Presseschau_Pressespiegel_Filmfestival_Berlin_Berlinale_2007
  Presseschau zur Berlinale 2008
   
  Montag, den 18. Februar 2008
  Drei Begegnungen mit drei Frauen in drei verschiedenen Filmen werden für Andreas Kilb (FAZ) unvergesslich bleiben. Die beherrschenden Themen der Berlinale waren mitunter schwer verdaulich, doch die Beiträge waren für Lars-Olav Beier (SPIEGEL) so gut wie seit Jahren nicht. In der Gesamtheit der Bären-Entscheidungen erkennt Tobias Kniebe (SZ) den Versuch, eine Balance zu finden. Daniel Kothenschulte (FR) kann die Jury durchaus verstehen - auch wenn es bessere Filme gab. Umstritten nennt Gunnar Decker (ND) die Preisvergabe. Anke Westphal (BLZ) freut sich, dass es eine facettenreiche 58. Berlinale war. Die Internationalen Filmfestspiele Berlin sind das moralische Festival der Kinowelt, bestätigt Christiane Tillmann (TSP) nochmals; auch für Susanne Ostwald (NZZ) profilierte sie sich erneut als das politischste aller Filmfestivals. Sie hat sich am Ende laut Sophie Albers und Kathrin Buchner (STERN) als ernst zu nehmendes politisches Filmfest behauptet. Von der Bärengewinner-Party berichtet Andreas Kurtz (BLZ). Für Elisabeth Binder (TSP) war Dieter Kosslick wieder der menschliche Faktor auf dem Festival. Der Mix aus Glamour und Bodenhaftung ist das Besondere an der Berlinale, meint Elisabeth Binder (TSP). Felix Lee (TAZ) macht auf die Situation von Berlinale-Angestellten aufmerksam. Außerdem weiß der TSP, wie Filmfreunde das Festival fanden und wie das Festvial Berlin ins Gespräch bringt (TSP). Moritz Rinke (TSP) schreibt über die Verwandlung der Berlinale-Menschen in Tiere.
(Zusammenstellung der Preisträger hier...)
(Zusammenstellung der Berlinale-Filme hier...)

 
 
  Sonntag, den 17. Februar 2008
  Die Bären sind vergeben. Der Goldene Bär geht an den brasilianischen Film THE ELITE SQUAD von José Padilha. Die FAZ, der SPIEGEL, die SZ, der STERN, die NZZ und der TSP nennen die Gewinner.
Für Peter Zander (WELT) bleibt der Wermutstropfen, dass deutsche Filme wieder leer ausgingen. Private Dramen waren die starken Themen der 58. Berlinale, bilanziert Jan Schulz-Ojala (TSP). Die Filmfestspiele sind ihrem Ruf als Marktplatz für künstlerisches Engagement und soziale Anliegen treu geblieben, aber Konzessionen waren laut Martin Walder (NZZ) nicht zu vermeiden. Zum dritten Mal bescheibt Rüdiger Suchsland (ARTECHOCK) seine Berlinale-Impressionen. Für Bodo Mrozek (TSP) war das eine Musik-Berlinale. Andreas Conrad (TSP) hat beim Finale Tränen der Freude und Worte des Danks ausgemacht. Der TSP liefert einen Party-Über-Rückblick. Die TSP-Redakteure ihre Tops und Flops. Der TSP weiß außerdem, wann einige Berlinale-Filme in die Kinos kommen.
 
 
  Samstag, den 16. Februar 2008
  Wolfgang Höbel (SPIEGEL) entdeckt am letzten Tag drei Göttinnen und eine Reliquie. Die diesjährige Berlinale sollte auch ein Fest des Musikfilms werden. Viel Rauch, etwas Rock'n'Roll und etliche Randgruppen: Das war unsere 58. Berlinale für Anke Westphal (BLZ). Doch die meisten Werke enttäuschten Andreas Platthaus (FAZ) - und wurden dennoch bejubelt. Matthias Schmidt (STERN) fragt, wo das Popcorn-Kino bleibt?

Besprochen Filme:
3 WOMEN von Manijeh Hekmat
BALLAST von Lance Hammer
BE KIND REWIND von Michael Gondry
COUPABLE von Laetitia Masson
DIE SCHWESTER DER KÖNIGIN von Justin Chadwick
I'VE LOVED YOU SO LONG von Philippe Claudel
KATYN von Andrzej Wajda
(Zusammenstellung der Berlinale-Filme hier...)
(Zusammenstellung der bereits vergebenen Preise hier...)

Porträts & Interviews: Regisseur Tom Tykwer (FAZ) spricht mit Regisseur Paul Thomas Anderson über seinen Film THERE WILL BE BLOOD (); Sebastian Handke (TSP) interviewt ihn ebenfalls. Sophie Albers (STERN) unterhält sich mit der rumänischen Schauspielerin Anamaria Marinca. Ekkehard Knörer (TAZ) befragt den amerikanischen Experimentalfilmer James Benning nach seiner Geduld. Christiane Peitz (TSP) spricht mit Schauspielerin Tilda Swinton über alte Freunde, junge Filmfreaks, New Labour und die Oscar-Verleihung. Jan Schulz-Ojala (TSP) ist Scarlett Johansson und Natalie Portman begegnet. Christina Tilmann (TSP) unterhält sich mit Regisseur Mike Leigh über HAPPY-GO-LUCKY. Thomas Wolff (FR) porträtiert Elmar Wepper. Peter Zander (MOPO) hat mit Jury-Mitglied Diane Kruger gesprochen.

Reihen & Specials: Im Haus der Kulturen wurde zum 22. Mal der schwul-lesbische Filmpreis - der Teddy verliehen, der TSP und Thomas Abeltshauser (MOPO) berichten. Die Jugendfilme der Berlinale-Reihe "14plus" erzählen laut Georgia Determann (SPIEGEL) von Krieg, Autismus, der Flucht in Phantasiewelten und Freundschaften, die auf harte Proben gestellt werden. Ralph Umard (BLZ) beschäftigt sich mit dem jungen philippinischen Kino der Gegenwart. Tilman von Rhoden (TAZ) wirft einen Blick auf deutsche Filmgeschichte.

Sonstiges: Holger Kreitling (WELT) fällt es schwer, wach zu bleiben. Andreas Kurtz und Ruth Labes (BLZ) berichten von Interviews im Akkord. Über Glanz und Glimmer schreibt die BLZ. Im TSP erinnern sich Berlinale-Partygäste an das Schlimmste, was sie je gesehen haben. Harald Martenstein (TSP) sieht dem Tod ins Auge und geht nach Hause.
 
 
  Freitag, den 15. Februar 2008
  Warum ist die Stimmung bei dieser Berlinale so viel besser als bei der letzten, fragt sich Katja Nicodemus (ZEIT). Das Filmfest ist laut John Goetz (SPIEGEL) eine perfekte, straff durchorganisierte, abgeschirmte kleine Welt. Gülcin Wilhelm (FREITAG) wirft eine Blick ins Programm abseits von Madonna und den Rolling Stones. Laut Tomasz Nowak (TSP) hat der Film KATYN die polnische Geschichtsdebatte beflügelt. Das Forum der Berlinale verfolgt laut Heike Kühn (FR) ein beachtliches Programm. Auch Stars sind letztlich für Cord Riechelmann (FAZ) große Tiere.

Besprochen Filme:
FEUERHERZ von Luigi Falorni
I'VE LOVED YOU SO LONG von Philippe Claudel
LADY JANE von Robert Guédiguian
MY WINNIPEG von Guy Maddin
RESTLESS von Amos Kollek
SLEEP DEALERS von Alex Rivera
TRANSSIBERIAN von Brad Anderson
(Zusammenstellung der Berlinale-Filme hier...)
(Zusammenstellung der bereits vergebenen Preise hier...)

