Presseschau_Pressespiegel_Filmfestival_Cannes_2007
  Presseschau zum Filmfestival in Cannes 2007
   
  Freitag, den 01. Juni 2007
  Für Barbara Schweizerhof (FREITAG) lässt die allgemeine Begeisterung beim 60. Filmfestival in Cannes über so manche bedrohliche Entwicklung hinwegsehen: Das Kino in seiner klassischen Form von roten Samtsesseln und großer Leinwand droht zu einer nostalgischen Erinnerung zu werden. Rudolf Worschech (EPD-FILM) bilanziert ebenfalls das Festival.

 
 
  Donnerstag, den 31. Mai 2007
  Laut Rüdiger Suchsland (ARTECHOCK) glänzte die Cannes-Jury nicht gerade durch Originalität: Jeder Erdteil und Stil bekam fein säuberlich sein Palmchen.
 
 
  Dienstag, den 29. Mai 2007
  Allerorten wird das 60. Filmfestival von Cannes bilanziert. Es wurde eine schier endlose Parade sehenswerter Filme präsentiert, lobt Verena Lueken (FAZ). Es war so interessant wie düster, resümmiert Cristina Nord (TAZ). Daniel Kothenschulte (FR) fand sich schon am ersten Wettbewerbstag gefangen vom verstörend-betörenden Sog der Kunst. Für Anke Westphal (BLZ) traf die Jury angesichts des ungewöhnlich starken Wettbewerbs eine schwierige und doch weise Entscheidung: In ihr spiegelt sich auch die stetig wachsende Wertschätzung des jungen osteuropäischen Autorenkinos. Was für ein Happy End eines glanzvollen Kinofests, jubiliert Jan Schulz-Ojala (TSP). Das Festival hat sich zum Geburtstag selbst beschenkt, schreibt Knut Elstermann (ND). Es war für Martin Walder (NZZ) ein Jubiläumsfest mit politischen Akzenten. Die Jury hat gesprochen und - wie so oft - gute und merkwürdige Entscheidungen gefällt, meint Matthias Schmidt (STERN). Glamour, Kunst und Politik unter einen Hut zu bringen: Das kann Cannes, meint Daniel Kothenschulte (FR). Der TSP und die FR nennt die Preisträger.
Interviews & Porträts: Verena Lueken (FAZ) porträtiert den Gewinner der Goldenen Palme, den rumänischen Regisseur Cristian Mungiu. Bettina Aust (FR) spricht mit Fatih Akin über eines seiner Idole: Goethe.
(Besprochene Filme auf einen Blick hier...)
(Zusammenstellung der Preise hier...)
 
 
  Montag, den 28. Mai 2007
  Die Preise von Cannes sind vergeben. Die Goldene Palme hat der rumänische Film 4 MONATE, 3 WOCHEN UND 2 TAGE von Cristian Mungiu erhalten. Es hat der richtige Film gewonnen, meint Andreas Borcholte (SPIEGEL): Zu den großen Themen von Cannes gehörte in diesem Jahr der genaue, unverstellte Blick ins Zwischenmenschliche. Für Hanns-Georg Rodek (WELT) stellt der Sieger die Festival-Regeln auf den Kopf: Selten hat ein Film bei den Zuschauern so viel Angst erzeugt. Der SPIEGEL, die FAZ, die SZ, der STERN und die NZZ nennen die Gewinner.
(Zusammenstellung der Preise hier...)
 
 
  Sonntag, den 27. Mai 2007
  Die Preise sind vergeben. Die Goldene Palme hat der rumänische Film 4 MONATE, 3 WOCHEN UND 2 TAGE von Cristian Mungiu erhalten.
(Zusammenstellung der Preise hier...)

