopher Nolan der bisher schönste Film des Regisseurs. Matthias Matussek und Lars-Olav Beier (SPIEGEL) sprechen mit Michael Caine über seine lange Karriere, seine Freundschaft mit John Wayne und Marlene Dietrich, die turbulenten sechziger Jahre und seinen neuen Film.

Matthias Heine (WELT) rezensiert VERFOLGT, den neuen Film von Angelina Maccarone, der beim Filmfest in Locarno einen Leoparden gewann. Laut Christina Tilmann (TSP) fürchtet der Film keine Tabus. Christiane Peitz (TSP) unterhält sich mit der Schauspielerin Maren Kroymann über Medien, Macht und Merkel. Peter Zander (MOPO) spricht ebenfalls mit ihr.

Elke Windisch (TSP) schreibt darüber, wie der Tüftler Nikolaj Iswolow einen verschollenen Sowjet-Spielfilm neu erfand – aus Fotos, Zeichnungen und Tondokumenten.

Hanns-Georg Rodek (MOPO) entdeckt einen neuen Trend, den Privatfilm: Die Firma teamworx hat mit Sebastian Koch ein Dokudrama über Verleger Reinhard Mohn gedreht.

Fortsetzungen überschwemmen die Kinos im Jahr 2007, meldet die JW und nennt gleich einige.

Im Rahmen von "Speaking of Others" dokumentiert das Netzwerk "tranzit" in Frankfurt die osteuropäische Filmavantgarde und Performanceszene. Hortense Pisano (TAZ) war dabei.

Im Hamburger Metropolis-Kino werden bis Ende Januar seltene Filmschätze aus Japan gezeigt, meldet die WELT.

Japans Starschauspieler Issey Ogata reiste mit 18 Mitarbeitern zum Gegenbesuch bei Max Raabe an. Andreas Kurtz (BLZ) berichtet.

DVD-Tipp: Zwei DVD-Boxen machen laut Martin Büsser (JW) einige der wichtigsten Filme von Jean-Luc Godard wieder zugänglich. Peter Zander (WELT) rezensiert die zwei Filme der DVD-Edition der Filmmuseen: ANDERS ALS DIE ANDEREN (1919) von Richard Oswald und ANDERS ALS DU UND ICH (1957) von Veit Harlan.
 
 
  Dienstag, den 02. Januar 2007
  Der erste FILM-DIENST des Jahres 2007 ist online. Franz Everschor schreibt über die bewegte Entstehungsgeschichte von Darren Aronofskys THE FOUNTAIN. Alexandra Wach unterhält sich mit der Regisseurin Angelina Maccarone. Margret Köhler spricht mit Regisseur Ken Loach.

Hanns-Georg Rodek (MOPO) spricht mit Regisseur Ken Loach über seinen Film THE WIND THAT SHAKES THE BARLEY und das neue Gesicht der Arbeiterklasse.

Harald Jähner (BLZ) wirft einen kurzen Blick auf die kommende Berlinale: Arthur Penn und die neue Frau. Richard Gere will am 12. Februar seinen Auftritt bei der Berliner Benefizgala "Cinema for Peace" nachholen, melden die FR und der TSP.

Der TSP schaut auf 2007 und einige Gedenktage, zum Beispiel den 100. Geburtstag von Humphrey Bogart.

Oliver Marquart (ND) hat sich den Dokumentarfilm HERE WE COME über Breakdance in der DDR von Nico Raschick angesehen.

Trotz großer Resonanz ist laut der TAZ beim Schulprojekts "Im Kino NRW erleben" noch Überzeugungsarbeit zu leisten.

Ansgar Haase (TSP) schreibt über einen Beruf, der ausstirbt: Der Kinoplakate-Maler.

Der SPIEGEL nennt die Box Office-Ergebnisse des Wochenendes.

DVD-Tipp: Matthias Heine (WELT) freut sich: Endlich kann man auch Aki Kaurismäkis Werk auf DVD sehen, in einer fast kompletten vierteiligen Box.
 
 
 
Ältere News sind hier archiviert...
 
 

 

 

Aktueller Stand der Datenbank:
18739 Filme,
72604 Personen,
6594 Trailer,
873 Biographien,
54 Themen & Listen
all: 0,15412