Porträts & Interviews: Thomas Klein (BLZ) spricht mit Regisseur Errol Morris über die Hintergründe zu S.O.P. STANDARD OPERATING PROCEDURE. Ines Kappert (TAZ) unterhält sich mit der Schauspielerin Sandrine Bonnaire über Nicolas Sarkozy und den Terror der Psychiatrie; Thomas Abeltshauser (MOPO) schreibt über die kurze Visite der Schauspielerin. Der passionierte Method Actor Daniel Day-Lewis ist privat nicht wirklich irre, höchstens liebenswert verschroben, weiß Jenni Zylka (TAZ). Karlheinz Böhm erhielt die Berlinale-Kamera – für sein Wirken im Film und sein humanitäres Engagement, Andreas Conrad (TSP) porträtiert ihn.

Reihen & Specials: Regissseur Stephen Frears und Produzent Bernd Eichinger trafen bei einer Diskussion auf der Berlinale aufeinander und Marion Meier (WELT) war dabei. Nach 47 Jahren beenden Winfried Junge und Barbara Junge ihre Chronik der Kinder von Golzow - Kerstin Decker (TSP) nennt es einen Weltrekord. Christina Bylow (BLZ) und Christiane Peitz (TSP) schreiben über das Frauenporträt 3 WOMEN aus dem Iran; Kirsten Riesselmann (TAZ) über LA RABIA aus Argentinien. Susanne Messmer (TAZ) beschäftigt sich mit dem Familienleben in Japan und zwei Filmen dazu. Drei Filme widmen sich der Langzeitbeobachtung von Künstlern; Brigitte Werneburg (TAZ) hat sie gesehen. Eva Dorothée Schmid (BLZ) berichtet von der Verleihung der Teddy-Awards. Das Kulinarische Kino schockierte Elisabeth Binder (TSP) mit "Kochen am Krisenherd", danach gab's Lamm vom Sternekoch; laut Cosima Lutz (MOPO) ist Humor doch der beste Koch. Harald Martenstein (TSP) sucht beim Talent Campus den Weltmeister der Vielfachbegabungen. Caroline M. Buck (ND) und Esther Buss (JW) beschäftigt sich mit den blasphemischen Ritualen im Werk des Luis Bunuel. Beim European Film Market im Martin-Gropius-Bau werden Kontakte geknüpft und Geschäfte mit mehr als 800 Filmen gemacht, weiß Katharina Dockhorn (MOPO).

Sonstiges: Willi Winkler (SZ) erklärt, wie die Bilder der Stars zustande kommen; laut Angelika Kettelhack (ND) konkurrieren die Fotografen im Trubel um die kurze Gunst der Prominenten. Holger Kreitling (WELT) packte das Entsetzen: Madonnas Finger sind leider nicht geliftet. Anne Vorbringer und Andreas Kurtz (BLZ) habe deutsche Stars beobachtet: Til Schweiger, Tom Schilling und Matthias Schweighöfer. Diedrich Diedrichsen (TAZ) verteilt schon mal das Fell der Bären. Über Glanz und Glimmer berichtet die BLZ.
 
 
  Donnerstag, den 14. Februar 2008
  In einem Berlinale-Aufgebot aus erwürgten Tragödien und verstolperten Thrillern ist Mike Leighs Film für Andreas Kilb (FAZ) die wilde und fröhliche Ausnahme. Wolfgang Höbel (SPIEGEL) entdeckt Wettbewerbsfilme, die das Berlinale-Publikum rühren. Peer Schmitt (JW) vergleicht drei Berlinale-Wettbewerbsfilme. In der Kurzfilm-Reihe "Shorts" wurden die ersten Bären vergeben; Verena Friederike Hasel (TSP) weiß welche. Es gibt, den Sex in allen Ehren, nichts Schöneres laut Daniel Kothenschulte (FR) als einen Film zu drehen. Madonna in Berlin - die Stadt liegt ihr zu Füßen und das zu recht, meint Daniel Sander (SPIEGEL); die Berliner Presse stand laut Dennis Kayser und Daniel Sander (SPIEGEL) Kopf. Elmar Schütze und Ruth Labes (BLZ) berichten von Tränen, Holger Kreitling (WELT) und Andreas Conrad (TSP) waren auch auf der Show.

Besprochen Filme:
FILTH AND WISDOM von Madonna
HAPPY-GO-LUCKY von Mike Leigh
KABEI – OUR MOTHER von Yoji Yamada
LADY JANE von Robert Guédiguian
OTTO; OR, UP WITH DEAD PEOPLE von Bruce LaBruce
QUIET CHAOS von Antonello Grimaldi
(Zusammenstellung der Berlinale-Filme hier...)

Porträts & Interviews: Cristina Nord (TAZ) interviewt Regisseur Errol Morris zu folternden Soldaten und der Technik des Reenactment in seinem Abu Ghraib-Film. Frauke Hunfeld (STERN) und Ralf Schenk (BLZ) unterhalten sich mit FEUERHERZ-Regisseur Luigi Falorni über fehlgeleitete Ideale, Kindersoldaten und das italienische Erbe Eritreas. Schon vor der Premiere ist die Bestsellerverfilmung laut Julian Hanisch (TSP) umstritten. Ekkehard Knörer (TAZ) spricht mit dem koreanischen Regisseur Hong Sangsoo, im Wettbewerb vertreten mit NIGHT AND DAY über Symmetrie und Logik. Mit Doris Dörrie sprach Rüdiger Suchsland (ARTECHOCK) über ihre Nippon-Connection. Steffen Wagner (FESTIVALBLOG) hat sich mit dem Regisseur Sebastian Heidinger über seinen Film DRIFTER unterhalten. David Denk (TAZ) porträtiert die Nicht-Klavierspielerin Hannah Herzsprung. Die Berliner Regisseurin Claudia Lehmann begibt sich auf den Spuren des Oscars, wie Thilo Komma-Pöllath (TSP) beschreibt.

Reihen & Specials: Mit dem 38. Internationale Forum des Jungen Films, das sich für die Risse in den schönen Oberflächen interessiert, beschäftigt sich Martin Girod (NZZ). Über Dokumentationen im Internationalen Forum des jungen Films schreibt Julia Teichmann (BLZ). Mit der Wiederaufführung von THE EXILES (1961) korrigiert die Berlinale einen der zahllosen Fehler der Festivalgeschichte, meint Philipp Bühler (BLZ); als einen der ersten Spielfilme mit dokumentarischem Anspruch bezeichnet Bert Rebhandl (TAZ) den Film. Susanne Messmer (TAZ) beschäftigt sich mit zwei ostasiatischen Filmen im Panorama, die nahelegen, der Konfuzianismus habe sich verselbstständigt. Mit ägyptischen Filmen im Forum und im Panorama befasst sich Daniela Sannwald (TSP). Rüdiger Suchsland (ARTECHOCK) schreibt über das verflixte siebte Jahr: Perspektive Deutsches Kino zwischen Realismus und neuen Gefühlen.

Sonstiges: Glanz und Glimmer ist wieder in der BLZ Thema. Harald Martenstein (TSP) wünscht sich mehr Durchhaltevermögen.
 