Die SPIEGEL-Kritiker bilanzieren das Jahr der starken Frauen: "Ein Fest weiblicher Machtdemonstrationen und Triumphgesten." Grundsätzlich gilt laut Michael Althen (FAZ): Je näher man den Stars kommt, desto ferner blicken sie zurück. Zu ihrer Überraschung wurde Schauspielerin Jane Fonda auf dem Filmfestival in Cannes mit der Goldenen Palme für ihr Lebenswerk ausgezeichnet: Der SPIEGEL berichtet. Über schöne Männer und schöne Dinge, Palmenspekulationen und Preise schreibt Rüdiger Suchsland (ARTECHOCK), stellt zudem fest: Gegen die Cannes-Auswahl ist die Berlinale ein laues Frühjahrslüftchen. Der Abgrund der Peinlichkeiten sind für Matthias Schmidt (STERN) die Pressekonferenzen. Vier Schülerinnen des Berliner Primo-Levi-Oberschule sind als Jungkritikerinnen ausgewählt worden und berichten in der WELT über ihren ersten Cannes-Besuch.
Interview: Peter Beddies (WELT) spricht mit Leonardo DiCaprio über sein neues Umweltbewusstsein, ein Leben ohne schreiende Teenager und einen persönlichen Aufruf.

Besprochene Filme:
DIE ALTE MÄTRESSE von Catherine Breillat
DER MANN AUS LONDON von Béla Tarr
OCEANS THIRTEEN von Steven Soderbergh ()
WE OWN THE NIGHT von James Gray
YOU, THE LIVING von Roy Andersson
 
 
  Samstag, den 26. Mai 2007
  Der Wettbewerb gerät nun doch für Lars-Olav Beier (SPIEGEL) in einen Tiefdruckwirbel. Dass es auch einige sehr streitbare oder uninteressante Filme im nahezu glanzvollen Wettbewerb gab wirkte für Anke Westphal (BLZ) irgendwie erleichternd. Die Filmfestspiele haben sich dieses Jahr selbst übertroffen, bilanziert Jan Schulz-Ojala (TSP). Michael Althen (FAZ) analysiert ein amerikanisches und ein europäisches Regiekonzept. Auch jenseits des Festivalpalasts haben Verena Lueken und Michael Althen (FAZ) ganz großes Kino entdeckt. Allgegenwärtig ist die Schauspielerin und Regisseurin Asia Argento für Cristina Nord (TAZ). Der Hollywood-Schauspieler George Clooney hatte auf der jährlichen Aids-Benefizgala zwei Küsse zu versteigern: Die FAZ bebildert das. Der Produzent Marko Weber (WELT) beschreibt, was Verleiher alles tun, um an neue Werke herauzukommen.

Besprochene Filme:
ALEXANDRA von Alexander Sokurow
DIE ALTE MÄTRESSE von Catherine Breillat
OCEANS THIRTEEN von Steven Soderbergh ()
PERSEPOLIS von Marjane Satrapi und Vincent Paronnaud
THE DIVING BELL AND THE BUTTERFLY von Julian Schnabel
WE OWN THE NIGHT von James Gray
 
 
  Freitag, den 25. Mai 2007
  Die Kritiker sind sich laut Hanns-Georg Rodek (WELT) einig: Dieses Festival ist überragend. Verena Lueken (FAZ) erlebte einen Tag der faszinierenden Heimatfilme. In tiefe Depression wurde Lars-Olav Beier (SPIEGEL) gestürzt. Für Susan Vahabzadeh (SZ) hat sich das Festival eine kleine Auszeit verdient. Außerdem schaut Verena Lueken (FAZ) auf den bisher größten Reinfall; Cristina Nord (TAZ) auf die erste Kontroverse. Für Barbara Schweizerhof (FREITAG) könnte von einem populistischen Film sogar tatsächlich die Gefahr ausgehen, dass er etwas bewirkt. Der Regisseur Robert Thalheim (WELT) schreibt über sein erstes Mal bei Cannes - und den Geburtstag seiner Mutter.

Besprochene Filme:
ALEXANDRA von Alexander Sokurow
AM ENDE KOMMEN TOURISTEN von Robert Thalheim
AUF DER ANDEREN SEITE von Fatih Akin
BOARDING GATE von Olivier Assayas
GEGENÜBER von Jan Bonny
IMPORT EXPORT von Ulrich Seidel
DER MANN AUS LONDON von Béla Tarr
OCEANS THIRTEEN von Steven Soderbergh ()
PERSEPOLIS von Marjane Satrapi und Vincent Paronnaud
SICKO von Michael Moore
SECRET SUNSHINE von Lee Chang-dong
 