 
  Mittwoch, den 13. Februar 2008
  Heute ist Madonna-Tag. Jens Balzer und Carmen Böker (BLZ) finden die Bildsprache in ihren ersten Regie-Film recht ritchieesk. Mit einem englischen Film, in dem geradezu unverschämt unermüdlich die wahre Sonne scheint, erobert Mike Leigh die Berlinale im Gelächtersturm, freut sich Jan Schulz-Ojala (TSP). Manchmal begegnet Michael Kohler (FR) die große Kunst dann doch noch, und zwar dort, wo er sie am wenigsten erwartet. Das Feld der Bären-Anwärter lichtet sich, und der Wettbewerb wird für Susanne Ostwald (NZZ) spannender. Mit Filmen über Migranten und Flüchtlinge im Programm der Berlinale beschäftigt sich Alexandra Seitz (BLZ). Bernd Teichmann (STERN) zieht ein Mini-Fazit. Zur Halbzeit schwächelt mancher Besucher der Filmfestspiele schon etwas, entdeckt Andreas Kurtz (BLZ). Mark Stöhr (ZEIT) liefert zur Hälfte eine Presseschau über die Favoriten.

Besprochen Filme:
BOY A von John Crowley
FILTH AND WISDOM von Madonna
GEGENSCHUSS von Rainer Kölmel, Anja Pohl, Laurens Straub und Dominik Wessely
HAPPY-GO-LUCKY von Mike Leigh
KIRSCHBLÜTEN von Doris Dörrie
NIGHT AND DAY von Hong Sangsoo
OTTO; OR, UP WITH DEAD PEOPLE von Bruce LaBruce
S.O.P. STANDARD OPERATING PROCEDURE von Errol Morris
UNITED RED ARMY von Wakamatsu Koji
(Zusammenstellung der Berlinale-Filme hier...)

Porträts & Interviews: Fatma Sagir (FAZ) erklärt Bollywood-Star Shah Rukh Khan, warum Schauspielen für ihn eine spirituelle Übung ist; sein Besuch löste auch bei Markus Zinsmaier und Christian Bartsch (ZEIT) Hysterie aus. Christoph Amend und Matthias Stolz (ZEIT) sprechen mit Schauspieler Elmar Wepper über seine erste große Charakterrolle in KIRSCHBLÜTEN. Susanne Messmer (TAZ) spricht mit Regisseur Xiaoshuai Wang über seinen Film IN LOVE WE TRUST. Der Schauspieler Karlheinz Böhm bekommt heute die Berlinale-Kamera, freut sich die BLZ. Kirsten Reinhardt (TAZ) porträtiert die Festivalfotografin Erika Rabau. Ohne Antonia Neubacher fehlte der Berlinale was: Die Grafikerin gestaltete die Festivalplakate; der TSP schreibt über sie.

Reihen & Specials: Ruth Schneeberger (SZ) beschäftigt sich mit den GREEN PORNO-Filmchen fürs Handy von Isabella Rossellini. Jedes Jahr zur Berlinale werden die Shooting Stars gekürt, Europas populärste Nachwuchsschauspieler, Sophie Albers (STERN) schreibt über die diesjährigen. Detlef Kuhlbrodt (TAZ) und Michael Kohler (FR) rezensieren JESUS CHRISTUS ERLÖSER mit Klaus Kinski. Früher galt der Talent-Campus als längste Party der Berlinale. Heute ist er eine der erfolgreichsten Talentbörsen für junge Filmschaffende, meint Verena Mayer (TSP). Cinema for Peace zeigt mit einem Bündel eigener Filmpreise falschen Ehrgeiz und verliert an Wirkung, kritisiert Elisabeth Binder (TSP). Kunst und Kommerz - wie kaum ein anderes Filmfestival hat es die Berlinale geschafft, gute Filme und gute Geschäfte zu verknüpfen: Thomas Wüpper (FR) schreibt über den Filmmarkt.

Sonstiges: In seiner Kolumne beschäftigt sich Diedrich Diedrichsen (TAZ) heute mit der Ratlosigkeit des Kameragewackels. Die Berlinale durchzuhalten, ist für Holger Kreitling (WELT) eine Sache der richtigen Verpflegung. Harald Martenstein (TSP) hat im Kino seltsame Visionen. Filme mit Texten zu versehen, ist Präzisionsarbeit, weiß Katja Reimann (TSP). Über Glanz und Glimmer berichtet gleich mehrfach die BLZ/BLZ/BLZ/BLZ.
 
 
  Dienstag, den 12. Februar 2008
  Das Wettbewerbsprogramm ist in diesem Jahr für Verena Lueken (FAZ) eine besonders ruckelige Angelegenheit, nach unten. Halbzeit auf der Berlinale, und die Stimmung ist - zwar mit Aufheiterungen - laut Jan Schulz-Ojala (TSP) bedrohlich trübe. Zur Hälfte entdeckt Martin Wolf (SPIEGEL) zwei stimmungsvolle Familiendramen. Fast dreißig Prozent der Filme, die auf der Berlinale gezeigt werden, wurden von Frauen gedreht, bemerkt Verena Lueken (FAZ). Julia Teichmann (BLZ) ist dem Thema Jugend und Gewalt in verschiedenen Filmen auf der Spur. Die beiden vielleicht bizarrsten deutschen Film-Momente dieser Berlinale tragen "Jesus" im Titel, meint Cosima Lutz (MOPO).

Besprochen Filme:
COUPABLE von Laetitia Masson
JUST ANYBODY von Jacques Doillon
KIRSCHBLÜTEN von Doris Dörrie
LAKE TAHOE von Fernando Eimbcke
SPARROW von Johnnie To
THE ELITE SQUAD von José Padilha
THE SONG OF SPARROWS von Majid Majidi
TRANSSIBERIAN von Brad Anderson
(Zusammenstellung der Berlinale-Filme hier...)

Porträts & Interviews: Im Interview mit Lars-Olav Beier (SPIEGEL) erklärt Regisseurin Doris Dörrie, warum die demografische Katastrophe für das Kino keine sein muss und warum der Tod im Nacken gut tut. Alexander Soyez (WELT) verrät Schauspielerin Penélope Cruz, warum sie sich nur ungern selbst auf der Leinwand sieht. Mit Thomas Klein (BLZ) sprechen die Regisseur Jesse Moss und Tony Gerber über ihren Dokumentarfilm FULL BATTLE RATTLE und darüber, wie die US-Army in Kalifornien Krieg simuliert. Ines Kappert (TAZ) unterhält sich mit der Regisseurin Laetitia Masson, die ihre Figuren in COUPABLE fertig macht; ein Interview mit der Filmemacherin führen auch Markus Zinsmaier und Christian Bartsch (ZEIT). Dass Lucky Luke, 1946 vom französischen Comiczeichner Morris erfunden, leider nur auf der Leinwand zur Berlinale kommt, findet Kirsten Reinhardt (TAZ) schade. Sebastian Handke (TSP) spricht mit Suroosh Alvi über HEAVY METAL IN BAGHDAD. Christiane Peitz (TSP) ist dem amerikanischen Dokumentarfilmer Errol Morris begegnet, der ihr einiges über seinen Film S.O.P. STANDARD OPERATING PROCEDURE und über Abu Ghraib, die Macht der Kamera und die Würde der Opfer erzählt. Die Berlinale widmet ihre diesjährige Hommage Francesco Rosi - seine Filme zeigen, wie anonyme Männergestalten sich zu Gangs formieren, schreibt Barbara Schweizerhof (TAZ); Gerhard Midding (FR) entdeckt an ihm staatsbürgerliche Leidenschaft.