 
  Donnerstag, den 24. Mai 2007
  Das Klima in Cannes ist gut wie selten für den deutschen Film, meint Michael Althen (FAZ); er überzeugt nicht nur Cannes sondern auch Anke Westphal (BLZ). Weiter außergewöhnlich bleibt der Wettbewerb für Daniel Kothenschulte (FR): Vorausgesetzt man ist aufgeschlossen für eine radikale, fordernde Filmästhetik. Das Festival schmückt sich mit radikalen Wettbewerbsbeiträgen junger Regisseure, meint Katja Nicodemus (ZEIT). Noch ist alles offen im Rennen um die Goldene Palme, schätzt Andreas Borcholte (SPIEGEL); Matthias Schmidt (STERN) will sie aber bereits vergeben. Wären wir nicht an der Croisette, sondern am Potsdamer Platz in Berlin, stünde seit Dienstag der Gewinner der Filmfestspiele ziemlich fest, meint Hanns-Georg Rodek (WELT). Für die WELT schreibt Regisseur Fatih Akin ein Tagebuch über das Festival, seine angedachten neuen Projekte - und das bevorstehende Treffen mit Martin Scorsese. Fatih Akin macht für Cristina Nord (TAZ) eine gute Figur. Rüdiger Suchsland (ARTECHOCK) lies den deutschen Film erstmal links liegen, um später in seinem Tagebuch (ARTECHOCK) Fatih Akin zu feiern. Die Filmförderin Kisten Niehuus (WELT) veröffentlicht einen Text über ihre Begegnungen und Gespräche. Laut Titus Arnu (SZ) hat sich das Paparazzi-Gewerbe verändert. Gleich mehrere Erklärungen liefert die WELT dafür, dass so viele Models in Cannes Schaulaufen.

Besprochene Filme:
4 MONATE, 3 WOCHEN UND 2 TAGE von Cristian Mungiu
AM ENDE KOMMEN TOURISTEN von Robert Thalheim
AUF DER ANDEREN SEITE von Fatih Akin
DEATH PROOF von Quentin Tarantino
DER MANN VON LONDON von Béla Tarr
IMPORT EXPORT von Ulrich Seidel
PARANOID PARK von Gus Van Sant
THE DIVING BELL AND THE BUTTERFLY von Julian Schnabel
ULZHAN von Volker Schlöndorff
YUMURTA von Semih Kaplanoglu
ZODIAC von David Fincher ()
 
 
  Mittwoch, den 23. Mai 2007
  Susan Vahabzadeh (SZ) erlebt einen palmenverdächtiger Frühling. Für Anke Westphal (BLZ) ist die ganze Spanne des Kinos im Wettbewerb vertreten. Zum Glück verhält es sich laut Cristina Nord (TAZ) in Cannes bisweilen so, dass das Reich des Spaßes um vieles größer ist als die Welt der Ernsthaftigkeit. Andreas Borcholte (SPIEGEL) fühlte sich am gestrigen Festivaltag allein unter Frauen. Einen Amazonen-Killer-Autoverfolgungsfilm sah Michael Althen (FAZ), Serienkiller in Serie Martin Walder (NZZ), Matthias Schmidt (STERN) dagegen viele schöne Frauen. Der Filmemacher Uwe Boll (WELT) schreibt darüber, wie hart es ist Filme zu verkaufen. Rüdiger Suchsland (ARTECHOCK) fällt es in seinen Tagebuchnotizen manchmal schwer, nicht zynisch zu werden.

Besprochene Filme:
A MIGHTY HEART von Michael Winterbottom
DEATH PROOF von Quentin Tarantino
GO GO TALES von Abel Ferrara
IMPORT EXPORT von Ulrich Seidel
NO COUNTRY FOR OLD MEN von Ethan Coen und Joel Coen
PARANOID PARK von Gus Van Sant
SICKO von Michael Moore
SILENT LIGHT von Carlos Reygadas
THE DIVING BELL AND THE BUTTERFLY von Julian Schnabel
YOUNG YAKUZA von Jean-Pierre Limosin
ZODIAC von David Fincher ()
 
 
  Dienstag, den 22. Mai 2007
  Mit zwei Filmen, die sich um Authentizität bemühen, beschäftigt sich Verena Lueken (FAZ). In den finsteren Vorführsälen wird Wolfgang Höbel (SPIEGEL) der Spaß am Leben mal wieder gründlich versaut. Cristina Nord (TAZ) kam einigermaßen zerstört aus dem Kino zur Party zum 60. Geburtstag: So glamourös das Feuerwerk, so herausragend war das Wettbewerbsprogramm. Party auf den Strassen, Düsternis im Kino, stellt Jan Schulz-Ojala (TSP) fest. Susan Vahabzadeh (SZ) schreibt über ihre Horrorversion: Leere Kinosäle. Hanns-Georg Rodek (WELT) entdeckt ein Thema des Festivals: Terrorismus. Daniel Kothenschulte (FR) ärgert sich, weil er seinen Fotoapparat vergessen hat. Kunstgewerbe und ehrliches Kino halten sich die Waage, behauptet Knut Elstermann (ND). Die besten Geschichten schreibt immer noch das Leben, stellt Tobias Kniebe (SZ) fest.
Interviews & Porträts: Harald Pauli (FOCUS) unterhält sich mit Schauspielerin Chloe Sevigny.

Besprochene Filme:
AM ENDE KOMMEN TOURISTEN von Robert Thalheim
A MIGHTY HEART von Michael Winterbottom
DER ANWALT DES TERRORS von Barbet Schroeder
Der Jubiläumsfilm JEDEM SEIN EIGENES KINO
GEGENÜBER von Jan Bonny
IMPORT EXPORT von Ulrich Seidel
PARANOID PARK von Gus Van Sant
SICKO von Michael Moore
 
 
  Montag, den 21. Mai 2007
  Lars-Olav Beier (SPIEGEL) beschreibt einen Wutanfall bei der bestbesetzten Pressekonferenz in der Geschichte des Festivals. Zur Halbzeit hält der Wettbewerb sein hohes Niveau, lobt Anke Westphal (BLZ); er präsentiert sich so stark wie selten, findet Hanns-Georg Rodek (MOPO). In seinen Tagebuchnotizen jauchzt auch Rüdiger Suchsland (ARTECHOCK): Bisher nur Filme, die es zumindest wert waren, gesehen zu werden. Für Verena Lueken (FAZ) war das Wochenende der versprochene Höhepunkt. Es gehörte den engagierten Dokumentaristen und einem RAF-Skandal, meint Harald Pauli (FOCUS). Cristina Nord (TAZ) schreibt über die Naivität Michael Moores, eine zweischneidige Waffe. Martin Blankemeyer (WELT) beschäftigt sich mit den Chancen der Kurzfilme in Cannes.
(Zusammenstellung der Festival-Filme hier...)

Besprochene Filme:
DER ANWALT DES TERRORS von Barbet Schroeder
ATEM von Kim Ki-Duk
Der Jubiläumsfilm JEDEM SEIN EIGENES KINO
NO COUNTRY FOR OLD MEN von Ethan Coen und Joel Coen
SICKO von Michael Moore
TEHILIM von Raphaël Nadjari
ZODIAC von David Fincher ()
 
 
  Sonntag, den 20. Mai 2007
  Was wäre Cannes ohne das amerikanische Kino und Michael Moore, fragt sich Andreas Borcholte (SPIEGEL). Der Dokumentarfilmer gefällt sich in vielen Rollen, meint Jan Schulz-Ojala (TSP). Susan Vahabzadeh (SZ) hat den Eindruck, Cannes spiele in Frankreich gerade nur die zweite Geige. Rüdiger Suchsland (ARTESCHOCK) veröffentlicht seine Tagebuchnotizen, diesmal inspiriert vom Reich der Zeichen. Leonardo DiCaprio filmt und mosert für die Umwelt, meldet die WELT.
Interviews & Porträts: Bettina Aust (WELT) unterhält sich mit Schaupielerin Alexandra Maria Lara über ihr neues Leben.
(Zusammenstellung der Festival-Filme hier...)