Reihen & Specials: Japanische Spielfilme im Internationalen Forum beschäftigen Christiane Peitz (TSP). Der SPIEGEL berichtet von der "Cinema for Peace"-Gala; die Stars drängelten sich auf dem roten Teppich, weiß die WELT. Über Geld, Glamour und Gaddafi schreibt Marin Majica (BLZ). Über den Abend im Konzerthaus für den guten Zweck und das gute Gewissen, berichtet auch der TSP. Hannah Herzsprung wurde als "Shootingstar" geehrt – und mit ihr acht weitere Jungschauspieler, wissen Sonja Pohlmann (TSP) und Leni Höllerer (MOPO). Eine Berlinale-Sonderreihe huldigt dem "Aufbruch der Filmemacher". Dessen Keimzelle ist mit GEGENSCHUSS eine eigene Doku gewidmet, weiß Ron Holloway (MOPO).

Sonstiges: Willi Winkler (SZ) weiß, wie auf der Berlinale in den Kuschelecken feiert wird. Harald Kreitling (WELT) denkt sich einfach Handlungen aus, um mitzudiskutieren. Andreas Kurtz (BLZ) und Kirsten Reinhardt (TAZ) berichten von der Pressekonferenz sowie der Premiere des deutschen Wettbewerbsbeitrages KIRSCHBLÜTEN von Doris Dörrie. Nachrichten um Glanz und Glimmer im Überblick bietet die BLZ. Harald Martenstein (TSP) hat Männerfantasien und geht in den Keller. David Kross (MOPO) schreibt über seine Berlinale.
 
 
  Montag, den 11. Februar 2008
  Es ist die Berlinale der Frauen, bemerkt Andreas Borcholte (SPIEGEL); herrlich anzuschauenden Diven hat Carmen Böker (BLZ) ausgemacht. Diedrich Diedrichsen (TAZ) schreibt über drei Begriffe: Re-Enactment, Konstruktion und Geschichte. Eine ganze Reihe von Filmen beschäftigt sich auf je unterschiedliche Weise mit dem alltäglichen Überlebenskampf in den Armenvierteln verschiedener Länder, hat Alexandra Seitz (BLZ) festgestellt. Wer das Wettbewerbsprogramm verfolgt, braucht starke Nerven, meint Cristina Nord (TAZ). Jens Balzer (BLZ) entdeckt auch ein neues Thema: "Alte Männer wünschen sich Sex mit jungen Mädchen". Bernd Teichmann (STERN) hat Filme geguckt bis zum Abwinken, aber kaum Zeit, dass Gesehene zu verarbeiten. Holger Kreitling (WELT) fragt sich, warum es in diesem Jahr so vielen Kindern an den Kragen geht.

Besprochen Filme:
ELEGY von Isabel Coixet
FIREFLIES IN THE GARDEN von Dennis Lee
GARDENS OF THE NIGHT von Damian Harris
GEGENSCHUSS von Rainer Kölmel, Anja Pohl, Laurens Straub und Dominik Wessely
JULIA von Erick Zonca
LAKE TAHOE von Fernando Eimbcke
THE ELITE SQUAD von José Padilha
THE SONG OF SPARROWS von Majid Majidi
TRANSSIBERIAN von Brad Anderson

Porträts & Interviews: Alexander Soyez (MOPO) unterhält sich mit Daniel Day-Lewis darüber, dass man ihn manchmal für einen Irren hält. Spätestens mit dem neuen Jahrtausend ist die Königin des Independent-Kinos im Mainstream angekommen - Sophie Albers (STERN) versucht das Phänomen Tilda Swinton zu ergründen. David Denk (TAZ) porträtiert den kleinen Aidan Gould, Partner von Tilda Swinton in JULIA und schon ganz Medienprofi. Andreas Conrad (TSP) hat 20 Minuten mit Penélope Cruz verbracht; außerdem schreibt der TSP über Penélope Cruz und ihre Liebe zum Risiko. Mit Leonie Wild (SPIEGEL) spricht die Regisseurin Natalie Assouline über ihren Berlinale-Film SHAHIDA - BRÄUTE ALLAHS; sie hat über zwei Jahre Palästinenserinnen begleitet, die nach gescheiterten Selbstmordanschlägen in Israel inhaftiert wurden. Über die Liebe sprachen beim Berlinale Talent Campus Bollywood-Star Shah Rukh Khan, Nollywood-Star Kate Henshaw-Nuttal und Silberne Bären-Preisträgerin Maria Schrader - Marion Meier (WELT) war dabei. Hier trifft Talent auf Routine, bemerkt Dietmar Kammerer (TAZ). Wiebke Hollersen (BLZ) schreibt über den unbekannten Superstar Shah Rukh Khan; der König der Herzensbrecher beschäftigt auch Franziska Walser (FR). Nach zahllosen Filmen, für die er äußerst künstliche Bildwelten erfand, hat der kanadische Avantgardist Guy Maddin nun MY WINNIPEG gedreht, einen Film über seine Heimatstadt - Dietmar Kammerer (TAZ) unterhält sich mit ihm. Julian Hanich (TSP) ist dem Star Emmanuel Jal begegnet, dem Ex-Kindersoldaten aus WAR CHILD. Thomas Abeltshauser (MOPO) beschreibt seine Begegnung mit Isabella Rossellini. Carolin Ströbele (ZEIT) spricht mit Regisseur Parvez Sharma über seine Dokumentation A JIHAD FOR LOVE und den Zwiespalt, schwul zu sein und zugleich als gläubiger Muslim zu leben.

Reihen & Specials: Bettina Allamoda (TAZ) beschäftigt sich mit dem ostasiatischen Kino im Forum, welches sich mit politischen Verwerfungen beschäftigt. Elisabeth Binder (TSP) blickt voraus auf die Cinema for Peace-Gala; Catherine Deneuve wird bei der Gala sein, weiß die MOPO. Auf dem 38. Internationalen Forum des Jungen Films gibt es für Heinz Kersten (ND) politische Botschaften, nicht oberflächlicher Starrummel.

Sonstiges: Der frühere Film-Vertriebs-Monopolist der DDR, der Filmverleih Progress, feierte den zehnten Jahrestag seiner Privatisierung, Mathias Raabe (BLZ) und der TSP berichten. Ellen Wesemüller (BLZ) macht auf die prekären Lebens- und Arbeitsbedingungen von KulturarbeiterInnen aufmerksam. Elisabeth Binder und Sabine Beikler (TSP) erklären, warum sich Ben Kingsley warm anziehen musste und Til Schweiger viel Geld zahlte. Nachrichten um Glanz und Glimmer im Überblick bietet die BLZ. Rainer Moritz (TSP) will mit der Berlinale nichts am Hut haben. Harald Martenstein (TSP) erklärt, warum Kino besser ist als Fernsehen. Doris Dörrie (MOPO) schreibt über ihr Festival.
 
 
  Sonntag, den 10. Februar 2008
  Fortpflanzung, Befruchtung und Geburt sind Themen – im Tier- wie im Menschenreich, behauptet Lars-Olav Beier (SPIEGEL). Der Wettbewerb nimmt für Christiane Peitz (TSP) Fahrt auf. Für Jan Schulz-Ojala (TSP) steht nach der Sichtung einiger ehrgeiziger Wettbewerbsfilme fest, dass Drehbücher umso schlechter werden, je länger an ihnen gearbeitet wird. Holger Kreitling (WELT) wird beim Prädikat "einfühlsame Sozialstudie" wirklich stutzig.