Besprochene Filme:
11TH HOUR von Leila Conners Petersen and Nadia Conners
4 MONATE, 3 WOCHEN UND 2 TAGE von Cristian Mungiu
LES CHANSONS D'AMOUR von Christophe Honoré
MY BLUEBERRY NIGHTS von Wong Kar-wai
NO COUNTRY FOR OLD MEN von Ethan Coen und Joel Coen
SICKO von Michael Moore
DIE VERBANNUNG von Andrei Swyagintsew
ZODIAC von David Fincher ()
 
 
  Samstag, den 19. Mai 2007
  Cannes ist ein großes Bordell, meint Anke Westphal (BLZ). Verena Lueken (FAZ) sah asiatische Filme. Wie schaffen es die Regisseure aus Hongkong immer wieder, aufregende Actionthriller zu drehen, fragt sich Cristina Nord (TAZ). Selten begann ein Festival für Daniel Kothenschulte (FR) so spannend. Schlechte Laune auf den Boulevards der Stadt und eitles Gepose in den Kinosälen hat Wolfgang Höbel (SPIEGEL) wahrgenommen. Thomas Peter Friedl (WELT) sammelt Eindrücke. Kleine, schöne Filme entdeckt Bernd Teichmann (STERN). Vier Schülerinnen aus Weißensee schreiben Kritiken von den Filmfestspielen in Cannes, weiß Franziska Walser (BLZ).
Interviews & Porträts: Rüdiger Sturm (WELT) unterhält sich mit Produzent Mike Medavoy über seinen Freund Marlon Brando, dessen Einsamkeit und dessen Witze.
(Zusammenstellung der Festival-Filme hier...)

Besprochene Filme:
4 MONATE, 3 WOCHEN UND 2 TAGE von Cristian Mungiu
CONTROL von Anton Corbijn
LES CHANSONS D'AMOUR von Christophe Honoré
THE FLIGHT OF THE RED BALLON von Hou Hsiao-Hsien
TRIANGLE von Tsui Hark, Ringo Lam und Johnnie To
DIE VERBANNUNG von Andrei Swyagintsew
WASSERLILIEN von Celine Sciamma
 
 
  Freitag, den 18. Mai 2007
  Auch in Cannes geht es laut Andreas Borcholte (SPIEGEL) natürlich vorrangig ums Geldscheffeln. Hanns-Georg Rodek (WELT) feiert die Verrückheit des Filmfestivals. Nüchternheit ist aber manchmal gar nicht schlecht, behauptet Cristina Nord (TAZ). Verena Lueken (FAZ) beschäftigt sich mit Beispielen, die sich dem Mainstream verweigern. Für Anke Westphal (BLZ) begann das Festival mit einem kleinen Flüsterwind, der bald zu einem Brausen anschwoll. Cannes ist wieder ganz bei sich selber angekommen, meint Jan Schulz-Ojala (TSP). Bernd Teichmann (STERN) schreibt über Film, Pudding und schöne Stars. Harald Pauli (FOCUS) erlebt das alte Cannes, wie es leibt und lebt. Das Filmfestival von Cannes hat zum Auftakt seines 60. Geburtstags den Bogen weit gespannt, meint der TSP.
Interviews & Porträts: Fritz Göttler (SZ) berichtet von seinen Erlebnissen mit Regisseur und Jury-Vorsitzenden Stephen Frears.
(Zusammenstellung der Festival-Filme hier...)

Besprochene Filme:
4 MONATE, 3 WOCHEN UND 2 TAGE von Cristian Mungiu
MY BLUEBERRY NIGHTS von Wong Kar-wai
ZODIAC von David Fincher ()
 
 
  Donnerstag, den 17. Mai 2007
  Laut Wolfgang Höbel (SPIEGEL) verspricht das 60. Filmfestival von Cannes ein ehrgeiziges Aufgebot an Stars und Filmen. Helen Hoffmann (SPIEGEL) beschreibt Stationen einer filmreifen Geschichte vom wichtigsten Kino-Rummelplatz Europas. Susan Vahabzadeh (SZ) wünscht jedem sein Kino! Treue lohnt sich bei diesem Festival, meint Hanns-Georg Rodek (WELT). Die WELT bringt einen Bericht von der Eröffnung.
Für Hanns-Georg Rodek (WELT) ist gemessen an dem, was die großes Festivals ansonsten an Eröffnungsfilmen präsentieren, der neue Film von Wong Kar-wai eine Steigerung um Klassen; gemessen an der Erwartungshaltung, die jedem seiner Filme vorauseilt, war er allerdings eine milde Enttäuschung.
(Zusammenstellung der Festival-Filme hier...)

Besprochene Filme:
MY BLUEBERRY NIGHTS von Wong Kar-wai
 
 
  Mittwoch, den 16. Mai 2007
  Heute beginnt das 60. Filmfestival in Cannes. Für Verena Lueken (FAZ) ist es das einzige Filmfestival mit eigener Mythologie und Geschichtsschreibung, die eine konkurrenzlose Anekdotensammlung ist. Laut Anke Westphal (BLZ) werden die Stars einander wohl gegenseitig vom roten Teppich drängeln, so zahlreich sind sie jedenfalls avisiert. Über das große Schaulaufen an der Croisette schreibt auch Cristina Nord (TAZ). Hier feiert man den 60. im angenehmen Gefühl, die Nummer eins zu sein, meint Christoph Egger (NZZ). Die Vorfreude auf Cannes ist diesmal für Jan Schulz-Ojala (TSP) immens. Auch Daniel Kothenschulte (FR) freut sich auf das Festival - und diesmal sogar von Anfang an. Sven von Reden (MOPO) geht erst ins Kino und dann an den Strand. Über die Cannes-typische Mischung aus Glamour, Hype, Sex, Hektik und Gedränge, schreibt die FR, außerdem setzt das Festival auf Kontraste und Verjüngung ( FR) sowie Starpower (FR). Schauspieler Alain Delon hat seinen lang gehegten Groll gegen das Festival offenbar vergessen, meldet die TAZ.
(Zusammenstellung der Festival-Filme hier...)
 
 
  Montag, den 14. Mai 2007
  Diese Woche beginnen in Cannes die 60. Filmfestspiele. Kein Festival der Welt verbindet so charmant Kunst und Kommerz, findet Sven von Reden (WELT). Marcus Rothe (BLZ) führt ein Interview mit dem künstlerischer Leiter Thierry Frémaux, der den deutschen Autorenfilm liebt. Eine Hommage an das Festival bringt Martin Walder (NZZ).
 
 
  Samstag, den 12. Mai 2007
  In der nächsten Woche beginnt das 60. Filmfestival in Cannes. Regisseur Volker Schlöndorff (TSP) veröffentlicht einige Geschichten vom wilden Leben an der Côte d’Azur.
 
 
  Donnerstag, den 10. Mai 2007
  Die FAZ beschreibt die diesjährige Konkurrenz beim Filmfestival Cannes als Herausforderung junger Filmemacher gegen arrivierte Titel-Sammler. Mit dabei im Wettbewerb sind unter anderem die Regisseure Quentin Tarantino, David Fincher, Wong Kar-wai, Kim Ki-Duk, Gus Van Sant, Alexander Sokurow und Emir Kusturica. Aus Deutschland ist Fatih Akin im Wettbewerb vertreten. Außer Konkurrenz werden Filme von Steven Soderbergh, Michael Winterbottom und Michael Moore zu sehen sein; der neue Volker Schlöndorff-Film wird in einem Spezial präsentiert.
 
 
  Freitag, den 04. Mai 2007
  Wie der TSP berichtet, wird ein dritter deutscher Beitrag auf dem 60. Filmfestival in Cannes zu sehen sein.
 
 
  Freitag, den 20. April 2007
  Ein großes Staraufgebot wird es bei der 60. Ausgabe des Filmfestivals in Cannes geben: Die Regisseure Quentin Tarantino, David Fincher, Wong Kar-wai, Kim Ki-Duk, Gus Van Sant, Alexander Sokurow und Emir Kusturica zeigen ihre neuen Filme, aus Deutschland ist Fatih Akin im Wettbewerb vertreten. Außer Konkurrenz werden Filme von Steven Soderbergh, Michael Winterbottom und Michael Moore zu sehen sein; der neue Volker Schlöndorff-Film wird in einem Spezial präsentiert. Die vielen guten Bekannten begrüßt Hanns-Georg Rodek (WELT). Der SPIEGEL, die FAZ, der TSP und die TAZ berichten.
 
 
 

 

 

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