Besprochen Filme:
CHIKO von Özgür Yildirim
GARDENS OF THE NIGHT von Damian Harris
JULIA von Erick Zonca
LAKE TAHOE von Fernando Eimbcke

Porträts & Interviews: Rüdiger Sturm (WELT) unterhält sich mit Daniel Day-Lewis über seinen Beruf und der Schauspieler erklärt, warum er lieber Hühner füttert, statt auf den Oscar zu warten. Ein Gespräch mit dem Regisseur Paul Thomas Anderson führt Thomas Assheuer (ZEIT) über das Duell zwischen Geld und Glauben, den Preis des Fortschritts und die Rolle des Politischen in seinem Film THERE WILL BE BLOOD (). Der Bollywood-Star Shah Rukh Khan verrät Manuel Brug (WELT), warum es mit ihm keine heißen Bettszenen gibt. Harald Martenstein (TSP) bestaunt das Phänomen "King Khan". Alle liegen Shah Rukh Khan zu Füßen, bemerkt Manuel Burg (MOPO). Der TSP spricht mit der Regisseurin Doris Dörrie: Sie findet Spiegeleier auf Berggipfeln gigantisch, übt bewusstes Putzen und sieht im Menschen das Skelett. Alexander Soyez (MOPO) hat Ben Kingsley getroffen, für den es nicht so schlimm ist, wenn ihn jemand nicht mag. Sophie Albers (STERN) hat Patti Smith einige Fragen gestellt; H. P. Daniels (TSP) und Johanna Merhof (MOPO) porträtieren sie. Beatrix Schnippenkoetter (TSP) bekommt von Schauspieler Otto Sander einige Antworten.

Reihen & Specials: Helmut Merker (TSP) hat drei Dokumentarfilme aus Singapur, Japan und Korea gesehen, die sich auf den Spuren einer tabuisierten Vergangenheit bewegen. Mit dem "Kulinarischen Kino" und was Kamermann Michael Ballhaus damit zu tun hat, beschäftigt sich der TSP. Mit dem wirklich allerletzten Teil DER KINDER VON GOLZOW befasst sich Eberhard von Elterlein (MOPO).

Sonstiges: Jochim Stoltenberg (MOPO) schreibt über die wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung der Berlinale. Schauspielerin Senta Berger (MOPO) schreibt über ihr Festival.
 
 
  Samstag, den 09. Februar 2008
  Beziehungs-Katastrophen im chinesischen Alltag, amerikanische Archetypen am Rande des Nervenzusammenbruchs - die Welt trifft sich mal wieder in Berlin, freut sich Andreas Borcholte (SPIEGEL). Dass THERE WILL BE BLOOD () schon am ersten Wettbewerbstag einen Standard setzte, der so leicht nicht wird einzuholen sein, steht für Verena Lueken (FAZ) außer Frage. Anke Westphal (BLZ) mag kaum glauben, dass der Wettbewerb nach diesem ersten Film noch Stärkeres bieten könnte. Dieser Film braucht die Berlinale, deren Preis ihm sicher ist, nicht, stellt Daniel Kothenschulte (FR) fest. Mit dem Bollywood-Film OM SHANTI OM zelebriert sich ein Kino, das vor Selbstbewusstsein strotzt, stellt Andreas Platthaus (FAZ) fest. Sophie Albers (STERN) sah am 2. Tag chinesisches Drama, ein Meisterwerk in Öl, die "Godmother of Punk", ein Charmebolzen aus Bollywood, und dann auch noch großes Kino fast ohne Geld. Die Philippinen erleben gerade eine Kino-Renaissance, weiß Cristina Nord (TAZ). Jugendgewalt - ein großes Thema, auch mit TRIBU im Forum, stellt Christiane Peitz (TSP) fest.

Besprochen Filme:
BLACK ICE von Petri Kotwica
COUPABLE von Laetitia Masson
CHIKO von Özgür Yildirim
CSNY DéJà VU von und mit Neil Young
IN LOVE WE TRUST von Xiaoshuai Wang
JULIA von Erick Zonca
OM SHANTI OM von Farah Khan
REGARDE-MOI von Audrey Estrougo
THERE WILL BE BLOOD () von Paul Thomas Anderson
TRANSSIBERIAN von Brad Anderson
WONDERFUL TOWN von Aditya Assarat

Porträts & Interviews: Was das Ölgeschäft und die Filmindustrie verbindet und warum er noch nicht genug getrunken hat - Filmemacher Paul Thomas Anderson spricht im Interview über THERE WILL BE BLOOD () mit Jörg Häntzschel (SZ). Christina Tillmann (TSP) porträtiert Daniel Day-Lewis. Die deutsche Schauspielerin Diane Kruger sitzt in der Jury und Hanns-Georg Rodek (WELT) verrät sie, warum sie Sissy-Filme liebt. Peter Zander (WELT) unterhält sich mit Regisseurin Doris Dörrie über ihren Tanz in Japan. Jagoda Engelbrecht (BLZ) spricht mit Regisseur Andrzej Wajda über seinen Film KATYN. Dietmar Kammerer (TAZ) befragt die Filmemacher Ayat Najafi und David Assmann zu FOOTBALL UNDER COVER. Bollywood-Star Shah Rukh Khan begeisterte seine Fans, weiß Gunda Bartels (TSP). Katharina Dockhorn (ND) hat mit dem Musiker-Regisseur Neil Young gesprochen. In diesem Jahr wird Hannah Herzsprung als deutscher Shooting Star ausgezeichnet, Hanns-Georg Rodek (MOPO) porträtiert sie.

Reihen & Specials: Sexfilmchen gehen dank Isabella Rossellini auch anspruchsvoll, lobt Helmut Merschmann (SPIEGEL). Bei der Berlinale-Eröffnung geizten die Rolling Stones draußen mit Autogrammen für ihre Fans - drinnen wurden sie laut Andreas Kurtz (BLZ) und Elisabeth Binder (TSP) bejubelt. Beim Berlinale Campus gilt es laut Dietmar Kammerer (TAZ) von den Etablierten lernen. Das Internationale Forum des Jungen Films zeigt Wakamatsu Koji neues Werk UNITED RED ARMY und Detlef Kuhlbrodt (TAZ) hat es gesehen. Der TSP bespricht DUNYA & DESIE aus der Sektion Generation 14plus. Verschiedene Dokumentationen wie BE LIKE OTHERS berichten in Forum und Panorama vom internationalen Widerstand gegen sexuelle Unterdrückung, stellt Frank Noack (TSP) fest. Das Forum Expanded erforscht laut Christiane Meixner (TSP) die Grenzen zwischen Film und Kunst.

Sonstiges: Tobias Kniebe (SZ) appelliert: Anstatt die großen Kinoregisseure zurück ans Filmset zu holen, verleihen wir ihnen nutzlose Preise. Michael Althen (FAZ) schreibt über die erste rauchfreie Berlinale, bei der sich die Filme nicht daran halten. Holger Kreitling (WELT) stürzt sich wieder ins Getümmel. Julia Teichmann (BLZ) beschäftigt sich mit Mode und Fetischismus in den Filmen Luis Bunuel. Harald Martenstein (TSP) hat eine geniale Geschäftsidee. Roland Emmerich (MOPO) schreibt über sein Festival.
 
 
  Freitag, den 08. Februar 2008
  Eröffnung: Mit SHINE A LIGHT von Martin Scorsese haben die Filmfestspiele in Berlin begonnen. Künstlerisch ist der Eröffnungsabend für Peter Zander (WELT) nicht aufgegangen; auch Markus Zinsmaier (ZEIT) ist enttäuscht. Was kann einem Filmfestival zur Eröffnung Besseres passieren, schreibt dagegen Rüdiger Scharper (TSP). In erster Linie sah Frank Junghähnel (BLZ) ein Konzert. Die Eröffnung wäre fast dem Methusalem-Komplott zum Opfer gefallen, meint Ruth Schneeberger (SZ). Nach sieben Minuten waren alle Karten ausverkauft, weiß Michael Althen (FAZ), die BLZ und Jan Schulz-Ojala (TSP) berichten von der Pressekonferenz, Andreas Conrad (TSP) hat den ganzen Tag minutiös aufgeschrieben. Agenturberichte gibt es im SPIEGEL und im TSP zu lesen. Wer alles da war, weiß die MOPO.
Die zwei Jurymitglieder Susanne Bier und Sandrine Bonnaire haben kurzfristig abgesagt, bemerkt Wiebke Hollersen (BLZ); für Dietmar Kammerer (TAZ) ergibt dies einen peinlichen Start. Die MOPO erwähnt es ebenfalls.

Filme mit mehreren Besprechungen:
CHIKO von Özgür Yildirim
MY BROTHERS WEDDING von Charles
MY WINNIPEG von Guy Maddin
SHINE A LIGHT von Martin Scorsese
THERE WILL BE BLOOD () von Paul Thomas Anderson

Themen: Auf der Berlinale sind Jugendgewalt und Kinderarmut die dominierenden Themen, entdeckt Anke Sternebourg (SZ). Cristina Nord (TAZ) sieht viele Konflikte der Gegenwart: Schwule und Lesben im Islam, Kindersoldaten, Jugendkriminalität. Zum Lachen und Staunen gibt es aber auch etwas. Musikfilme sind für Kirsten Riesselmann (TAZ) ein Schwerpunkt auf der Berlinale und sorgen für Promiauflauf. Sophie Albers (STERN) beschäftigt sich mit der gestiegenden deutschen Filmproduktion und fragt, ob die Nachfrage an deutschen Filmen überhaupt groß genug ist. Es gibt viele Möglichkeiten, Kinofilme zu finanzieren: Dies beweisen junge deutsche Regisseure, belegt Andreas Resch (TAZ).

Porträts & Interviews: Rüdiger Suchsland (FAZ) hat sich mit Martin Scorsese über seine Musikdokumentation unterhalten. Doris Dörrie, Luigi Falorni und Rosa von Praunheim: Drei Filmemacher, die alle einen Film auf der Berlinale zeigen, reden mit Michael Althen, Peter Körte und Verena Lueken (FAZ) über das deutsche Kino - und rätseln gemeinsam darüber, was für eine Generation das ist, die an den Filmhochschulen heranwächst. Tobias Kniebe (SZ) spricht mit dem rastlosen Dieter Kosslick über die diesjährige Filmauswahl und interessante neue Entwicklungen im Weltkino. Cristina Nord (TAZ) unterhält sich mit Isabella Rossellini, die zeigt, dass sich Tiersex hervorragend für die Leinwand, aber auch für kleine Handydisplays eignet. Kerstin Decker (TSP) porträtiert Erika Rabau, offizielle Fotografin der Berlinale. Der indische Superstar Shah Rukh Khan spielt am liebsten sich selbst, meint Sebastian Handke (TSP) - auch in seinem neuen Film OM SHANTI OM.

Reihen & Specials: Ralf Schenk (BLZ) besucht die Perspektive Deutscher Film und fragt sich, ob die Zukunft des deutschen Kinos im Dokumentarfilm liegt - Filme wie JESUS LIEBT DICH sowie FOOTBALL UNDER COVER belegen dies. Christina Bylow (BLZ) begibt sich im Forum auf schwarze Spurensuche mit SOUTH MAIN. Filme zum Thema Homo- & Transsexualität im Islam sah Bettina Alamoda (TAZ) mit A JIHAD FOR LOVE und BE LIKE OTHERS. Israelische Filme mit Zäunen, Bäumen, nur keinen Träumen hat Silvia Hallensleben (TSP) gesehen. In der Reihe Berlinale Special hat H. P. Daniels (TSP) schon mal CSNY DéJà VU von und mit Neil Young angeschaut. Um Kreuzberg, Krawall und Kamera geht es in BERLIN - 1. MAI von vier jungen Regisseuren. Christina Tillmann (TSP) rezensiert aus dem Forum REGARDE-MOI, Frank Noack (TSP) aus dem Panorama ESKALOFRíO. In den meisten Filmen des diesjährigen Kinder- und Jugendprogramms sind die Kinder und Jugendlichen auf sich allein gestellt, stellt Barbara Felsmann (ND) fest. Der TSP bespricht THE BLACK BALLOON aus der Sektion Generation 14plus. Über fünf prallgefüllte Kurzfilm-Pakete schreibt Peter Zander (MOPO).

Retrospektive & Hommage: Ein Jahrhundertmann, der mit Surrealismus, Kommunismus, Flucht, neuen Medien und Kulturindustrie zu tun hatte, ist Luis Bunuel für Diedrich Diedrichsen (TAZ). Daniel Kothenschulte (FR) erinnert ebenfalls an den großen Bilderstürmer. In seinem Werk sind laut Gerhard Midding (MOPO) Perversionen allgegenwärtig. Laut Georg Seeßlen (FREITAG) geht es mit dem Regisseur zurück in die Zukunft.

Kolumnen & Blogs: Holger Kreitling (WELT) schreibt ein tägliches Tagebuch und brauchte am 1. Tag einen klaren Blick. Harald Martenstein (TSP) testet die Attraktivität alter Sänger. Die Schauspieler Axel Prahl (MOPO) und Jessica Schwarz (MOPO) beschreiben ihren Eröffnungstag. Seine Berlinale-Impressionen fasst Rüdiger Suchsland (ARTECHOCK) zusammen. Für Martin Strathmann (VANITY) ist immer schrecklich wichtig, wer kommt. Auf FESTIVALBLOG gibt es ständig neue Kritiken, Interviews und Nachrichten zu lesen. EPD-FILM sammelt ebenfalls die Eindrücke in einem Berlinale-Blog.

Sonstiges: Wo die kleinen Bären herkommen, weiß Ivo Mailand (MOPO).
 
 
  Donnerstag, den 07. Februar 2008
  Die 58. Berlinale ist eine Leistungsschau und ein Umschlagplatz für Bilder, schreibt Anke Westphal (BLZ). Verena Lueken (FAZ) erwartet viel von dem Festival, zum Beispiel eine besondere Perspektive, einen verrückten Blick, die uns aufwühlen können und in denen wir etwas erkennen, was uns vorher fremd war. Für Tobias Kniebe (SZ) hat sich die Berlinale als Plattform für Weltstars und Independent-Künstler etabliert. Katja Nicodemus (ZEIT) fragt sich, wie gut dieses Jahr werden wird. Kathrin Buchner (STERN) sieht in den vielen Musikfilmen eine Strategie: Die kränkelnde Musikindustrie sucht neue Erwerbsquellen. Auch für Susanne Ostwald (NZZ) ist das Festivalprogramm betont musikalisch. Die Berlinale versetzt die ganze Stadt in Aufregung, meint Peter Uehling (BLZ) und schreibt über das Medium Film. Die wiedergeborene Filmhauptstadt ist Gastgeber für das Weltkino, meint Marion Pietrzok (ND). Für Jürgen Kiontke (JW) präsentiert sich das Filmfest in diesem Jahr als historische Aufarbeitungsanstalt. Es ist ein starker Jahrgang, so viel steht für VANITY schon fest und trifft eine Filmauswahl. Alle Wettbewerbsfilme auf einen Blick gibt's in der FAZ. Die ZEIT-Redakteure haben ihre Favoriten zusammengestellt.

Eröffnungsfilm: Ausführlich schreibt Frank Junghänel (BLZ) über das Verhältnis von Martin Scorsese zur Musik, in seinen Filmen und speziell zu den Rolling Stones. Mit Peter Beddies (WELT) spricht der Regisseur Martin Scorsese über seine Leidenschaft für Musik, über das Tanzen - und natürlich die Rolling Stones. Nina Apin und Antje Lang-Lendorf (TAZ) fragen sich, wie der Auftritt der Stones heute endet. Alle reden über die Stones, aber sie sind nicht die ersten, die Musik und Film verbinden, weiß Andreas Conrad (TSP).

Porträts & Interviews: Mit Christiane Peitz (TSP) spricht Jury-Chef Constantin Costa-Gavras über politisches Kino, Europas Migranten – und seinen Respekt vor der Wirklichkeit. Ralf Schenk (ND) porträtiert den griechischen Regisseur. Peter Zander (MOPO) hat mit der Regisseurin Doris Dörrie über ihren Wettbewerbsbeitrag KIRSCHBLÜTEN, über Esoterik und was sie so an Japan reizt gesprochen. Der Kameramann Michael Ballhaus liebt gutes Essen fast so sehr wie gute Filme, erzählt er Ingeborg Harms (VANITY).

Reihen & Specials: Sebastian Handke (TSP) ist vom Eröffnungsfilm des Panoramas MEERMÄDCHEN begeistert. AUGE IN AUGE - EINE DEUTSCHE FILMGESCHICHTE wirft laut Jan Schulz-Ojala (TSP) einen zärtlichen Blick aufs deutsche Kino im Berlinale-Spezial. Christina Tilmann (TSP) stellt Filme aus der Perspektive Deutsches Kino vor. Das Kinder- und Jugendprogramm der Generation scheut ernste Themen nicht, lobt Nadine Lange (TSP). Katharina Dockhorn (ND) berichtet über die Hintergründe der Produktion BLACK ICE, der erste finnische Berlinale-Wettbewerbsbeitrag seit 20 Jahren. Peter Kümmel (ZEIT) schreibt über Filme, die sich mit dem israelischen Traum beschäftigen.

Retrospektive & Hommage: Die Retrospektive zu Luis Bunuel ist der heimliche Höhepunkt der Berlinale und einer der größten Regisseure des 20. Jh. wird neu entdeckt, meint Rüdiger Suchsland (ARTECHOCK / VANITY). Peter von Becker (TSP) porträtiert Regisseur Luis Bunuel und erinnert an seine abgründigen Tragikomödien. Frank Noack (TSP) würdigt den Meister des Mafia-Films Francesco Rosi, dem die diesjährige Hommage gewidmet ist. Der Regisseur hat mit seinen Filmen eindrucksvoll die politische Kultur Italiens attackiert, lobt Mark Stöhr (ZEIT).

Sonstiges: Johanna Lühr (TSP) listet die angesagten Orte der Berlinale auf. Die MOPO nennt prominierte Gäste.
(Zusammenstellung der Berlinale-Filme hier...)
 
 
  Mittwoch, den 06. Februar 2008
  Alles wird anders auf dieser Berlinale, glaubt Daniel Kothenschulte (FR). Gegen die Vergreisung des zeitgenössischen Kinos setzt Dieter Kosslick in seinem Programm auf einen völlig neuen Trend: Popmusikfilme! Jens Balzer (BLZ) freut's; Kai Müller (TSP) fragt sich, ob es nur Zufall ist, dass so viele Rockstars im Blickpunkt stehen? Auch für Peter Zander (MOPO) steht das Filmfest ganz im Zeichen von Rock, Pop und Klassik.

Reihen & Specials: Wie Eberhard von Elterlein (MOPO) weiß, ist im Internationalen Forum fast alles erlaubt, es gibt viele Experimente. Gefühle werden auf der Leinwand wieder wichtiger in der Sektion Perspektive Deutsches Kino, meint Rüdiger Suchsland (MOPO); Frédéric Jaeger (CRITIC) stellt das Programm der Reihe vor. Das Panorama besinnt sich als "Festival der Frauen" wieder aufs klassische Erzählkino, findet Cosima Lutz (MOPO). Außerdem geben die Autoren von CRITIC.DE Filmempfehlungen aus den Sektionen. Welf Lindner (CRITIC) widmet sich dem Oeuvre des spanischen Regisseurs Luis Buñuel, der in diesem Jahr mit einer Retrospektive geehrt wird.

Porträts & Interviews: Erika Rabau ist das Auge der Berlinale - Harry Nut (FR) porträtiert sie. Im Vorfeld der Berlinale erhielt Artur Brauner für sein cineastisches Gesamtwerk den ersten "Askania-Film-Award", berichtet Cay Dobberke (TSP). Simone Schmollack (ND) unterhält sich mit Christoph Wermke, Mitglied der Jury des Friedensfilmpreises. Regisseur Fatih Akin schreibt in der MOPO über seine erste Berlinale.

Sonstiges: Pünktlich zum Filmfest machen die Beschäftigten der Filmbranche auf ihre schlechten Arbeitsbedingungen aufmerksam. Nina Alpin und Felix Lee (TAZ) berichten. Eva Dorothée Schmid (BLZ) verät, wie der Kartenverkauf läuft. Die Berlinale versetzt die Hauptstadt in einen Glamour-Rausch, weiß Bernd Matthies (TSP).
(Zusammenstellung der Berlinale-Filme hier...)
 
 
  Dienstag, den 05. Februar 2008
  Ralf Schenk (BLZ) schreibt über ein weltweit einzigartiges Langzeitprojekt: Vor fast 50 Jahren haben Winfried Junge und Barbara Junge begonnen, in einem Dorf im Oderbruch zu drehen. Auf der diesjährigen Berlinale stellen sie ihren letzten Film vor.

Statt leichter Unterhaltung für die Kleinsten zeigt das ehemalige Kinderfilmfestival der Berlinale in diesem Jahr eher schwere Kost, weiß die FR. Die an diesem Donnerstag beginnenden Internationalen Filmfestspiele sind nach Ansicht der Union "eines der Aushängeschilder für das Filmland Deutschland", meint die MOPO.

Die BLZ berichtet von einem tickenden Filmpreis, der Askania Berlinale-Uhr, die Artur Brauner erhalten hat.
 
 
  Montag, den 04. Februar 2008
  Laut Christina Tillmann (TSP) boomt der Dokumentarfilm. Auf der Berlinale – und das ganze Jahr in den Kinos.
(Zusammenstellung der Berlinale-Filme hier...)

Kai Müller (TSP) freut sich schon auf den Berlinale-Abend ganz im Zeichen des Rock'n'Roll, wenn die Rolling Stones über den roten Teppich marschieren - angeführt von Mick Jagger. Elisabeth Binder (TSP) warnt vor Alarmstufe Rot: Goldene Kamera, Berlinale, Musikpreis Echo - In den nächsten zwei Wochen werden so viele Showstars wie selten über den berühmten Teppich schreiten. Berlin rüstet sich, wie der TSP weiß. Der TSP empfiehlt Radio- und TV-Sendungen für die Berlinale.
 
 
  Samstag, den 02. Februar 2008
  In der BLZ veröffentlicht Festival-Chef Dieter Kosslick sein Berlinale-Alphabet 2008. Senait Meharis Bestseller FEUERHERZ kommt vor Gericht - und zur Berlinale, weiß Wieland Freund (MOPO). Berlinale-Fotografin Erika Rabau wird gleich dreifach gefeiert: mit einem Buch, einem Film und einer Ausstellung - darüber freut sich Dieter Strunz (MOPO) besonders.
 
 
  Freitag, den 01. Februar 2008
  Die Berlinale steht unter Druck wegen dem Wettbewerbsfilm FEUERHERZ. Der SPIEGEL berichtet. Peter Disch (TAZ) kommentiert den Rechtstreit um die Kindersoldatenbiographie.
 
 
  Donnerstag, den 31. Januar 2008
  Es gibt Streit um den Film FEUERHERZ, der im Internationalen Wettbewerb der Berlinale laufen soll. Erzählt wird von einer Kindheit während des Krieges zwischen Eritrea und Äthiopien. Mehrerer Eritreer haben Klage eingereicht, da der Film nicht der Wahrheit entspricht. Der SPIEGEL und die FR berichtet. Hans Leyendecker (SZ) kommentiert den Sachverhalt.

Die Berlinale ehrt den italienischen Regisseur Francesco Rosi. Uli Krug (JW) porträtiert ihn.
 
 
  Mittwoch, den 30. Januar 2008
  Neun Tage vor dem Start der 58. Internationalen Filmfestspiele in Berlin hat Festivalleiter Dieter Kosslick die Mitglieder der Jury um Präsident Constantin Costa-Gavras bekannt gegeben: die dänische Regisseurin Susanne Bier, die französische Schauspielerin Sandrine Bonnaire, der deutsche Szenenbildner Uli Hanisch, die deutsche Hollywood-Actrice Diane Kruger, der Sound-Designer Walter Murch, die taiwanesische Schauspielerin Shu-Qi und den russischen Produzenten Alexander Rodniansky.
Außerdem wird es einen "Musik-Berlinale", die Rolling Stones werden da sein, Madonna stellt ihren ersten Film vor, Neil Young sowie Patti Smith geben je ein Konzert und in zahlreichen Filmen dreht es sich um Musiker.
Am Roten Teppich werden einige Stars erwartet: Ihr Kommen zugesagt haben Scarlett Johansson, Natalie Portman, Penélope Cruz, Daniel Day-Lewis, John Malcovich und Sir Ben Kingsley, Isabella Rossellini eröffnet das Forum und vielleicht kommt auch Julia Roberts.
Es berichten der SPIEGEL, die FAZ, die FR/FR und der STERN. Für Peter Zander (MOPO) sind die letzten Geheimnisse gelüftet. Da liegt Musike drin, meint Anke Westphal (BLZ). Cristina Nord (TAZ) empfiehlt, schon mal die Feuerzeuge raus zu holen. Vergleichsweise wenig Strahlkraft verfügt die Jury für Jan Schulz-Ojala (TSP). Marion Pietrzok (ND) sieht viel Musk und Politik im Programm. Mit Hanns-Georg Rodek und Peter Zander (WELT) spricht Dieter Kosslick über Wunschfilme, Filmstars und Knut.
Außerdem gibt es schon die ersten Preisträger: Die Berlinale-Kameras gehen in diesem Jahr an den österreichischen Schauspieler und Gründer der Organisation "Menschen für Menschen", Karlheinz Böhm, und den Berliner Schauspieler Otto Sander.
 
 
  Montag, den 28. Januar 2008
  Bald geht’s los: Berlinale-Chef Dieter Kosslick spricht im Interview mit Christiane Peitz und Christina Tilmann (TSP) über seine E-Gitarre, die Musikfilme des Festivals und Jugendgewalt im Kino. Im Gespräch mit Hanns-Georg Rodek (MOPO) ärgert er sich über die konkurrierenden Events.
 
 
  Samstag, den 26. Januar 2008
  Den griechisch-französischen Präsidenten der Berlinale 2008 Constantin Costa-Gavras halten viele für einen Mann von gestern – zu unrecht finden Hindejah Farah und Andreas Rosenfelder (VANITY) im Interview heraus.

Produzent Bernd Eichinger und Regisseur Stephen Frears diskutieren beim Talent Campus der Berlinale über "Biopics" - Filme, die sich mit dem Leben historischer oder zeitgenössischer Persönlichkeiten beschäftigen, weiß die MOPO.
 
 
  Donnerstag, den 24. Januar 2008
  Das Panorama-Programm der Berlinale zeigt dieses Mal gleich 31 Weltpremieren. Die FR weist darauf hin.
 
 
  Mittwoch, den 23. Januar 2008
  Das Mobile Film Festival und die Berlinale stellen den Handyfilm als neue Kunstform vor. Catherine Newmark (BLZ) berichtet.
 
 
  Dienstag, den 22. Januar 2008
  Dieter Oßwald (STERN) spricht mit Berlinale-Chef Dieter Kosslick über Details von der Berlinale der Superlative.
 
 
  Samstag, den 19. Januar 2008
  Die Berlinale-Leitung hat die letzten acht Filme des Wettbewerbs bekannt gegeben. Das Publikum kann sich auf Hollywood-Größen wie Julia Roberts, Scarlett Johansson und Natalie Portman freuen. Der SPIEGEL, die FR, die MOPO, die WELT und die FAZ freuen sich jetzt schon.
 
 
  Donnerstag, den 17. Januar 2008
  Anke Westphal (BLZ) freut sich, dass Martin Scorsese bei der Berlinale das Licht an macht. Wie Christina Tillmann (TSP) meint, profitiert die Berlinale von der Schwäche Hollywoods: Aufgrund des Autorenstreiks in den USA rückt das deutsche Filmfestival stärker in den Fokus der internationalen Öffentlichkeit. Andreas Conrad (TSP) verrät uns einige Stars, die nach Berlin kommen werden: Tilda Swinton, Daniel Day-Lewis und Antonio Banderas. Über weitere Musikstars, die erwartet werden, schreibt Peter Zander (MOPO).
 
 
  Mittwoch, den 16. Januar 2008
  Die diesjährigen Berliner Filmfestsspiele werden erstmals von einem Dokumentarfilm eröffnet: SHINE A LIGHT von Martin Scorsese über die Rolling Stones. Der TSP / TSP, die FAZ und der SPIEGEL sind begeistert.
 
 
  Donnerstag, den 10. Januar 2008
  9 weitere Filme im Wettbewerb der kommenden Berlinale stehen fest. Es treten große Stars gegeneinander an. Der SPIEGEL, die FAZ, die WELT, die MOPO und der TSP berichten.
(Zusammenstellung der Berlinale-Filme hier...)
 
 
  Freitag, den 04. Januar 2008
  Für Verena Lueken (FAZ) stiehlt Cannes der Berlinale die Show, aktuell durch die Ernennung von Sean Penn zum Jury-Chef. Der STERN berichtet ebenfalls.

Die Berlinale-Retrospektive über den Regisseur Luis Buñuel wird von zeitgenössischer Live-Musik begleitet. Den FR freut's.
 
 
  Freitag, den 28. Dezember 2007
  Madonnas Debütfilm wird auf der Berlinale laufen. Das betätigt die FR, die MOPO und die WELT.
 
 
  Montag, den 24. Dezember 2007
  Patrick Goldstein (WELT) untersucht das Regie-Debüt von Madonna, welches angeblich zur Berlinale 2008 Premiere feiern soll.
 
 
  Donnerstag, den 20. Dezember 2007
  Die wohl besten Plätze für die Berlinale 2008 gibt es in München, weiß der TSP.
 
 
  Dienstag, den 11. Dezember 2007
  Erste Wettbewerbsfilme der Berlinale 2008 stehen fest. Unter anderem werden die neuen Arbeiten von Doris Dörrie, Andrzej Wajda und Errol Morris zu sehen sein. Jens Balzer (BLZ), der SPIEGEL, die FR, die FAZ, der TSP und die WELT berichten.
   
 

 

 

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